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Mathematik-Aufgabenpool: PDF-Seiten 3251–3300

Aufgabenstellungen und zugehörige offizielle Lösungserwartungen als lesbarer HTML-Text – mit direkten Sprüngen zur richtigen Seite der Sammel-PDF.

Aufgabe B_449: Lauftraining

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PDF-Seiten 3253 · Lösung ab Seite 3254

Lauftraining*
Aufgabennummer: B_449
Technologieeinsatz: möglich T erforderlich £
Anna, Beate und Clara bereiten sich auf einen Laufwettbewerb vor. Dabei verfolgen sie
unterschiedliche Trainingspläne.
a) Anna und Beate überlegen sich folgende Trainingspläne:
Trainingstag
1 2 3 4
Länge der
Trainingsstrecke in km
Anna 1,5 1,65 1,815
Beate 1,5 2 2,5
1) Zeigen Sie, dass die Längen der Trainings strecken von Anna an den ersten 3 Tagen
eine geometrische Folge bilden.
2) Stellen Sie für diese Folge ein rekursives Bildungsgesetz auf.
Die Längen der Trainingsstrecken von Beate an den ersten 3 Tagen bilden eine arithmeti-
sche Folge.
3) Stellen Sie für diese Folge ein rekursives Bildungsgesetz auf.
4) Ergänzen Sie unter Verwendung der jeweiligen Bildungsgesetze die fehlenden Werte in
der letzten Spalte der obigen Tabelle.
b) Clara berechnet die Längen ihrer Trainingsstrecken folgendermaßen:
c
n
= 2,75 + 0,125 · n
n … Trainingstag
c
n
… Länge der Trainingsstrecke am n -ten Tag in km
1) Berechnen Sie, am wievielten Trainingstag Claras Trainingsstrecke eine Länge von
8 km hat.
* ehemalige Klausuraufgabe

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Lösung zu Lauftraining

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Lauftraining 2
Möglicher Lösungsweg
a1)
1,65
1,5
= 1,1
1,815
1,65
= 1,1
Es handelt sich um eine geometrische Folge, da die Quotienten aufeinanderfolgender
Glieder der Folge gleich sind.
a2) Anna: a
1
= 1,5 a
n + 1
= 1,1 ∙ a
n
a3) Beate: b
1
= 1,5 b
n + 1
= b
n
+ 0,5
a4) Tabellenwert für Anna: 1,9965
Tabellenwert für Beate: 3
b1) 8 = 2,75 + 0,125 ∙ n ⇒ n = 42
Am 42. Trainingstag läuft Clara eine Strecke von 8 km.
Lösungsschlüssel
a1) 1 × D: für den richtigen Nachweis
a2) 1 × A1: für das richtige Aufstellen des rekursiven Bildungsgesetzes für Annas Trainings -
strecken
a3) 1 × A2: für das richtige Aufstellen des rekursiven Bildungsgesetzes für Beates Trainings -
strecken
a4) 1 × A3: für das richtige Ergänzen der fehlenden Tabellenwerte
b1) 1 × B: für die richtige Berechnung

Aufgabe B_114: Bateman-Funktion

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PDF-Seiten 3255–3256 · Lösung ab Seite 3257

Bateman-Funktion
Aufgabennummer: B_114
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
Bei der oralen Einnahme eines Medikaments mit einem bestimmten Wirkstoff kann der Verlauf
der Wirkstoffkonzentration im Blut durch die Bateman-Funktion c beschrieben werden.
c ( t ) =
D
V

k
1
k
1
– k
2
∙ ( ℯ
– k 2 ∙ t
– ℯ
– k 1 ∙ t
) mit t ≥ 0
D ... Gesamtdosis des Wirkstoffs in mg
V ... Verteilungsvolumen in L
k
1
, k
2
... wirkstoffspezifische Koeffizienten
Es gilt: D , V , k
1
, k
2
> 0 und k
1
≠ k
2
t ... Zeit nach der Einnahme in h
c ( t ) ... Konzentration des Wirkstoffs im Blut zur Zeit t in mg/L
a) – Vergleichen Sie die beiden Exponentialterme ℯ
– k 2 ∙ t
und – ℯ
– k 1 ∙ t
im Hinblick auf ihr jeweili-
ges Monotonieverhalten.
b) Für ein bestimmtes Medikament gilt: k
1
= 0,5 h
–1
, k
2
= 0,15 h
–1
– Berechnen Sie denjenigen Zeitpunkt, zu dem die Abnahme des Wirkstoffs am schnells-
ten erfolgt.
c) Für ein bestimmtes Medikament gilt: k
1
= 0,5 h
–1
, k
2
= 0,15 h
–1
, V = 7 L
Das Medikament wirkt nur, wenn die Wirkstoffkonzentration größer gleich 2 mg/L Blut ist.
– Zeigen Sie, dass eine Verdoppelung der Gesamtdosis D von 50 mg auf 100 mg nicht zu
einer Verdoppelung der Wirkungsdauer führt.
d) Der Flächeninhalt unterhalb des Graphen der Bateman-Funktion c wird in der Medizin mit
AUC ( area under the curve , Fläche unter der Kurve) bezeichnet. Es gilt:
AUC =
D
V · k
2
– Kreuzen Sie die zutreffende Aussage an. [1 aus 5]
Die Fläche unter der Kurve multipliziert mit dem Verteilungsvolumen ergibt
die Gesamtdosis.
Die Gesamtdosis ist gleich dem Produkt der Fläche unter der Kurve mit
dem Verteilungsvolumen dividiert durch den Eliminationskoeffizienten k
2
.
Das Verteilungsvolumen ist gleich dem Produkt der Fläche unter der Kurve
und der Gesamtdosis dividiert durch den Eliminationskoeffizienten k
2
.
Der Eliminationskoeffizient k
2
ist gleich dem Quotienten aus Gesamtdosis
und Verteilungsvolumen.
Die Gesamtdosis ist gleich dem Produkt aus der Fläche unter der Kurve,
dem Verteilungsvolumen und dem Eliminationskoeffizienten k
2
.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben.
Bateman-Funktion 2

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Lösung zu Bateman-Funktion

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Bateman-Funktion 3
Möglicher Lösungsweg
a) Der Formelteil ( ℯ
– k 2 ∙ t
– ℯ
– k 1 ∙ t
) kann als Summe zweier Exponentialterme gesehen werden:
( ℯ
– k 2 ∙ t
+ (– ℯ
– k 1 ∙ t
))
Der Term ℯ
– k 2 ∙ t
ist aufgrund des negativen Vorzeichens des Exponenten streng monoton
fallend.
Der Term – ℯ
– k 1 ∙ t
ist aufgrund des negativen Vorzeichens des Exponenten und des negati-
ven Vorzeichens vor der Basis streng monoton steigend.
b) c ( t ) =
D
V

