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Mathematik-Aufgabenpool: PDF-Seiten 2801–2850

Aufgabenstellungen und zugehörige offizielle Lösungserwartungen als lesbarer HTML-Text – mit direkten Sprüngen zur richtigen Seite der Sammel-PDF.

Aufgabe B_224: E-Reader

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PDF-Seiten 2802–2803 · Lösung ab Seite 2804

E-Reader*
Aufgabennummer: B_224
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
Aufgabe 7
E-Reader
Ein Unternehmen bringt einen neuen E-Reader auf den Markt. Die nachstehende Tabelle be-
schreibt die Entwicklung der Anzahl der insgesamt (von Anfang an) verkauften E-Reader in
einer bestimmten Region.
Zeit in
Wochen
Anzahl der insgesamt (von Anfang an)
verkauften E-Reader
1 179
2 364
3 674
4 981
5 1 310
6 1 700
7 2 055
8 2 280
9 2 470
10 2 500
11 2 540
12 2 545
a) Betrachtet man nur die 5 Zahlenpaare im Zeitintervall [3; 7], so zeigt sich ein annähernd linea-
rer Verlauf.
– Ermitteln Sie die Regressionsgerade für das Zeitintervall [3; 7].
– Interpretieren Sie die Steigung dieser Regressionsgeraden im Sachzusammenhang.
b) Betrachtet man nur die ersten 3 Zahlenpaare, so zeigt sich ein annähernd exponentieller Ver-
lauf. Dieser kann durch
V
1
( t
t
oder durch
V
2
( t ℯ
t
dargestellt werden.
t ... Zeit in Wochen
V
1
( t ), V
2
( t ) ... Anzahl der bis zur Zeit t insgesamt verkauften E-Reader
– Erklären Sie, warum beide Funktionen V
1
und V
2
annähernd denselben Wachstumsverlauf
beschreiben.
– Berechnen Sie die Verdoppelungszeit in diesem exponentiellen Wachstumsmodell.
Aufgabe 7
E-Reader
Ein Unternehmen bringt einen neuen E-Reader auf den Markt. Die nachstehende Tabelle be-
schreibt die Entwicklung der Anzahl der insgesamt (von Anfang an) verkauften E-Reader in
einer bestimmten Region.
Zeit in
Wochen
Anzahl der insgesamt (von Anfang an)
verkauften E-Reader
1 179
2 364
3 674
4 981
5 1 310
6 1 700
7 2 055
8 2 280
9 2 470
10 2 500
11 2 540
12 2 545
a) Betrachtet man nur die 5 Zahlenpaare im Zeitintervall [3; 7], so zeigt sich ein annähernd linea-
rer Verlauf.
– Ermitteln Sie die Regressionsgerade für das Zeitintervall [3; 7].
– Interpretieren Sie die Steigung dieser Regressionsgeraden im Sachzusammenhang.
b) Betrachtet man nur die ersten 3 Zahlenpaare, so zeigt sich ein annähernd exponentieller Ver-
lauf. Dieser kann durch
V
1
( t
t
oder durch
V
2
( t ℯ
t
dargestellt werden.
t ... Zeit in Wochen
V
1
( t ), V
2
( t ) ... Anzahl der bis zur Zeit t insgesamt verkauften E-Reader
– Erklären Sie, warum beide Funktionen V
1
und V
2
annähernd denselben Wachstumsverlauf
beschreiben.
– Berechnen Sie die Verdoppelungszeit in diesem exponentiellen Wachstumsmodell.
Aufgabe 7
E-Reader
Ein Unternehmen bringt einen neuen E-Reader auf den Markt. Die nachstehende Tabelle be-
schreibt die Entwicklung der Anzahl der insgesamt (von Anfang an) verkauften E-Reader in
einer bestimmten Region.
Zeit in
Wochen
Anzahl der insgesamt (von Anfang an)
verkauften E-Reader
1 179
2 364
3 674
4 981
5 1 310
6 1 700
7 2 055
8 2 280
9 2 470
10 2 500
11 2 540
12 2 545
a) Betrachtet man nur die 5 Zahlenpaare im Zeitintervall [3; 7], so zeigt sich ein annähernd linea-
rer Verlauf.
– Ermitteln Sie die Regressionsgerade für das Zeitintervall [3; 7].
– Interpretieren Sie die Steigung dieser Regressionsgeraden im Sachzusammenhang.
b) Betrachtet man nur die ersten 3 Zahlenpaare, so zeigt sich ein annähernd exponentieller Ver-
lauf. Dieser kann durch
V
1
( t
t
oder durch
V
2
( t ℯ
t
dargestellt werden.
t ... Zeit in Wochen
V
1
( t ), V
2
( t ) ... Anzahl der bis zur Zeit t insgesamt verkauften E-Reader
– Erklären Sie, warum beide Funktionen V
1
und V
2
annähernd denselben Wachstumsverlauf
beschreiben.
– Berechnen Sie die Verdoppelungszeit in diesem exponentiellen Wachstumsmodell.
Aufgabe 7
E-Reader
Ein Unternehmen bringt einen neuen E-Reader auf den Markt. Die nachstehende Tabelle be-
schreibt die Entwicklung der Anzahl der insgesamt (von Anfang an) verkauften E-Reader in
einer bestimmten Region.
Zeit in
Wochen
Anzahl der insgesamt (von Anfang an)
verkauften E-Reader
1 179
2 364
3 674
4 981
5 1 310
6 1 700
7 2 055
8 2 280
9 2 470
10 2 500
11 2 540
12 2 545
a) Betrachtet man nur die 5 Zahlenpaare im Zeitintervall [3; 7], so zeigt sich ein annähernd linea-
rer Verlauf.
– Ermitteln Sie die Regressionsgerade für das Zeitintervall [3; 7].
– Interpretieren Sie die Steigung dieser Regressionsgeraden im Sachzusammenhang.
b) Betrachtet man nur die ersten 3 Zahlenpaare, so zeigt sich ein annähernd exponentieller Ver-
lauf. Dieser kann durch
V
1
( t
t
oder durch
V
2
( t ℯ
t
dargestellt werden.
t ... Zeit in Wochen
V
1
( t ), V
2
( t ) ... Anzahl der bis zur Zeit t insgesamt verkauften E-Reader
– Erklären Sie, warum beide Funktionen V
1
und V
2
annähernd denselben Wachstumsverlauf
beschreiben.
– Berechnen Sie die Verdoppelungszeit in diesem exponentiellen Wachstumsmodell.
4
Aufgabe 7
E-Reader
Ein Unternehmen bringt einen neuen E-Reader auf den Markt. Die nachstehende Tabelle be-
schreibt die Entwicklung der Anzahl der insgesamt (von Anfang an) verkauften E-Reader in
einer bestimmten Region.
Zeit in
Wochen
Anzahl der insgesamt (von Anfang an)
verkauften E-Reader
1 179
2 364
3 674
4 981
5 1 310
6 1 700
7 2 055
8 2 280
9 2 470
10 2 500
11 2 540
12 2 545
a) Betrachtet man nur die 5 Zahlenpaare im Zeitintervall [3; 7], so zeigt sich ein annähernd linea-
rer Verlauf.
– Ermitteln Sie die Regressionsgerade für das Zeitintervall [3; 7].
– Interpretieren Sie die Steigung dieser Regressionsgeraden im Sachzusammenhang.
b) Betrachtet man nur die ersten 3 Zahlenpaare, so zeigt sich ein annähernd exponentieller Ver-
lauf. Dieser kann durch
V
1
( t
t
oder durch
V
2
( t ℯ
t
dargestellt werden.
t ... Zeit in Wochen
V
1
( t ), V
2
( t ) ... Anzahl der bis zur Zeit t insgesamt verkauften E-Reader
– Erklären Sie, warum beide Funktionen V
1
und V
2
annähernd denselben Wachstumsverlauf
beschreiben.
– Berechnen Sie die Verdoppelungszeit in diesem exponentiellen Wachstumsmodell.
4
Aufgabe 7
E-Reader
Ein Unternehmen bringt einen neuen E-Reader auf den Markt. Die nachstehende Tabelle be-
schreibt die Entwicklung der Anzahl der insgesamt (von Anfang an) verkauften E-Reader in
einer bestimmten Region.
Zeit in
Wochen
Anzahl der insgesamt (von Anfang an)
verkauften E-Reader
1 179
2 364
3 674
4 981
5 1 310
6 1 700
7 2 055
8 2 280
9 2 470
10 2 500
11 2 540
12 2 545
a) Betrachtet man nur die 5 Zahlenpaare im Zeitintervall [3; 7], so zeigt sich ein annähernd linea-
rer Verlauf.
– Ermitteln Sie die Regressionsgerade für das Zeitintervall [3; 7].
– Interpretieren Sie die Steigung dieser Regressionsgeraden im Sachzusammenhang.
b) Betrachtet man nur die ersten 3 Zahlenpaare, so zeigt sich ein annähernd exponentieller Ver-
lauf. Dieser kann durch
V
1
( t
t
oder durch
V
2
( t ℯ
t
dargestellt werden.
t ... Zeit in Wochen
V
1
( t ), V
2
( t ) ... Anzahl der bis zur Zeit t insgesamt verkauften E-Reader
– Erklären Sie, warum beide Funktionen V
1
und V
2
annähernd denselben Wachstumsverlauf
beschreiben.
– Berechnen Sie die Verdoppelungszeit in diesem exponentiellen Wachstumsmodell.
* ehemalige Klausuraufgabe
5
c) Betrachtet man alle 12 Zahlenpaare, so lässt sich die Entwicklung der Anzahl der insgesamt
verkauften E-Reader näherungsweise durch eine logistische Funktion V beschreiben:
V ( t ) =
2608
1 + 20,28 · ℯ
–0,6151· t
t ... Zeit in Wochen
V(t ) ... Anzahl der bis zur Zeit t insgesamt verkauften E-Reader
– Begründen Sie anhand der gegebenen Funktion, warum die Funktionswerte sich mit wach-
sendem t dem maximalen Wert 2 608 annähern.
– Berechnen Sie, um wie viel der logistische Funktionswert V (8) vom gegebenen Tabellenwert
bei 8 Wochen abweicht.
In der nachstehenden Grafik sind die logistische Funktion V sowie deren Ableitungsfunktion V ′
grafisch dargestellt.
– Interpretieren Sie die Bedeutung der Koordinaten des Hochpunktes H der Ableitungs-
funktion V ′ im Sachzusammenhang.
öffentliches Dokument
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind mit passenden Maßeinheiten anzu-
geben.
E-Reader 2

