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Mathematik-Aufgabenpool: PDF-Seiten 6251–6300

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Aufgabe B_515: Öffentlicher Verkehr in Wien

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PDF-Seiten 6259–6261 · Lösung ab Seite 6262

Öffentlicher Verkehr in Wien*
Aufgabennummer: B_515
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
a) In Wien kostet die Jahreskarte für öffentliche Verkehrsmittel bei einmaliger Zahlung € 365.
Alternativ dazu kann die Jahreskarte auch durch 12 monatliche Zahlungen zu je € 33 be
zahlt werden.
1) Berechnen Sie denjenigen effektiven Jahreszinssatz, bei dem 12 vorschüssige Monats
raten in Höhe von € 33 einem Barwert von € 365 entsprechen.
b) Die Anzahl der pro Jahr verkauften Jahreskarten für öffentliche Verkehrsmittel in Wien lässt
sich für den Zeitraum von 2011 bis 2016 näherungsweise durch die Funktion N beschrei
ben.
N ( t ) = 815 000 – 450 000 ∙ a
t
t … Zeit in Jahren mit t = 0 für das Jahr 2011
N ( t ) … Anzahl der pro Jahr verkauften Jahreskarten zur Zeit t
a … Parameter mit 0 < a < 1
1) Erklären Sie, warum der Ordinatenabschnitt (Achsenabschnitt auf der vertikalen Achse)
des Graphen der Funktion N nicht vom Parameter a abhängt.
Im Jahr 2015 wurden 700 000 Jahreskarten verkauft.
2) Berechnen Sie den Parameter a .
Es wird davon ausgegangen, dass die Funktion N auch die zukünftige Entwicklung der
Anzahl der pro Jahr verkauften Jahreskarten richtig beschreibt.
3) Interpretieren Sie die Zahl 815 000 in der obigen Gleichung der Funktion N im gegebe
nen Sachzusammenhang.
* ehemalige Klausuraufgabe
c) Personen, die ein öffentliches Verkehrsmittel ohne gültige Fahrkarte benützen, werden als
Schwarzfahrer/innen bezeichnet.
In der nachstehenden Tabelle ist der Anteil der Schwarzfahrer/innen in den öffentlichen
Verkehrsmitteln in Wien für verschiedene Jahre angegeben.
Jahr 2012 2013 2014 2015 2016
Anteil der Schwarzfahrer/innen in Prozent
bezogen auf alle kontrollierten Personen
2,7 2,4 2,1 1,8 1,7
Datenquelle: https://wien.orf.at/v2/news/stories/2822992/ [27.10.2017].
Der Anteil der Schwarzfahrer/innen in Prozent soll in Abhängigkeit von der Zeit t in Jahren
beschrieben werden.
1) Ermitteln Sie mithilfe der Regressionsrechnung eine Gleichung der zugehörigen
linearen Funktion f . Wählen Sie t = 0 für das Jahr 2012.
In der nachstehenden Abbildung ist der Graph der Regressionsfunktion f dargestellt.
f ( t ) in %
6 0
f
t in Jahren
2) Tragen Sie in der obigen Abbildung die fehlenden Zahlen in die dafür vorgesehenen
Kästchen ein.
Öffentlicher Verkehr in Wien 2
d) In einer Straßenbahn befinden sich insgesamt n Fahrgäste, wovon s Fahrgäste keine gülti
ge Fahrkarte besitzen. Eine Kontrollorin wählt nacheinander 2 Fahrgäste zufällig aus.
1) Tragen Sie im nachstehenden Baumdiagramm die fehlenden Wahrscheinlichkeiten in
die dafür vorgesehenen Kästchen ein.
gültige Fahrkarte
keine
gültige Fahrkarte
gültige Fahrkarte
keine
gültige Fahrkarte
gültige Fahrkarte
keine
gültige Fahrkarte
1. kontrollierter
Fahrgast:
2. kontrollierter
Fahrgast:
n – s
n
s
n
Es soll die Wahrscheinlichkeit berechnet werden, dass genau 1 der beiden kontrollierten
Fahrgäste keine gültige Fahrkarte besitzt.
2) Kreuzen Sie denjenigen Ausdruck an, der diese Wahrscheinlichkeit angibt. [1 aus 5]
2 ∙
s
n

n – s
n – 1
s
n

n – s
n – 1
2 ∙
s
n

n – s
n
s
n

n – s
n
s
n

s – 1
n – 1
Öffentlicher Verkehr in Wien 3

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Lösung zu Öffentlicher Verkehr in Wien

