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Mathematik-Aufgabenpool: PDF-Seiten 2751–2800

Aufgabenstellungen und zugehörige offizielle Lösungserwartungen als lesbarer HTML-Text – mit direkten Sprüngen zur richtigen Seite der Sammel-PDF.

Aufgabe B_235: Körpergröße von Kindergartenkindern

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PDF-Seiten 2753 · Lösung ab Seite 2754

Körpergröße von Kindergartenkindern
Aufgabennummer: B_235
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich S
Bei den Vorsorgeuntersuchungen von Kindern wird auch die Körpergröße überprüft, um bei Auffällig-
keiten rechtzeitig Therapiemaßnahmen setzen zu können.
a) Die nebenstehende Glockenkurve nach Gauß
schematisiert die Größenverteilung von 4-jährigen
Kindern.
Die 3 % am oberen und am unteren Ende weisen
auf die auffällig großen bzw. die auffällig kleinen
Kinder hin.
– Interpretieren Sie die Kurve in Bezug auf die
Verteilung der Körpergröße von 4-jährigen
Kindern und den Erwartungswert μ .
– Berechnen Sie die Standardabweichung σ .
b) Als Ergebnis der Messung der Körpergröße von 5-jährigen Kindern wurde folgender Boxplot
erstellt:
– Interpretieren Sie das Diagramm im Hinblick auf die Bedeutung der 5 Kennzahlen
Minimum, Maximum, Median, 1. und 3. Quartil.
c) Die gemessenen Körpergrößen der 4-jährigen Buben haben folgende Kennzahlen geliefert:
Minimum (Min): 96 cm
Maximum (Max): 112 cm
Median (Med): 103 cm
1. Quartil ( Q 1): 100,5 cm
3. Quartil ( Q 3): 108 cm
– Erstellen Sie mit diesen Kennzahlen einen Boxplot.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind mit
passenden Maßeinheiten anzugeben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.

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Lösung zu Körpergröße von Kindergartenkindern

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Körpergröße von Kindergartenkindern 2
Möglicher Lösungsweg
a) 3 % der 4-jährigen Kinder sind kleiner als 96 cm.
3 % der Kinder sind größer als 111 cm.
94 % der Kinder sind zwischen 96 cm und 111 cm groß.
Der Erwartungswert μ der Körpergröße bei 4-Jährigen liegt bei 103,5 cm,
Ermittlung von σ mittels Technologieeinsatz, z. B. durch Ablesen aus der Wertetabelle der Funk-
tion „normalcdf“:
σ = 3,987…
σ ≈ 3,99 cm
b) Der Median m liegt in der Mitte einer geordneten Liste. Mindestens 50 % der Messwerte
sind ≤ m , mindestens 50 % sind ≥ m . Die Quartile teilen die geordnete Liste in 4 Teile.
Aus dem Diagramm kann man die folgenden Größen ablesen:
Die Körpergrößen der 5-jährigen Kinder liegen zwischen 102 und 120 cm.
Der Median legt bei 111 cm, das 1. Quartil bei 107 cm und das 3. Quartil bei 116 cm.
Der Unterschied zwischen Minimum und 1. Quartil beträgt 5 cm, zwischen 1. Quartil und Median
4 cm, zwischen Median und 3. Quartil 5 cm, zwischen 3. Quartil und Maximum 4 cm.
c)
Körpergröße von Kindergartenkindern 3
Klassifikation
£ Teil A S Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 5 Stochastik
b) 5 Stochastik
c) 5 Stochastik
Nebeninhaltsdimension:
a) —
b) —
c) —
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) C Interpretieren und Dokumentieren
b) C Interpretieren und Dokumentieren
c) B Operieren und Technologieeinsatz
Nebenhandlungsdimension:
a) B Operieren und Technologieeinsatz
b) —
c) —
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) mittel a) 3
b) leicht b) 2
c) leicht c) 1
Thema: Alltag
Quelle: Statistische Kennzahlen: Forschungsinstitut für Kinderernährung, Dortmund

Aufgabe B_034: Puzzle

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PDF-Seiten 2756–2757 · Lösung ab Seite 2758

Puzzle
Aufgabennummer: B_034
Technologieeinsatz: möglich T erforderlich £
a) Eine Puzzle-Spielmatte für Kleinkinder besteht aus 47 Einzelteilen in vier verschiedenen
Farben. Die nachstehende Tabelle zeigt die Anzahl der Teile mit den jeweiligen Farben.
Farbe Gelb Blau Rot Grün
Anzahl 11 9 12 15
– Stellen Sie die prozentuellen Häufigkeiten der Farben in einem Kreisdiagramm dar.
Ein Kind zieht zufällig und ohne Zurücklegen 2 Puzzleteile aus einer Kiste.
– Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass diese beiden Puzzleteile dieselbe Farbe
haben.
– Interpretieren Sie, welche Wahrscheinlichkeit mit der nachstehenden Formel
berechnet wird.
P ( X ) = 1 –
9
47

8
46

7
45
b) Bei einem Puzzleteil wird die Ziffer 1 wie abgebildet dargestellt.
a = 13 cm
b = 6 cm
c = 21 cm
d = 5 cm
e = 3 cm
f = 4 cm
r = 5,5 cm
d
x
r
r
M
α
e
f
c
a
b
– Berechnen Sie den Winkel α .
– Bestimmen Sie den Flächeninhalt der Ziffer 1 vom Puzzleteil.
c) In einem Betrieb werden Puzzlematten hergestellt.
Mit zunehmendem Verkaufspreis werden weniger Mengeneinheiten verkauft.
Aufgrund von Marktbeobachtungen ergibt sich folgende Preisfunktion der Nachfrage:
p ( x ) = –
3
100
x + 110
x ... monatlich nachgefragte Mengeneinheiten (ME)
p ( x ) ... Preis in Geldeinheiten pro Mengeneinheit (GE/ME) bei der Nachfrage von x ME
– Bestimmen Sie die monatlich nachgefragten Mengeneinheiten bei einem Preis von
25,50 GE/ME.
d) Die Herstellungskosten für eine Mengeneinheit Puzzlematten können mit € 1,50 veran-
schlagt werden. Dazu kommen monatliche Fixkosten von € 4.000.
− Ordnen Sie die gegebenen Funktionen zu. [2 zu 4]
Gesamtkostenfunktion K ( x ) = ...
Stückkostenfunktion K