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Lösung zu E-Reader

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E-Reader 3
Möglicher Lösungsweg
11
Aufgabe 7 (Teil B)
E-Reader
Möglicher Lösungsweg
a) Ermitteln der Regressionsgerade mittels Technologieeinsatz:
V ( t ) = 348,1 ∙ t – 396,5
t ... Zeit in Wochen
V ( t ) ... Anzahl der bis zur Zeit t insgesamt verkauften E-Reader
In diesem Zeitraum werden nach diesem Modell pro Woche rund 348 Stück verkauft.
b) Da 1,94 ≈ ℯ
0,662688
, beschreiben V
1
und V
2
annähernd denselben Wachstumsverlauf.
Verdoppelungszeit: T =
ln(2)
ln(1,94)
= 1,045...
Die Verdoppelungszeit beträgt rund 1,05 Wochen.
c) Da für großes t der Wert ℯ
– 0,6151 ∙ t
gegen null geht, nähert sich der Nenner der Zahl 1 und V ( t )
damit 2 608.
Funktionswert nach 8 Wochen: V (8) ≈ 2 272
Abweichung vom gegebenen Tabellenwert: 2 280 – 2 272 = 8
Der logistische Funktionswert weicht um ca. 8 Stück vom gegebenen Tabellenwert ab.
Die 1. Koordinate von H ist nach diesem Modell derjenige Zeitpunkt, in dessen Nähe am
meisten E-Reader pro Woche verkauft wurden. Die 2. Koordinate entspricht in etwa der An-
zahl der verkauften E-Reader in dieser Woche.
Lösungsschlüssel
a) 1 × B: für die richtige Ermittlung der Regressionsgeraden
1 × C: für die richtige Interpretation der Steigung im Sachzusammenhang
b) 1 × D: für die richtige Erklärung, warum V
1
und V
2
annähernd denselben Wachstumsverlauf
beschreiben
1 × B: für die richtige Berechnung der Verdoppelungszeit mithilfe der Funktion V
1
oder V
2
c) 1 × D: für die richtige Begründung, warum sich die Funktionswerte mit wachsendem t dem
maximalen Wert 2 608 annähern
1 × B: für die richtige Berechnung der Abweichung
1 × C: für die richtige Interpretation der Koordinaten des Hochpunktes im Sachzusammen-
hang
öffentliches Dokument
Lösungsschlüssel
a) 1 × B: für die richtige Ermittlung der Regressionsgeraden
1 × C: für die richtige Interpretation der Steigung im Sachzusammenhang
b) 1 × D: für die richtige Erklärung, warum V
1
und V
2
annähernd denselben Wachstumsverlauf
beschreiben
1 × B: für die richtige Berechnung der Verdoppelungszeit mithilfe der Funktion V
1
oder V
2
c) 1 × D: für die richtige Begründung, warum sich die Funktionswerte mit wachsendem t dem
maximalen Wert 2 608 annähern
1 × B: für die richtige Berechnung der Abweichung
1 × C: f ü r die richtige Interpretation der Koordinaten des Hochpunktes im Sachzusammen-
hang

Aufgabe B_039: Kransteuerung

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PDF-Seiten 2805–2806 · Lösung ab Seite 2807

Kransteuerung*
Aufgabennummer: B_039
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
Aufgabe 7
Kransteuerung
Beim Transport von Lasten mittels Kränen ist die richtige Steuerung des Abbremsvorgangs
wichtig.
a) Der Geschwindigkeitsverlauf beim Transport einer Last während eines Beobachtungszeit-
raums von 6 Sekunden ist im unten stehenden Diagramm dargestellt. Zuerst bewegt sich die
Last mit konstanter Geschwindigkeit. Der Bremsvorgang beginnt nach 2 Sekunden. Die Be-
schleunigung zu diesem Zeitpunkt ist noch 0 m/s
2
. Nach 6 Sekunden ist die Geschwindigkeit
gleich 0 m/s und die Beschleunigung gleich 0 m/s
2
.
Der Geschwindigkeitsverlauf soll im Intervall [2; 6] durch eine Polynomfunktion 3. Grades be-
schrieben werden.
– Stellen Sie die zur Ermittlung der Polynomfunktion notwendigen Gleichungen auf.
– Berechnen Sie die Koeffizienten dieser Polynomfunktion.
b) Der Geschwindigkeitsverlauf während eines Bremsvorganges eines Krans kann näherungs-
weise durch eine Funktion v beschrieben werden:
v ( t t
3
t
2
+ 5
t ... Zeit ab Beginn des Bremsvorganges in Sekunden (s) mit 0 ≤ t ≤ 5
v ( t ) ... Geschwindigkeit zum Zeitpunkt t in Metern pro Sekunde (m/s)
– Ermitteln Sie die Geschwindigkeit des Krans bei Beginn des Bremsvorganges.
– Dokumentieren Sie, wie man den Bremsweg in Metern berechnen kann.
Beim Bremsen tritt eine negative Beschleunigung auf. Den Betrag dieser negativen Beschleu-
nigung bezeichnet man als Bremsverzögerung .
– Berechnen Sie die maximale Bremsverzögerung.
* ehemalige Klausuraufgabe
5
– Stellen Sie die zur Ermittlung der Polynomfunktion notwendigen Gleichungen auf.
– Berechnen Sie die Koeffizienten dieser Polynomfunktion.
b) Der Geschwindigkeitsverlauf während eines Bremsvorganges eines Krans kann näherungs-
weise durch eine Funktion v beschrieben werden:
v ( t t
3
t
2
+ 5
t ... Zeit ab Beginn des Bremsvorganges in Sekunden (s) mit 0 ≤ t ≤ 5
v ( t ) ... Geschwindigkeit zum Zeitpunkt t in Metern pro Sekunde (m/s)
– Ermitteln Sie die Geschwindigkeit des Krans bei Beginn des Bremsvorganges.
– Dokumentieren Sie, wie man den Bremsweg in Metern berechnen kann.
Beim Bremsen tritt eine negative Beschleunigung auf. Den Betrag dieser negativen Beschleu-
nigung bezeichnet man als Bremsverzögerung .
– Berechnen Sie die maximale Bremsverzögerung.
öffentliches Dokument
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind mit passenden Maßeinheiten anzu-
geben.
Kransteuerung 2

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Lösung zu Kransteuerung

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Kransteuerung 3
Möglicher Lösungsweg
11
Aufgabe 7 (Teil B)
Kransteuerung
Möglicher Lösungsweg
a) v ( t ) = a ∙ t
3
+ b ∙ t
2
+ c ∙ t + d
v (2) = 3
v (6) = 0
v ′ (2) = 0
v ′ (6) = 0
Die Lösung dieses Gleichungssystems mittels Technologieeinsatz ergibt:
a =
3
32
b = –
9
8
c =
27
8
d = 0
b) v (0) = 5
Die Geschwindigkeit zu Beginn des Bremsvorganges ist 5 m/s.
Der Bremsweg kann als Integral der Geschwindigkeitsfunktion zwischen den Grenzen t
1
= 0
und t
2
= 5 ermittelt werden.
Ansatz:
a ′ = v ″
a ′ ( t ) = 0
0,48 ∙ t – 1,2 = 0
t = 2,5
a (2,5) = –1,5
Die maximale Bremsverzögerung beträgt 1,5 m/s
2
.
Lösungsschlüssel
a) 1 × A1: für das richtige Aufstellen der Gleichungen v (2) = 3 und v (6) = 0
1 × A2: für das richtige Aufstellen der Gleichungen v ′ (2) = 0 und v ′ (6) = 0
1 × B: für das richtige Berechnen der Koeffizienten
b) 1 × B1: für die richtige Ermittlung der Geschwindigkeit zu Beginn des Bremsvorganges
1 × C: für die richtige Dokumentation zur Ermittlung des Bremsweges
1 × A: für einen richtigen Ansatz (Extremstelle der Beschleunigungsfunktion oder Wendestelle
der Geschwindigkeitsfunktion)
1 × B2: für die richtige Berechnung der maximalen Bremsverzögerung
öffentliches Dokument
Lösungsschlüssel
11
Aufgabe 7 (Teil B)
Kransteuerung
Möglicher Lösungsweg
a) v ( t ) = a ∙ t
3
+ b ∙ t
2
+ c ∙ t + d
v (2) = 3
v (6) = 0
v ′ (2) = 0
v ′ (6) = 0
Die Lösung dieses Gleichungssystems mittels Technologieeinsatz ergibt:
a =
3
32
b = –
9
8
c =
27
8
d = 0
b) v (0) = 5
Die Geschwindigkeit zu Beginn des Bremsvorganges ist 5 m/s.
Der Bremsweg kann als Integral der Geschwindigkeitsfunktion zwischen den Grenzen t
1
= 0
und t
2
= 5 ermittelt werden.
Ansatz:
a ′ = v ″
a ′ ( t ) = 0
0,48 ∙ t – 1,2 = 0
t = 2,5
a (2,5) = –1,5
Die maximale Bremsverzögerung beträgt 1,5 m/s
2
.
Lösungsschlüssel
a) 1 × A1: für das richtige Aufstellen der Gleichungen v (2) = 3 und v (6) = 0
1 × A2: für das richtige Aufstellen der Gleichungen v ′ (2) = 0 und v ′ (6) = 0
1 × B: für das richtige Berechnen der Koeffizienten
b) 1 × B1: für die richtige Ermittlung der Geschwindigkeit zu Beginn des Bremsvorganges
1 × C: für die richtige Dokumentation zur Ermittlung des Bremsweges
1 × A: für einen richtigen Ansatz (Extremstelle der Beschleunigungsfunktion oder Wendestelle
der Geschwindigkeitsfunktion)
1 × B2: für die richtige Berechnung der maximalen Bremsverzögerung
öffentliches Dokument