0,5
0,35
∙ ( ℯ
–0,15 ∙ t
– ℯ
–0,5 ∙ t
)
c ″ ( t ) =
D
V

0,5
0,35
∙ (0,15
2
· ℯ
–0,15 ∙ t
– 0,5
2
· ℯ
–0,5 ∙ t
)
c ″ ( t ) = 0
Lösung mittels Technologieeinsatz: t = 6,879…
Die Abnahme der Wirkstoffkonzentration erfolgt rund 6,88 h nach der Einnahme am
schnellsten.
c) (1) 2 =
50
7

0,5
0,35
∙ ( ℯ
–0,15 ∙ t
– ℯ
–0,5 ∙ t
)
t
1
= 0,701…, t
2
= 10,705…
Die Wirkungsdauer ist also rund 10,00 h.
(2) 2 =
100
7

0,5
0,35
∙ ( ℯ
–0,15 ∙ t
– ℯ
–0,5 ∙ t
)
t
1
= 0,309…, t
2
= 15,455…
Die Wirkungsdauer ist also rund 15,15 h.
15,15 h sind nicht das Doppelte von 10,00 h. Die Wirkungsdauer wird also durch die
Einnahme der doppelten Dosis nicht verdoppelt.
Auch andere Argumentationen, z. B. grafische, sind zulässig.
d)
[...]
[...]
[...]
[...]
Die Gesamtdosis ist gleich dem Produkt aus der Fläche unter der Kurve,
dem Verteilungsvolumen und dem Eliminationskoeffizienten k
2
.
4 Bateman-Funktion
Klassifikation
£ Teil A T Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 3 Funktionale Zusammenhänge
b) 4 Analysis
c) 3 Funktionale Zusammenhänge
d) 2 Algebra und Geometrie
Nebeninhaltsdimension:
a) —
b) —
c) —
d) —
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) D Argumentieren und Kommunizieren
b) B Operieren und Technologieeinsatz
c) D Argumentieren und Kommunizieren
d) C Interpretieren und Dokumentieren
Nebenhandlungsdimension:
a) —
b) A Modellieren und Transferieren
c) —
d) —
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) mittel a) 1
b) leicht b) 2
c) mittel c) 1
d) leicht d) 1
Thema: Chemie
Quellen: —

Aufgabe B_458: Auf dem Laufband (2)

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PDF-Seiten 3259–3260 · Lösung ab Seite 3261

Auf dem Laufband (2)*
Aufgabennummer: B_458
Technologieeinsatz: möglich T erforderlich £
Die nachstehende Abbildung zeigt modellhaft den Verlauf der Geschwindigkeit eines Läufers
während einer Trainingseinheit von 25 min. Die abschnittsweise definierte lineare Geschwindig-
keit-Zeit-Funktion v setzt sich aus 8 Abschnitten zusammen.
Geschwindigkeit v ( t ) in m/min
Zeit t in min
200
160
120
80
40
0
240
27 26 28 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0
8
7
6
5
4
3
2
1
a) 1) Geben Sie an, in welchem der 8 Abschnitte die Beschleunigung am größten ist.
2) Erstellen Sie eine Gleichung der Geschwindigkeit-Zeit-Funktion v für den Abschnitt 5 ,
also für das Zeitintervall [11 min; 13 min].
b) 1) Veranschaulichen Sie in der obigen Abbildung die Länge desjenigen Weges, den der
Läufer in den ersten 11 min zurücklegt.
2) Ermitteln Sie die Länge dieses Weges in Kilometern.
c) Der im Geschwindigkeit-Zeit-Diagramm dargestellte Verlauf kann im Zeitintervall
[0 min; 25 min] durch die Funktion v beschrieben werden.
1) Beschreiben Sie, was mit dem nachstehenden Ausdruck im gegebenen Sachzusam-
menhang berechnet wird. Geben Sie dabei die entsprechende Einheit an.
1
25


25
0
v ( t ) d t
* ehemalige Klausuraufgabe
d) Die nachstehende Abbildung zeigt vereinfacht die Seitenansicht eines Laufbands.
y
x
h
g
f
y
B
m
C
A
α
x
1
P
1) Beschriften Sie im Dreieck ABC die Länge z und den Winkel φ so, dass gilt:
m
sin( φ )
=
z
sin( α )
Folgende Größen sind bekannt: m = 155 cm, α = 13° und AB = 150 cm
2) Berechnen Sie die Höhe AC des Laufbands.
Die Darstellung des Haltegriffs in der obigen Abbildung setzt sich aus den Graphen der
Funktionen f , g und h zusammen.
f ist eine lineare Funktion mit der Steigung k .
f und g schneiden einander im Punkt P .
Der Winkel β wird mit folgender Formel berechnet:
β = arccos
(
( )
1
k
·
( )
1
g ′ ( x
1
)
| ( )
1
k
|
·
| ( )
1
g ′ ( x
1
)
|
)
3) Zeichnen Sie in der obigen Abbildung den Winkel β ein.
Auf dem Laufband (2) 2

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Lösung zu Auf dem Laufband (2)

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Auf dem Laufband (2) 3
Möglicher Lösungsweg
a1) Die Beschleunigung ist in Abschnitt 1 am größten.
a2) v ( t ) = k · t + d
k =
200 – 120
13 – 11
= 40
120 = 40 · 11 + d ⇒ d = –320
v ( t ) = 40 · t – 320 mit 11 ≤ t ≤ 13
t ... Zeit in min
v ( t ) ... Geschwindigkeit zur Zeit t in m/min
b1)
Geschwindigkeit v ( t ) in m/min
Zeit t in min
200
160
120
80
40
0
240
27 26 28 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0
8
7
6
5
4
3
2
1
b2) Länge des im Zeitintervall [0 min; 11 min] zurückgelegten Weges in Metern:
160
2
+ 4 · 160 +
160 + 120
2
+ 5 · 120 = 1 460
Die Länge des in diesem Zeitintervall zurückgelegten Weges beträgt 1,46 km.
c1) Es wird die mittlere Geschwindigkeit für die Trainingseinheit in m/min berechnet.
Auf dem Laufband (2) 4
d1 und d3)
y
x
h
g
f
P
y
B
m
C
A
α
x
1
φ
β
z
d2) AC =

m
2
+ AB
2
– 2 · m · AB · cos( α ) =

155
2
+ 150
2
– 2 · 155 · 150 · cos(13°)
= 34,88...
Die Höhe AC beträgt rund 34,9 cm.
Lösungsschlüssel
a1) 1 × C: für die richtige Angabe des Abschnitts
a2) 1 × A: für das richtige Erstellen der Funktionsgleichung
b1) 1 × A: für das richtige Veranschaulichen der Länge des zurückgelegten Weges
b2) 1 × B: für das richtige Ermitteln der Länge des zurückgelegten Weges in Kilometern
c1) 1 × C: für die richtige Beschreibung im gegebenen Sachzusammenhang unter Angabe der
entsprechenden Einheit
d1) 1 × C: für das richtige Beschriften von z und φ
d2) 1 × B: für die richtige Berechnung der Höhe AC
d3) 1 × A: für das richtige Einzeichnen des Winkels β