( x )
A 1,5 +
4 000
x
B
1,5
x
+ 4 000
C 1,5 + 4 000 ∙ x
D 1,50 ∙ x + 4 000
− Erklären Sie den Unterschied zwischen Stückkostenfunktion und Grenzkostenfunktion
im Sachzusammenhang.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
Puzzle 2

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3 Puzzle
Möglicher Lösungsweg
a)
Gelb
23 %
Grün
32 %
Rot
26 %
Blau
19 %
P =
11
47

10
46
+
9
47

8
46
+
12
47

11
46
+
15
47

14
46
=
11 ∙ 10 + 9 ∙ 8 + 12 ∙ 11 + 15 ∙ 14
47 · 46
= 0,2423… ≈ 24 %
Die Formel gibt die Wahrscheinlichkeit an, bei 3-maligem Ziehen höchstens zwei blaue
Puzzleteile zu erhalten.
(Auch andere richtige Formulierungen sind möglich.)
b) x = √ ( b + f – d )
2
+ ( c – a – e )
2
= √ 50
α = 2 ∙ arcsin (
x
2 r
) = 80,00
α ≈ 80°
A = a ∙ b + e ∙ ( b + f ) + d ∙ ( c – a – e ) +
( c – a – e ) ∙ ( b + f – d )
2
+
r
2
∙ sin( α )
2

r
2
∙ π ∙ α
360
A ≈ 139,3 cm
2
c) x =
11 000
3

100 ∙ p
3
x (25,50) = 2 816,6… ≈ 2 817
Es werden monatlich beim angegebenen Preis ungefähr 2 817 Mengeneinheiten Matten
nachgefragt.
d)
Gesamtkostenfunktion K ( x ) = ... D
Stückkostenfunktion K

( x ) A
A 1,5 +
4 000
x
B
1,5
x
+ 4 000
C 1,5 + 4 000 ∙ x
D 1,50 ∙ x + 4 000
Aus der Grenzkostenfunktion kann man die lokale Änderungsrate (in GE pro Stück) der
Kosten bei einer bestimmten Stückzahl produzierter Matten ablesen.
Aus der Stückkostenfunktion kann man die durchschnittlichen Kosten pro Mengeneinheit
Matten bei einer bestimmten produzierten Stückzahl ablesen.
Puzzle 4
Klassifikation
£ Teil A T Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 5 Stochastik
b) 2 Algebra und Geometrie
c) 2 Algebra und Geometrie
d) 3 Funktionale Zusammenhänge
Nebeninhaltsdimension:
a) —
b) —
c) —
d) —
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) B Operieren und Technologieeinsatz
b) B Operieren und Technologieeinsatz
c) B Operieren und Technologieeinsatz
d) C Interpretieren und Dokumentieren
Nebenhandlungsdimension:
a) D Argumentieren und Kommunizieren
b) —
c) —
d) D Argumentieren und Kommunizieren
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) leicht a) 3
b) mittel b) 3
c) leicht c) 1
d) mittel d) 2
Thema: Alltag
Quellen: —

Aufgabe B_050: Thermistor

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PDF-Seiten 2760–2761 · Lösung ab Seite 2762

* ehemalige Klausuraufgabe
Thermistor*
Aufgabennummer: B_050
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
Aufgabe 8
Thermistor
Ein Thermistor oder Heißleiter ist ein Halbleiter, dessen elektrischer Widerstand mit zuneh-
mender Temperatur T abnimmt. Die Funktion R beschreibt diesen Zusammenhang:
R ( T ) = a ∙ ℯ
b
T
T ... Temperatur in Kelvin (K)
R ( T ) ... elektrischer Widerstand bei der Temperatur T in Ohm (Ω)
a ... Konstante in Ω ( a > 0)
b ... Konstante in K ( b > 0)
a) – Begründen Sie mathematisch, warum die Funktion R monoton fallend ist.
– Zeichnen Sie den Graphen der Funktion R im Bereich 300 K ≤ T ≤ 550 K für a = 0,1 Ω und
b = 2 500 K im nachstehenden Koordinatensystem.
b) Verwenden Sie a = 0,1 Ω und b = 2 500 K.
– Linearisieren Sie die Funktion R an der Stelle T
0
= 373,15 K, d. h., bestimmen Sie die Glei-
chung der Tangente an den Graphen von R im Punkt ( T
0
| R ( T
0
)).
– Ermitteln Sie den Betrag des relativen Fehlers, wenn man an der Stelle T = 390 K den
Wider stand mit der linearisierten Funktion anstatt mit der Funktion R berechnet.
8
c) Für einen bestimmten Heißleiter wurden folgende Werte gemessen:
T in K R in Ω
293 510
313 290
333 178
353 120
373 80
Zur weiteren Auswertung wird eine Polynomfunktion 3. Grades als Ausgleichsfunktion ver-
wendet.
– Ermitteln Sie diese Ausgleichsfunktion.
In der nachstehenden Abbildung ist der Graph der zu ermittelnden Ausgleichsfunktion P be-
reits eingezeichnet.
– Erklären Sie ausgehend von der obigen Abbildung, warum die 1. Ableitung dieser Polynom-
funktion 3. Grades keine reellen Nullstellen hat.
öffentliches Dokument
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind mit passenden Maßeinheiten anzu-
geben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
Thermistor 2