Aufgabe B_049: Bakterienkultur

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PDF-Seiten 2808–2809 · Lösung ab Seite 2810

* ehemalige Klausuraufgabe
Bakterienkultur*
Aufgabennummer: B_049
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
Aufgabe 7
Bakterienkultur
a) Eine Bakterienkultur mit 50 Bakterien wird zu einem Zeitpunkt t
nuten werden bereits 750 Bakterien gezählt. Die Funktion N beschreibt das Wachstum der
= 0 angelegt. Nach 100 Mi-
Bakterienkultur: N ( t ) ist die Anzahl der Bakterien nach t Minuten. Die 1. Ableitung der Funkti-
N ist proportional zu N . Die entsprechende Proportionalitätskonstante bezeichnet man als
Wachstumsrate .
− Stellen Sie die zugehörige Differenzialgleichung für N auf.
− Lösen Sie die Differenzialgleichung mithilfe der Methode Trennen der Variablen .
− Berechnen Sie, wie viele Bakterien nach 3 Stunden vorhanden sind.
− Geben Sie an, wie sich das Wachstumsverhalten ändert, wenn die Bakterienkultur eine
größere Wachstumsrate hat.
b) Die Beobachtung einer Bakterienkultur ergab folgende Daten:
Zeit nach Beginn der
Beobachtung in Minuten
15 20 25 30 35 40 45 50 55 60
Anzahl der Bakterien 110 120 156 185 190 245 274 340 360 430
− Ermitteln Sie die Gleichung der exponentiellen Ausgleichsfunktion, die die Bakterienanzahl
in Abhängigkeit von der Zeit nach Beginn der Beobachtung näherungsweise beschreibt.
− Berechnen Sie mithilfe der Ausgleichsfunktion, wie viele Minuten nach Beginn der Beobach-
tung 1 000 Bakterien zu erwarten sind.
6
c) Die Funktion B beschreibt näherungsweise, wie viele Bakterien sich zu jedem Zeitpunkt in
einer Petrischale befinden. Der zugehörige Funktionsgraph ist im nachstehenden Diagramm
dargestellt.
t ... Zeit nach Beginn der Beobachtung in Minuten
B ( t ) ... Anzahl der Bakterien zur Zeit t
– Lesen Sie aus dem Diagramm ab, wie viele Minuten nach Beginn der Beobachtung das
Wachstum der Bakterienkultur am größten ist.
Die entsprechende Differenzialgleichung zur Beschreibung dieses Bakterienwachstums lautet:
d B
d t
= 8,35 · 10
–5
· B 000 – B ) mit B > 0
– Argumentieren Sie anhand der Differenzialgleichung, für welche Werte von B die Bakterien-
anzahl zunimmt.
öffentliches Dokument
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind mit passenden Maßeinheiten anzu-
geben.
Bakterienkultur 2

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Lösung zu Bakterienkultur

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Bakterienkultur 3
Möglicher Lösungsweg
11
Aufgabe 7 (Teil B)
Bakterienkultur
Möglicher Lösungsweg
a)
d N
d t
= k ∙ N

1
N
d N =

k d t
ln| N | = k ∙ t + c
allgemeine Lösung der Differenzialgleichung: N mit N ( t ) = C ∙ ℯ
k ∙ t
N (0) = 50 und N (100) = 750 liefert: C = 50 und k = 0,0270...
N (180) = 6 545,3... ≈ 6 545
Nach 3 Stunden sind rund 6 545 Bakterien vorhanden.
Wenn die Wachstumsrate der Bakterienkultur größer ist, dann bedeutet das, dass die Anzahl
der Bakterien schneller wächst.
b) Ermittlung der exponentiellen Ausgleichsfunktion mittels Technologieeinsatz:
f ( t ) = 69,43 ∙ ℯ
0,03065 ∙ t
t … Zeit nach Beginn der Beobachtung in Minuten
f ( t ) … Bakterienanzahl zur Zeit t
Abhängig von der verwendeten Technologie kann man geringfügig abweichende Koeffizienten
bei der Ermittlung der Ausgleichsfunktion erhalten.
Lösen der Gleichung f ( t ) = 1 000 mittels Technologieeinsatz:
t ≈ 87,0
Rund 87 Minuten nach Beginn der Beobachtung sind 1 000 Bakterien zu erwarten.
c) Ablesen der Wendestelle der Funktion B : t = 60 min
Toleranzbereich: [55; 65]
Rund 60 Minuten nach Beginn der Beobachtung ist das Wachstum der Bakterienkultur am
größten.
Für B < 1 000 ist jeder Faktor auf der rechten Seite der Differenzialgleichung positiv, also
d B
d t
> 0. Daher nimmt die Bakterienzahl für diese Werte zu.
öffentliches Dokument
Bakterienkultur 4
Lösungsschlüssel
12
Lösungsschlüssel
a) 1 × A: für das richtige Aufstellen der Differenzialgleichung
1 × B1: für die richtige allgemeine Lösung der Differenzialgleichung
1 × B2: für die richtige Berechnung der Bakterienanzahl nach 3 Stunden
1 × C: für die richtige Beschreibung der Veränderung des Wachstumsverhaltens
b) 1 × B1: für die richtige Ermittlung der Ausgleichsfunktion
1 × B2: für die richtige Berechnung, nach welcher Zeit 1 000 Bakterien zu erwarten sind
c) 1 × C: für das richtige Ablesen im Toleranzbereich [55; 65]
1 × D: für eine richtige Argumentation anhand der Differenzialgleichung
öffentliches Dokument

Aufgabe B_109: Hochwasser im Almtal

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PDF-Seiten 2812–2813 · Lösung ab Seite 2814

Hochwasser im Almtal
Aufgabennummer: B_109
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich S
Während des Hochwassers im Mai–Juni 2013 wurden an der Messstelle Penningersteg des
Almflusses folgende Wasserstände grafisch festgehalten:
a) – Lesen Sie aus der Grafik die Wasserstände vom 02.06.2013 um 18:00 Uhr und vom
03.06.2013 um 0:00 Uhr ab.
– Berechnen Sie mithilfe der beiden abgelesenen Werte, zu welchem Zeitpunkt voraus-
sichtlich mit einer Entwarnung (Wasserstand = 245 cm) gerechnet werden kann,
wenn der Wasserstand gleichmäßig sinkt.
Hochwasser im Almtal 2
b) Bei einem Wasserstand des Almflusses von 225 cm beträgt der Durchfluss 130 m ³ /s.
Wenn sich der Wasserstand um 1 cm erhöht, so erhöht sich der Durchfluss ungefähr
um 2 m ³ /s.
– Stellen Sie eine Polynomfunktion 3. Grades auf, die näherungsweise den Durchfluss
in Abhängigkeit von der Zeit für den 02.06.2013 angibt. Verwenden Sie dazu die aus
der Grafik abgelesenen Daten vom 02.06.2013 für die Zeitpunkte 1:00 Uhr, 8:00 Uhr,
16:00 Uhr und 24:00 Uhr.
– Dokumentieren Sie in Worten, wie man mithilfe der ermittelten Polynomfunktion das
Gesamtvolumen des durch den Penningersteg transportierten Wassers in m
3
an
diesem Tag berechnen kann.
c) Der Almfluss hat ein Einzugsgebiet von 436,8 km
2
. Es wird angenommen, dass etwa
70 % des gesamten Niederschlags durch den Almfluss abtransportiert werden. Neh-
men Sie an, dass im gesamten Einzugsgebiet eine Niederschlagsmenge von x mm fällt.
– Stellen Sie eine Formel auf, die abhängig von der Niederschlagsmenge x in mm die
Gesamtmenge des abtransportierten Wassers V in m
3
für dieses Gebiet angibt.
d) Die Tageshöchstwerte der Messstelle wurden über ein Jahr hinweg aufgezeichnet und
statistisch ausgewertet.
– Kreuzen Sie die richtige Aussage an. [1 aus 5]
Innerhalb des Interquartilsabstands um den Median in einem Boxplot befin-
den sich 75 % aller aufgezeichneten Daten.

Am Interquartilsabstand des Boxplots lässt sich die Standardabweichung
der Daten vom Median ablesen.

Eine Zusammenfassung der Daten durch die Kennzahlen Median und Standard-
abweichung liefert Informationen über das Auftreten extremer Wasserstände.

Die Darstellung der Daten durch einen Boxplot liefert Informationen über den
Median der Wasserstände im beobachteten Zeitraum.

Die Darstellung der Daten durch einen Boxplot liefert Informationen über das
Auftreten der Häufigkeit eines Messwerts.

Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben.