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Öffentlicher Verkehr in Wien 4
Möglicher Lösungsweg
a1) q
12
... monatlicher Aufzinsungsfaktor
365 = 33 ∙
q
12
12
– 1
q
12
– 1

1
q
12
11
Berechnung mittels Technologieeinsatz:
q
12
= 1,0151...
i = q
12
12
– 1 = 0,19818...
Der effektive Jahreszinssatz beträgt rund 19,82 %.
b1) Der Ordinatenabschnitt ist der Funktionswert von N an der Stelle 0. Wegen a
0
= 1 ist
dieser Ordinatenabschnitt daher unabhängig von a .
b2) 700 000 = 815 000 – 450 000 ∙ a
4
⇒ a = 0,7110...
b3) Der Sättigungswert der Anzahl der pro Jahr verkauften Jahreskarten beträgt 815 000.
oder:
Gemäß der Funktion N nähert sich die Anzahl der pro Jahr verkauften Jahreskarten für
t → ∞ der Zahl 815 000 beliebig nahe an.
c1) Ermittlung mittels Technologieeinsatz:
f ( t ) = –0,26 ∙ t + 2,66
t ... Zeit in Jahren
f ( t ) ... Anteil der Schwarzfahrer/innen zur Zeit t in Prozent
c2)
f ( t ) in %
6 0
f
t in Jahren
2,66
1,1
Öffentlicher Verkehr in Wien 5
d1)
gültige Fahrkarte
keine
gültige Fahrkarte
gültige Fahrkarte
keine
gültige Fahrkarte
gültige Fahrkarte
keine
gültige Fahrkarte
1. kontrollierter
Fahrgast:
2. kontrollierter
Fahrgast:
n – s
n
n – s
n – 1
s – 1
n – 1
n – s – 1
n – 1
s
n – 1
s
n
d2)
2 ∙
s
n

n – s
n – 1
Lösungsschlüssel
a1) Ein Punkt für das richtige Berechnen des effektiven Jahreszinssatzes.
b1) Ein Punkt für das richtige Erklären.
b2) Ein Punkt für das richtige Berechnen des Parameters a .
b3) Ein Punkt für das richtige Interpretieren im gegebenen Sachzusammenhang.
c1) Ein Punkt für das richtige Ermitteln der Gleichung der Funktion f .
c2) Ein Punkt für das Eintragen der beiden richtigen Zahlen.
d1) Ein Punkt für das Eintragen der richtigen Wahrscheinlichkeiten.
d2) Ein Punkt für das richtige Ankreuzen.

Aufgabe B_143: Autokauf (2)

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PDF-Seiten 6268 · Lösung ab Seite 6269

Autokauf (2)
Aufgabennummer: B_143
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
Ein neues Auto kostet € 66.700.
a) Herr Maier möchte dieses Auto kaufen. Innerhalb von 30 Tagen ist die Rechnung zu
bezahlen. Der Verkäufer bietet ihm bei Barzahlung des Wagens innerhalb von 14 Tagen
einen Skonto (Preisnachlass bei Zahlung binnen einer bestimmten Frist) von 1,5 % des
Kaufpreises an. Leider verfügt Herr Maier erst 30 Tage nach dem Autokauf über das not-
wendige Geld. Um das Skonto-Angebot des Verkäufers annehmen zu können, müsste er
sein Konto bei einem Überziehungszinssatz von 12 % p. a. überziehen.
– Überprüfen Sie, ob Herr Maier unter diesen Bedingungen das Auto innerhalb der ersten
14 Tage nach Kauf bezahlen soll.
b) Frau Specht möchte dasselbe Auto kaufen. Allerdings kann sie nicht den vollen Kaufpreis
von € 66.700 zahlen. Sie überlegt daher, das Auto zu leasen. Das Autohaus bietet ihr
folgende Konditionen:
Anzahlung: € 13.340
Laufzeit: 36 Monate
monatlich nachschüssige Rate: € 922
Restwert: € 26.000
– Berechnen Sie den effektiven Jahreszinssatz für dieses Leasinggeschäft.
c) Eine Alternative zu einer Leasingfinanzierung ist die Finanzierung mittels eines Kredits. Für
das zum Verkauf stehende Auto (Kaufpreis: € 66.700) wird folgender Kredit angeboten:
Anzahlung: € 13.560
Zinssatz: 5,06 % p. a.
Laufzeit: 60 Monate
– Berechnen Sie, wie hoch bei diesem Angebot die zu leistenden nachschüssigen Monats -
raten sind.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben.