Aufgabe B_215: Champagner

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PDF-Seiten 3263–3264 · Lösung ab Seite 3265

Champagner*
Aufgabennummer: B_215
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
Champagner wird im französischen Weinbaugebiet Champagne nach streng festgelegten Re
geln erzeugt.
a) Eine Flasche Champagner wird zur Zeit t = 0 in einen Kühlschrank mit einer Temperatur
von ϑ
U
= 4 °C gelegt. Zu Beginn ( t = 0) beträgt die Temperatur des Champagners 16 °C
und nach 2 Stunden beträgt sie 10 °C.
Die Temperatur des Champagners in Abhängigkeit von der Zeit wird durch die Funktion ϑ
beschrieben:
t ... Zeit in h
ϑ ( t ) ... Temperatur des Champagners zur Zeit t in °C
Die momentane Änderungsrate der Temperatur des Champagners ist dabei direkt propor
tional zur jeweiligen Temperaturdifferenz ϑ – ϑ
U
.
1) Stellen Sie die Differenzialgleichung für die Temperaturfunktion ϑ des Champagners auf.
Bezeichnen Sie dabei den Proportionalitätsfaktor mit k .
2) Berechnen Sie die Lösung der Differenzialgleichung für den gegebenen Abkühlungs
prozess.
* ehemalige Klausuraufgabe
b) Ein Champagnerglas (ohne Stiel, Glasdicke nicht berücksichtigt) kann
näherungsweise durch die Rotation des Graphen der Wurzelfunktion f und
des Graphen der Wurzelfunktion g um die y Achse beschrieben werden
(siehe nachstehende Abbildung).
y in cm
x in cm
g
f
–1 –2 –3 –4 –5 –6 –7 –8 0 1 2 3 4 5 6 7 8
–2
–3
–1
–4
0
4
3
2
1
Für f gilt: y = 3 ·

x + a
Für g gilt: y = –

1,5 · x + 9
1) Lesen Sie aus der obigen Abbildung den Wert für a ab.
2) Berechnen Sie das Füllvolumen des Champagnerglases.
In das Champagnerglas werden 150 ml Champagner gefüllt.
3) Berechnen Sie die zugehörige Füllhöhe.
c) Ein Händler verkauft die Sorten Tradition , Rosé und Réserve an 3 verschiedene Kunden in
folgenden Mengen:
• Sorte Tradition :
120 Flaschen an Kunde A , 12 Flaschen an Kunde B , 600 Flaschen an Kunde C
• Sorte Rosé :
84 Flaschen an Kunde A , 60 Flaschen an Kunde B , 420 Flaschen an Kunde C
• Sorte Réserve :
36 Flaschen an Kunde A , 72 Flaschen an Kunde B , 144 Flaschen an Kunde C
Kunde A bezahlt insgesamt € 9.864, Kunde B € 7.344 und Kunde C € 47.196.
1) Stellen Sie ein Gleichungssystem in Matrizenform auf, mit dem man für jede Sorte den
Preis pro Flasche berechnen kann.
Champagner 2

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Lösung zu Champagner

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Champagner 3
Möglicher Lösungsweg
a1)
d ϑ
d t
= k · ( ϑ – 4)
a2) Berechnung mittels Technologieeinsatz:
ϑ ( t ) = C · ℯ
k · t
+ 4
oder:

ϑ ′
ϑ – 4
d t =

k d t
ln| ϑ ( t ) – 4 | = k · t + C
1
ϑ ( t ) – 4 = C · ℯ
k · t
ϑ ( t ) = C · ℯ
k · t
+ 4
ϑ (0) = 16 oder C · ℯ
k · 0
+ 4 = 16
C = 12
ϑ (2) = 10 oder 12 · ℯ
k · 2
+ 4 = 10
k =
ln(0,5)
2
= –0,34657... ≈ –0,3466
ϑ ( t ) = 12 · ℯ
–0,3466 · t
+ 4
b1) a = 6
b2) V
y
= π ·
( ∫
2
0
(
y
2
9
– 6
)
2
d y +

0
–3
(
y
2
– 9
1,5
)
2
d y
)
= 396,2...
Das Füllvolumen beträgt rund 396 ml.
b3) π ∙

h
–3
(
y
2
– 9
1,5
)
2
d y = 150
Berechnung mittels Technologieeinsatz:
h = –0,275...
3 – 0,275... = 2,724...
Die Füllhöhe beträgt rund 2,72 cm.
Der Punkt ist auch zu vergeben, wenn nur der Wert für h richtig ermittelt wurde.
c1) x ... Preis für eine Flasche der Sorte Tradition
y ... Preis für eine Flasche der Sorte Rosé
z ... Preis für eine Flasche der Sorte Réserve
( )
120
12
600
84
60
420
36
72
144
·
( )
x
y
z
=
( )
9 864
7 344
47 196
Champagner 4
Lösungsschlüssel
a1) 1 × A1: für das richtige Aufstellen der Differenzialgleichung
a2) 1 × A2: für den richtigen Ansatz (allgemeine Lösung der Differenzialgleichung)
1 × B: für die richtige Berechnung der Lösung der Differenzialgleichung für den gegebenen
Abkühlungsprozess
b1) 1 × C: für das richtige Ablesen von a
b2) 1 × B1: für die richtige Berechnung des Füllvolumens
b3) 1 × B2: für die richtige Berechnung der Füllhöhe
c1) 1 × A: für das richtige Aufstellen des Gleichungssystems in Matrizenform

Aufgabe B_116: Ausstellungshalle

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PDF-Seiten 3267–3269 · Lösung ab Seite 3270

