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Aufgabe B_280: Marmelade

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PDF-Seiten 6593–6595 · Lösung ab Seite 6596

Marmelade*
Aufgabennummer: B_280
Technologieeinsatz: möglich T erforderlich £
Sarah und Daniel stellen im Rahmen eines Schulprojekts selbstgemachte Marmelade her und
füllen sie in Gläser ab. Es werden x Gläser Erdbeermarmelade und y Gläser Mehrfruchtmarme
lade abgefüllt.
a) Für ein Glas Erdbeermarmelade benötigen sie 160 g Erdbeeren.
Für ein Glas Mehrfruchtmarmelade benötigen sie 60 g Erdbeeren, 60 g Himbeeren und
40 g Heidelbeeren.
Sie haben insgesamt 15 kg Erdbeeren, 4 kg Himbeeren und 2 kg Heidelbeeren zur Ver
fügung.
Insgesamt wollen sie mindestens 70 Gläser Erdbeermarmelade produzieren.
1) Erstellen Sie ein Ungleichungssystem, das die obigen Mengenbeschränkungen für die
Herstellung der beiden Marmeladesorten beschreibt.
* ehemalige Klausuraufgabe
b) Nach einer Besprechung der Projektgruppe ergeben sich die folgenden Mengenbeschrän
kungen für die Herstellung der beiden Marmeladesorten:
I : 150 · x + 50 · y ≤ 18 000
II : x + y ≥ 100
III : y ≥ 50
IV : y ≤ 120
V : x ≥ 0
Anzahl der Gläser Erdbeermarmelade
Anzahl der Gläser Mehrfruchtmarmelade
140 130 120 110 100 90 80 70 60 50 40 30 150 20 10 0
150
140
130
120
110
100
90
80
70
60
50
40
30
20
10
0
160
x
y
1) Zeichnen Sie im obigen Koordinatensystem die Begrenzungsgeraden der Ungleichun
gen I , II , III und IV ein.
2) Markieren Sie im obigen Koordinatensystem den Lösungsbereich des Ungleichungs
systems.
3) Interpretieren Sie die Bedeutung der Ungleichungen III und IV im gegebenen Sachzu
sammenhang.
Marmelade 2
c) In der nachstehenden Grafik sind die Mengenbeschränkungen nach einer weiteren Über
arbeitung des Projekts dargestellt.
Anzahl der Gläser Erdbeermarmelade
Anzahl der Gläser Mehrfruchtmarmelade
140 130 120 110 100 90 80 70 60 50 40 30 150 20 10 0
150
140
130
120
110
100
90
80
70
60
50
40
30
20
10
0
160
x
y
Die Gleichung der Zielfunktion Z zur Ermittlung der Kosten in Euro bei der Herstellung lau
tet:
Z ( x , y ) = 2,50 · x + 3 · y
1) Zeichnen Sie in der obigen Grafik diejenige Gerade ein, für die der minimale Wert der
Zielfunktion angenommen wird.
Nachdem Sarah ihrer Tante von ihrem Schulprojekt erzählt hat, stellt diese Himbeeren
kostenlos zur Verfügung. Die Kosten pro Glas Mehrfruchtmarmelade sinken dadurch auf
€ 2,50 pro Glas.
2) Erstellen Sie eine Gleichung der neuen Zielfunktion Z
1
zur Ermittlung der Kosten.
3) Überprüfen Sie nachweislich, ob Sarah und Daniel durch diese Kostensenkung auch
die Produktionsmengen ändern müssen, wenn ihre Gesamtkosten minimal bleiben
sollen.
Marmelade 3

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Lösung zu Marmelade

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Marmelade 4
Möglicher Lösungsweg
a1) I : 160 ∙ x + 60 ∙ y ≤ 15 000
II : 60 ∙ y ≤ 4 000
III : 40 ∙ y ≤ 2 000
IV : x ≥ 70
b1 und b2)
Anzahl der Gläser Erdbeermarmelade
Anzahl der Gläser Mehrfruchtmarmelade
140 130 120 110 100 90 80 70 60 50 40 30 150 20 10 0
150
140
130
120
110
100
90
80
70
60
50
40
30
20
10
0
160
x
y
b3) Sie planen, mindestens 50 und höchstens 120 Gläser Mehrfruchtmarmelade zu produ
zieren.
Marmelade 5
c1)
Anzahl der Gläser Erdbeermarmelade
Anzahl der Gläser Mehrfruchtmarmelade
140 130 120 110 100 90 80 70 60 50 40 30 150 20 10 0
150
140
130
120
110
100
90
80
70
60
50
40
30
20
10
0
160
x
y
Verwendung von Z
Verwendung von Z
1
c2) Z
1
( x , y ) = 2,50 ∙ x + 2,50 ∙ y
c3) Durch Einzeichnen derjenigen Geraden, für die der minimale Wert der Zielfunktion Z
1
an
genommen wird, kann man feststellen, dass dieselben Produktionsmengen zu minimalen
Kosten führen.
Marmelade 6
Lösungsschlüssel
a) 1 × A1: für das richtige Erstellen der Ungleichungen (Einschränkung bezüglich der zur Ver
fügung stehenden Beeren)
1 × A2: für das richtige Erstellen der Ungleichung (Einschränkung „mindestens 70 Gläser
Erdbeermarmelade“)
Die Angabe der Nichtnegativitätsbedingungen ist für die Punktevergabe nicht erforderlich.
b) 1 × B: für das richtige Einzeichnen der Begrenzungsgeraden
1 × C1: für das richtige Markieren des Lösungsbereichs
1 × C2: für die richtige Interpretation der Bedeutung der Ungleichungen III und IV im ge
gebenen Sachzusammenhang
c) 1 × B: für das richtige Einzeichnen der Geraden, für die der minimale Wert der Zielfunktion
angenommen wird
1 × A: für das richtige Erstellen der Gleichung der neuen Zielfunktion Z
1
1 × D: für die richtige nachweisliche Überprüfung