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Mathematik-Aufgabenpool: PDF-Seiten 3701–3750

Aufgabenstellungen und zugehörige offizielle Lösungserwartungen als lesbarer HTML-Text – mit direkten Sprüngen zur richtigen Seite der Sammel-PDF.

Aufgabe B_324: Modernisierung

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PDF-Seiten 3701–3702 · Lösung ab Seite 3703

Modernisierung
Aufgabennummer: B_324
Technologieeinsatz: möglich T erforderlich £
Ein Unternehmer möchte seinen Betrieb modernisieren.
a) Er überlegt die Anschaffung einer neuen Maschine. Dabei stehen 2 Modelle – Maschine A
und Maschine B – zur Auswahl. In der nachstehenden Grafik ist der Kapitalwert dieser
Investitionen in Abhängigkeit vom kalkulatorischen Zinssatz dargestellt.
Kapitalwert in Euro
kalkulatorischer Zinssatz in %
Maschine B
Maschine A
17 000
15 000
13 000
11 000
9 000
7 000
5 000
3 000
1 000
–1 000 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
– Kreuzen Sie diejenige Aussage an, die mithilfe der Informationen in der Grafik getroffen
werden kann. [1 aus 5]
Beide Maschinen haben dieselbe Nutzungsdauer.
Die Anschaffungskosten von Maschine A sind höher als
jene von Maschine B .
Der zu erwartende Liquidationserlös von Maschine B ist
höher als jener von Maschine A .
Der interne Zinssatz von Maschine A ist höher als jener von
Maschine B .
Die zu erwartenden Rückflüsse von Maschine A sind stets
höher als jene von Maschine B .
– Lesen Sie aus der obigen Grafik denjenigen kalkulatorischen Zinssatz ab, für den beide
Maschinen einen gleich hohen Kapitalwert haben.
b) Der Unternehmer hat in den letzten 5 Jahren Rücklagen gebildet. Er hat dazu über den
gesamten Zeitraum halbjährlich nachschüssig Raten der Höhe R auf ein Sparbuch gelegt.
Es hat aber auch andere Ein- bzw. Auszahlungen am Sparbuch gegeben. Die nach-
stehende Berechnung zeigt, wie der momentan am Sparbuch zur Verfügung stehende
Betrag bei jährlicher Verzinsung gebildet wurde.
208 732,46 = Endwert der Rente + 40 000 ∙ 1,025
3
– 20 000 ∙ 1,025
2
+ 28 000
– Stellen Sie den beschriebenen Zahlungsstrom auf einer geeigneten Zeitachse grafisch
dar.
– Lesen Sie aus der obigen Berechnung denjenigen Jahreszinssatz ab, mit dem die Geld-
beträge am Sparbuch verzinst wurden.
– Berechnen Sie den dazu äquivalenten Halbjahreszinssatz.
– Berechnen Sie die Höhe der halbjährlichen Raten.
c) Durch den Einsatz neuer Maschinen steigt die Qualität des hergestellten Produkts. Man
glaubt, dass bei einem Preis von 20 GE/ME monatlich 100 ME abgesetzt werden können.
Der Höchstpreis für das Produkt liegt erfahrungsgemäß bei 60 GE/ME.
– Erstellen Sie eine Gleichung der zugehörigen linearen Preisfunktion der Nachfrage.
Der Unternehmer plant, den Preis von 20 GE/ME auf 18 GE/ME zu senken.
– Berechnen Sie, um welchen Betrag sich der Erlös durch die Preissenkung verändert.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
Modernisierung 2

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Lösung zu Modernisierung

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Modernisierung 3
Möglicher Lösungsweg
a)
[...]
[...]
[...]
Der interne Zinssatz von Maschine A ist höher als jener von
Maschine B .
T
[...]
Bei einem kalkulatorischen Zinssatz von 4 % haben beide Maschinen einen gleich hohen
Kapitalwert (in Höhe von rund € 8.700).
b)
Zeit in Jahren 0 1 2 3 4 5
€ 20.000
€ 40.000
R R R R R R R R R R
€ 28.000
Jahreszinssatz i = 2,5 % p. a.
q
2
= √ 1,025 = 1,01242…
Der äquivalente Halbjahreszinssatz beträgt rund 1,24 % p. s.
Endwert der Rente = 208 732,46 – 40 000 ∙ 1,025
3
+ 20 000 ∙ 1,025
2
– 28 000 = 158 669,335
158 669,335 = R ∙
q
2
10
− 1
q
2
− 1
R = 15 000,000...
Die Höhe der halbjährlichen Raten beträgt € 15.000.
c) p
N
( x ) = a ∙ x + b
x ... Anzahl der nachgefragten ME
p
N
( x ) ... Preis bei x nachgefragten ME in GE/ME
Aus p
N
(0) = 60 folgt b = 60.
p
N
(100) = 20 ⇒ 20 = 100 ∙ a + 60
a = –0,4
p
N
( x ) = –0,4 ∙ x + 60
18 = –0,4 ∙ x + 60
x = 105
Bei einem Preis von 18 GE/ME können 105 ME abgesetzt werden.
Bei 20 GE/ME werden 100 ME verkauft. Erlös = 20 ∙ 100 = 2 000.
Bei 18 GE/ME werden 105 ME verkauft. Erlös = 18 ∙ 105 = 1 890.
Durch die Preissenkung sinkt der Erlös um 110 GE.
Modernisierung 4
Modernisierung 5
Klassifikation
£ Teil A T Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 3 Funktionale Zusammenhänge
b) 3 Funktionale Zusammenhänge
c) 4 Analysis
Nebeninhaltsdimension:
a) —
b) —
c) 3 Funktionale Zusammenhänge
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) C Interpretieren und Dokumentieren
b) B Operieren und Technologieeinsatz
c) B Operieren und Technologieeinsatz
Nebenhandlungsdimension:
a) —
b) A Modellieren und Transferieren, C Interpretieren und Dokumentieren
c) A Modellieren und Transferieren
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) leicht a) 2
b) mittel b) 4
c) mittel c) 2
Thema: Wirtschaft
Quellen: —

Aufgabe B_211: Gerätekauf

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PDF-Seiten 3706–3707 · Lösung ab Seite 3708

Gerätekauf
Aufgabennummer: B_211
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
Familie Kurz benötigt für ihre neue Wohnung Küchengeräte.
a) In den Preisverhandlungen mit einem Händler werden die nachstehend angeführten
Teilzahlungsvarianten diskutiert. Bei allen Teilzahlungsvarianten wird mit dem gleichen
konstanten Zinssatz gerechnet.
Die Familie möchte sich für die Teilzahlungsvariante mit dem niedrigsten Barwert ent
scheiden.
– Kreuzen Sie diese Teilzahlungsvariante an. [1 aus 5]
eine Anzahlung Z und 60 nachschüssige Monatsraten R
eine Anzahlung Z und 60 vorschüssige Monatsraten R
60 nachschüssige Monatsraten R +
Z
60
60 nachschüssige Monatsraten R und gleichzeitig mit der letzten
Monatsrate eine Restzahlung Z
eine Anzahlung
Z
2
, 60 vorschüssige Monatsraten R und eine Rest
zahlung
Z
2
am Ende der Laufzeit
b) Die Geräte können durch einen Bankkredit finanziert werden. Familie Kurz erhält folgendes
Angebot:
Kreditbetrag: € 10.000
Bearbeitungsgebühr: 2 % des Kreditbetrags (bei Kreditabschluss fällig)
60 nachschüssige Monatsraten zu je € 185
– Berechnen Sie den zugrunde liegenden jährlichen Effektivzinssatz dieses Angebots.
c) Familie Kurz vereinbart mit ihrer Bank einen Kredit in Höhe von € 10.000. Dieser ist durch
nachschüssige Monatsraten innerhalb von 5 Jahren zu begleichen. Die Bank bietet einen
Zinssatz von 0,25 % p. m. an.
Nach Zahlung von 12 Raten werden ein halbes Jahr keine Rückzahlungen geleistet.
Anschließend werden die vereinbarten Raten weiterbezahlt. Die versäumten Zahlungen
werden durch eine Sonderzahlung 3 Jahre nach Kreditaufnahme abgegolten.
– Stellen Sie den Verlauf der Kreditrückzahlung auf einer Zeitachse dar.
– Berechnen Sie die Höhe der vereinbarten Raten.
– Berechnen Sie, wie hoch die Sonderzahlung sein muss, um die versäumten Zahlungen
nachzuholen.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
Gerätekauf 2