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Lösung zu Hochwasser im Almtal

Lösung als kompakte PDF öffnen

Hochwasser im Almtal 3
Möglicher Lösungsweg
a) Ablesen der Wasserstände:
02.06.2013, 18:00 Uhr: 310 cm
03.06.2013, 0:00 Uhr: 280 cm
In diesem Fall ist ein lineares Modell geeignet. Pro Stunde ist also mit einer Verminderung des
Wasserstandes um 5 cm zu rechnen.
245 = 280 – 5 ∙ t
Mit einem Erreichen der Alarmgrenze (= 245 cm) ist also um 7:00 Uhr des 03.06.2013 zu rechnen.
b) Aus der Grafik erhält man folgende Daten:
Uhrzeit Wasserstand Durchfluss [m
3
/s]
1:00 225 130
8:00 320 320
16:00 310 300
24:00 280 240
Mittels Technologieeinsatz erhält man:
f ( x ) = 0,07 ∙ x ³ – 3,78 ∙ x ² + 55,92 ∙ x + 77,79
Ableseungenauigkeiten werden toleriert, wodurch sich leicht abweichende Funktionsgleichungen
ergeben können.
Das Gesamtvolumen des Wassers lässt sich durch Integration von f ( x ) über das Zeitintervall
[0 h; 24 h] berechnen. Da die Daten des Durchflusses in Kubikmetern pro Sekunde angegeben
sind, muss das Ergebnis noch mit dem Faktor 3 600 multipliziert werden.
V = 3 600 ∙ f ( x )dx
24
0
c) Niederschlag = x · 10
–3
m
Einzugsgebiet = 436,8 ∙ (10
3
m)
2
V = 0,7 · x · 10
-3
· 436,8 ∙ 10
6
m
3
V = 0,7 · x · 436,8 ∙ 10
3
m
3
V = 305 760 ∙ x m ³
[...]
[...]
[...]
Die Darstellung der Daten durch einen Boxplot liefert Informationen über den
Median der Wasserstände im beobachteten Zeitraum.
S
[...]
d)
Hochwasser im Almtal 4
Klassifikation
£ Teil A S Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 3 Funktionale Zusammenhänge
b) 3 Funktionale Zusammenhänge
c) 2 Algebra und Geometrie
d) 5 Stochastik
Nebeninhaltsdimension:
a) —
b) 4 Analysis
c) 1 Zahlen und Maße
d) —
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) B Operieren und Technologieeinsatz
b) C Interpretieren und Dokumentieren
c) A Modellieren und Transferieren
d) C Interpretieren und Dokumentieren
Nebenhandlungsdimension:
a) C Interpretieren und Dokumentieren
b) B Operieren und Technologieeinsatz, A Modellieren und Transferieren
c) B Operieren und Technologieeinsatz
d) —
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) leicht a) 2
b) schwer b) 4
c) leicht c) 2
d) mittel d) 1
Thema: Umwelt
Quelle: Amt der oberösterreichischen Landesregierung

Aufgabe B_229: Donauüberquerung

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PDF-Seiten 2816 · Lösung ab Seite 2817

Donauüberquerung
Aufgabennummer: B_229
Technologieeinsatz: möglich  erforderlich 
Eine Motorfähre verkehrt zwischen den sich an der Donau genau gegenüberliegenden Anlegestellen
in Dürnstein und in Rossatz. An dieser Stelle ist die Donau etwa 200 Meter breit und hat eine
gleichmäßige Strömungsgeschwindigkeit v s von rund 1,6 Metern pro Sekunde (m/s).
(Reibungseinflüsse sollen vernachlässigt werden.)
a) Die Vektorgrafiken Abb. 1 und Abb. 2 stellen ein Boot dar, das einen Fluss überquert.
– Interpretieren Sie, welche Aussagen die Grafiken vermitteln.
v S ���⃗ … Strömungsgeschwindigkeit
v
B
����⃗ … Geschwindigkeit des Boots
b) Die Motorfähre auf der Donau bewegt sich mit gleichförmiger Geschwindigkeit. Es gilt:
s = v · t
s … Weg in Metern (m)
v … Geschwindigkeit in Metern pro Sekunde (m/s)
t … Zeit in Sekunden (s)
– Berechnen Sie, in welchem Winkel der Steuermann gegen die Strömung steuern muss,
wenn das Boot eine Geschwindigkeit v B relativ zum Wasser von durchschnittlich 3 m/s
hat und es von Rossatz aus genau in Dürnstein landen soll.
– Ermitteln Sie auch die Dauer der Überfahrt in Minuten.
c) Ein geübter Schwimmer, der beim Schwimmen in ruhendem Gewässer eine Geschwindigkeit
von 1,2 m/s erreicht, möchte auf der Bootsroute von Rossatz nach Dürnstein die Donau
überqueren.
– Argumentieren Sie mithilfe von Vektordiagrammen, ob der Schwimmer eine Chance hat,
die Anlegestelle in Dürnstein auf kürzestem Weg zu erreichen.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind mit passenden Maß-
einheiten anzugeben.

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Lösung zu Donauüberquerung

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Donauüberquerung 2
Möglicher Lösungsweg
a) Abb. 1: Das Boot fährt normal zur Fließrichtung des Wassers. Dabei wird es durch die Strömung
um den Winkel α abgetrieben.
Abb. 2: Das Boot steuert mit einem Winkel β gegen die Flussströmung, sodass es auf kürzestem
Wege zum gegenüberliegenden Ufer gelangt.
b) Geschwindigkeit: v ��⃗ = v B ����⃗ + v S ���⃗
pythagoräischer Lehrsatz: v = � v B ² – v S ²
� 3² – 1,6² = 2,5377 ≈ 2,54
v ≈ 2,54 m/s
Fahrzeit: t =
s
v
200
2,54
= 78,74
t = 78,74 s ≈ 1,31 min
Genau um jenen Winkel, um den das Boot abgetrieben wird, muss gegengesteuert werden:
sin( β ) =
v S
v B
1,6
3
= 0,5333…
β ≈ 32,2°
Der Steuermann muss rund 32,2° gegen die Strömung steuern, um genau gegenüber anzu-
kommen.
c) Vektoren in geeignetem Größenverhältnis darstellen
Wenn der Schwimmer normal zur Strömung schwimmt,
dann wird er von der Strömung abgetrieben.
Wenn er mit einer Geschwindigkeit von 1,2 m/s schräg ge-
gen die Strömung schwimmt, egal in welchem Winkel, so
wird er wegen der größeren Strömungsgeschwindigkeit
ebenfalls abgetrieben.
Er hat keine Chance, normal zur Flussrichtung von Rossatz nach Dürnstein zu gelangen.
Donauüberquerung 3
Klassifikation
 Teil A  Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 2 Algebra und Geometrie
b) 2 Algebra und Geometrie
c) 2 Algebra und Geometrie
Nebeninhaltsdimension:
a) —
b) —
c) —
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) C Interpretieren und Dokumentieren
b) B Operieren und Technologieeinsatz
c) D Argumentieren und Kommunizieren
Nebenhandlungsdimension:
a) —
b) —
c) —
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) leicht a) 2
b) mittel b) 3
c) leicht c) 2
Thema: Verkehr
Quellen: —

Aufgabe B_304: Marketingausgaben

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PDF-Seiten 2819 · Lösung ab Seite 2820

Marketingausgaben*
Aufgabennummer: B_304
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
Die Marketingabteilung einer Handelskette möchte wissen, ob ihre Werbemaßnahmen wirken.
Die Buchhaltung liefert Informationen über die monatlichen Umsätze. Die Umsätze von 10 auf
einanderfolgenden Monaten mit den entsprechenden Marketingausgaben liefern folgende
Daten (Beträge in 1.000 Euro):
Monat 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Marketingausgaben 24 16 20 26 14 16 20 12 18 22
Umsatz 200 184 220 230 180 164 185 150 182 210
a) – Ermitteln Sie den Korrelationskoeffizienten zwischen Marketingausgaben und Umsatz.
– Interpretieren Sie diesen Korrelationskoeffizienten.
b) – Ermitteln Sie die Gleichung derjenigen Regressionsgeraden, die den Umsatz in Abhän
gigkeit von den Marketingausgaben beschreibt.
– Interpretieren Sie den Wert der Steigung der Regressionsgeraden im Hinblick auf den
Umsatz und die Marketingausgaben.
c) In der nachstehenden Grafik sind die Datenpunkte und die dazugehörige Regressionsge
rade dargestellt.
300
250
200
150
100
50
0
0 5 10 15 20 25 30 35
Umsatz in 1000 Euro
Marketingausgaben in 1 000 Euro
Marketingausgaben
– Lesen Sie aus der Grafik denjenigen Umsatz ab, den die Handelskette bei Marketing
aus gaben von € 10.000 erwarten kann.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind mit passenden Maß-
einheiten anzugeben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
* ehemalige Klausuraufgabe

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Lösung zu Marketingausgaben

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Marketingausgaben 2
Möglicher Lösungsweg
a) mittels Technologieeinsatz: r ≈ 0,86
Die gegebenen Daten lassen einen positiven linearen Zusammenhang zwischen Marke
tingausgaben und Umsatz vermuten.
b) mittels Technologieeinsatz: y = 4,786 ∙ x + 100,523
Steigen die Marketingausgaben um € 1.000, dann steigt der Umsatz um ca. € 4.786.
c) ca. € 150.000
Toleranzbereich: [€ 140.000; € 160.000]
Lösungsschlüssel
a) 1 × B: für die richtige Berechnung des Korrelationskoeffizienten
1 × C: für die richtige Interpretation des Korrelationskoeffizienten
b) 1 × B: für das richtige Ermitteln der Gleichung der Regressionsgeraden
1 × C: für die richtige Interpretation der Steigung im Sachzusammenhang
c) 1 × C: für das richtige Ablesen des Wertes

Aufgabe B_021: Terrassenüberdachung

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PDF-Seiten 2821 · Lösung ab Seite 2822

Terrassenüberdachung
Aufgabennummer: B_021
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
Für die Überdachung einer Terrasse werden Wellblechplatten angebracht. Das Querschnitts
profil des Wellblechs kann näherungsweise durch den Graphen der Funktion g beschrieben
werden:
g ( x ) = 27,5 ∙ sin
(
π
89
∙ x
)
mit 0 ≤ x ≤ 979
x , g ( x ) … Koordinaten in Millimetern (mm)
a) – Stellen Sie die Funktion g grafisch dar.
Eine montierte Wellblechplatte hat eine Breite
von 979 mm, eine Länge von 1,2 m und eine
Dicke von 1 mm (siehe nebenstehende
nicht maßstabgetreue Abbildung).
Der Stahl hat eine Dichte von ρ ρ = 7,85 g/cm
3
.
1,2 m
979 mm
– Berechnen Sie die Masse der Wellblechplatte in Kilogramm (kg).
b) An den Stellen der maximalen Steigung des Querschnitts des Wellblechs sollen Schnee
sicherungen angebracht werden. Dazu werden die 1. Ableitung g ′ und die 2. Ablei
tung g ″ berechnet.
Die Berechnung der 2. Ableitung der Funktion g enthält genau einen Fehler.
(1) g ′ ( x ) =
π ∙ 27,5
89
∙ cos
(
π
89
∙ x
)
(2) g ″ ( x ) =
π ∙ 27,5
89

(
–sin
(
π
89
∙ x
))
– Beschreiben Sie anhand der Ableitungsregeln, welcher Fehler bei der Berechnung der
2. Ableitung begangen wurde.
– Zeigen Sie, dass die Funktion g an der Stelle x = 534 mm eine maximale Steigung hat.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.