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Lösung zu Autokauf (2)

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Autokauf (2) 2
Möglicher Lösungsweg
a) Die Kontoüberziehung verursacht bei einem Jahreszinssatz von 12 % für 16 Tage Kosten
in Höhe von
16
360
∙ 0,12 = 0,0053 ≈ 0,53 % von € 65.699,50.
Diese sind viel geringer als der angebotene Skonto von 1,5 % der Kaufsumme.
Herr Maier sollte das Angebot des Verkäufers annehmen.
b) 13 340 + 922 ∙
q
36
12
− 1
q
12
− 1

1
q
36
12
+
26 000
q
36
12
= 66 700
Lösung mittels Technologieeinsatz: q
12
= 1,00401...
q = ( q
12
)
12
= 1,0492...
Der Zinssatz beträgt rund 4,9 % p. a.
c) q
12
= √1,0506 = 1,00412...
66 700 – 13 560 = R ∙
q
60
12
− 1
q
12
− 1

1
q
60
12
53 140 = R ∙ 53,0598...
R = 1 001,51
Die monatlichen Raten betragen jeweils € 1.001,51.
12
·
3 Autokauf (2)
Klassifikation
£ Teil A T Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 3 Funktionale Zusammenhänge
b) 3 Funktionale Zusammenhänge
c) 3 Funktionale Zusammenhänge
Nebeninhaltsdimension:
a) —
b) —
c) —
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) D Argumentieren und Kommunizieren
b) B Operieren und Technologieeinsatz
c) B Operieren und Technologieeinsatz
Nebenhandlungsdimension:
a) —
b) —
c) —
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) mittel a) 2
b) mittel b) 3
c) leicht c) 2
Thema: Alltag
Quellen: —

Aufgabe B_174: Biogas

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PDF-Seiten 6271–6272 · Lösung ab Seite 6273

Biogas
Aufgabennummer: B_174
Technologieeinsatz: möglich S erforderlich £
Biogas ist ein alternativer Energieträger. Es kann unter anderem aus Mais- oder Zuckerrüben
gewonnen werden. Der Hauptbestandteil von Biogas ist Methan.
x … Ackerfläche in Hektar (ha), auf der Mais angebaut wird
y … Ackerfläche in Hektar (ha), auf der Zuckerrüben angebaut werden
a) Eine Landwirtin hat insgesamt höchstens 40 Hektar (ha) Anbaufläche zur Verfügung.
Sie will auf einer Ackerfläche von mindestens 5 ha Mais und auf einer Ackerfläche von
mindestens 10 ha Zuckerrüben anbauen.
Außerdem möchte sie einen Ertrag von mindestens 480 000 m
3
Biogas erzielen.
Sie möchte die Kosten für die Erzeugung von Methan möglichst gering halten.
In der folgenden Tabelle sind die Kosten und Erträge aufgelistet:
Produktionskosten
für Methan
in € /m
3
Methanertrag
in m
3
/ha
Biogasertrag
in m
3
/ha
Energiemais 0,2 6 400 11 000
Zuckerrüben 0,25 7 000 12 600
– Stellen Sie die notwendigen Ungleichungen und die Zielfunktion für eine lineare
Optimierung auf.
Biogas 2
b) Ein Landwirt ermittelt für seine Biogasproduktion folgende Zielfunktion Z der entstehen-
den Kosten in Euro ( € ):
Z ( x , y ) = 1 050 ∙ x + 1 500 ∙ y
– Zeichnen Sie diejenige Gerade, für die der optimale Wert der Zielfunktion angenommen
wird, in die nachstehende Grafik mit dem grau unterlegten Lösungsbereich ein.
– Lesen Sie aus der Grafik diejenigen Ackerflächen für Mais und Zuckerrüben ab, für die
die Kosten minimal werden.
– Berechnen Sie die entstehenden minimalen Kosten.
c) Mögliche Werte für x und y werden durch folgende 6 Ungleichungen beschrieben:
(1) x ≥ 10
(2) x ≤ 62
(3) y ≥ 8
(4) y ≤ 60
(5) y ≥ –0,75 ∙ x + 70
(6) y ≥ –0,52 ∙ x + 62
– Zeichnen Sie diejenige Fläche, die durch diese Ungleichungen bestimmt ist.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
Ackerfläche für Zuckerrüben in ha
Ackerfläche für Mais in ha
0 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 33 1
0
4
8
12
16
20
24
28
32
36