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Lösung zu Gerätekauf

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Gerätekauf 3
Möglicher Lösungsweg
a)
[...]
[...]
[...]
60 nachschüssige Monatsraten R und gleichzeitig mit der letzten
Monatsrate eine Restzahlung Z
[...]
b) 10 000 = 200 + 185 ∙
q
12
60
– 1
q
12
– 1

1
q
12
60
Lösung mittels Technologieeinsatz:
q
12
= 1,00417...
q = ( q
12
)
12
= 1,05130…
effektiver Jahreszinssatz:
i ≈ 5,13 %
c)
Zeit in Monaten
R
36 60 18 12 0
42-mal
R R R
€ 10.000
Sonderzahlung
12-mal
vereinbarte Ratenhöhe R :
10 000 = R ∙
1,0025
60
– 1
0,0025

1
1,0025
60
⇒ R ≈ € 179,69
Wert der 6 versäumten Monatsraten zum Zeitpunkt 18: 179,69 ∙
1,0025
6
– 1
0,0025
= 1 084,90
aufgezinst zum Zeitpunkt 36: 1 084,90 ∙ 1,0025
18
≈ 1 134,77
Die Sonderzahlung muss € 1.134,77 betragen.
4 Gerätekauf
Klassifikation
£ Teil A T Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 3 Funktionale Zusammenhänge
b) 3 Funktionale Zusammenhänge
c) 3 Funktionale Zusammenhänge
Nebeninhaltsdimension:
a) —
b) —
c) —
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) C Interpretieren und Dokumentieren
b) B Operieren und Technologieeinsatz
c) B Operieren und Technologieeinsatz
Nebenhandlungsdimension:
a) —
b) —
c) A Modellieren und Transferieren
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) mittel a) 1
b) leicht b) 1
c) mittel c) 4
Thema: Wirtschaft
Quellen: —

Aufgabe B_207: Jungunternehmerin

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PDF-Seiten 3710–3711 · Lösung ab Seite 3712

Jungunternehmerin*
Aufgabennummer: B_207
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
Aufgabe 8 (Teil B)
Jungunternehmerin
Eine Jungunternehmerin übernimmt einen Betrieb. Daher informiert sie sich über die Preis-
und Kostensituation der Produkte.
a) Die Preisfunktionen für das Angebot p
A
und für die Nachfrage p
N
eines Produktes sind gegeben:
p
A
( x ) =
x
2
10
+ 1
p
N
( x ) = –3 x + 8
x ... angebotene bzw. nachgefragte Menge in Mengeneinheiten (ME)
p
A
( x ) ... Angebotspreis bei x ME in Geldeinheiten pro Mengeneinheit (GE/ME)
p
N
( x ) ... Nachfragepreis bei x ME in GE/ME
– Zeichnen Sie die Graphen beider Funktionen im Intervall [0; 5] in ein gemeinsames Koordi-
natensystem.
– Markieren Sie in der Grafik die Menge, bei der der Markt gesättigt ist.
– Interpretieren Sie die Bedeutung des y -Achsenabschnitts der Preisfunktion des Angebots im
Sachzusammenhang.
– Bestimmen Sie den Marktgleichgewichtspreis.
b) In der nachstehenden Grafik sind Funktionsgraphen der Kostenfunktion K und der Erlös-
funktion E eines Produktes dargestellt:
– Lesen Sie aus der Grafik den Gewinnbereich ab.
– Zeichnen Sie den Graphen der Gewinnfunktion in die vorgegebene Grafik ein.
* ehemalige Klausuraufgabe
13
p
A
( x ) ... Angebotspreis bei x ME in Geldeinheiten pro Mengeneinheit (GE/ME)
p
N
( x ) ... Nachfragepreis bei x ME in GE/ME
– Zeichnen Sie die Graphen beider Funktionen im Intervall [0; 5] in ein gemeinsames Koordi-
natensystem.
– Markieren Sie in der Grafik die Menge, bei der der Markt gesättigt ist.
– Interpretieren Sie die Bedeutung des y -Achsenabschnitts der Preisfunktion des Angebots im
Sachzusammenhang.
– Bestimmen Sie den Marktgleichgewichtspreis.
b) In der nachstehenden Grafik sind Funktionsgraphen der Kostenfunktion K und der Erlös-
funktion E eines Produktes dargestellt:
– Lesen Sie aus der Grafik den Gewinnbereich ab.
– Zeichnen Sie den Graphen der Gewinnfunktion in die vorgegebene Grafik ein.
c) Die Grenzkostenfunktion eines weiteren Produktes ist gegeben: K ′ ( x ) = 6 x ² – 38 x + 64.
Die Kosten für die Produktion von 2 ME betragen 72 GE.
– Stellen Sie die Funktionsgleichung der Gesamtkostenfunktion K auf.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind mit passenden Maßeinheiten anzu-
geben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
Jungunternehmerin 2