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Lösung zu Thermistor

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Thermistor 3
Möglicher Lösungsweg
13
Aufgabe 8 (Teil B)
Thermistor
Möglicher Lösungsweg
a) Begründung für die Monotonie:
Für größer werdendes T (und b > 0) wird die Hochzahl
b
T
immer kleiner und damit
(wegen a > 0) auch a ∙ ℯ
b
T
.
b) g ( T ) = k ∙ T + d
R ′ ( T ) = – a ∙ b ∙
1
T
2
∙ ℯ
b
T
Steigung: k = R ′ (373,15) ergibt k = –1,458... ≈ –1,46.
Achsenabschnitt: d = R (373,15) – k ∙ 373,15 ergibt d = 625,353... ≈ 625,35.
Betrag des relativen Fehlers an der Stelle T = 390 K: |
R (390) – g (390)
R (390)
| ≈ 6,8 %
c) Ermitteln der Ausgleichsfunktion mittels Technologieeinsatz:
P ( T ) = –9,4 ∙ 10
–4
∙ T
3
+ T
2
– 365 ∙ T + 4,4 ∙ 10
4
Abhängig von der verwendeten Technologie kann man geringfügig abweichende Koeffizienten
bei der Ermittlung der Ausgleichsfunktion erhalten.
Da in der Abbildung der Wendepunkt erkennbar ist, ist diese Polynomfunktion 3. Grades
streng monoton fallend und es liegen somit keine Stellen mit horizontaler Tangentensteigung
vor. Daher hat die 1. Ableitung von P keine reellen Nullstellen.
öffentliches Dokument
Thermistor 4
Lösungsschlüssel
14
Lösungsschlüssel
a) 1 × D: für die richtige Begründung zur Monotonie (Verweis auf die Grafik ist nicht ausreichend)
1 × B: für das richtige Zeichnen des Funktionsgraphen im angegebenen Intervall
b) 1 × A: für den richtigen Ansatz zur Linearisierung der Funktion R
1 × B1: für die richtige Berechnung der Tangente
1 × B2: für die richtige Ermittlung des Betrags des relativen Fehlers
c) 1 × B: für die richtige Ermittlung der Ausgleichsfunktion
1 × D: für die richtige Erklärung ausgehend von der Abbildung
öffentliches Dokument

Aufgabe B_063: Skylab (1)

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PDF-Seiten 2764–2765 · Lösung ab Seite 2766

Skylab (1)
Aufgabennummer: B_063
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
In der US-amerikanischen Weltraumstation Skylab wurde in den 1970er-Jahren eine Reihe von
naturwissenschaftlichen Experimenten durchgeführt.
Im Weltraum ist ein Objekt schwerelos, seine Masse bleibt aber unverändert. Die Masse kann
im Weltraumlabor mithilfe einer frei aufgehängten Feder bestimmt werden. Hängt man ein Ob-
jekt an die Feder, so hängt die Schwingungsfrequenz des Federpendels von der Masse ab.
T =
1
f
T = 2π ∙
m
k
T … Schwingungsdauer in Sekunden (s)
f … Frequenz in Hertz (Sekunden
–1
(s
–1
))
m … Pendelmasse in Kilogramm (kg)
k … Federkonstante in Newton pro Meter (N/m)
a) – Stellen Sie die Abhängigkeit der Masse m von der Frequenz f im Intervall [0,4; 3,4] jeweils
für die Federkonstanten k
1
= 600 N/m und k
2
= 300 N/m in einem Koordinatensystem
dar.
– Beschreiben Sie die Eigenschaften der Potenzfunktionen.
– Interpretieren Sie den Einfluss der Federkonstanten k auf die Schwingungsfrequenz f
unter der Voraussetzung, dass m konstant bleibt.
b) In der Weltraumstation Skylab wurde unter anderem auch die Masse eines Astronauten
bestimmt.
Die Frequenz der Feder mit angehängter Masse m
1
, aber ohne Astronaut betrug f
1
. Die
Frequenz der Feder, an die zusätzlich zur Masse m
1
der Astronaut gehängt wurde, be-
trug f
2
.
– Dokumentieren Sie in Worten, wie man mithilfe der oben angegebenen physikalischen
Zusammenhänge ausgehend von den gemessenen Frequenzen f
1
und f
2
eine Formel für
die Masse des Astronauten ermitteln kann.
c) In einem Experiment zur Teilchenphysik wurde die Neutronenflussdichte ϕ in der Welt-
raumstation mithilfe von mehreren Neutronendetektoren gemessen.
Man kann davon ausgehen, dass die Neutronenflussdichte in der Raumstation normalver-
teilt ist mit den Parametern μ = 52 cm
–2
s
–1
und σ = 3 cm
–2
s
–1
.
(Die Neutronenflussdichte ϕ ist die Anzahl der pro Zeiteinheit t durch eine Flächeneinheit
hindurchtretenden Neutronen. Ihre übliche Maßeinheit ist Neutronen pro Quadratzentime-
ter und Sekunde (cm
–2
s
–1
).)
50 μ 55
in cm
–2
s
–1
Φ
– Interpretieren Sie die in der obigen Gauß’schen Glockenkurve schraffierte Fläche, indem
Sie das zugehörige Ereignis in Worten beschreiben.
– Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeit dieses Ereignisses.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
Skylab (1) 2

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Lösung zu Skylab (1)

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3 Skylab (1)
Möglicher Lösungsweg
a) k
1
= 600 N/m: m
1
( f ) =
150
π
2
f
2
k
2
= 300 N/m: m
2
( f ) =
75
π
2
f
2
Es handelt sich um Potenzfunktionen mit
geraden, negativen Exponenten. Ihre Graphen
sind Hyperbeln.
Bei gleicher Masse ist die Schwingungsfrequenz f bei kleinerer Federkonstante geringer.
b) Ausgehend von der Formel
1
f
= 2π ∙
m
k
stellt man die Formeln für die Massen m
1
und
m
2
auf:
Masse ohne Astronaut: m
1
= k ∙
(
1
2π · f
1
)
2
Masse mit Astronaut: m
2
= k ∙
(
1
2π · f
2
)
2
Aus der Differenz lässt sich die Formel für die Astronautenmasse berechnen:
m = m
2
– m
1
=
k