Ausstellungshalle*
Aufgabennummer: B_116
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
In der nachstehenden Abbildung sind 2 verschiedene Entwürfe für eine Ausstellungshalle in der
Seitenansicht dargestellt.
y in m
x in m
11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 –1
5
4
3
2
1
0
6
R
S
2
S
1
g
2
g
1
f
1
f
2 1. Entwurf
2. Entwurf
verglaste Seitenfläche
a) Im 1. Entwurf wird die Dachlinie mithilfe der Funktionen f
1
und g
1
beschrieben:
f
1
( x ) = 3 +
x
3
mit –0,5 ≤ x ≤ 6
g
1
( x ) = –
1
9
∙ x
2
+
5
3
∙ x – 1 mit 6 ≤ x ≤ 10
1) Berechnen Sie die Länge der Dachlinie im Intervall [–0,5; 10].
b) Für den 1. Entwurf soll der Inhalt A der zu verglasenden Seitenfläche unterhalb der Graphen
der Funktionen f
1
und g
1
im Intervall [0; 9] berechnet werden.
1) Beschreiben Sie, welcher Fehler in der nachstehenden Berechnung gemacht wurde.
A =

6
0
f
1
( x ) d x +

9
6
g
1
( x ) d x =

9
0
( f
1
( x ) + g
1
( x )) d x
* ehemalige Klausuraufgabe
c) Im 2. Entwurf wird die Dachlinie mithilfe der Funktionen f
2
und g
2
beschrieben.
Der Graph der linearen Funktion f
2
soll durch den Punkt R = (0 | 3) verlaufen und einen
Steigungswinkel von 25° haben.
1) Stellen Sie eine Gleichung der Funktion f
2
auf.
Die Funktion f
2
geht im Punkt S
2
= ( x
S 2
| y
S 2
) knickfrei in die Funktion g
2
über, das heißt, die
Funktionen g
2
und f
2
haben im Punkt S
2
den gleichen Funktionswert und die gleiche Stei-
gung.
Die Funktion g
2
ist gegeben durch:
g
2
( x ) = –
1
9
∙ x
2
+
5
3
∙ x + c mit x
S 2
< x < 10
2) Berechnen Sie die x -Koordinate x
S 2
.
3) Berechnen Sie c .
d) Der Schallpegel in der Ausstellungshalle soll durch zusätzliche Absorptionsflächen vermin-
dert werden. Dabei gilt:
L ( A ) = 10 ∙ lg
(
1 +
A
10
)
A … Inhalt der zusätzlichen Absorptionsfläche in m
2
L ( A ) … Schallpegelminderung bei einer zusätzlichen Absorptionsfläche A in Dezibel (dB)
1) Berechnen Sie den Inhalt der zusätzlichen Absorptionsfläche, die für eine Schallpegel -
minderung um 10 dB benötigt wird.
Ausstellungshalle 2
e) Die Breite bestimmter Dachziegel ist annähernd normalverteilt mit dem Erwartungs-
wert μ = 215 mm und der Standardabweichung σ = 2 mm.
1) Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass ein zufällig ausgewählter Dachziegel eine
Breite von mindestens 212 mm und höchstens 217 mm hat.
2) Veranschaulichen Sie diese Wahrscheinlichkeit in der nachstehenden grafischen Darstel-
lung der zugehörigen Verteilungs funktion.
Wahrscheinlichkeit
Breite in mm
222 220 218 216 214 212 210 208 0 224
0,8
0,6
0,4
0,2
0
1
Ausstellungshalle 3

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Lösung zu Ausstellungshalle

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Ausstellungshalle 4
Möglicher Lösungsweg
a1)

6
–0,5

1 + (( f
1
′ ( x ))
2
d x +

10
6

1 + (( g
1
′ ( x ))
2
d x = 11,0...
Die Länge der Dachlinie beträgt rund 11 m.
b1) Die beiden Integrale dürften nicht zusammengefasst werden.
c1) f
2
( x ) = 3 + tan(25°) · x
c2) g
2
′ ( x ) = tan(25°) oder –
2
9
· x +
5
3
= tan(25°)
x
S 2
= 5,40...
c3) g
2
(5,40...) = f
2
(5,40...) ⇒ c = –0,24...
d1) L ( A ) = 10 oder 10 · lg ( 1 +
A
10
) = 10
A = 90
Es wird eine zusätzliche Absorptionsfläche von 90 m
2
genötigt.
e1) X ... Breite in mm
Berechnung mittels Technologieeinsatz:
P (212 ≤ X ≤ 217) = 0,7745...
Die Wahrscheinlichkeit beträgt rund 77,5 %.
e2)
Wahrscheinlichkeit
Breite in mm
222 220 218 216 214 212 210 208 0 224
0,8
0,6
0,4
0,2
0
1
P (212 ≤ X ≤ 217)
Ausstellungshalle 5
Lösungsschlüssel
a1) 1 × B: für die richtige Berechnung der Länge der Dachlinie
b1) 1 × C: für die richtige Beschreibung des Fehlers
c1) 1 × A: für das richtige Aufstellen der Funktionsgleichung von f
2
c2) 1 × B1: für die richtige Berechnung der Koordinate x
S 2
c3) 1 × B2: für die richtige Berechnung von c
d1) 1 × B: für die richtige Berechnung des Inhalts der zusätzlichen Absorptionsfläche
e1) 1 × B: für die richtige Berechnung der Wahrscheinlichkeit
e2) 1 × A: für das richtige Veranschaulichen der Wahrscheinlichkeit

Aufgabe B_291: Goldener Schnitt

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PDF-Seiten 3272–3273 · Lösung ab Seite 3274

Goldener Schnitt
Aufgabennummer: B_291
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
Eine Strecke (vgl. Abbildung 1) wird in die zwei Teile a und b geteilt ( a > b ).
Gilt a : b = ( a + b ) : a , dann bezeichnet man das Teilungsverhältnis ϕ = a : b als den Goldenen
Schnitt .
a b
Abbildung 1
a) – Zeigen Sie, dass für b = 1 gilt: ϕ =
1 + √ 5
2
Wenn man von einem Rechteck, dessen Seitenverhältnis dem Goldenen Schnitt ent-
spricht, ein Quadrat A abtrennt (Abbildung 2), dann entspricht das Seitenverhältnis des
verbleibenden Rechtecks B ebenfalls dem Goldenen Schnitt.
– Zeigen Sie diese Eigenschaft für den Fall b = 1.
a
b A B
a
I
II
III
IV
Abbildung 2
b) Ein Rechteck, dessen Seitenverhältnis dem Goldenen Schnitt entspricht, wird als Golde-
nes Rechteck bezeichnet. In Abbildung 3 wird ein Goldenes Rechteck fortlaufend durch
Abtrennung eines Quadrats geteilt. Anschließend wird in den einzelnen Quadraten ein
Viertelkreis gezeichnet. Dadurch entsteht eine sogenannte Goldene Spirale .
– Berechnen Sie die Länge dieser Spirale für die Quadrate I bis IV , wenn die Seitenlängen
des Rechtecks a = 144 cm und b = 89 cm betragen.
c) Schon nach dem antiken Schönheitsideal gilt ein Mensch als wohlproportioniert, wenn die
Höhe des Nabels die Körpergröße im Goldenen Schnitt teilt. In einer Bevölkerungsgruppe
entsprechen 87 % diesem Ideal.
– Ermitteln Sie die Wahrscheinlichkeit, dass von 5 zufällig ausgewählten Personen dieser
Bevölkerungsgruppe mindestens 3 diesem Ideal entsprechen.
In einer anderen Bevölkerungsgruppe wurden die Daten von 5 Personen erhoben:
x = Höhe bis zum Nabel in cm 105 115 108 121 114
y = Körpergröße in cm 159 174 161 182 171
– Ermitteln Sie mithilfe der gegebenen Daten eine Gleichung der zugehörigen linearen
Regressionsfunktion.
d) Das Seitenverhältnis eines rechteckigen digitalen Bilderrahmens mit einer Diagonale
von d = 10 Zoll entspricht mit 1,6 in etwa dem Goldenen Schnitt.
– Berechnen Sie die Breite (= längere Rechteckseite) des Bildschirms in Zentimetern
(1 Zoll = 2,54 cm).
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben.
a
A B
a
b
I
II
III
IV
Abbildung 3
Goldener Schnitt 2