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Lösung zu Jungunternehmerin

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Jungunternehmerin 3
Möglicher Lösungsweg
10
Aufgabe 8 (Teil B)
Jungunternehmerin
Möglicher Lösungsweg
a)
Der y -Achsenabschnitt der Preisfunktion des Angebots liegt bei 1 GE/ME. Dies ist derjenige
Preis, zu dem kein Produzent bereit ist, das Produkt anzubieten.
Marktgleichgewicht:
–3 ∙ x + 8 =
x
2
10
+ 1
x = 2,175...
p
N
(2,175...) = 1,473... ≈ 1,47
Der Marktgleichgewichtspreis beträgt 1,47 GE/ME.
Jungunternehmerin 4
11
b) Der Gewinnbereich liegt ca. zwischen 200 ME und 1 050 ME.
Ableseungenauigkeiten ± 50 ME sind zu tolerieren.
c) K ( x ) = ∫ K ′ ( x )d x = 2 ∙ x ³ – 19 ∙ x
2
+ 64 ∙ x + c
K (2) = 72 → 2 ∙ 2
3
– 19 ∙ 2
2
+ 64 ∙ 2 + c = 72
c = 4
K ( x ) = 2 ∙ x ³ – 19 ∙ x
2
+ 64 ∙ x + 4
Lösungsschlüssel
a) 1 × B1: für das richtige Zeichnen der beiden Funktionsgraphen
1 × C1: für das richtige Markieren der Sättigungsmenge
1 × C2: für die richtige Interpretation des y -Achsenabschnitts
1 × B2: für die richtige Bestimmung des Marktgleichgewichtspreises
b) 1 × C: für das richtige Ablesen des Gewinnbereichs mit Ableseungenauigkeiten von ± 50 ME
1 × A: für das richtige Einzeichnen des Funktionsgraphen der Gewinnfunktion (Achsenab-
schnitt, Nullstellen)
c) 1 × A: für den richtigen Ansatz zum Aufstellen der Funktionsgleichung der Gesamtkosten-
funktion
1 × B: für die richtige Berechnung der Integrationskonstanten
Lösungsschlüssel
11
b) Der Gewinnbereich liegt ca. zwischen 200 ME und 1 050 ME.
Ableseungenauigkeiten ± 50 ME sind zu tolerieren.
c) K ( x ) = ∫ K ′ ( x )d x = 2 ∙ x ³ – 19 ∙ x
2
+ 64 ∙ x + c
K (2) = 72 → 2 ∙ 2
3
– 19 ∙ 2
2
+ 64 ∙ 2 + c = 72
c = 4
K ( x ) = 2 ∙ x ³ – 19 ∙ x
2
+ 64 ∙ x + 4
Lösungsschlüssel
a) 1 × B1: für das richtige Zeichnen der beiden Funktionsgraphen
1 × C1: für das richtige Markieren der Sättigungsmenge
1 × C2: für die richtige Interpretation des y -Achsenabschnitts
1 × B2: für die richtige Bestimmung des Marktgleichgewichtspreises
b) 1 × C: für das richtige Ablesen des Gewinnbereichs mit Ableseungenauigkeiten von ± 50 ME
1 × A: für das richtige Einzeichnen des Funktionsgraphen der Gewinnfunktion (Achsenab-
schnitt, Nullstellen)
c) 1 × A: für den richtigen Ansatz zum Aufstellen der Funktionsgleichung der Gesamtkosten-
funktion
1 × B: für die richtige Berechnung der Integrationskonstanten

Aufgabe B_223: Kredit für einen Wohnungskauf

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PDF-Seiten 3714–3715 · Lösung ab Seite 3716

Kredit für einen Wohnungskauf*
Aufgabennummer: B_223
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
Frau Simon möchte eine Wohnung kaufen. Sie benötigt dazu einen Kredit und holt deswegen
bei Banken verschiedene Angebote ein.
a) Bank A bietet Frau Simon einen Kredit zu einem Zinssatz von 3 % p. a. an. Die monat
lichen Raten sind nach Auszahlung der Kreditsumme von € 120.000 jeweils am Ende
jedes Monats fällig. Die Kreditlaufzeit beträgt 20 Jahre. (Spesen und Gebühren werden
nicht berücksichtigt.)
– Ermitteln Sie den zu 3 % p. a. äquivalenten Monatszinssatz.
– Berechnen Sie die Höhe der Monatsraten.
b) Bank B bietet Frau Simon einen Kredit über € 120.000 an, der in 15 Jahren durch nach
schüssige Quartalsraten in Höhe von je € 2.650 zu tilgen ist. Eine Bearbeitungsgebühr
von 2 % der Kreditsumme wird bei Auszahlung des Kredits von der Kreditsumme abge
zogen. (Weitere Spesen und Gebühren sind in den Raten berücksichtigt.)
– Berechnen Sie den effektiven Jahreszinssatz dieses Kredits.
c) Bank C bietet Frau Simon einen Kredit über € 120.000 an, den sie durch nachschüssige
Quartalsraten mit dem Zinssatz 1 % p. q. zurückzahlen soll. Die Bank legt ihr den folgen
den Tilgungsplan vor:
Quartal Zinsanteil Tilgungsanteil Annuität Restschuld
0 € 120.000,00
1 € 1.200,00 € 986,26 € 2.186,26 € 119.013,74
– Dokumentieren Sie, wie der Zinssatz 1 % p. q. aus dem Tilgungsplan ermittelt werden
kann.
– Berechnen Sie die Laufzeit des Kredits.
– Erklären Sie den Zusammenhang zwischen Zinsanteil, Tilgungsanteil und Annuität.
* ehemalige Klausuraufgabe
Kredit für einen Wohnungskauf 2
d) Die jährliche Annuität A eines Kredits kann mittels verschiedener Formeln berechnet werden.
Eine Formel lautet:
A = K
0

i ∙ q
n
q
n
– 1
Eine andere Formel lautet:
A = K
0

i
1 – q
– n
K
0
... Kreditsumme
i ... Jahreszinssatz
n ... Laufzeit in Jahren
– Geben Sie an, was q in diesem Sachzusammenhang bedeutet.
– Zeigen Sie, dass diese beiden Formeln gleichwertig sind.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben.

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Lösung zu Kredit für einen Wohnungskauf

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Kredit für einen Wohnungskauf 3
Möglicher Lösungsweg
a) i
12
=

12
1,03 – 1 = 0,002466... ≈ 0,247 %
Der Monatszinssatz beträgt rund 0,247 %.
monatlicher Aufzinsungsfaktor: q
12
= i
12
+ 1
Barwertformel für nachschüssige Monatsrente:
120 000 = R ∙
q
12
240
– 1
q
12
– 1

1
q
12
240
⇒ R ≈ 663,088...
Die Höhe der Monatsraten beträgt € 663,09.
b) Auszahlungsbetrag: 120 000 ∙ 0,98 = 117 600
Äquivalenzgleichung: 117 600 = 2 650 ∙
q
4
60
– 1
q
4
– 1

1
q
4
60
Lösung mittels Technologieeinsatz: q
4
= 1,010475…
q = q
4
4
= 1,042566…
Die effektive Jahreszinssatz beträgt rund 4,257 %.
c) Den Quartalszinssatz erhält man, indem man den Zinsanteil im Quartal 1 durch die Kredit
summe dividiert, d. h.:
i
4
=
1 200
120 000
= 0,01 = 1 %
Die Kreditsumme ist der Barwert einer nachschüssigen Rente, die Annuität deren Rate.
Äquivalenzgleichung:
120 000 = 2 186,26 ∙
1,01
n
– 1
0,01

1
1,01
n
Lösung mittels Technologieeinsatz: n = 80,00...
Die Laufzeit des Kredits beträgt 80 Quartale.
Die Annuität ist die Summe von Zinsanteil und Tilgungsanteil.
d) q = 1 + i ist der jährliche Aufzinsungsfaktor.
Die Formeln sind äquivalent, weil q
– n
=
1
q
n
.
Werden in der 1. Formel Zähler und Nenner durch q
n
dividiert, erhält man die 2. Formel.
Kredit für einen Wohnungskauf 4
Lösungsschlüssel
a) 1 × B1: für die richtige Ermittlung des Monatszinssatzes
1 × B2: für die richtige Berechnung der Monatsrate
b) 1 × A: für einen richtigen Ansatz zur Berechnung des Effektivzinssatzes mit dem richtigen
Auszahlungsbetrag
1 × B: für die richtige Berechnung des jährlichen Effektivzinssatzes
c) 1 × C: für die richtige Dokumentation zur Ermittlung des Quartalszinssatzes
1 × B: für die richtige Berechnung der Laufzeit (Runden des Ergebnisses auf 81 Quartale
ebenfalls zulässig)
1 × D: für die richtige Erklärung des Zusammenhangs
d) 1 × C: für die richtige Beschreibung von q in diesem Sachzusammenhang
1 × D: für den richtigen Nachweis der Äquivalenz der beiden Formeln