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Lösung zu Terrassenüberdachung

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Terrassenüberdachung 2
Möglicher Lösungsweg
a)
g ( x ) in mm
30
20
10
0
0 100 200 300 400 500 600 700 800 900 1000
–10
–20
–30
x in mm
s =

979
0
√ (1 + ( g ′ ( x ))
2
) d x
s = 1 179,633… mm
V = s ∙ 1 200 ∙ 1
V = 1 415 559,970… mm
3
= 1 415,559… cm
3
m = V ∙ ρ ρ
m ≈ 11,1 kg
b) Bei der Berechnung der 2. Ableitung wurde die Kettenregel falsch angewendet. Die innere
Ableitung des Ausdrucks cos
(
π
89
∙ x
)
wurde nicht berücksichtigt.
An den Wendestellen des Querschnitts des Wellblechs ist die Steigung maximal.
An diesen gilt: g ″ ( x ) = 0 und g ′ ( x ) > 0.
sin
(
π
89
∙ 534
)
= 0 ⇒ g ″ (534) = 0
g ′ (534) = 0,97... > 0
Die Funktion g hat an der Stelle x = 534 eine maximale Steigung.
3 Terrassenüberdachung
Klassifikation
£ Teil A T Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 4 Analysis
b) 4 Analysis
Nebeninhaltsdimension:
a) —
b) —
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) B Operieren und Technologieeinsatz
b) D Argumentieren und Kommunizieren
Nebenhandlungsdimension:
a) —
b) C Interpretieren und Dokumentieren
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) schwer a) 3
b) mittel b) 2
Thema: Bauwesen
Quellen: —

Aufgabe B_266: Datenübertragung

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PDF-Seiten 2824–2825 · Lösung ab Seite 2826

Datenübertragung
Aufgabennummer: B_266
Technologieeinsatz: möglich ☐ erforderlich ☒
Als Datenübertragungsrate wird die digitale Datenmenge, die innerhalb einer Zeiteinheit über-
tragen wird, bezeichnet.
a) Das Shannon-Hartley-Gesetz beschreibt die theoretische Obergrenze C der Datenüber-
tragungsrate in Abhängigkeit von der Bandbreite B und dem Verhältnis von Signalleistung
zu konstanter Rauschleistung
S
N
.
C = B ∙ log
2 (
1 +
S
N
)
C … maximale Datenübertragungsrate in Bit pro Sekunde (Bit/s)
S
N
… Verhältnis von Signalleistung und konstanter Rauschleistung (dimensionslos)
B … Bandbreite in Hertz (Hz)
– Beschreiben Sie, wie sich C ändert, wenn das Argument 1 +
S
N
verdoppelt wird.
Anstelle von
S
N
wird oft die logarithmierte Größe SNR in Dezibel (dB) (Signal-zu-Rausch-
Ver hältnis) verwendet.
SNR = 10 ∙ log
10 (
S
N
)
– Ermitteln Sie, wie viele kBit/s bei einer Bandbreite B von 1 000 Hz und einem Sig-
nal-zu-Rausch-Verhältnis von 40 dB maximal übertragen werden können.
b) Der Download einer 500 MByte großen Datei wird durchgeführt.
– Berechnen Sie, wie lange dieser Download (in Stunden, Minuten und Sekunden) mit
einer Datenübertragungsrate von 3 MBit/s dauert (1 Byte = 8 Bit).
– Berechnen Sie, um welchen Faktor sich die Downloadzeit erhöht, wenn die Datenüber-
tragungsgrate um 10 % sinkt.
c) Die Downloadgeschwindigkeit (in MBit/s) in Abhängigkeit von der Zeit (in s) kann im Zeit -
intervall [0; 60] näherungsweise durch eine Funktion d
L
beschrieben werden.
– Beschreiben Sie, was mit dem Ausdruck
1
60


60
0
d
L
( t ) d t im gegebenen Sachzusam-
menhang berechnet wird.
d) Die monatlichen Downloadmengen der Kunden eines Internetanbieters sind annähernd
normalverteilt. Der Graph der zugehörigen Dichtefunktion ist in der nachstehenden Abbil-
dung dargestellt.
8 11,5 11 10,5 10 9,5 9 8,5 12
Downloadmenge in GByte
0,9545
– Interpretieren Sie die in der obigen Abbildung farblich gekennzeichnete Fläche im gege-
benen Sachzusammenhang.
– Lesen Sie die Parameter μ und σ aus der obigen Abbildung ab.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben.
Datenübertragung 2

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Lösung zu Datenübertragung

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Datenübertragung 3
Möglicher Lösungsweg
a) C = B ∙ log
2 (
1 +
S
N
)
C
2
= B ∙ log
2 (
2 ∙
(
1 +
S
N
))
, wobei C
2
der veränderten maximalen Datenübertragungsrate
entspricht
C
2
= B ∙
(
log
2
(2) + log
2 (
1 +
S
N
))
C
2
= B + B ∙ log
2 (
1 +
S
N
)
C
2
= B + C
C wird um B größer.
40 = 10 ∙ log
10 (
S
N
)
4 = log
10 (
S
N
)
10 000 =
S
N
C = 1 000 ∙ log
2
(1 + 10 000)
C = 13 287,85… Bit/s
C ≈ 13,288 kBit/s
b)
500 ∙ 8
3
= 1 333,33 s = 22 min 13,33 s
500 ∙ 8
2,7
= 1 481,481 s
1 481,481
1 333,33
= 1,111
Die Downloadzeit erhöht sich ungefähr um den Faktor 1,11, d. h. um rund 11 %.
c) Mit dem Ausdruck
1
60


60
0
d
L
( t ) d t wird die mittlere Downloadgeschwindigkeit im Zeitinter-
vall [0; 60] berechnet.
d) Aus der Abbildung kann abgelesen werden, dass ein zufällig ausgewählter Kunde mit
einer Wahrscheinlichkeit von 95,45 % eine Downloadmenge zwischen 9 und 11 GByte pro
Monat hat.
μ = 10 GByte
σ = 0,5 GByte
Toleranzbereich: ±0,2 GByte
4 Datenübertragung
Klassifikation
£ Teil A T Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 2 Algebra und Geometrie
b) 1 Zahlen und Maße
c) 4 Analysis
d) 5 Stochastik
Nebeninhaltsdimension:
a) —
b) —
c) —
d) —
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) B Operieren und Technologieeinsatz
b) B Operieren und Technologieeinsatz
c) C Interpretieren und Dokumentieren
d) C Interpretieren und Dokumentieren
Nebenhandlungsdimension:
a) C Interpretieren und Dokumentieren
b) —
c) —
d) —
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) mittel a) 3
b) leicht b) 2
c) schwer c) 1
d) leicht d) 2
Thema: Informatik
Quellen: —

Aufgabe B_268: Oberflächenspannung von Wasser

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PDF-Seiten 2828–2829 · Lösung ab Seite 2830

Oberflächenspannung von Wasser
Aufgabennummer: B_268
Technologieeinsatz: möglich T erforderlich £
Die Oberfläche von Wasser verhält sich ähnlich einer gespannten, elastischen Folie. Diese
Oberflächenspannung von Wasser ist abhängig von dessen Temperatur und kann näherungs-
weise durch die folgende Funktion σ beschrieben werden:
σ ( T ) = 59,2 + 53,8 ∙ ln
( )
644 – T
273,15
mit 273,15 ≤ T ≤ 370
T … Wassertemperatur in Kelvin (K)
σ ( T ) … Oberflächenspannung bei der Wassertemperatur T in Mikronewton pro Meter (μN/m)
273,15 Kelvin entsprechen 0 °C.
Eine Temperaturveränderung um 1 Kelvin entspricht einer Veränderung um 1 °C.
a) – Berechnen Sie die Oberflächenspannung von Wasser bei 25 °C.
– Erklären Sie mithilfe der Funktionsgleichung, warum die Oberflächenspannung mit stei-
gender Wassertemperatur abnimmt.
– Berechnen Sie die Funktionswerte der 1. Ableitung von σ für T = 274 K und für
T = 350 K.
– Vergleichen Sie die Ergebnisse der berechneten Werte im gegebenen Sachzusammen-
hang.
b) Ausgehend von σ ( T ) = 59,2 + 53,8 ∙ ln
( )
644 – T
273,15
wurden Umformungen durchgeführt.
– Kreuzen Sie diejenige Umformung an, die korrekt ist. [1 aus 5]

σ ( T )
= ℯ
59,2
+ 53,8 ∙ ( )
644 – T
273,15
σ ( T ) – 59,2 = 53,8 ∙
ln(644 – T )
ln(273,15)
273,15 ∙ ℯ
σ ( T ) – 59,2
53,8
= 644 – T
σ ( T )
53,8
= 59,2 + ln(644 – T ) – ln(273,15)
σ ( T ) – 59,2 + ln(273,15) = 53,8 ∙ ln(644 – T )
c) Es soll eine Funktion σ
1
ermittelt werden, deren Funktionswerte mit jenen der Funktion σ
übereinstimmen, wobei die Wassertemperatur in der Funktion σ
1
jedoch in der Einheit °C
verwendet werden soll.
T
C
… Wassertemperatur in °C
σ
1
( T
C
) … Oberflächenspannung bei der Wassertemperatur T
C
in μN/m
– Stellen Sie eine Funktionsgleichung von T
C
auf.
d) Die Oberflächenspannung in Abhängigkeit von der Temperatur kann vereinfacht auch
durch eine lineare Funktion beschrieben werden.
Temperatur in K 275 285 295 305 315 325 335 345 355
Oberflächenspannung in μN/m 75,38 73,90 72,38 70,82 69,21 67,55 65,83 64,06 62,23
– Ermitteln Sie für diese Daten eine lineare Ausgleichsfunktion.
– Interpretieren Sie die Steigung dieser Ausgleichsfunktion im gegebenen Sachzusam-
menhang.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben.
Oberflächenspannung von Wasser 2