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Lösung zu Goldener Schnitt

Lösung als kompakte PDF öffnen

Goldener Schnitt 3
Möglicher Lösungsweg
a) Für b = 1 gilt:
a : 1 = ( a + 1) : a ⇒ a
2
= a + 1 ⇒ a
2
– a – 1 = 0
a
1,2
=
1 ± √ 5
2
Die zweite Lösung a
2
=
1 – √ 5
2
kann aufgrund der Voraussetzung a > 1 nicht auftreten.
a : 1 = ϕ ϕ =
1 + √ 5
2
Für das ursprüngliche Rechteck gilt:
a
1
=
a + 1
a
⇒ a – 1 =
1
a
und durch den Kehrwert 1 : ( a – 1) = a : 1
Somit entspricht das Seitenverhältnis des Rechtecks B dem Goldenen Schnitt.
a
1 A B
1 a – 1
Alternativer Lösungsweg:
Im ursprünglichen Rechteck gilt: a =
1 + √ 5
2
Das Seitenverhältnis des Rechtecks B entspricht genau dann dem Goldenen Schnitt,
wenn gilt:
1
a – 1
=
a
1
1
a – 1
=
a
1
⇔ 1 = ( a – 1) ∙ a ⇔ a
2
– a – 1 = 0
Diese Gleichung ist für a =
1 + √ 5
2
laut Voraussetzung erfüllt.
Goldener Schnitt 4
b) Radien der Viertelkreise: r
I
= 89, r
II
= 144 – 89 = 55, r
III
= 89 – 55 = 34, r
IV
= 55 – 34 = 21
Länge der Spirale:
π
2
∙ 89 +
π
2
∙ 55 +
π
2
∙ 34 +
π
2
∙ 21 = 99,5 ∙ π ≈ 312,59 cm
c) Binomialverteilung mit p = 0,87 und n = 5
P ( X ≥ 3) = 0,9820… ≈ 98,2 %
Ermitteln der Gleichung mittels Technologieeinsatz:
y = 1,5064 ∙ x – 0,2163 (Parameter gerundet)
d) d = 25,4 cm;
Breite
Höhe
=
b
h
= 1,6 ⇒ h =
b
1,6
Pythagoras: d
2
= b
2
+ h
2
= b
2
+
(
b
1,6
)
2
⇒ b
2
=
d
2
1 + (
1
1,6
)
2
Breite b = 21,539… ≈ 21,54 cm
5 Goldener Schnitt
Klassifikation
£ Teil A T Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 2 Algebra und Geometrie
b) 2 Algebra und Geometrie
c) 5 Stochastik
d) 2 Algebra und Geometrie
Nebeninhaltsdimension:
a) —
b) —
c) —
d) —
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) D Argumentieren und Kommunizieren
b) B Operieren und Technologieeinsatz
c) B Operieren und Technologieeinsatz
d) B Operieren und Technologieeinsatz
Nebenhandlungsdimension:
a) —
b) —
c) —
d) A Modellieren und Transferieren
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) schwer a) 2
b) mittel b) 1
c) leicht c) 2
d) mittel d) 2
Thema: Sonstiges
Quelle: Elam, Kimberley: Proportion und Komposition. Geometrie im Design. New York: Princeton
Architectural Press 2006.

Aufgabe B_364: Nemo

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PDF-Seiten 3277–3278 · Lösung ab Seite 3279

Nemo
Aufgabennummer: B_364
Technologieeinsatz: möglich T erforderlich £
Eine Schülerin hat mithilfe mathematischer Funktionen den Fisch Nemo gestaltet:
Die Funktionen y
u
und y
o
sind definiert durch:
y
u
( x ) =
5
2

(
x – 2 ∙ √ x
)
und y
o
( x ) =
11
256
∙ x
3

33
64
∙ x
2
+ x +
3
2
x , y
u
( x ), y
o
( x ) … Koordinaten in cm
a) – Berechnen Sie den Winkel α .
b) Die obere Begrenzungslinie der Rückenflosse ist durch eine Tangente t an die Funktion y
o
im Punkt x = 1,5 cm erzeugt.
– Stellen Sie eine Funktionsgleichung der Tangente t auf.
c) – Weisen Sie nach, dass S = (4 | 0) der Wendepunkt der Funktion y
o
ist.
– Markieren Sie in der obigen Abbildung diejenige Fläche A , die dem
Ausdruck A =

4
0
y
o
( x ) d x entspricht.
2
1
0
–1
–2
0 1 2 3 4
S
x in cm
y in cm
m
o
m
u
y
u
t
y
o
d) Der Mund von Nemo wird durch die 2 quadratischen Funktionen m
o
und m
u
erzeugt.
– Ordnen Sie den beiden Funktionen jeweils die richtige Funktionsgleichung zu. [2 zu 4]
m
o
m
u
A y ( x ) = –
1
4
∙ x
2
– 1
B y ( x ) =
(
x –
1
2
)
2
– 2
C y ( x ) = 2 ∙
(
x –
1
2
)
2
– 2
D y ( x ) =
1
4
∙ x
2
– 1
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben.
Nemo 2

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Nemo 3
Möglicher Lösungsweg
a) y ′
o
( x ) =
33
256
∙ x
2