Aufgabe B_281: Papierproduzent

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PDF-Seiten 3718 · Lösung ab Seite 3719

Papierproduzent*
Aufgabennummer: B_281
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
Aufgabe 8
Papierproduzent
Ein Papierproduzent stellt als Monopolist hochwertiges Urkundenpapier her. Die Kosten-
funktion K für die Herstellung und die Erlösfunktion E für den Absatz dieses Produkts sind in
a) – Stellen Sie die Funktionsgleichung dieser Kostenfunktion K auf.
– Argumentieren Sie, welches Vorzeichen der Koeffizient a dieser Erlösfunktion E mit
E ( x ) = a · x
2
+ b · x haben muss.
b) Der Zusammenhang zwischen dem Preis und der nachgefragten Menge lässt sich durch fol-
gende Preisfunktion der Nachfrage p
N
beschreiben:
p
N
( x ) = –0,1 · x + 6
x ... Anzahl der nachgefragten Mengeneinheiten (ME)
p
N
( x ) ... Preis in Geldeinheiten pro Mengeneinheit (GE/ME) bei der Nachfrage von x ME
Der Papierproduzent überlegt, den Preis von 5 GE/ME auf 4 GE/ME zu senken. Die Kosten-
rechnungsabteilung behauptet: „Die Bogenelastizität der Nachfrage für diese Preissenkung
beträgt –5.“
– Überprüfen Sie rechnerisch die Richtigkeit dieser Behauptung.
– Stellen Sie eine Funktionsgleichung für die Punktelastizität der Nachfrage auf.
c) Das Verhalten der Erlösfunktion soll für die nachgefragte Menge 40 ME untersucht werden.
– Zeichnen Sie in der obigen Grafik die Tangente an den Graphen der Erlösfunktion E an der
Stelle x = 40 ein.
– Lesen Sie die Steigung dieser Tangente ab.
– Interpretieren Sie die Steigung dieser Tangente im Sachzusammenhang.
6
Aufgabe 8
Papierproduzent
Ein Papierproduzent stellt als Monopolist hochwertiges Urkundenpapier her. Die Kosten-
funktion K für die Herstellung und die Erlösfunktion E für den Absatz dieses Produkts sind in
a) – Stellen Sie die Funktionsgleichung dieser Kostenfunktion K auf.
– Argumentieren Sie, welches Vorzeichen der Koeffizient a dieser Erlösfunktion E mit
E ( x ) = a · x
2
+ b · x haben muss.
b) Der Zusammenhang zwischen dem Preis und der nachgefragten Menge lässt sich durch fol-
gende Preisfunktion der Nachfrage p
N
beschreiben:
p
N
( x ) = –0,1 · x + 6
x ... Anzahl der nachgefragten Mengeneinheiten (ME)
p
N
( x ) ... Preis in Geldeinheiten pro Mengeneinheit (GE/ME) bei der Nachfrage von x ME
Der Papierproduzent überlegt, den Preis von 5 GE/ME auf 4 GE/ME zu senken. Die Kosten-
rechnungsabteilung behauptet: „Die Bogenelastizität der Nachfrage für diese Preissenkung
beträgt –5.“
– Überprüfen Sie rechnerisch die Richtigkeit dieser Behauptung.
– Stellen Sie eine Funktionsgleichung für die Punktelastizität der Nachfrage auf.
c) Das Verhalten der Erlösfunktion soll für die nachgefragte Menge 40 ME untersucht werden.
– Zeichnen Sie in der obigen Grafik die Tangente an den Graphen der Erlösfunktion E an der
Stelle x = 40 ein.
– Lesen Sie die Steigung dieser Tangente ab.
– Interpretieren Sie die Steigung dieser Tangente im Sachzusammenhang.
öffentliches Dokument
d) Für die Stelle des Gewinnmaximums gilt, dass die Grenzkosten gleich dem Grenzerlös sind.
– Begründen Sie diese Aussage.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind mit passenden Maßeinheiten anzu-
geben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
* ehemalige Klausuraufgabe (adaptiert)
b)
c)

Offizielle Lösungserwartung als HTML-Text anzeigen

Lösung zu Papierproduzent

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Papierproduzent 2
Möglicher Lösungsweg
12
Aufgabe 8 (Teil B)
Papierproduzent
Möglicher Lösungsweg
a) Kostenfunktion: K ( x ) = x + 40
Erlösfunktion: Der Koeffizient a muss negativ sein, weil der Funktionsgraph der Erlösfunktion
eine nach unten geöffnete Parabel ist.
b) 5 = –0,1 ∙ x + 6 ⇒ x = 10
4 = –0,1 ∙ x + 6 ⇒ x = 20
Eine Preissenkung um
∆ p
p
= –
1
5
= –20 % führt zu einer Absatzsteigerung um
∆ x
x
=
10
10
= 100 %.
Die Bogenelastizität der Nachfrage beträgt also tatsächlich:
100 %
–20 %
= –5.
Punktelastizität der Nachfrage: ε ( x ) =
p
N
( x )
x ∙ p
N
′ ( x )
=
– 0,1 ∙ x + 6
x ∙ (–0,1)
= 1 –
60
x
c)
Steigung der Tangente: k = –2
Toleranzbereich: [–2,5; –1,5]
Wird die Absatzmenge um 1 ME erhöht, sinkt der Erlös näherungsweise um 2 GE.
d) G ( x ) = E ( x ) – K ( x )
An der Stelle des Gewinnmaximums gilt: G ′ ( x ) = 0.
G ′ ( x ) = 0 = E ′ ( x ) – K ′ ( x )
Also: E ′ ( x ) = K ′ ( x ).
öffentliches Dokument
12
Papierproduzent
Möglicher Lösungsweg
a) Kostenfunktion: K ( x ) = x + 40
Erlösfunktion: Der Koeffizient a muss negativ sein, weil der Funktionsgraph der Erlösfunktion
eine nach unten geöffnete Parabel ist.
b) 5 = –0,1 ∙ x + 6 ⇒ x = 10
4 = –0,1 ∙ x + 6 ⇒ x = 20
Eine Preissenkung um
∆ p
p
= –
1
5
= –20 % führt zu einer Absatzsteigerung um
∆ x
x
=
10
10
= 100 %.
Die Bogenelastizität der Nachfrage beträgt also tatsächlich:
100 %
–20 %
= –5.
Punktelastizität der Nachfrage: ε ( x ) =
p
N
( x )
x ∙ p
N
′ ( x )
=
– 0,1 ∙ x + 6
x ∙ (–0,1)
= 1 –
60
x
c)
Steigung der Tangente: k = –2
Toleranzbereich: [–2,5; –1,5]
Wird die Absatzmenge um 1 ME erhöht, sinkt der Erlös näherungsweise um 2 GE.
d) G ( x ) = E ( x ) – K ( x )
An der Stelle des Gewinnmaximums gilt: G ′ ( x ) = 0.
G ′ ( x ) = 0 = E ′ ( x ) – K ′ ( x )
Also: E ′ ( x ) = K ′ ( x ).
öffentliches Dokument
b)
c)
Papierproduzent 3
Lösungsschlüssel
a) 1 × A: für das richtige Aufstellen der Funktionsgleichung
1 × D: für die richtige Argumentation zum Vorzeichen des Koeffizienten a
b) 1 × A: für das richtige Einzeichnen der Tangente
1 × C1: für das richtige Ablesen der Steigung der Tangente im Toleranzbereich [–2,5; –1,5]
1 × C2: für die richtige Interpretation der Steigung der Tangente im Sachzusammenhang
c) 1 × D: für die richtige Begründung