2

(
1
f
2
2

1
f
1
2 )
c) Es handelt sich um das Ereignis, dass die an einem zufälligen Ort gemessene Neutronen-
dichte in der Raumstation zwischen 50 cm
–2
s
–1
und 55 cm
–2
s
–1
liegt.
P (50 < X < 55) = ϕ (55) – ϕ (50) = 0,8413… – 0,2524… = 0,5888… ≈ 58,9 %
m
1
m
2
m
1
( f ), m
2
( f ) in kg
4 Skylab (1)
Klassifikation
£ Teil A T Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 3 Funktionale Zusammenhänge
b) 2 Algebra und Geometrie
c) 5 Stochastik
Nebeninhaltsdimension:
a) —
b) —
c) —
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) C Interpretieren und Dokumentieren
b) B Operieren und Technologieeinsatz
c) C Interpretieren und Dokumentieren
Nebenhandlungsdimension:
a) A Modellieren und Transferieren, B Operieren und Technologieeinsatz
b) A Modellieren und Transferieren
c) B Operieren und Technologieeinsatz
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) mittel a) 4
b) mittel b) 2
c) mittel c) 2
Thema: Physik
Quelle: http://history.nasa.gov/SP-401/sp401.htm

Aufgabe B_048: Schadstoffausbreitung

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PDF-Seiten 2768–2769 · Lösung ab Seite 2770

Schadstoffausbreitung*
Aufgabennummer: B_048
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
Aufgabe 6
Schadstoffausbreitung
Eine Messstation registriert täglich zu einem bestimmten Zeitpunkt die Konzentration der von
einer Fabrik emittierten Schadstoffe (in mg/m
3
). Es wird angenommen, dass diese Schadstoff-
konzentrationen annähernd normalverteilt sind.
a) Es werden Messungen an 10 Tagen vorgenommen:
Schadstoffkonzentration
in mg/m
3
152 166 149 153 172 147 157 164 157 168


Berechnen Sie den Stichprobenmittelwert x

.
Ermitteln Sie das 95-%-Konfidenzintervall für den Erwartungswert μ der Schadstoff-
konzentration wenn bekannt ist, dass die Standardabweichung σ = 8,5 mg/m³ beträgt.
b) Die Verteilung der Schadstoffkonzentration kann sowohl mithilfe der Dichtefunktion als auch
mithilfe der Verteilungsfunktion der Normalverteilung beschrieben werden. In der nachstehen-
den Abbildung 1 ist der Graph der Dichtefunktion dargestellt.
Abbildung 1
0 2 1 0 3 1 0 4 1 0 5 1 0 6 1 0 7 1 0 8 1 0 9 1 0 0 2 0 1 2 220
Schadstoffkonzentration in mg/m 3
Abbildung 2
0 2 1 0 3 1 0 4 1 0 5 1 0 6 1 0 7 1 0 8 1 0 9 1 0 0 2 0 1 2 220
Schadstoffkonzentration in mg/m 3
0,9
0,8
0,7
0,6
0,5
0,4
0,3
0,2
0,1
1
– Zeichnen Sie den Graphen der zugehörigen Verteilungsfunktion in Abbildung 2 ein.
– Veranschaulichen Sie die in Abbildung 1 schraffiert dargestellte Wahrscheinlichkeit in Abbil-
dung 2.
– Erklären Sie den mathematischen Zusammenhang zwischen diesen beiden Funktionen.
Aufgabe 6
Schadstoffausbreitung
Eine Messstation registriert täglich zu einem bestimmten Zeitpunkt die Konzentration der von
einer Fabrik emittierten Schadstoffe (in mg/m
3
). Es wird angenommen, dass diese Schadstoff-
konzentrationen annähernd normalverteilt sind.
a) Es werden Messungen an 10 Tagen vorgenommen:
Schadstoffkonzentration
in mg/m
3
152 166 149 153 172 147 157 164 157 168
– Berechnen Sie den Stichprobenmittelwert x

.
– Ermitteln Sie das 95-%-Konfidenzintervall für den Erwartungswert μ der Schadstoff-
konzentration w enn bekannt ist, dass die Standardabweichung σ = 8,5 mg/m³ beträgt.
b) Die Verteilung der Schadstoffkonzentration kann sowohl mithilfe der Dichtefunktion als auch
mithilfe der Verteilungsfunktion der Normalverteilung beschrieben werden. In der nachstehen-
den Abbildung 1 ist der Graph der Dichtefunktion dargestellt.
Abbildung 1
0 2 1 0 3 1 0 4 1 0 5 1 0 6 1 0 7 1 0 8 1 0 9 1 0 0 2 0 1 2 220
Schadstoffkonzentration in mg/m 3
Abbildung 2
0 2 1 0 3 1 0 4 1 0 5 1 0 6 1 0 7 1 0 8 1 0 9 1 0 0 2 0 1 2 220
Schadstoffkonzentration in mg/m 3
0,9
0,8
0,7
0,6
0,5
0,4
0,3
0,2
0,1
1
– Zeichnen Sie den Graphen der zugehörigen Verteilungsfunktion in Abbildung 2 ein.
– Veranschaulichen Sie die in Abbildung 1 schraffiert dargestellte Wahrscheinlichkeit in Abbil-
dung 2.
– Erklären Sie den mathematischen Zusammenhang zwischen diesen beiden Funktionen.
3
Aufgabe 6
Schadstoffausbreitung
Eine Messstation registriert täglich zu einem bestimmten Zeitpunkt die Konzentration der von
einer Fabrik emittierten Schadstoffe (in mg/m
3
). Es wird angenommen, dass diese Schadstoff-
konzentrationen annähernd normalverteilt sind.
a) Es werden Messungen an 10 Tagen vorgenommen:
Schadstoffkonzentration
in mg/m
3
152 166 149 153 172 147 157 164 157 168
– Berechnen Sie den Stichprobenmittelwert x