33
32
∙ x + 1 und y ′
u
( x ) =
5
2

(
1 –
1
√ x
)
k
1
= y ′
o
(4) = –
17
16
= –1,0625 und k
2
= y ′
u
(4) =
5
4
= 1,25
α
1
= arctan( k
1
) = –46,735…° und α
2
= arctan( k
2
) = 51,340…°
α = α
2
– α
1
= 98,075...° ≈ 98,08°
b) t ( x ) = k ∙ x + d
k = y ′
o
(1,5) = –
263
1 024
t (1,5) = y
o
(1,5) ⇒ –
263
1 024
∙ 1,5 + d =
4 065
2 048
⇒ d =
2 427
1 024
t ( x ) = –
263
1 024
∙ x +
2 427
1 024
≈ – 0,26 ∙ x + 2,37
c) y ″
o
( x ) =
33
128
∙ x –
33
32
y ″
o
(4) = 0
y ‴
o
( x ) =
33
128
≠ 0
Da y ″
o
(4) = 0 und y ‴
o
(4) ≠ 0 ist, ist 4 eine Wendestelle von y
o
. Somit ist (4 | y
o
(4)) = (4 | 0) ein
Wendepunkt von y
o
.
2
1
0
–1
–2
0 1 2 3 4
S
x in cm
y in cm
m
o
m
u
y
u
t
y
o
Nemo 4
d)
m
o
D
m
u
C
A y ( x ) = –
1
4
∙ x
2
– 1
B y ( x ) =
(
x –
1
2
)
2
– 2
C y ( x ) = 2 ∙
(
x –
1
2
)
2
– 2
D y ( x ) =
1
4
∙ x
2
– 1
Nemo 5
Klassifikation
£ Teil A  Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 4 Analysis
b) 4 Analysis
c) 4 Analysis
d) 3 Funktionale Zusammenhänge
Nebeninhaltsdimension:
a) —
b) 3 Funktionale Zusammenhänge
c) —
d) —
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) B Operieren und Technologieeinsatz
b) A Modellieren und Transferieren
c) D Argumentieren und Kommunizieren
d) C Interpretieren und Dokumentieren
Nebenhandlungsdimension:
a) —
b) —
c) A Modellieren und Transferieren
d) —
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) mittel a) 1
b) mittel b) 1
c) leicht c) 2
d) leicht d) 1
Thema: Sonstiges
Quellen: —

Aufgabe B_358: Plexiglasprismen

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PDF-Seiten 3282–3283 · Lösung ab Seite 3284

Plexiglasprismen
Aufgabennummer: B_358
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
Eine Maschine produziert Prismen mit dreieckiger Grundfläche aus Plexiglas.
a) Von den Prismen sind von der Grundfläche die Maße
c = 9 cm, a = 5 cm, α = 25° bekannt
(siehe nebenstehende Skizze).
– Begründen Sie, warum mit diesen 3 Angaben das
Dreieck nicht eindeutig bestimmt ist.
– Berechnen Sie die Flächeninhalt A der Grundfläche
unter der Annahme, dass der Winkel β < 90° ist.
b) Die Masse der Prismen kann als normalverteilt angenommen werden. Für eine Stichprobe
des Umfangs n = 7 wurden die folgenden Messwerte ermittelt.
Masse in Gramm (g) 285,2 283,7 285,2 281,4 282,6 282,3 283,3
– Ermitteln Sie das zweiseitige 95-%-Konfidenzintervall für den Erwartungswert μ der
Massen der Prismen.
Plexiglasprismen 2
c) Die Intensität I
0
des in das Prisma eintretenden Lichts nimmt mit der Eindringtiefe x ex-
ponentiell ab. Nach Durchdringen einer Schicht von 1 cm Dicke ist die Lichtintensität auf
85 % des ursprünglichen Wertes I
0
geschwächt.
Die Lichtintensität kann in Abhängigkeit von der Eindringtiefe durch eine Funktion I be-
schrieben werden.
x … Eindringtiefe in cm
I ( x ) … Lichtintensität in der Eindringtiefe x in %
I
0
= 100 % … Lichtintensität beim Eintritt in das Prisma
– Stellen Sie eine Gleichung der Funktion I auf.
– Zeichnen Sie den Graphen der Funktion I für 0 ≤ x ≤ 15.
– Zeigen Sie, dass der Quotient
I ʹ ( x )
I ( x )
konstant ist.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.

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Lösung zu Plexiglasprismen

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Plexiglasprismen 3
Möglicher Lösungsweg
a) Das Dreieck ist nicht eindeutig bestimmt, da die dem Winkel α gegenüberliegende Seite a
kürzer als die Seite c ist. Bei Berechnung des Winkels γ mithilfe des Sinussatzes ergeben
sich 2 mögliche Lösungen für diesen Winkel, da für 0 ≤ γ ≤ 90° gilt:
sin( γ ) = sin(180° – γ ).
C
B A
c
b a
a
C ′
β
β ′
α = 25º
γ
γ ′
Den Winkel γ erhält man mithilfe des Sinussatzes: sin( γ ) = c ∙
sin( α )
a
γ ′ = 49,527…° und γ = 130,472…°
β = 180° – γ – 25° = 24,527…°
A =
a · c · sin( β )
2
= 9,340… ≈ 9,34 cm
2
b) Berechnung mittels Technologieeinsatz: x = 283,3857…, s
n – 1
= 1,4392…
Zweiseitiges 95-%-Konfidenzintervall mithilfe der t -Verteilung bestimmen:
x ± t
f ; 1 –
α
2

s
n – 1
√ n
n = 7 ⇒ f = 6
t
6; 0,975
≈ 2,4469…
Daraus ergibt sich folgendes Konfidenzintervall für μ in g: [282,0546…; 284,7167…]
Plexiglasprismen 4
c) I ( x ) = I
0
∙ 0,85
x
oder I ( x ) = I
0
∙ ℯ
– λ ∙ x
mit λ = –ln(0,85) = 0,1625…
I ′ ( x ) = ln(0,85) ∙ I ( x ), womit
I ′ ( x )
I ( x )
= ln(0,85) konstant ist.
Plexiglasprismen 5
Klassifikation
£ Teil A T Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 2 Algebra und Geometrie
b) 5 Stochastik
c) 3 Funktionale Zusammenhänge
Nebeninhaltsdimension:
a) —
b) —
c) 4 Analysis
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) D Argumentieren und Kommunizieren
b) B Operieren und Technologieeinsatz
c) A Modellieren und Transferieren
Nebenhandlungsdimension:
a) A Modellieren und Transferieren, B Operieren und Technologieeinsatz
c) D Argumentieren und Kommunizieren, B Operieren und Technologieeinsatz
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) mittel a) 3
b) mittel b) 1
c) mittel c) 3
Thema: Sonstiges
Quellen: Teile der hier vorliegenden Aufgabe wurden im Rahmen des Itemwriterseminars in Innsbruck
im Herbst 2013 als Übungstestaufgabe für den Unterricht zur Vorbereitung für den Teil A der
SRDP erstellt.