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Lösung zu Oberflächenspannung von Wasser

Lösung als kompakte PDF öffnen

Oberflächenspannung von Wasser 3
Möglicher Lösungsweg
a) σ (298,15) = 71,89...
Die Oberflächenspannung beträgt bei 25 °C (298,15 K) ungefähr 71,9 μN/m.
Steigt T , wird der Bruch
644 – T
273,15
kleiner, und damit sinkt auch 53,8 ∙ ln
( )
644 – T
273,15
.
Es wird also ein immer kleiner werdender Wert zu 59,2 addiert.
σ ′ (274) ≈ –0,1454
μN/m
K
σ ′ (350) ≈ –0,183
μN/m
K
Die Oberflächenspannung sinkt mit steigender Wassertemperatur bei 350 K stärker als
bei 274 K.
b)
[...]
[...]
273,15 ∙ ℯ
σ ( T ) – 59,2
53,8
= 644 – T
[...]
[...]
c) σ
1
( T
C
) = 59,2 + 53,8 ∙ ln (
644 – (273,15 + T
C
)
273,15
)
d) Ermittlung durch lineare Regression: σ ( T ) = –0,16… ∙ T + 120,74…
Bedeutung der Steigung: Nimmt die Temperatur um 1 K zu, nimmt die Oberflächenspan-
nung um rund 0,16 μN/m ab.
4 Oberflächenspannung von Wasser
Klassifikation
£ Teil A T Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 4 Analysis
b) 2 Algebra und Geometrie
c) 3 Funktionale Zusammenhänge
d) 5 Stochastik
Nebeninhaltsdimension:
a) 2 Algebra und Geometrie
b) —
c) 2 Algebra und Geometrie
d) 3 Funktionale Zusammenhänge
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) D Argumentieren und Kommunizieren
b) C Interpretieren und Dokumentieren
c) A Modellieren und Transferieren
d) B Operieren und Technologieeinsatz
Nebenhandlungsdimension:
a) B Operieren und Technologieeinsatz, C Interpretieren und Dokumentieren
b) —
c) —
d) C Interpretieren und Dokumentieren
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) mittel a) 4
b) mittel b) 1
c) mittel c) 1
d) mittel d) 2
Thema: Sonstiges
Quellen: —

Aufgabe B_308: Stromversorgung einer Baustelle

Aufgabe als kompakte PDF öffnen

PDF-Seiten 2832–2833 · Lösung ab Seite 2834

Stromversorgung einer Baustelle*
Aufgabennummer: B_308
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
Eine Stromleitung zur Versorgung einer Baustelle soll, wie in der nachstehenden Skizze dar
gestellt, durch die 3 Punkte A , B und C führen. Die zwischen den einzelnen Masten liegenden
Teile der Stromleitung können näherungsweise durch Graphen von Polynomfunktionen
2. Grades durch die Punkte A und B bzw. B und C beschrieben werden. Alle Längen sind in
Metern angegeben.
f ( x ), h ( x ) in m
x in m
B
C
A
Mast
Seil
25 20 15 10 5 0
10
30°
f
h
a) Der erste Teil der Leitung verläuft zwischen den Punkten A = (–1|5) und B = (15|12).
Eine Gleichung der Tangente im Punkt A an den Graphen der Polynomfunktion f lautet:
y = 4,913 – 0,0875 ∙ x
– Stellen Sie ein Gleichungssystem zur Berechnung der Koeffizienten dieser Polynomfunk
tion 2. Grades auf.
– Berechnen Sie diese Koeffizienten.
b) Zwischen den Punkten B und C kann die Stromleitung durch den Graphen der folgenden
Funktion h beschrieben werden:
h ( x ) =
3
50
∙ x
2

14
5
∙ x +
81
2
mit 15 ≤ x ≤ 25
Die Stromleitung soll in diesem Bereich in einer Höhe von mindestens 7 m verlaufen.
– Überprüfen Sie nachweislich, ob diese Bedingung erfüllt ist.
– Berechnen Sie die Länge desjenigen Seils, das vom Punkt C zum Boden gespannt ist.
* ehemalige Klausuraufgabe
c) Wie in der nachstehenden nicht maßstabgetreuen Skizze dargestellt, ist im Punkt C ein
Seil unter einem Winkel von 30° zum Mast gespannt.
Auf der anderen Seite wirkt durch die Stromleitung auf den Befestigungspunkt C eine
Kraft F von 1 000 Newton unter einem Winkel von 11,3° zur Waagrechten. Diese Kraft
kann in zwei Kräfte aufgeteilt werden, eine in Seilrichtung und eine in Mastrichtung.
C
Mast
Seil
30°
h
F
→ 11,3°
– Berechnen Sie den Betrag derjenigen Kraft, die in Seilrichtung wirkt.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
Stromversorgung einer Baustelle 2

Offizielle Lösungserwartung als HTML-Text anzeigen

Lösung zu Stromversorgung einer Baustelle

Lösung als kompakte PDF öffnen

Stromversorgung einer Baustelle 3
Möglicher Lösungsweg
a) f ( x ) = a ∙ x
2
+ b ∙ x + c
f ′ ( x ) = 2 ∙ a ∙ x + b
Gleichungssystem zur Berechnung der Koeffizienten:
Punkt A : 5 = a ∙ (–1)
2
+ b ∙ (–1) + c
Punkt B : 12 = a ∙ 15
2
+ b ∙ 15 + c
Tangentensteigung im Punkt A : –0,0875 = 2 ∙ a ∙ (–1) + b
Lösen des Gleichungssystems mittels Technologieeinsatz:
a =
21
640
≈ 0,0328
b = –
7
320
≈ –0,0219
c =
633
128
≈ 4,95
b) Berechnen des lokalen Minimums von h :
h ′ ( x ) =
3
25
∙ x –
14
5
0 =
3
25
∙ x –
14
5
⇒ x
min
=
70
3
(nach oben offene Parabel)
h ( x
min
) =
47
6
≈ 7,83…
Die minimale Höhe ist größer als 7 m, damit ist die Bedingung erfüllt.
s ... Länge des Seils in m
h (25) = 8
cos(30°) =
8
s
s = 9,237... m ≈ 9,24 m
Stromversorgung einer Baustelle 4
c) β = 90° – 11,3° = 78,7°
C
Mast
Seil
30°
h
F

F
S

F
M

30°
11,3°
| F
S
| =
1 000 · sin(78,7°)
sin(30°)
= 1 961,2…
| F
S
| ≈ 1 961 N
Lösungsschlüssel
a) 1 × A1: für das richtige Aufstellen der Gleichungen mithilfe der Koordinaten der Punk
te A und B
1 × A2: für das richtige Aufstellen der Gleichung unter Berücksichtigung der
Tangenten steigung
1 × B: für die richtige Berechnung der Koeffizienten
b) 1 × D: für die richtige Überprüfung
1 × B: für die richtige Berechnung der Länge des Seils
c) 1 × A: für einen richtigen Ansatz zur Zerlegung der Kraft in die beiden Richtungen
Mast und Seil (Kraftdreieck oder Kräfteparallelogramm)
1 × B: für die richtige Berechnung des Betrags der Kraft, die in Seilrichtung wirkt

Aufgabe B_309: Länge eines Werkstücks

Aufgabe als kompakte PDF öffnen

PDF-Seiten 2836–2837 · Lösung ab Seite 2838

Länge eines Werkstücks
Aufgabennummer: B_309
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
In einer Fertigungsanlage werden Werkstücke erzeugt, deren Längen erfahrungsgemäß
normalverteilt sind.
a) Die Länge eines Werkstücks ist normalverteilt mit μ = 72,3 mm und σ = 0,5 mm.
Im Rahmen der Qualitätssicherung werden Stichproben vom Umfang n = 7 entnommen.
Für jede Stichprobe wird der Mittelwert der Längen bestimmt.
– Geben Sie die Parameter der Verteilung der Stichprobenmittelwerte

X an.
– Berechnen Sie den zum Erwartungswert symmetrischen Zufallsstreubereich, in dem
erwartungsgemäß 95 % aller Stichprobenmittelwerte liegen.
– Beschreiben Sie, wie sich der Stichprobenumfang ändern muss, damit sich die Breite
dieses 95-%-Zufallsstreubereichs halbiert.
– Begründen Sie, warum das Maximum der Dichtefunktion der Stichprobenmittelwerte

X
für n = 7 größer ist als jenes für n = 5.
b) Die Länge eines Werkstücks ist normalverteilt mit μ = 72,3 mm.
Werkstücke, die zu lang oder zu kurz sind, sind Ausschuss und werden aussortiert.
Abweichungen von bis zu ± 0,9 mm vom Erwartungswert werden toleriert.
– Berechnen Sie für eine Standardabweichung von σ = 0,5 mm die Wahrscheinlichkeit,
dass ein zufällig ausgewähltes Werkstück aussortiert wird.
– Berechnen Sie, wie groß die Standardabweichung sein müsste, damit der Ausschuss -
anteil 2 % beträgt.
* ehemalige Klausuraufgabe
c) In der unten stehenden Abbildung ist der Graph der Dichtefunktion g einer normalverteil-
ten Zufallsvariablen X dargestellt.
– Begründen Sie mithilfe der Dichtefunktion, warum für die zugehörige Verteilungsfunkti-
on G gilt: G ( μ ) = 0,5.
– Veranschaulichen Sie die Wahrscheinlichkeit 1 – G (51) in der unten stehenden Abbil-
dung.
– Lesen Sie aus dem Graphen der Dichtefunktion die Standardabweichung σ ab.
X
52,4 52 51,6 51,2 50,8 50,4 50 49,6 49,2 48,8 48,4 48 47,6 52,8
g
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
Länge eines Werkstücks 2