.
– Ermitteln Sie das 95-%-Konfidenzintervall für den Erwartungswert μ der Schadstoff-
konzentration w enn bekannt ist, dass die Standardabweichung σ = 8,5 mg/m³ beträgt.
b) Die Verteilung der Schadstoffkonzentration kann sowohl mithilfe der Dichtefunktion als auch
mithilfe der Verteilungsfunktion der Normalverteilung beschrieben werden. In der nachstehen-
den Abbildung 1 ist der Graph der Dichtefunktion dargestellt.
Abbildung 1
0 2 1 0 3 1 0 4 1 0 5 1 0 6 1 0 7 1 0 8 1 0 9 1 0 0 2 0 1 2 220
Schadstoffkonzentration in mg/m 3
Abbildung 2
0 2 1 0 3 1 0 4 1 0 5 1 0 6 1 0 7 1 0 8 1 0 9 1 0 0 2 0 1 2 220
Schadstoffkonzentration in mg/m 3
0,9
0,8
0,7
0,6
0,5
0,4
0,3
0,2
0,1
1
– Zeichnen Sie den Graphen der zugehörigen Verteilungsfunktion in Abbildung 2 ein.
– Veranschaulichen Sie die in Abbildung 1 schraffiert dargestellte Wahrscheinlichkeit in Abbil-
dung 2.
– Erklären Sie den mathematischen Zusammenhang zwischen diesen beiden Funktionen.
* ehemalige Klausuraufgabe (adaptiert)
4
c) Die Fabriksleitung geht vom Erwartungswert μ = 160 mg/m
3
und von der Standardabwei-
chung σ = 10 mg/m
3
aus.
– Ermitteln Sie den symmetrisch um μ gelegenen Bereich, in den erwartungsgemäß 99 % aller
Messwerte fallen (99-%-Zufallsstreubereich).
– Geben Sie an, wie sich die Breite dieses Zufallsstreuber
99 % nur noch 95 % aller Messwerte in diesen Bereich fallen sollen.
eichs verändert, wenn anstelle von
öffentliches Dokument
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind mit passenden Maßeinheiten anzu-
geben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
Schadstoffausbreitung 2

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Lösung zu Schadstoffausbreitung

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Schadstoffausbreitung 3
Möglicher Lösungsweg
9
Aufgabe 6 (Teil B)
Schadstoffausbreitung
Möglicher Lösungsweg
a) Berechnung mittels Technologieeinsatz:

x = 158,5 mg/m
3
Zweiseitiges 95-%-Konfidenzintervall mithilfe der Normalverteilung bestimmen:

x ± u
1 –
α
2

σ
√ n
n = 10
α = 5 %
u
0,975
= 1,959...
Daraus ergibt sich folgendes Konfidenzintervall in mg/m
3
: 153,2 ≤ μ ≤ 163,8.
b)
Länge dieser Strecke entspricht
der in der Dichtefunktion
dargestellten Wahrscheinlichkeit
210 200 190 180 170 160 150 140 130 120 220
Schadstoffkonzentration in mg/m 3
0,9
0,8
0,7
0,6
0,5
0,4
0,3
0,2
0,1
1
Der Wert der Verteilungsfunktion an einer Stelle x ist das Integral der Dichtefunktion
von –∞ bis x .
Oder umgekehrt: Die Dichtefunktion ist die Ableitung der Verteilungsfunktion.
c) 99-%-Zufallsstreubereich mithilfe der Normalverteilung bestimmen:
μ ± u
1 –
α
2
∙ σ
α = 1 %
u
0,995
= 2,575...
Daraus ergibt sich folgender Zufallsstreubereich in mg/m
3
: [134,2; 185,8].
Der 95-%-Zufallsstreubereich ist schmäler als der entsprechende 99-%-Zufallsstreubereich.
öffentliches Dokument
Schadstoffausbreitung 4
Lösungsschlüssel
10
Lösungsschlüssel
a) 1 × B1: für die richtige Berechnung des Stichprobenmittelwerts

x
1 × B2: für die richtige Ermittlung des Konfidenzintervalls
b) 1 × A1: für das richtige Einzeichnen des Graphen der Verteilungsfunktion (eine qualitative Be-
schriftung der Ordinatenachse ist nicht notwendig)
1 × A2: für das richtige Veranschaulichen der Wahrscheinlichkeit in Abbildung 2
1 × D: für das richtige Erklären des mathematischen Zusammenhangs zwischen Dichte-
funktion und Verteilungs funktion
c) 1 × B: für die richtige Ermittlung des Zufallsstreubereichs
1 × C: für die richtige Beschreibung der Veränderung der Breite des Zufallsstreubereichs
öffentliches Dokument

Aufgabe B_277: Straßenverkehr in Tirol (2)

Aufgabe als kompakte PDF öffnen

PDF-Seiten 2772–2773 · Lösung ab Seite 2774

Straßenverkehr in Tirol (2)*
Aufgabennummer: B_277
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
Aufgabe 7 (Teil B)
Straßenverkehr in Tirol
Das Verkehrsaufkommen wird seit vielen Jahren statistisch erfasst.
a) Die nachstehende Grafik zeigt die Entwicklung des KFZ-Verkehrs von 1985 bis 2012 in Tirol.
200
180
160
140
120
100
1985 1990 1995 2000 2005 2010 2012
129,3
149,4
170,2
186,8
194,5
195,4
KFZ-Verkehr in %
Jahr
– Interpretieren Sie die Bedeutung der in der Grafik markierten Zahl 129,3 in diesem Sachzu-
sammenhang.
– Interpretieren Sie die Bedeutung des folgenden Rechenausdrucks in diesem Sachzusam-
menhang:

170,2
129,3
– Erstellen Sie basierend auf den Daten der Grafik eine quadratische Regressionsfunktion.
Wählen Sie dabei für das Jahr 1985 den Zeitpunkt t = 0.
– Ermitteln Sie mithilfe dieser Regressionsfunktion eine Prognose für den KFZ-Verkehr im Jahr
2013.
b) Die Anzahl der durchschnittlichen täglichen KFZ-Fahrten auf der Brennerautobahn kann für
den Zeitraum 2000 bis 2007 durch die lineare Regressionsfunktion f beschrieben werden:
f ( t ) = 617 t + 28 017
t ... Zeit in Jahren mit t = 0 im Jahr 2000
f ( t ) ... Anzahl der durchschnittlichen täglichen KFZ-Fahrten zur Zeit t
– Interpretieren Sie die Bedeutung des Koeffizienten 617 in diesem Sachzusammenhang.
10
– 1 ≈ 0,0279
11
Aufgabe 7 (Teil B)
Straßenverkehr in Tirol
Das Verkehrsaufkommen wird seit vielen Jahren statistisch erfasst.
a) Die nachstehende Grafik zeigt die Entwicklung des KFZ-Verkehrs von 1985 bis 2012 in Tirol.
200
180
160
140
120
100
1985 1990 1995 2000 2005 2010 2012
129,3
149,4
170,2
186,8
194,5
195,4
KFZ-Verkehr in %
Jahr
– Interpretieren Sie die Bedeutung der in der Grafik markierten Zahl 129,3 in diesem Sachzu-
sammenhang.
– Interpretieren Sie die Bedeutung des folgenden Rechenausdrucks in diesem Sachzusam-
menhang:

170,2
129,3
– Erstellen Sie basierend auf den Daten der Grafik eine quadratische Regressionsfunktion.
Wählen Sie dabei für das Jahr 1985 den Zeitpunkt t = 0.
– Ermitteln Sie mithilfe dieser Regressionsfunktion eine Prognose für den KFZ-Verkehr im Jahr
2013.
b) Die Anzahl der durchschnittlichen täglichen KFZ-Fahrten auf der Brennerautobahn kann für
den Zeitraum 2000 bis 2007 durch die lineare Regressionsfunktion f beschrieben werden:
f ( t ) = 617 t + 28 017
t ... Zeit in Jahren mit t = 0 im Jahr 2000
f ( t ) ... Anzahl der durchschnittlichen täglichen KFZ-Fahrten zur Zeit t
– Interpretieren Sie die Bedeutung des Koeffizienten 617 in diesem Sachzusammenhang.
10
– 1 ≈ 0,0279
* ehemalige Klausuraufgabe (adaptiert)
12
c) Auf einer österreichischen Transitroute wurden im Jahr 2003 insgesamt 1 700 000 Fahrten ge-
zählt. Im Jahr 2011 waren es bereits 2 006 000 Fahrten.
– Stellen Sie diejenige Funktionsgleichung auf, die die Entwicklung der Anzahl der Fahrten auf
dieser Route mit einer Exponentialfunktion der Form y ( t ) = a b
t
beschreibt.
t ... Zeit in Jahren mit t = 0 im Jahr 2003
y ( t ) ... Zahl der jährlichen Fahrten zur Zeit t
– Erklären Sie den Unterschied zwischen exponentiellem und linearem Wachstum.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind mit passenden Maßeinheiten anzu-
geben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
Straßenverkehr in Tirol (2) 2

Offizielle Lösungserwartung als HTML-Text anzeigen

Lösung zu Straßenverkehr in Tirol (2)

Lösung als kompakte PDF öffnen

Straßenverkehr in Tirol (2) 3
Möglicher Lösungsweg
9
Aufgabe 7 (Teil B)
Straßenverkehr in Tirol
Möglicher Lösungsweg
a) 129,3 bedeutet, dass der Verkehr im Jahr 1990 gegenüber dem Jahr 1985 um 29,3 % zuge-
nommen hat.
Der gegebene Rechenausdruck gibt an, um wie viel Prozent das KFZ-Verkehrsaufkommen
durchschnittlich jeweils von einem zum nächsten Jahr im Zeitraum 1990 bis 2000 zugenom-
men hat.
quadratische Regression: r ( t ) = –0,09 ∙ t ² + 6,11 ∙ t + 99,93
2013 entspricht t = 28 : r (28) = 197,50... ≈ 197,5.
Die Regressionsfunktion prognostiziert ein KFZ-Verkehrsaufkommen von rund 197,5 % bezo-
gen auf das KFZ-Verkehrsaufkommen im Jahr 1985.
b) 617 entspricht der jährlichen Zunahme der durchschnittlichen täglichen KFZ-Fahrten auf der
Brennerautobahn.
c) a = 1 700 000
b = √
2 006 000
1 700 000
= 1,0209... ≈ 1,021
y ( t ) = 1 700 000 ∙ 1,021
t
Bei einem linearen Modell ist die absolute Änderung pro Zeiteinheit konstant. Bei einem expo-
nentiellen Modell ändert sich die Größe in jeweils gleichen Zeitschritten immer um denselben
Faktor.
Lösungsschlüssel
a) 1 × C1: für die richtige Interpretation der markierten Zahl
1 × C2: für die richtige Interpretation des Rechenausdrucks
1 × A: für das richtige Erstellen der Regressionsfunktion
1 × B: für das richtige Ermitteln der Prognose für das Jahr 2013
b) 1 × C: für die richtige Interpretation des Koeffizienten
c) 1 × A: für das richtige Aufstellen der Funktionsgleichung
1 × D: für die richtige Erklärung
8
9
Aufgabe 7 (Teil B)
Straßenverkehr in Tirol
Möglicher Lösungsweg
a) 129,3 bedeutet, dass der Verkehr im Jahr 1990 gegenüber dem Jahr 1985 um 29,3 % zuge-
nommen hat.
Der gegebene Rechenausdruck gibt an, um wie viel Prozent das KFZ-Verkehrsaufkommen
durchschnittlich jeweils von einem zum nächsten Jahr im Zeitraum 1990 bis 2000 zugenom-
men hat.
quadratische Regression: r ( t ) = –0,09 ∙ t ² + 6,11 ∙ t + 99,93
2013 entspricht t = 28 : r (28) = 197,50... ≈ 197,5.
Die Regressionsfunktion prognostiziert ein KFZ-Verkehrsaufkommen von rund 197,5 % bezo-
gen auf das KFZ-Verkehrsaufkommen im Jahr 1985.
b) 617 entspricht der jährlichen Zunahme der durchschnittlichen täglichen KFZ-Fahrten auf der
Brennerautobahn.
c) a = 1 700 000
b = √
2 006 000
1 700 000
= 1,0209... ≈ 1,021
y ( t ) = 1 700 000 ∙ 1,021
t
Bei einem linearen Modell ist die absolute Änderung pro Zeiteinheit konstant. Bei einem expo-
nentiellen Modell ändert sich die Größe in jeweils gleichen Zeitschritten immer um denselben
Faktor.
Lösungsschlüssel
a) 1 × C1: für die richtige Interpretation der markierten Zahl
1 × C2: für die richtige Interpretation des Rechenausdrucks
1 × A: für das richtige Erstellen der Regressionsfunktion
1 × B: für das richtige Ermitteln der Prognose für das Jahr 2013
b) 1 × C: für die richtige Interpretation des Koeffizienten
c) 1 × A: für das richtige Aufstellen der Funktionsgleichung
1 × D: für die richtige Erklärung
8
Lösungsschlüssel
a) 1 × C: für die richtige Interpretation der markierten Zahl
1 × A: für das richtige Erstellen der Regressionsfunktion
1 × B: für das richtige Ermitteln der Prognose für das Jahr 2013
b) 1 × C: für die richtige Interpretation des Koeffizienten)
c) 1 × A: für das richtige Aufstellen der Funktionsgleichung
1 × D: für die richtige Erklärung