Aufgabe B_316: Grenzkosten

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PDF-Seiten 3725–3726 · Lösung ab Seite 3727

Grenzkosten*
Aufgabennummer: B_316
Technologieeinsatz: möglich T erforderlich £
Ein Betrieb erhebt die Grenzkosten für unterschiedliche Produkte.
a) Für eine quadratische Grenzkostenfunktion K ′ mit K ′ ( x ) = a · x
2
+ b · x + c ergeben sich
folgende Zusammenhänge:
Anzahl der produzierten Mengeneinheiten (ME) 20 50 60
Grenzkosten in Geldeinheiten/Mengeneinheit (GE/ME) 1 060 7 120 10 340
– Interpretieren Sie den Grenzkostenwert 1 060 im gegebenen Sachzusammenhang.
− Stellen Sie die Funktionsgleichung dieser Grenzkostenfunktion auf.
b) Für die Grenzkostenfunktion K ′ eines anderen Produkts gilt:
K ′ ( x ) = 0,3 ∙ x
2
– 4 ∙ x + 15
x … Anzahl der produzierten ME
K ′ ( x ) … Grenzkosten bei x ME in GE/ME
– Berechnen Sie die Kostenkehre.
Bei einer Produktionsmenge von 35 ME betragen die Gesamtkosten 2 372,50 GE.
− Berechnen Sie die zugehörige Kostenfunktion K .
* ehemalige Klausuraufgabe
c) Ein Produkt wird zu einem konstanten Preis von 10 GE/ME abgesetzt. Die Fixkosten be
tragen 5 GE. Die obere Gewinngrenze beträgt 4 ME.
Die nachstehende Abbildung zeigt den Graphen der quadratischen Grenzkostenfunktion
K ′ dieses Produkts.
K ′ ( x ) in GE/ME
x in ME
3 2 1 0 4
25
20
15
10
5
0
K ′
– Zeichnen Sie den Funktionsgraphen der zugehörigen Erlösfunktion E im Intervall [0; 4] in
der unten stehenden Abbildung ein.
− Zeichnen Sie den Funktionsgraphen der zugehörigen Kostenfunktion K im Intervall
[0; 4] in der unten stehenden Abbildung ein.
K ( x ), E ( x ) in GE
x in ME
3 2 1 0 4
45
40
35
30
25
20
15
10
5
0
50
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
Grenzkosten 2

Offizielle Lösungserwartung als HTML-Text anzeigen

Lösung zu Grenzkosten

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Grenzkosten 3
Möglicher Lösungsweg
a) Der Grenzkostenwert 1 060 GE/ME bedeutet, dass bei einer Produktionsmenge von
20 ME eine Steigerung der Produktion um 1 ME zu einer Kostensteigerung von nähe
rungsweise 1 060 GE führen wird.
K ′ (20) = 1 060
K ′ (50) = 7 120
K ′ (60) = 10 340
Lösen dieses Gleichungssystems mittels Technologieeinsatz:
K ′ ( x ) = 3 · x
2
– 8 · x + 20
b) K ″ ( x ) = 0,6 · x – 4
0 = 0,6 · x – 4 ⇒ x =
20
3
≈ 6,7
Die Kostenkehre liegt bei rund 6,7 ME.

(0,3 · x
2
– 4 · x + 15) d x = 0,1 · x
3
– 2 · x
2
+ 15 · x + C
K (35) = 2 372,50:
0,1 ∙ 35
3
– 2 ∙ 35
2
+ 15 ∙ 35 + C = 2 372,50 ⇒ C = 10
K ( x ) = 0,1 · x
3
– 2 · x
2
+ 15 · x + 10
c)
K ( x ), E ( x ) in GE
x in ME
E
K
3 2 1 0 4
45
40
35
30
25
20
15
10
5
0
50
Grenzkosten 4
Lösungsschlüssel
a) 1 × C: für die richtige Interpretation der Grenzkosten im gegebenen Sachzusammen
hang
1 × A: für das richtige Aufstellen der Funktionsgleichung
b) 1 x B1: für die richtige Berechnung der Kostenkehre
1 x A: für den richtigen Ansatz zum Aufstellen der Funktionsgleichung der Kosten
funktion K
1 x B2: für die richtige Berechnung der Integrationskonstanten
c) 1 x A1: für das richtige Einzeichnen des Graphen von E im Intervall [0; 4]
1 x A2: für das richtige Einzeichnen des Graphen von K im Intervall [0; 4] als ertrags
gesetzliche Kostenfunktion mit Fixkosten 5 GE und oberer Gewinngrenze
4 ME
1 x A3: für die richtige Darstellung der Extremstelle der Grenzkostenfunktion als Wen
depunkt des Graphen der Kostenfunktion an der Stelle x = 1

Aufgabe B_319: Kosten

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PDF-Seiten 3729–3730 · Lösung ab Seite 3731

Kosten*
Aufgabennummer: B_319
Technologieeinsatz: möglich T erforderlich £
Kostenfunktionen geben den Zusammenhang zwischen der produzierten Menge und den
dazugehörigen Gesamtproduktionskosten an.
a) Von einer kubischen Kostenfunktion K mit K ( x ) = ax ³ + bx ² + cx + d kennt man folgende
Eigenschaften:
(1) Die Fixkosten betragen 4 GE.
(2) Bei einer Produktionsmenge von 10 ME betragen die Gesamtkosten 2 124 GE.
(3) Das Betriebsoptimum liegt bei 2 ME.
(4) Die langfristige Preisuntergrenze beträgt 14 GE/ME.
– Stellen Sie ein Gleichungssystem zur Ermittlung dieser Kostenfunktion auf.
b) Die nachstehende Abbildung zeigt den Graphen einer anderen Kostenfunktion und die
Tangente an diesen Graphen durch den Koordinatenursprung.
T
K
K ( x ) in GE
x in ME
4 2 0 6
80
70
60
50
40
30
20
10
90
– Interpretieren Sie die Bedeutung der x -Koordinate des Berührpunktes T und der Stei-
gung dieser Tangente im Sachzusammenhang.
* ehemalige Klausuraufgabe
c) Gegeben ist die Kostenfunktion K mit K ( x ) = 0,1 x ³ – 0,6 x ² + 5 x + 10 für eine produzierte
Menge von 0 ≤ x ≤ 6 ME.
– Berechnen Sie die Kostenkehre.
– Geben Sie diejenigen Bereiche an, in denen der Kostenverlauf degressiv bzw. progressiv
ist.
d) – Begründen Sie, warum der Funktionsgraph in der nachstehenden Abbildung keine
Grenzkostenfunktion einer ertragsgesetzlichen Kostenfunktion beschreiben kann.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben.
Kosten 2

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Kosten 3
Möglicher Lösungsweg
a) Stückkostenfunktion: K

( x ) = a ∙ x ² + b ∙ x + c +
d
x
(1) K (0) = 4: d = 4
(2) K (10) = 2 124: 2 124 = 1 000 a + 100 b + 10 c + d
(3) K