Offizielle Lösungserwartung als HTML-Text anzeigen

Lösung zu Länge eines Werkstücks

Lösung als kompakte PDF öffnen

Länge eines Werkstücks 3
Möglicher Lösungsweg
a) Die Parameter sind: μ
X
_
= 72,3 mm und σ
X
_
=
0,5
7 √
mm.
Zweiseitigen 95-%-Zufallsstreubereich mithilfe der Normalverteilung bestimmen:
μ ± u
0,975
∙ σ
X
_
u
0,975
= 1,959…
Daraus ergibt sich folgender Zufallsstreubereich in mm: [71,9; 72,7].
Eine Halbierung der Breite erfordert die Vervierfachung des Stichprobenumfangs.
Die Standardabweichung der Stichprobe ist umso kleiner, je größer der Stichprobenum-
fang n ist. Daher ist der Graph der Dichtefunktion für n = 7 schmäler als für n = 5. Da der
gesamte Flächeninhalt unter dem Graphen der Dichtefunktion immer 1 beträgt, muss das
Maximum für n = 7 größer sein als für n = 5.
b) P („Werkstück wird aussortiert“) = 1 – P (71,4 ≤ X ≤ 73,2) = 0,0718… ≈ 7,2 %
σ =
x
ob
– μ
u
0,99
=
73,2 – 72,3
2,326...
= 0,38… ≈ 0,4
Damit der Ausschussanteil 2 % beträgt, müsste die Standardabweichung rund 0,4 mm
sein.
c) Der gesamte Flächeninhalt unter dem Graphen der Dichtefunktion beträgt 1. Der Graph
der Dichtefunktion ist symmetrisch bezüglich des Erwartungswerts μ .
Daher gilt: G ( μ ) =

μ
–∞
g ( x ) d x = 0,5.
X
1 – G (51)
52,4 52 51,6 51,2 50,8 50,4 50 49,6 49,2 48,8 48,4 48 47,6 52,8
σ = 0,8 mm
Toleranzbereich: [0,6; 1,0]
Länge eines Werkstücks 4
Lösungsschlüssel
a) 1 × A: für die richtige Angabe der Parameter
1 × B: für die richtige Berechnung des Zufallsstreubereichs
1 × C: für eine richtige Beschreibung
1 × D: für eine richtige Begründung
b) 1 × B1: für die richtige Berechnung der Wahrscheinlichkeit
1 × B2: für die richtige Berechnung der Standardabweichung
c) 1 × D: für eine richtige Begründung
1 × A: für das richtige Veranschaulichen der Wahrscheinlichkeit als Fläche
1 × C: für das richtige Ablesen der Standardabweichung im Toleranzbereich [0,6; 1,0]

Aufgabe B_310: Volumen eines Baumes

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PDF-Seiten 2840–2841 · Lösung ab Seite 2842

Volumen eines Baumes*
Aufgabennummer: B_310
Technologieeinsatz: möglich T erforderlich £
Die Ermittlung des Volumens eines Baumstamms kann auf verschiedene Weisen erfolgen.
a) Näherungsweise kann das Volumen eines stehenden Baums folgendermaßen ermittelt
werden:
„Man misst den Brusthöhendurchmesser in cm (= Durchmesser des Baums in 1,3 m
Höhe), multipliziert diese Zahl mit sich selbst und teilt das Ergebnis durch 1 000. Die Maß-
zahl des Ergebnisses ist die Maßzahl des Volumens eines Baums in m³.“
– Übertragen Sie diesen Zusammenhang in eine Formel. Benutzen Sie dazu die Bezeich-
nungen BHD (Brusthöhendurchmesser) und V (Volumen).
– Stellen Sie das Volumen V eines Baums in Abhängigkeit von seinem Brusthöhendurch-
messer BHD im Intervall [0; 100] im unten stehenden Diagramm dar. Verwenden Sie
eine geeignete Skalierung der senkrechten Achse.
V in m
3
BHD in cm
0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100
* ehemalige Klausuraufgabe
b) Die erweiterte Formel von Denzin bietet eine Möglichkeit, das Volumen eines Baums nähe-
rungsweise zu berechnen. Als Formel angeschrieben lautet sie (für eine bestimmte Bau-
mart):
V =
BHD
2
1 000
·
3 ∙ h + 25
100
BHD ... Durchmesser in 1,3 Metern Höhe („Brusthöhendurchmesser“) in Zentimetern (cm)
h ... Höhe des Baums in Metern (m)
V ... Volumen des Baums in Kubikmetern (m
3
)
Ein 30 m hoher Baum hat einen Brusthöhendurchmesser von 50 cm. Für diesen Baum
soll das Volumen mit der erweiterten Formel von Denzin ermittelt werden. Das tatsächliche
Volumen dieses Baums beträgt 3,05 m
3
.
– Ermitteln Sie den Betrag des relativen Fehlers, wenn man das Volumen mit der erweiter-
ten Formel von Denzin berechnet.
c) Zur Berechnung seines Volumens kann ein Baumstamm näherungsweise als Kegel an-
gesehen werden. Man geht in diesem Modell davon aus, dass das Verhältnis von Höhe
zu Durchmesser stets gleich bleibt. Das Modell für einen bestimmten Baumstamm ist ein
Drehkegel mit einem Durchmesser von 22 cm und einer Höhe von 18 m. In einem be-
stimmten Jahr vergrößert sich der Durchmesser um 2 mm.
– Berechnen Sie mithilfe dieses Modells das Höhenwachstum des Baums in diesem Jahr.
– Zeigen Sie, dass eine Verdoppelung des Kegeldurchmessers zu einer Verachtfachung
des Volumens führt.
d) Die Form eines gefällten Baumstamms kann näherungsweise durch Rotation des Graphen
einer Funktion f um die x -Achse beschrieben werden (siehe nachstehende Abbildung).
f
x in Metern
f ( x ) in Metern
0 2 –2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30 32 34
0
0,5
–0,5
1
– Erstellen Sie eine Formel, mit der das Volumen V des Baumstamms berechnet werden
kann.
V =
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
Volumen eines Baumes 2

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Lösung zu Volumen eines Baumes

Lösung als kompakte PDF öffnen

Volumen eines Baumes 3
Möglicher Lösungsweg
a) V =
BHD
2
1 000
V in m
3
BHD in cm
0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100
10
9
8
7
6
5
4
3
2
1
0
11
b) V =
50
2
1 000

3 · 30 + 25
100
= 2,875
Betrag des relativen Fehlers:
|
2,875 – 3,05
3,05
| = 0,0573… ≈ 5,7 %
c)
1 800
22
=
x
22,2
⇒ x = 1 816,36…
x – 1 800 = 16,36… ≈ 16,4
Der Höhenzuwachs des Baums in diesem Jahr beträgt rund 16,4 cm.
Eine Verdoppelung des Kegeldurchmessers bringt auch eine Verdoppelung der Höhe mit
sich:
V
neu
=
1
3
∙ (2 r )
2
∙ π ∙ 2 h =
1
3
∙ 4 r
2
∙ π ∙ 2 h = 8 ∙
1
3
∙ r
2
∙ π ∙ h = 8 ∙ V
alt
d) V = π ∙

32
0
( f ( x ) )
2
d x
Volumen eines Baumes 4
Lösungsschlüssel
a) 1 × A1: für das richtige Aufstellen der Formel
1 × A2: für die sinngemäß richtige Darstellung des Graphen (Parabel mit Tiefpunkt im
Koordinatenursprung)
1 × A3: für eine geeignete Skalierung der vertikalen Achse
b) 1 × B1: für das richtige Ermitteln des Volumens mithilfe der erweiterten Formel von Denzin
1 × B2: für das richtige Ermitteln des Betrags des relativen Fehlers
c) 1 × B: für die richtige Berechnung des Höhenwachstums in diesem Jahr
1 × D: für einen richtigen Nachweis
d) 1 × A: für das richtige Erstellen der Formel

Aufgabe B_311: Riesenräder

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PDF-Seiten 2844–2845 · Lösung ab Seite 2846

Riesenräder*
Aufgabennummer: B_311
Technologieeinsatz: möglich T erforderlich £
Dreht sich ein Riesenrad mit konstanter Geschwindigkeit, so gilt für die Höhe h ( t ), in der sich
eine Gondel zum Zeitpunkt t über dem Boden befindet:
h ( t ) = A ∙ sin( ω ∙ t + φ ) + c
a) Das London Eye, eines der größten Riesenräder, dreht sich so langsam, dass es für das
Ein- und Aussteigen der Fahrgäste nicht anhalten muss.
Der Graph der Funktion h ist in folgender Abbildung dargestellt:
t in min
h
h ( t ) in m
0 45 40 35 30 25 20 15 10 5 50
0
120
100
80
60
40
20
140
135
14
– Lesen Sie den Durchmesser des Riesenrades ab.
– Ermitteln Sie den Parameter ω .
– Ermitteln Sie den Parameter c .
b) Dreht sich das Wiener Riesenrad ohne Zwischenstopps, so gilt für die Höhe h ( t ), in der
sich eine Gondel zum Zeitpunkt t über dem Boden befindet:
h ( t ) = 30,48 · sin(0,02464 · t ) + 34,27
t ... Zeit seit Beginn der Beobachtung in Sekunden (s)
h ( t ) ... Höhe, in der sich diese Gondel zum Zeitpunkt t befindet, in Metern (m)
– Ermitteln Sie denjenigen Zeitpunkt, zu dem diese Gondel erstmals eine Höhe von 60 m
erreicht.
– Bestimmen Sie die Zeitdauer, während derer sich die Gondel im Laufe einer Umdrehung
in einer Höhe von mindestens 60 m befindet.
* ehemalige Klausuraufgabe
c) Ein Riesenrad mit 12 gleichmäßig verteilten Gondeln dreht sich mit konstanter Geschwin-
digkeit gegen den Uhr zeigersinn. Die Höhe h ( t ), in der sich eine Gondel zum Zeitpunkt t
über dem Boden befindet, ist:
h ( t ) = 15 ∙ sin (
π
60
∙ t + φ ) + 20
t ... Zeit seit Beginn der Beobachtung in s
h ( t ) ... Höhe, in der sich eine Gondel zum Zeitpunkt t befindet, in m
G
– Berechnen Sie, mit welcher Geschwindigkeit (in km/h) sich eine Gondel entlang der
Kreisbahn bewegt.
Die Gondel G befindet sich zur Zeit t = 0 s an der in der oben stehenden Skizze darge-
stellten Position.
– Dokumentieren Sie in Worten, wie Sie den Parameter φ für die Funktion h der Gondel G
er mitteln können.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben.
Riesenräder 2