Aufgabe B_083: Rohrleitungen (2)

Aufgabe als kompakte PDF öffnen

PDF-Seiten 2775–2776 · Lösung ab Seite 2777

Rohrleitungen (2)*
Aufgabennummer: B_083
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
Aufgabe 8
Rohrleitungen
a) Rohre sollen, wie in der nachstehenden Skizze vereinfacht dargestellt, zwischen den Punkten
A , B und C im Raum verlegt werden.
A B
C
Zur Berechnung eines Winkels wird die folgende Formel verwendet: cos( ϕ ) =

AB

BC
|

AB

BC |
l e k n i W n e t e n h c e r e b l e m r o F r e s e i d t i m n e d e z z i k S n e g i b o r e d n i e i S n e n h c i e Z – ϕ mit dem
Eckpunkt B als Scheitel ein.
s k c e i e r D s e d s t l a h n i n e h c ä l F s e d g n u n h c e r e B r u z l e m r o F e n i e e i S n e l l e t s r E – ABC mithilfe der
Vektoren

AB und

AC .
b) Ein Verbindungsstück für 2 Rohre soll untersucht werden.
Das Verbindungsstück ist rotationssymmetrisch bezüglich der x -Achse. Die obere Begren-
zungskurve der Schnittfläche, die in der nachstehenden Grafik schraffiert dargestellt ist, wird
durch die Funktionsgleichung y = 2 +
x
2
2

x
4
4
beschrieben, wobei x und y Längen in Dezi-
metern beschreiben. Der innere Durchmesser des Verbindungsstückes ist d = 2 dm.
y
b
x d
– Berechnen Sie die Breite b des Verbindungsstückes.
e f l i h t i m s e k c ü t s s g n u d n i b r e V s e d s n e m u l o V s e d g n u n h c e r e B r u z l e m r o F e n i e e i S n e l l e t s r E –
der Integralrechnung.
Das Verbindungsstück ist aus einem Material mit der Dichte ρ = 900 kg/m
3
gefertigt.
– Berechnen Sie die Masse des Verbindungsstückes.
7
Aufgabe 8
Rohrleitungen
a) Rohre sollen, wie in der nachstehenden Skizze vereinfacht dargestellt, zwischen den Punkten
A , B und C im Raum verlegt werden.
A B
C
Zur Berechnung eines Winkels wird die folgende Formel verwendet: cos( ϕ ) =

AB

BC
|

AB

BC |
l e k n i W n e t e n h c e r e b l e m r o F r e s e i d t i m n e d e z z i k S n e g i b o r e d n i e i S n e n h c i e Z – ϕ mit dem
Eckpunkt B als Scheitel ein.
s k c e i e r D s e d s t l a h n i n e h c ä l F s e d g n u n h c e r e B r u z l e m r o F e n i e e i S n e l l e t s r E – ABC mithilfe der
Vektoren

AB und

AC .
b) Ein Verbindungsstück für 2 Rohre soll untersucht werden.
Das Verbindungsstück ist rotationssymmetrisch bezüglich der x -Achse. Die obere Begren-
zungskurve der Schnittfläche, die in der nachstehenden Grafik schraffiert dargestellt ist, wird
durch die Funktionsgleichung y = 2 +
x
2
2

x
4
4
beschrieben, wobei x und y Längen in Dezi-
metern beschreiben. Der innere Durchmesser des Verbindungsstückes ist d = 2 dm.
y
b
x d
– Berechnen Sie die Breite b des Verbindungsstückes.
e f l i h t i m s e k c ü t s s g n u d n i b r e V s e d s n e m u l o V s e d g n u n h c e r e B r u z l e m r o F e n i e e i S n e l l e t s r E –
der Integralrechnung.
Das Verbindungsstück ist aus einem Material mit der Dichte ρ = 900 kg/m
3
gefertigt.
– Berechnen Sie die Masse des Verbindungsstückes.
7
Aufgabe 8
Rohrleitungen
a) Rohre sollen, wie in der nachstehenden Skizze vereinfacht dargestellt, zwischen den Punkten
A , B und C im Raum verlegt werden.
A B
C
Zur Berechnung eines Winkels wird die folgende Formel verwendet: cos( ϕ ) =

AB

BC
|

AB

BC |
l e k n i W n e t e n h c e r e b l e m r o F r e s e i d t i m n e d e z z i k S n e g i b o r e d n i e i S n e n h c i e Z – ϕ mit dem
Eckpunkt B als Scheitel ein.
s k c e i e r D s e d s t l a h n i n e h c ä l F s e d g n u n h c e r e B r u z l e m r o F e n i e e i S n e l l e t s r E – ABC mithilfe der
Vektoren