′ (2) = 0: 0 = 4 a + b –
d
4
(4) K

(2) = 14: 14 = 4 a + 2 b + c +
d
2
b) Die x -Koordinate des Berührpunktes T ist das Betriebsoptimum.
Die Steigung dieser Tangente ist die langfristige Preisuntergrenze.
c) K ″ ( x ) = 0: 0,6 x – 1,2 = 0 ⇒ x = 2
Die Kostenkehre liegt bei 2 ME.
Der Kostenverlauf ist für x < 2 ME degressiv.
Der Kostenverlauf ist für x > 2 ME progressiv.
d) Der gegebene Funktionsgraph kann keine Grenzkostenfunktion einer ertragsgesetzlichen
Kostenfunktion beschreiben, weil eine ertragsgesetzliche Kostenfunktion streng monoton
wachsend ist und daher die Grenzkostenfunktion keine negativen Funktionswerte hat.
Lösungsschlüssel
a) 1 × A1: für das richtige Aufstellen von Gleichung (1) und (2)
1 × A2: für das richtige Aufstellen von Gleichung (3)
1 × A3: für das richtige Aufstellen von Gleichung (4)
b) 1 × C: für die richtige Interpretation der x -Koordinate und der Steigung im Sachzusam-
menhang
c) 1 × B: für die richtige Berechnung der Kostenkehre
1 × C: für die Angabe der richtigen degressiven und progressiven Bereiche
d) 1 × D: für die richtige Begründung

Aufgabe B_337: Produktionserweiterung

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PDF-Seiten 3735–3736 · Lösung ab Seite 3737

Produktionserweiterung*
Aufgabennummer: B_337
Technologieeinsatz: möglich T erforderlich £
Ein Industriebetrieb erwägt die Erweiterung seiner Produktpalette.
a) Die Produktion des neuen Produktes erfordert Umbauarbeiten. Wegen einer neuen Zu
fahrtsstraße wird von der unten dargestellten Fläche ein dreieckiger Abschnitt abgetrennt.
a
b
α
Die Größen a , b und α α sind bekannt.
– Erstellen Sie eine Formel zur Berechnung des Inhalts A dieser dreieckigen Fläche aus
den gegebenen Größen.
A =
b) Für eine neue Produktionshalle wird ein Kredit benötigt. Die ersten 5 Jahre garantiert die
Bank einen fixen Jahreszinssatz i , für die restliche Laufzeit wird ein Jahreszinssatz i ′ ange
nommen.
Die nachstehende Tabelle zeigt einen Auszug aus dem Tilgungsplan der Annuitäten
schuld.
Jahr Zinsanteil Tilgungsanteil Annuität Restschuld
5 € 2.121,44 € 7.878,56 € 10.000,00
6 € 2.513,44 € 7.486,56 € 10.000,00

12 € 527,12 € 9.472,88 € 10.000,00 € 3.705,01
13
– Beschreiben Sie, wie man aus dem Tilgungsplan ablesen kann, dass der Zinssatz i ′
größer als i ist.
– Berechnen Sie die Zeile für das Jahr 13 des Tilgungsplans, wenn man davon ausgeht,
dass die Schuld am Ende dieses Jahres vollständig getilgt wird.
* ehemalige Klausuraufgabe (adaptiert)
c) Für den Verkauf des neuen Produktes ist der Graph der Preisfunktion des Angebots p
A
in
der nachstehenden Abbildung dargestellt.
Man hofft, das Produkt zu einem Marktgleichgewichtspreis von 30 GE/ME verkaufen zu
können.
Es wird angenommen, dass die Preisfunktion der Nachfrage p
N
linear ist und nicht mehr
als 5 ME abgesetzt werden können.
5 4 3 2 1 0 6
x in ME
80
70
60
50
40
30
20
10
0
90 p
A
( x ) in GE/ME
p
A
– Zeichnen Sie den Graphen der Preisfunktion der Nachfrage p
N
für dieses Produkt in die
gegebene Abbildung ein.
– Stellen Sie die Funktionsgleichung von p
N
auf.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
Produktionserweiterung 2

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Lösung zu Produktionserweiterung

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Produktionserweiterung 3
Möglicher Lösungsweg
a) a b – a
b
x
α
tan( α α ) =
b – a
x
Flächeninhalt des rechtwinkeligen Dreiecks: A =
( b – a ) · x
2
=
( b – a ) · ( b – a )
2 · tan( α α )
=
( b – a )
2
2 · tan( α α )
b) Der Zinsanteil eines Jahres berechnet sich stets basierend auf der verbleibenden Rest
schuld des Vorjahres. Im 5. Jahr erfolgt eine positive Tilgung. Damit ist die Restschuld am
Ende des Jahres 5 geringer als am Ende Jahres 4. Trotzdem ist der Zinsanteil im Jahr 5
geringer als jener im Jahr 6. Der Zinssatz i ′ muss daher größer als der Zinssatz i sein.
Restschuld im Jahr 11: 3 705,01 + 9 472,88 = 13 177,89
Zinssatz i ′ : 527,12 = 13 177,89 · i ′ ⇒ i ′ = 0,0400… ≈ 4,0 %
Jahr Zinsanteil Tilgungsanteil Annuität Restschuld
13
3 705,01 · i ′
€ 148,20 € 3.705,01
148,20 + 3 705,01
€ 3.853,21 € 0
Produktionserweiterung 4
c)
5 4 3 2 1 0 6
x in ME
80
70
60
50
40
30
20
10
0
90
p
A
( x ), p
N
( x ) in GE/ME
p
A
p
N
Modellierung der Preisfunktion der Nachfrage p
N
mithilfe der gegebenen Punkte oder
durch Ablesen aus dem Funktionsgraphen: p
N
( x ) = –15 · x + 75
Lösungsschlüssel
a) 1 × A: für das richtige Erstellen der Formel
b) 1 × C: für die richtige Beschreibung
1 × B1: für die richtige Berechnung des Zinssatzes i ′
1 × B2: für das richtige Berechnen der letzten Zeile des Tilgungsplans
c) 1 × A1: für das richtige Einzeichnen des Funktionsgraphen der Preisfunktion der Nachfrage
1 × A2: für das richtige Aufstellen der Funktionsgleichung

Aufgabe B_318: Leihwagen

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PDF-Seiten 3739–3740 · Lösung ab Seite 3741

Leihwagen*
Aufgabennummer: B_318
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
Ein Leihwagen-Unternehmen hat in seinem Fuhrpark 2 Modelle. Modell 1 ist mit einer Wahr -
scheinlich keit von 0,62 verliehen, Modell 2 mit einer Wahrscheinlichkeit von 0,4. Die Wahr -
scheinlichkeit, dass beide Modelle gleichzeitig verliehen sind, beträgt 0,35.
A bezeichnet das Ereignis, dass Modell 1 verliehen ist, und B bezeichnet das Ereignis, dass
Modell 2 ver liehen ist.
a) – Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass mindestens 1 Modell nicht verliehen ist.
b) – Übertragen Sie die Wahrscheinlichkeiten der Angabe in die entsprechenden Felder der
unten stehenden Vierfeldertafel.
– Ermitteln Sie die Wahrscheinlichkeiten in den restlichen Feldern und tragen Sie diese ein.
A nicht A Summe
B
nicht B
Summe
– Bestimmen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass genau einer der beiden Leihwagen ver -
liehen ist.
c) – Zeigen Sie, dass die beiden Ereignisse A und B nicht unabhängig voneinander sind.
– Beschreiben Sie in Worten, welches Ereignis durch die Wahrscheinlichkeit
P ( A ∩ B )
P ( B )
=
0,35
0,4
= 0,875
bestimmt wird.
* ehemalige Klausuraufgabe
d) Der Treibstoffverbrauch von Modell 1 ist annähernd normalverteilt mit dem Erwartungs-
wert μ = 6,9 Liter pro 100 km. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 90 % liegt dieser Treib-
stoffverbrauch im Intervall [5,6; 8,2].
– Ermitteln Sie die Standardabweichung dieser Normalverteilung.
– Zeichnen Sie den Graphen der Dichtefunktion dieser Normalverteilung in die unten
stehende Abbildung ein. Berücksichtigen Sie dabei den Erwartungswert und die Stan-
dardabweichung.
Treibstoffverbrauch in Litern pro 100 km
10,5 10 9,5 9 8,5 8 7,5 7 6,5 6 5,5 5 4,5 4 11
– Beschreiben Sie, wie sich eine kleinere Standardabweichung auf den Graphen der
Dichtefunktion auswirken würde.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
Leihwagen 2