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Biogas 3
Möglicher Lösungsweg
a) Zielfunktion: Z ( x , y ) = 0,2 ∙ 6 400 ∙ x + 0,25 ∙ 7 000 ∙ y = 1 280 ∙ x + 1 750 ∙ y
Ungleichungen:
x ≥ 5
y ≥ 10
x + y ≤ 40
11 000 ∙ x + 12 600 ∙ y ≥ 480 000
b)
Der Lösungspunkt hat die Koordinaten (10 | 29).
Es werden auf einer Ackerfläche von 10 ha Mais und auf einer Ackerfläche von 29 ha Zuckerrüben
angepflanzt. ⇒ Z (10, 29) = 1 050 ∙ 10 + 1 500 ∙ 29 = 54 000
Die minimalen Kosten betragen daher € 54.000.
c)
Ackerfläche für Zuckerrüben in ha
Ackerfläche für Mais in ha
0 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 33 1
0
4
8
12
16
20
24
28
32
36
Ackerfläche für Zuckerrüben in ha
Ackerfläche für Mais in ha
0 64 62 60 58 56 54 52 50 48 46 44 42 40 38 36 34 32 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 66 68 2 –2
0
4
8
12
16
20
24
28
32
36
40
44
28
52
56
60
64
68
72
(1)
(2)
(3)
(4)
(5)
(6)
Biogas 4
Klassifikation
£ Teil A S Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 2 Algebra und Geometrie
b) 2 Algebra und Geometrie
c) 2 Algebra und Geometrie
Nebeninhaltsdimension:
a) —
b) 3 Funktionale Zusammenhänge
c) 3 Funktionale Zusammenhänge
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) A Modellieren und Transferieren
b) B Operieren und Technologieeinsatz
c) C Interpretieren und Dokumentieren
Nebenhandlungsdimension:
a) —
b) C Interpretieren und Dokumentieren
c) B Operieren und Technologieeinsatz
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) mittel a) 4
b) mittel b) 3
c) mittel c) 3
Thema: Wirtschaft
Quellen: —

Aufgabe B_147: Getränkeproduktion

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PDF-Seiten 6287–6288 · Lösung ab Seite 6289

Getränkeproduktion
Aufgabennummer: B_147
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich S
Ein Getränkehersteller produziert verschiedene Fruchtsäfte.
a) Das Unternehmen stellt zwei Sorten von Nektar her. Sorte 1 enthält 60 % Kirschsaft
und 25 % Apfelsaft, Sorte 2 enthält 40 % Kirschsaft und 45 % Apfelsaft.
Man hat maximal 400 Hektoliter (hl) Kirschsaft und 310 hl Apfelsaft zur Verfügung.
– Übertragen Sie die Anteile und die jeweiligen Maximalmengen der beiden Sorten in
eine Tabelle.
– Erstellen Sie ein Ungleichungssystem, das den Bereich der möglichen Herstellungs-
mengen der beiden Sorten beschreibt.
– Stellen Sie den Lösungsbereich des Ungleichungssystems in einem Koordinaten-
system grafisch dar.
b) Das Unternehmen stellt aus 2 hochwertigen Vitamingetränken eine neue Mischung her,
die bestimmte Mindestmengen von 3 Inhaltsstoffen enthalten muss. Die in der nachste-
henden Grafik dargestellte Lösungsmenge erfüllt diese Bedingungen.
Der 1. Vitaminsaft kostet dem Unternehmen € 300 pro hl, der 2. Saft € 150 pro hl.
Die neue Mischung soll möglichst kostengünstig sein.
600 700 500 400 300 200 100 0 800 –100
–100
700
600
500
400
300
200
100
800
0
Menge in hl
Vitaminsaft 2
Menge in hl
Vitaminsaft 1
Menge in hl e
Vitaminsaft 2 n
Getränkeproduktion 2
– Stellen Sie die Zielfunktion K für die Kosten auf.
– Zeichnen Sie die Gerade, für die der optimale Wert der Zielfunktion angenommen
wird, in die obige Grafik ein.
– Ermitteln Sie, für welche Mischung die Kosten minimal sind.
– Berechnen Sie die minimalen Kosten.
c) Die Säfte werden auf 2 Maschinen in Flaschen abgefüllt. Die Füllmenge pro Flasche
kann als annähernd normalverteilt angenommen werden.
Zum Ausschuss zählen diejenigen Flaschen, die die jeweils tolerierte Mindestfüllmenge
unterschreiten.
Die Füllmenge an der 1. Maschine weist einen Erwartungswert von 750 Millilitern (ml)
und eine Standardabweichung von 15 ml auf. Der Ausschuss an der 1. Maschine be-
trägt erfahrungsgemäß 2,5 %.
Die 2. Maschine füllt ebenfalls mit einem Erwartungswert von 750 ml ab, aber mit einer
Standardabweichung von 10 ml.
– Berechnen Sie die tolerierte Mindestfüllmenge an der 1. Maschine.
– Argumentieren Sie, welche der beiden Maschinen weniger Ausschussware produziert,
wenn man von der gleichen Mindestfüllmenge für beide Maschinen ausgeht.
Die nachstehenden Grafiken zeigen Wahrscheinlichkeiten für Füllmengenbereiche von
Maschine 1.
– Ordnen Sie den beiden grafischen Darstellungen jeweils die zutreffende Wahrschein-
lichkeit aus A bis D zu. [2 zu 4]