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Lösung zu Riesenräder

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Riesenräder 3
Möglicher Lösungsweg
a) Durchmesser: d = 121 m
Aus der Periodendauer T = 30 min ergibt sich:
ω =

30
min
–1
≈ 0,21 min
–1
Verschiebung nach oben: c = 74,5 m
b) 60 = 30,48 · sin(0,02464 · t ) + 34,27
t
1
= 40,78… s ≈ 41 s
t
2
= 86,71… s ≈ 87 s
t
2
– t
1
≈ 46 s
Die Gondel erreicht nach etwa 41 Sekunden erstmals 60 Meter und befindet sich rund
46 Sekunden lang in einer Höhe von mindestens 60 Metern.
c) Mit ω =

T
erhält man für die Zeitdauer einer Umdrehung: T = 120 s.
Umfang des Kreises: u = 30π m
v =
30π
120
m/s ≈ 0,785 m/s ≈ 2,827 km/h
Da es 12 gleichmäßig verteilte Gondeln gibt, beträgt der Winkel zwischen je 2 benach-
barten Gondeln 30°. φ wird gegen den Uhrzeigersinn von der „rechten horizontalen Lage“
aus gemessen. Der Winkel beträgt daher –30° bzw. 330°, im Bogenmaß also –
π
6
bzw.
11π
6
.
Lösungsschlüssel
a) 1 × C: für das richtige Ablesen des Durchmessers
1 × B1: für die richtige Ermittlung der Winkelgeschwindigkeit
1 × B2: für die richtige Ermittlung des Parameters c
b) 1 × B1: für die richtige Ermittlung des Zeitpunkts
1 × B2: für die richtige Bestimmung der Zeitdauer
c) 1 × A: für eine richtige Modellbildung zur Berechnung der Geschwindigkeit
1 × B: für die richtige Berechnung der Geschwindigkeit in km/h
1 × C: für die richtige Dokumentation zur Ermittlung des Parameters φ
(auch eine Beschreibung mit einem Winkel in Grad ist als richtig zu werten)

Aufgabe B_313: Wassergefäße

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PDF-Seiten 2847 · Lösung ab Seite 2848

Wassergefäße*
Aufgabennummer: B_313
Technologieeinsatz: möglich T erforderlich £
a) Zur Beschreibung der Form eines Wassergefäßes kann eine Funktion f mit
f ( x ) = a · ( x – b )
4
+ c verwendet werden.
Man kennt von dieser Funktion folgende Eigenschaften:
Der Funktionsgraph ist symmetrisch bezüglich der y -Achse und enthält die Punkte (25|60)
und (0|0).
– Begründen Sie, warum c = 0 ist.
– Begründen Sie, warum b = 0 ist.
– Berechnen Sie den Koeffizienten a .
b) Die Form eines Wassergefäßes kann durch Rotation des Graphen der Funktion mit folgen-
der Gleichung um die y -Achse beschrieben werden:
y = 0,0001421 · x
4
mit x ≥ 0
x , y ... Längen in cm
Der obere Rand des Gefäßes hat einen Radius von 30 cm.
Das Gefäß wird bis zum oberen Rand gefüllt.
– Berechnen Sie das Volumen in Litern.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben.
* ehemalige Klausuraufgabe

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Lösung zu Wassergefäße

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Wassergefäße 2
Möglicher Lösungsweg
a) Da der Punkt (0|0) auf dem Funktionsgraphen liegt, ist c = 0. Da der Graph symmetrisch
bezüglich der y -Achse ist, muss b = 0 sein.
a ∙ 25
4
= 60 ⇒ a =
12
78 125
= 0,0001536
b) Höhe des Gefäßes: H = 0,0001421 · 30
4
= 115,101
V =

H
0
π ∙ x
2
d y =

H
0
π ∙
y
0,0001421
2
d y = 216 960,…
V ≈ 216 960 cm3 ≈ 217 Liter
Lösungsschlüssel
a) 1 × D1: für die richtige Begründung, warum c = 0 ist
1 × D2: für die richtige Begründung, warum b = 0 ist
1 × B: für die richtige Berechnung des Koeffizienten a
b) 1 × A1: für den richtigen Ansatz zur Berechnung des Volumens
1 × A2: für das richtige Angeben der Integralgrenzen
1 × B: für die richtige Berechnung des Volumens in Litern

Aufgabe B_026: Aufgaben mit Herz

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PDF-Seiten 2849–2850 · Lösung ab Seite 2851

Aufgaben mit Herz
Aufgabennummer: B_026
Technologieeinsatz: möglich T erforderlich £
Eine Druckschablone in Form eines Herzens soll gezeichnet werden (siehe Abbildung 1).
Im linken oberen Bereich für
0 dm ≤ x ≤ 1 dm wird die Umrisslinie
durch eine quadratische Funktion f
definiert, wobei sich der Scheitel der Para-
bel bei x = 1 befindet. Im rechten
oberen Bereich für 1 dm ≤ x ≤ 1,5 dm
ist die Herzlinie durch einen Halbkreis
mit dem Mittelpunkt M und dem
Radius r = 0,5 dm definiert. Der untere Teil
der Umrisslinie entsteht durch Spiegelung
des oberen Teils an der x -Achse.
a) Die quadratische Funktion f hat die Form f ( x ) = a ∙ ( x – x
s
)
2
+ y
s
, wobei x
s
und y
s
die Koor-
dinaten des Scheitels sind.
– Berechnen Sie den Parameter a .
Die Koordinaten eines jeden Punktes ( x | y ), der auf dem Kreis mit dem Mittelpunkt
M = (1|0,5) und dem Radius r = 0,5 liegt, erfüllen die Gleichung ( y – 0,5)
2
+ ( x – 1)
2
= 0,25.
– Ermitteln Sie anhand dieser Gleichung die y -Koordinaten für x = 1,4.
b) Eine andere Herzkurve erhält man, wenn man im Bereich 0 dm ≤ x ≤ 1 dm die obige
Funktion f durch die kubische Funktion g mit g ( x ) = –2 ∙ x
3
+ 3 ∙ x
2
ersetzt.
– Zeichnen Sie den Graphen der Funktion g in die obige Darstellung hinzu.
– Stellen Sie eine Formel zur Berechnung des gesamten Flächeninhalts A dieser neuen
Herzfläche auf.
A =
– Berechnen Sie diesen Flächeninhalt.
x in dm
0,2
–0,2
–0,4
–0,6
–0,8
–1
0,4
0,6
0,8
1 y in dm
f ( x )
M
0
1,6 1,4 1,2 0,8 0,6 0,4 0,2 0 1
Abbildung 1
c) Eine Herzhälfte des in Abbildung 3 dargestellten Druckmusters erhält man durch die bei-
den Funktionen h
1
und h
2
(vgl. Abbildung 2):
h
1
( x ) = √ x + √ 1 – x
2
und h
2
( x ) = √ x – √ 1 – x
2
– Argumentieren Sie anhand der Funktionsgleichungen, dass der Definitionsbereich D für
beide Funktionen D = [0; 1] ist.
– Bestimmen Sie die Nullstelle von h
2
im Definitionsbereich.
d) Durch schrittweise Halbierung der Flächeninhalte entsteht das in Abbildung 3 dargestellte
Druckmuster.
– Berechnen Sie die schwarze Fläche dieses Musters, wenn die Gesamtfläche des größ-
ten Herzens den Flächeninhalt π dm² hat.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
Aufgaben mit Herz 2
x in dm
1 0,8 0,6 0,4 0,2
0,2
–0,2
–0,4
–0,6
–0,8
–1
0,4
0,6
0,8
1,2
1,4
1
y in dm
h
2
( x )
h
1
( x )
0
0
Abbildung 2 Abbildung 3

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Lösung zu Aufgaben mit Herz

Lösung als kompakte PDF öffnen

Aufgaben mit Herz 3
Möglicher Lösungsweg
a) f ( x ) = a ∙ ( x – 1)
2
+ 1
f (0) = 0 ⇒ a ∙ (–1)
2
+ 1 = 0 ⇒ a = –1
y
1, 2
= ± √ 0,25 – ( x – 1)
2
+ 0,5
Damit erhält man: y
1
= 0,2 und y
2
= 0,8
b)
A = 0,5
2
∙ π + 2 ∙

1
0
g ( x ) d x
A = (
π
4
+ 1 ) dm
2
≈ 1,785 dm²
c) Beide Wurzelargumente müssen positiv sein, d. h. x ≥ 0 und 1 – x
2
≥ 0, womit 1 ≥ x
2
.
Beide Bedingungen ergeben D = [0; 1].
√x – √ 1 – x
2
= 0
Lösung mittels Technologieeinsatz:
x =
√5 – 1
2
≈ 0,618
d) Die schwarze Fläche ergibt sich durch A
ges
= ( π –
π
2
+
π
4

π
8
+
π
16
) =
11 · π
16
≈ 2,16 dm
2
.
x in dm
1,6 1,4 1,2 1 0,8 0,6 0,4 0,2
0,2
–0,2
–0,4
–0,6
–0,8
–1
0,4
0,6
0,8
1
y in dm
f ( x )
g ( x )
0
0
Aufgaben mit Herz 4
Klassifikation
£ Teil A T Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 3 Funktionale Zusammenhänge
b) 3 Funktionale Zusammenhänge
c) 3 Funktionale Zusammenhänge
d) 1 Zahlen und Maße
Nebeninhaltsdimension:
a) 2 Algebra und Geometrie
b) 4 Analysis
c) —
d) —
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) B Operieren und Technologieeinsatz
b) B Operieren und Technologieeinsatz
c) D Argumentieren und Kommunizieren
d) B Operieren und Technologieeinsatz
Nebenhandlungsdimension:
a) —
b) A Modellieren und Transferieren
c) B Operieren und Technologieeinsatz
d) —
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) leicht a) 2
b) mittel b) 3
c) mittel c) 2
d) mittel d) 1
Thema: Sonstiges
Quellen: —