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Lösung zu Leihwagen

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Leihwagen 3
Möglicher Lösungsweg
a) 1 – P ( A ∩ B ) = 1 – 0,35 = 0,65
Die Wahrscheinlichkeit, dass mindestens ein Modell nicht verliehen ist, beträgt 0,65.
b)
A nicht A Summe
B 0,35 0,05 0,40
nicht B 0,27 0,33 0,60
Summe 0,62 0,38
Die hervorgehobenen Werte in der oben stehenden Tabelle sind diejenigen, die aus der
Angabe übertragen wurden.
Die Wahrscheinlichkeit, dass genau einer der beiden Leihwagen verliehen ist, beträgt
0,27 + 0,05 = 0,32.
c) Sind zwei Ereignisse voneinander unabhängig, so gilt: P ( A ∩ B ) = P ( A ) ∙ P ( B ).
P ( A ) ∙ P ( B ) = 0,62 ∙ 0,4 = 0,248
P ( A ∩ B ) = 0,35
Die beiden Ereignisse sind also nicht voneinander unabhängig: 0,35 ≠ 0,248.
Die Wahrscheinlichkeit, dass Modell 1 verliehen ist, wenn man weiß, dass Modell 2 verlie-
hen ist, beträgt 0,875.
d) P (5,6 ≤ X ≤ 8,2) = 0,90
Aufgrund der Symmetrie gilt: P ( X ≤ 8,2) = 0,95.
ϕ ( z ) = 0,95 ⇒ z = 1,644…
σ =
8,2 – 6,9
z
= 0,79… ≈ 0,8
Die Standardabweichung beträgt rund 0,8 Liter pro 100 km.
Treibstoffverbrauch in Litern pro 100 km
10,5 10 9,5 9 8,5 8 7,5 7 6,5 6 5,5 5 4,5 4 11
Bei einer kleineren Standardabweichung wäre die Gauß’sche Glockenkurve schmäler und
höher.
Leihwagen 4
Lösungsschlüssel
a) 1 × B: für die richtige Berechnung der Wahrscheinlichkeit
b) 1 × A: für das richtige Übertragen der Werte in die Vierfeldertafel
1 × B1: für das richtige Ermitteln der fehlenden Werte
1 × B2: für das richtige Bestimmen der Wahrscheinlichkeit
c) 1 × D: für den richtigen Nachweis der Unabhängigkeit der Ereignisse
1 × C: für die richtige Beschreibung
d) 1 × B: für das richtige Ermitteln der Standardabweichung
1 × A: für das richtige Einzeichnen des Graphen der Dichtefunktion (Glockenkurve mit
Maximum an der Stelle μ und Wendepunkten an den Stellen μ ± σ erkennbar)
1 × C: für die richtige Beschreibung

Aufgabe B_348: Sportartikel

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PDF-Seiten 3743–3745 · Lösung ab Seite 3746

Sportartikel*
Aufgabennummer: B_348
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
a) Für einen Sportartikel lassen sich die Produktionskosten mithilfe der linearen Funktion K
beschreiben:
K ( x ) = 25 · x + 300
x ... Anzahl der produzierten Mengeneinheiten (ME)
K ( x ) ... Kosten für x ME in Geldeinheiten (GE)
Die Kapazitätsgrenze liegt dabei bei 50 ME.
Das Produkt kann zu einem Preis von 40 GE/ME verkauft werden.
– Erklären Sie, warum der maximale Gewinn hier nicht mithilfe der Differenzialrechnung
ermittelt werden kann.
– Berechnen Sie den maximalen Gewinn.
b) Die Fixkosten für die Erzeugung eines bestimmten Sportartikels betragen 2 900 GE. Die
Kostenkehre liegt bei 5 ME. Die Gesamtkosten bei einer Produktionsmenge von 5 ME
betragen 3 100 GE. Bei einer Produktionsmenge von 9 ME betragen die Gesamtkosten
3 252,80 GE.
Der Kostenverlauf soll mithilfe einer Kostenfunktion K mit K ( x ) = a · x
3
+ b · x
2
+ c · x + d
beschrieben werden.
– Erstellen Sie ein Gleichungssystem zur Berechnung der Koeffizienten dieser Kosten-
funktion.
– Berechnen Sie die Koeffizienten dieser Kostenfunktion.
* ehemalige Klausuraufgabe
c) Für die Grenzkostenfunktion K ′ eines anderen Sportartikels gilt:
K ′ ( x ) = 0,15 · x
2
– 0,6 · x + 5
Die Fixkosten betragen 30 GE.
– Ermitteln Sie die zugehörige Kostenfunktion K .
In der nachstehenden Abbildung ist der Graph der zugehörigen Stückkostenfunktion
K dargestellt.
K

K

( x ) in GE/ME
x in ME
0 10 20 30 40 50
0
10
20
30
40
50
60
– Lesen Sie das Betriebsoptimum ab.
Sportartikel 2
d) Die Graphen einer Kostenfunktion K , einer Erlösfunktion E und der zugehörigen Gewinn -
funktion G sind im nachstehenden Diagramm dargestellt.
x in ME
K ( x ), E ( x ), G ( x ) in GE
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
0
50
100
150
200
– Beschriften Sie im obigen Diagramm diese 3 dargestellten Graphen.
– Stellen Sie die Gleichung der Erlösfunktion E mithilfe des Diagramms auf.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
Sportartikel 3

Offizielle Lösungserwartung als HTML-Text anzeigen

Lösung zu Sportartikel

Lösung als kompakte PDF öffnen

Sportartikel 4
Möglicher Lösungsweg
a) Die Gewinnfunktion ist im gegebenen Fall eine lineare Funktion mit positiver Steigung. Sie
nimmt ihren maximalen Funktionswert am rechten Rand des Definitionsbereichs (Kapazi-
tätsgrenze) an.
G ( x ) = 40 · x – (25 · x + 300)
G (50) = 450
Der maximale Gewinn beträgt 450 GE.
b) I . K (0) = 2 900
II . K ″ (5) = 0
III . K (5) = 3 100
IV . K (9) = 3 252,80
Lösen dieses Gleichungssystems mittels Technologieeinsatz:
a = 0,2; b = −3; c = 50; d = 2 900
c) K ( x ) =