A P ( X ≥ μ – σ )
B P ( μ – σ ≤ X ≤ μ + σ )

C P ( μ – σ ≤ X ≤ μ + 2 σ )
D P ( μ – 2 σ ≤ X ≤ μ + σ )
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.

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Lösung zu Getränkeproduktion

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Getränkeproduktion 3
Möglicher Lösungsweg
a)
Kirschsaft Apfelsaft
Sorte 1 ( x hl) 60 % 25 %
Sorte 2 ( y hl) 40 % 45 %
Maximalmenge 400 hl 310 hl
I : 0,6 x + 0,4 y ≤ 400
II : 0,25 x + 0,45 y ≤ 310
III : x ≥ 0
IV : y ≥ 0
b) K ( x , y ) = 300 x + 150 y ... Zielfunktion
600 700 500 400 300 200 100 0 800 900
600
400
200
1 000
800
0
Menge in hl
Sorte 2
Menge in hl
Sorte 1
600 700 500 400 300 200 100 0 800 –100
–100
700
600
500
400
300
200
100
800
0
Menge in hl
Vitaminsaft 2
Menge in hl
Vitaminsaft 1
Menge in hl e
Vitaminsaft 2 n
(100, 500)
Getränkeproduktion 4
100 hl Vitaminsaft 1 gemischt mit 500 hl Vitaminsaft 2 sind am günstigsten.
K min = 300 · 100 + 150 · 500
Die minimalen Kosten betragen € 105.000.
c) Lösung mittels Technologie oder über die folgende Gleichung:
P ( X ≤ a ) = 0,025
Φ
a – 750
15
= 0,025
a = Φ
–1
(0,025) · 15 + 750
a = –1,96 · 15 + 750 ≈ 720,605...
Die Mindestfüllmenge beträgt rund 721 ml.
Bei gleicher Mindestfüllmenge der 2. Maschine, aber einer geringeren Standardabweichung be-
deutet das, dass die Dichtefunktion steiler und schmäler verläuft. Unterhalb der Mindestfüllmen-
ge und oberhalb der maximal zulässigen Füllmenge ist die Fläche jeweils kleiner.
Daher füllt die 2. Maschine präziser ab als die 1. Maschine.
C
A P ( X ≥ μ – σ )
B P ( μ – σ ≤ X ≤ μ + σ )
B
C P ( μ – σ ≤ X ≤ μ + 2 σ )
D P ( μ – 2 σ ≤ X ≤ μ + σ )
Getränkeproduktion 5
Klassifikation
£ Teil A S Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 2 Algebra und Geometrie
b) 2 Algebra und Geometrie
c) 5 Stochastik
Nebeninhaltsdimension:
a) —
b) —
c) —
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) A Modellieren und Transferieren
b) B Operieren und Technologieeinsatz
c) C Interpretieren und Dokumentieren
Nebenhandlungsdimension:
a) B Operieren und Technologieeinsatz
b) A Modellieren und Transferieren, C Interpretieren und Dokumentieren
c) D Argumentieren und Kommunizieren, B Operieren und Technologieeinsatz
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) mittel a) 3
b) mittel b) 4
c) mittel c) 3
Thema: Wirtschaft
Quellen: —