Aufgabe B_036: Veranstaltungszentrum

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PDF-Seiten 3287–3289 · Lösung ab Seite 3290

Veranstaltungszentrum
Aufgabennummer: B_036
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
Ein neues Veranstaltungszentrum wird geplant.
a) Das Gebäude hat die Form eines Zylinders mit einer aufgesetzten Kuppel in Form eines
Kugelsegments (einer abgeschnittenen Kugel).
Die Höhe h der Kuppel entspricht dem halben Kugelradius R (siehe nachstehende Abbil-
dung).
– Erstellen Sie eine Formel zur Berechnung des Radius r des Basiskreises der Kuppel aus h .
r =
– Berechnen Sie den Flächeninhalt des Basiskreises der Kuppel für eine Kuppelhöhe
von h = 16 m.
h
h
b) In der Planung des Veranstaltungszentrums wird eine Grundfläche von 2 500 m
2
angenom-
men. 17 % dieser Fläche sind für Haustechnik, Notausgänge und Personal reserviert und
daher für Besucher/innen gesperrt. Die Bauvorschrift erlaubt maximal 2 Besucher/innen je
Quadratmeter Grundfläche.
– Berechnen Sie die maximal erlaubte Anzahl an Besucherinnen und Besuchern für dieses
Veranstaltungszentrum.
Die kreisförmige Bodenfläche des Veranstaltungszentrums wird um k % vergrößert. Einer
der nachstehenden Terme gibt den Änderungsfaktor des Radius der Bodenfläche des
Veranstaltungszentrums an.
– Kreuzen Sie den zutreffenden Term an. [1 aus 5]
1 +
k
100
100
k
(
1 +
k
100
)
2
1 +
k
100
1 –
k
100
c) Die Veranstalter wissen aus Erfahrung, dass 15 % der verkauften Eintrittskarten letztend-
lich nicht zum Besuch der Veranstaltung genutzt werden. Für den 1 000 Besucher/innen
fassenden Konzertsaal werden 1 150 Karten verkauft.
– Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass mehr als 1 000 Personen, die eine Eintritts-
karte gekauft haben, tatsächlich zur Veranstaltung erscheinen.
Veranstaltungszentrum 2
d) Die nebenstehende Abbildung zeigt die Form
eines Fensters des Veranstaltungszentrums.
Die bogenförmige Begrenzungslinie des
Fensters hat die Form einer Parabel.
– Erstellen Sie eine Funktionsgleichung der
zugehörigen quadratischen Funktion f .
– Stellen Sie eine Formel zur Berechnung des
Flächeninhalts B auf. Verwenden Sie darin
die Längen b und f ( b ) und den allgemeinen
Funktionsterm f ( x ) der Parabel.
B =
Die Flächeninhalte A und B verhalten sich zueinander im Verhältnis des Goldenen Schnitts
ϕ =
√ 5 + 1
2
.
– Berechnen Sie, in welcher Höhe h die horizontale Trennungslinie verläuft.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben.
h = f ( b )
5,8
2,5
b
A
f ( x ) in m
x in m
0 2 4 – 2
B
2
0
4
6
f
Veranstaltungszentrum 3

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Lösung zu Veranstaltungszentrum

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Veranstaltungszentrum 4
Möglicher Lösungsweg
a) r
2
= R
2
– h
2
= (2 ∙ h )
2
– h
2
= 3 ∙ h
2
r = √ 3 ∙ h
h = 16 m
r = 27,7… m
A = 2 412,7… ≈ 2 413 m
2
b) 2 500 ∙ 0,83 = 2 075 m
2
2 075 ∙ 2 = 4 150
Die maximal erlaubte Anzahl an Besucherinnen und Besuchern beträgt 4 150.
1 +
k
100
c) X = „Anzahl der zum Besuch der Veranstaltung genutzten Eintrittskarten“
Bionominalverteilung mit p = 0,85 und n = 1 150
Berechnung mittels Technologieeinsatz:
P ( X > 1 000) = 0,0270…
Mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 2,7 % erscheinen mehr als 1 000 Personen zur Ver-
anstaltung.
Veranstaltungszentrum 5
d) f ( x ) = a ∙ x
2
+ c
f (0) = 5,8 ⇒ c = 5,8
f (1,25) = 0 ⇒ a ∙ 1,252 + 5,8 = 0 ⇒ a = –3,712
f ( x ) = –3,712 ∙ x
2
+ 5,8
B = 2 ∙
(
b ∙ f ( b ) +

1,25
b
f ( x ) d x
)

b
0
f ( x ) d x – b ∙ f ( b )
b ∙ f ( b ) +

1,25
b
f ( x ) d x
=
√ 5 + 1
2
Lösung mittels Technologieeinsatz: b = 1,064… m
f ( b ) = 1,591… m
Die Höhe h der horizontalen Trennungslinie beträgt rund 1,59 m.
6 Veranstaltungszentrum
Klassifikation
£ Teil A T Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 2 Algebra und Geometrie
b) 2 Algebra und Geometrie
c) 5 Stochastik
d) 3 Funktionale Zusammenhänge
Nebeninhaltsdimension:
a) —
b) 1 Zahlen und Maße
c) —
d) 4 Analysis
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) A Modellieren und Transferieren
b) C Interpretieren und Dokumentieren
c) B Operieren und Technologieeinsatz
d) A Modellieren und Transferieren
Nebenhandlungsdimension:
a) B Operieren und Technologieeinsatz
b) B Operieren und Technologieeinsatz
c) —
d) B Operieren und Technologieeinsatz
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) mittel a) 2
b) mittel b) 2
c) mittel c) 1
d) schwer d) 4
Thema: Sonstiges
Quellen: —

Aufgabe B_474: Blumentopf

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PDF-Seiten 3293–3294 · Lösung ab Seite 3295