K ′ ( x ) d x = 0,05 · x
3
– 0,3 · x
2
+ 5 · x + C
K (0) = 30 ⇒ C = 30
K ( x ) = 0,05 · x
3
– 0,3 · x
2
+ 5 · x + 30
Betriebsoptimum: rund 8 ME
Toleranzbereich: [7 ME; 9 ME]
d)
x in ME
K ( x ), E ( x ), G ( x ) in GE
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
0
50
100
150
200
K
E
G
E ( x ) = 25 · x
Sportartikel 5
Lösungsschlüssel
a) 1 × D: für die richtige Erklärung
(Auch eine Argumentation, dass die Gewinnfunktion keine lokalen Extremstel-
len hat, an denen die Tangentensteigung null ist, ist zulässig.)
1 × B: für die richtige Berechnung des maximalen Gewinns
b) 1 × A1: für das richtige Aufstellen der Gleichung mithilfe der Information zur Kosten-
kehre
1 × A2: für das richtige Aufstellen der 3 Gleichungen mithilfe der Informationen zu den
Kosten
1 × B: für die richtige Berechnung der Koeffizienten
c) 1 × A: für das richtige Ermitteln der Kostenfunktion
1 × C: für das richtige Ablesen des Betriebsoptimums im Toleranzbereich [7 ME; 9 ME]
d) 1 × C: für die richtige Beschriftung der 3 dargestellten Funktionsgraphen
1 × A: für das richtige Aufstellen der Gleichung der Erlösfunktion

Aufgabe B_349: Renovierungskredit

Aufgabe als kompakte PDF öffnen

PDF-Seiten 3748–3749 · Lösung ab Seite 3750

Renovierungskredit*
Aufgabennummer: B_349
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
Frau Eberharter muss für die Renovierung ihrer Wohnung einen Kredit in Höhe von € 30.000
auf nehmen. Dazu holt sie verschiedene Angebote von Privatpersonen und von Banken ein.
(Spesen und Gebühren werden nicht berücksichtigt.)
a) Eine Bekannte bietet Frau Eberharter privat einen Kredit in Höhe von € 30.000 zu einem
Zinssatz von 2 % p. a. an.
Frau Eberharter soll diesen Kredit folgendermaßen zurückzahlen:
€ 8.000 nach einem Jahr und 2 gleich hohe Raten, eine davon nach 3 Jahren und die
andere nach 4 Jahren.
– Stellen Sie diese Zahlungen auf einer Zeitachse dar.
– Berechnen Sie die Ratenhöhe.
– Erklären Sie, warum sich diese Ratenhöhe verringert, wenn beide Raten früher bezahlt
werden.
b) Frau Eberharter recherchiert im Internet Angebote von Banken für Kredite in Höhe von
€ 30.000 mit einer Laufzeit von 60 Monaten.
Eine Bank bietet einen Kredit mit einer monatlichen Rate in Höhe von € 559,11 bei einem
Zinssatz von 4,58 % p. a.
– Ermitteln Sie den zugehörigen äquivalenten Monatszinssatz.
– Überprüfen Sie nachweislich, ob es sich um eine vorschüssige oder eine nachschüssige
Ratenzahlung handelt.
* ehemalige Klausuraufgabe
c) Eine Bank bietet Frau Eberharter einen Kredit in Höhe von € 30.000 an, den sie in
10 nachschüssigen Halbjahresraten in Höhe von je € 3.480 zurückzahlen muss.
Für diesen Kredit kann Frau Eberharter einen Annuitätenzuschuss bei der Landesregie-
rung beantragen, d. h., 10 % jeder Halbjahresrate werden vom Land übernommen.
– Berechnen Sie die Höhe der Halbjahresraten, die Frau Eberharter unter Berücksichti-
gung des Annuitätenzuschusses bezahlen muss.
– Ermitteln Sie den effektiven Jahreszinssatz, der sich für Frau Eberharter unter Berück-
sichtigung des Annuitätenzuschusses ergibt.
– Ermitteln Sie die Höhe desjenigen Annuitätenzuschusses in Euro, bei dem sich für Frau
Eberharter ein effektiver Jahreszinssatz von null Prozent ergeben würde.
d) Frau Eberharter vereinbart für einen Kredit mit einer Bank Sonderkonditionen.
Die Bank erstellt dazu einen Tilgungsplan. Ein Auszug dieses Tilgungsplans ist in der
nach stehenden Tabelle dargestellt.
Semester Zinsanteil Tilgungsanteil Annuität Restschuld
0 € 30.000,00
1 € 660,00 € –660,00 € 0,00 € 30.660,00
2 € 674,52 € 0,00 € 674,52 € 30.660,00
3 € 674,52 € 5.325,48 € 6.000,00 € 25.334,52
– Interpretieren Sie die Bedeutung der beiden auftretenden Beträge in Höhe von € 0,00 im
gegebenen Sachzusammenhang.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben.
Renovierungskredit 2

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Lösung zu Renovierungskredit

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Renovierungskredit 3
Möglicher Lösungsweg
a) € 30.000
0 1 2 3 4
Zeit in Jahren
€ 8.000 R R
30 000 = 8 000 · 1,02
–1
+ R · 1,02
–3
+ R · 1,02
– 4
R = 11 872,921…
Die Ratenhöhe beträgt € 11.872,92.
Wenn die Raten früher bezahlt werden, wird die ausstehende Kreditsumme über eine
kürzere Zeitspanne verzinst. Daher sind die Raten niedriger.
b) i
12
=
12
√ 1 + 0,0458 – 1 = 0,0037388…
Der Monatszinssatz beträgt rund 0,3739 %.
q
12
= 1 + i
12
B
nach
= 559,11 ∙
q
60
12
− 1
q
12
− 1

1
q
60
12
= 30 000,132…
B
vor
= B
nach
∙ q
12
= 30 112,297…
Es handelt sich um eine nachschüssige Ratenzahlung, da der Barwert der Raten in die-
sem Fall der Kreditsumme entspricht.
c) 3 480 · 0,9 = 3 132
Unter Berücksichtigung des Annuitätenzuschusses muss Frau Eberharter Halbjahresraten
in Höhe von € 3.132 bezahlen.
30 000 = 3 132 ·
q
10
2
− 1
q
2
− 1

1
q
10
2
Lösung mittels Technologieeinsatz: q
2
= 1,007906…
i = ( q
2
)
2
– 1 = 0,01587… ≈ 1,59 %
Der effektive Jahreszinssatz beträgt rund 1,59 %.
Die Verzinsung beträgt 0 %, wenn die Halbjahresraten
€ 30.000
10
= € 3.000 betragen.
Dafür muss zur vereinbarten Halbjahresrate von € 3.480 ein Zuschuss in Höhe von € 480
gewährt werden.
d) Im Semester 1 erfolgt keine Rückzahlung. Im Semester 2 werden nur die anfallenden Zin-
sen zurückbezahlt.
Renovierungskredit 4
Lösungsschlüssel
a) 1 × A: für das richtige Darstellen auf einer Zeitachse
1 × B: für die richtige Berechnung der Ratenhöhe
1 × D: für die richtige Erklärung
b) 1 × B: für das richtige Ermitteln des zugehörigen monatlichen Zinssatzes
1 × D: für die richtige Überprüfung
c) 1 × B1: für die richtige Berechnung der Höhe der Halbjahresraten unter Berücksichtigung
des Annuitätenzuschusses
1 × B2: für das richtige Ermitteln des effektiven Jahreszinssatzes
1 × B3: für das richtige Ermitteln der Höhe des Annuitätenzuschusses
d) 1 × C: für die richtige Interpretation im gegebenen Sachzusammenhang