Blumentopf*
Aufgabennummer: B_474
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
a) Ein Unternehmen produziert Blumentöpfe.
Der Außendurchmesser eines solchen Blumentopfs beträgt 40 cm. Auch die Gesamthöhe
des Blumentopfs beträgt 40 cm. (Siehe nachstehende Abbildung.)
y in cm
x in cm
20 10 0 –10 30 –20
30
20
10
40
f
Für die Funktion f mit f ( x ) = y gilt:
y =
37
19
6
∙ x
6
+ 3 mit –19 ≤ x ≤ 19
1) Begründen Sie, warum f eine gerade Funktion ist.
Die Innenwand des Blumentopfs entsteht durch Rotation des oben dargestellten Graphen
von f um die y -Achse.
2) Berechnen Sie das Innenvolumen des Blumentopfs.
* ehemalige Klausuraufgabe
b) Ein Unternehmen produziert Stangen für Kletterpflanzen. Die Länge dieser Stangen ist an -
nähernd normalverteilt mit dem Erwartungswert μ = 150 cm.
Die nachstehende Abbildung zeigt den Graphen der zugehörigen Verteilungsfunktion F .
Länge der Stangen in cm
153 152 151 150 149 148 147 146 145 0 154
0,8
0,6
0,4
0,2
0
1
0,7
0,5
0,3
0,1
0,9
Wahrscheinlichkeit
F
1) Lesen Sie aus der obigen Abbildung den Wert der Standardabweichung ab.
2) Veranschaulichen Sie in der obigen Abbildung die Wahrscheinlichkeit, die durch den
nachstehenden Ausdruck berechnet wird.
1 – F (149,5)
Ein anderes Unternehmen produziert auch solche Stangen. Die Länge dieser Stangen ist
ebenfalls annähernd normalverteilt mit dem Erwartungswert μ = 150 cm. Es ist bekannt,
dass 92,3 % dieser Stangen eine Länge von höchstens 151 cm haben.
3) Berechnen Sie die zugehörige Standardabweichung.
c) Der Erlös aus dem Verkauf von Blumentöpfen kann durch die Funktion E beschrieben
werden:
E ( x ) = 20 ∙ x – 0,12 ∙ x
2
x … Verkaufsmenge in ME
E ( x ) … Erlös bei der Verkaufsmenge x in GE
1) Ermitteln Sie das größtmögliche Intervall für x , in dem der Erlös mindestens 100 GE
beträgt.
Blumentopf 2

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Lösung zu Blumentopf

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Blumentopf 3
Möglicher Lösungsweg
a1) Die Funktion f ist gerade, weil der Graph symmetrisch zur y -Achse ist.
oder:
Die Funktion f ist gerade, weil f ( x ) = f (– x ).
oder:
Die Funktion f ist gerade, weil f eine Polynomfunktion ist, in der die einzige auftretende
Potenz von x einen geradzahligen Exponenten hat.
a2) Ansatz: π ∙

40
3
x
2
d y
π ∙

40
3
19
2

y – 3
37

3
d y = 31 471,6...
Das Innenvolumen des Blumentopfs beträgt rund 31 472 cm
3
.
b1) σ = 1 cm
Toleranzbereich: [0,7; 1,3]
b2)
Wahrscheinlichkeit
Länge der Stangen in cm
153 152 151 150 149 148 147 146 145 0 154
0,8
0,6
0,4
0,2
0
1
F
1 – F (149,5)
0,7
0,5
0,3
0,1
0,9
b3) X ... Länge der Stangen in cm
P ( X ≤ 151) = 0,923
Berechnung mittels Technologieeinsatz:
σ = 0,70... cm
Blumentopf 4
c1) E ( x ) = 100 oder 20 ∙ x – 0,12 ∙ x
2
= 100
Berechnung mittels Technologieeinsatz:
x
1
= 5,15…
x
2
= 161,50…
Intervall: [5,15...; 161,50...]
Lösungsschlüssel
a1) 1 × D: für das richtige Begründen
a2) 1 × A: für den richtigen Ansatz
1 × B: für das richtige Berechnen des Innenvolumens
b1) 1 × C: für das richtige Ablesen der Standardabweichung (Toleranzbereich: [0,7; 1,3])
b2) 1 × A: für das richtige Veranschaulichen der Wahrscheinlichkeit
b3) 1 × B: für das richtige Berechnen der Standardabweichung
c1) 1 × B: für das richtige Ermitteln des Intervalls

Aufgabe B_476: Hochstuhl für Kinder

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PDF-Seiten 3297–3298 · Lösung ab Seite 3299

Hochstuhl für Kinder*
Aufgabennummer: B_476
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
a) Das nebenstehende Bild zeigt einen Hochstuhl für Kleinkinder.
In der nachstehenden Abbildung sind Teile des Hochstuhls schematisch dargestellt.
l
1
h
l
3
l
2
b
α
1) Erstellen Sie mithilfe von l
1
, l
2
und b eine Formel zur Berechnung von α .
α =
2) Markieren Sie in der obigen Abbildung die Winkel β und γ , für die gilt:
sin( β )
h
=
sin( γ )
l
3
* ehemalige Klausuraufgabe
b) In der nachstehenden Abbildung ist ein Modell der Rückenlehne eines bestimmten Hoch-
stuhls dargestellt.
f ( x ) in cm
f
x in cm
Q = (0 | 10)
P = (21| 6)
42
Die obere Begrenzungslinie lässt sich näherungsweise durch den Graphen der Funktion f
mit f ( x ) = a ∙ x
4
+ b ∙ x
2
+ c beschreiben. Im Punkt P verläuft die Tangente an den Graphen
der Funktion f waagrecht.
1) Erstellen Sie mithilfe der Informationen zu P und Q ein Gleichungssystem zur Berech-
nung der Koeffizienten a , b und c .
2) Berechnen Sie diese Koeffizienten.
Die untere Begrenzungslinie entsteht durch Spiegelung des Graphen der Funktion f an der
x -Achse.
3) Ermitteln Sie den Inhalt der in der obigen Abbildung grau markierten Fläche.
Hochstuhl für Kinder 2

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Lösung zu Hochstuhl für Kinder

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Hochstuhl für Kinder 3
Möglicher Lösungsweg
a1) α = arccos
(
b
2
+ l
2
2
– l
1
2
2 ∙ b ∙ l 2
)
a2)
l
1
h
l
3
l
2
b
α
γ
β
b1) f ′ ( x ) = 4 · a ∙ x
3
+ 2 ∙ b ∙ x
I : f (0) = 10
II : f (21) = 6
III : f ′ (21) = 0
oder:
I : 10 = a · 0
4
+ b · 0
2
+ c
II : 6 = a · 21
4
+ b · 21
2
+ c
III : 0 = 4 · a · 21
3
+ 2 · b · 21
b2) Berechnung mittels Technologieeinsatz:
a =
4
194 481
= 0,00002056...
b = –
8
441
= –0,01814...
c = 10
b3) Berechnung mittels Technologieeinsatz:
2 ∙

21
–21
f ( x ) d x = 683,2
Der Flächeninhalt beträgt 683,2 cm².
Hochstuhl für Kinder 4
Lösungsschlüssel
a1) 1 × A: für das richtige Erstellen der Formel
a2) 1 × C: für das richtige Markieren der beiden Winkel
b1) 1 × A1: für das richtige Erstellen der Gleichungen mithilfe der Koordinaten der Punkte P
und Q
1 × A2: für das richtige Erstellen der Gleichung mithilfe der 1. Ableitung
b2) 1 × B1: für das richtige Berechnen der Koeffizienten
b3) 1 × B2: für das richtige Ermitteln des Inhalts der Fläche