AB und

AC .
b) Ein Verbindungsstück für 2 Rohre soll untersucht werden.
Das Verbindungsstück ist rotationssymmetrisch bezüglich der x -Achse. Die obere Begren-
zungskurve der Schnittfläche, die in der nachstehenden Grafik schraffiert dargestellt ist, wird
durch die Funktionsgleichung y = 2 +
x
2
2

x
4
4
beschrieben, wobei x und y Längen in Dezi-
metern beschreiben. Der innere Durchmesser des Verbindungsstückes ist d = 2 dm.
y
b
x d
– Berechnen Sie die Breite b des Verbindungsstückes.
e f l i h t i m s e k c ü t s s g n u d n i b r e V s e d s n e m u l o V s e d g n u n h c e r e B r u z l e m r o F e n i e e i S n e l l e t s r E –
der Integralrechnung.
Das Verbindungsstück ist aus einem Material mit der Dichte ρ = 900 kg/m
3
gefertigt.
– Berechnen Sie die Masse des Verbindungsstückes.
7
Aufgabe 8
Rohrleitungen
a) Rohre sollen, wie in der nachstehenden Skizze vereinfacht dargestellt, zwischen den Punkten
A , B und C im Raum verlegt werden.
A B
C
Zur Berechnung eines Winkels wird die folgende Formel verwendet: cos( ϕ ) =

AB

BC
|

AB

BC |
l e k n i W n e t e n h c e r e b l e m r o F r e s e i d t i m n e d e z z i k S n e g i b o r e d n i e i S n e n h c i e Z – ϕ mit dem
Eckpunkt B als Scheitel ein.
s k c e i e r D s e d s t l a h n i n e h c ä l F s e d g n u n h c e r e B r u z l e m r o F e n i e e i S n e l l e t s r E – ABC mithilfe der
Vektoren

AB und

AC .
b) Ein Verbindungsstück für 2 Rohre soll untersucht werden.
Das Verbindungsstück ist rotationssymmetrisch bezüglich der x -Achse. Die obere Begren-
zungskurve der Schnittfläche, die in der nachstehenden Grafik schraffiert dargestellt ist, wird
durch die Funktionsgleichung y = 2 +
x
2
2

x
4
4
beschrieben, wobei x und y Längen in Dezi-
metern beschreiben. Der innere Durchmesser des Verbindungsstückes ist d = 2 dm.
y
b
x d
– Berechnen Sie die Breite b des Verbindungsstückes.
e f l i h t i m s e k c ü t s s g n u d n i b r e V s e d s n e m u l o V s e d g n u n h c e r e B r u z l e m r o F e n i e e i S n e l l e t s r E –
der Integralrechnung.
Das Verbindungsstück ist aus einem Material mit der Dichte ρ = 900 kg/m
3
gefertigt.
– Berechnen Sie die Masse des Verbindungsstückes.
öffentliches Dokument
* ehemalige Klausuraufgabe
8
c) In einem Rohr nimmt der Druck durch die Reibung ab. Er wird also mit zunehmender Entfer-
nung vom Rohranfang geringer.
Entsprechend dem Gesetz von Hagen-Poiseuille kann der Druck in einem Rohr in Abhängig-
keit von der Rohrlänge x durch eine lineare Funktion p beschrieben werden.
– Zeigen Sie, dass der Druckverlust ∆ p proportional zur Rohrlänge ist; d. h., für alle x ist
∆ p ( x ) = p (0) – p ( x ) = c x mit c konstant.
Der Druck in einem Rohr wird an 2 Stellen gemessen. Die Ergebnisse sind in der nachstehen-
den Tabelle angegeben.
Rohrlänge in m Druck in bar
5 3,998
33 3,901
– Bestimmen Sie mithilfe der linearen Interpolation den Druck bei einer Rohrlänge von 14 m.
– Beschreiben Sie, welche Bedeutung die Steigung der linearen Funktion p in diesem Sachzu-
sammenhang hat.
öffentliches Dokument
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind mit passenden Maßeinheiten anzu-
geben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
Rohrleitungen (2) 2

Offizielle Lösungserwartung als HTML-Text anzeigen

Lösung zu Rohrleitungen (2)

Lösung als kompakte PDF öffnen

Rohrleitungen (2) 3
Möglicher Lösungsweg
13
Aufgabe 8 (Teil B)
Rohrleitungen
Möglicher Lösungsweg
a)
BC
C
A B AB AB
Φ
Fläche =
1
2
∙ |

AB ×

AC |
b) Berechnung der Breite b durch Lösen der Gleichung 2 +
x
2
2

x
4
4
= 1 mittels Technologieein-
satz: x = ± 1,79...
Die Breite des Verbindungsstückes beträgt rund 3,6 dm.
Formel zur Berechnung des Volumens:
V = π ∙

1,8
–1,8
y
2
d x – 1² ∙ π ∙ 2 ∙ 1,8
Berechnen der Masse: m = ρ ∙ V = 0,9 ∙ 35,4... ⇒ m ≈ 31,9 kg
c) Mit p ( x ) = k ∙ x + d erhält man ∆ p ( x ) = p (0) – p ( x ) = d – ( k ∙ x + d ) = – k ∙ x . Also: c = – k .
Aus den beiden Messwerten ergibt sich die lineare Funktion p mit p ( x ) = –0,003464 ∙ x + 4,015.
p (14) ≈ 3,967
Bei einer Rohrlänge von 14 m ergibt sich mithilfe der linearen Interpolation ein Druck von
rund 3,967 bar.
Die Steigung gibt den Druckabfall in Bar pro Meter an.
Lösungsschlüssel
a) 1 × A1: für das richtige Einzeichnen des (mit der Formel berechneten) Winkels in der Skizze
1 × A2: für das richtige Erstellen einer Formel mithilfe der Vektoren

AB und

AC zur Bestim-
mung des Flächeninhalts
b) 1 × B1: für die richtige Berechnung der Breite des Verbindungsstückes
1 × A: für das richtige Erstellen einer Formel zur Berechnung des Volumens
1 × B2: für die richtige Berechnung der Masse
c) 1 × D: für den richtigen Nachweis der direkten Proportionalität
1 × A: für einen richtigen Ansatz (z. B. mithilfe einer linearen Funktion bzw. ähnlicher Dreiecke)
1 × B: für die richtige Bestimmung des Interpolationswertes
1 × C: für die richtige Beschreibung der Bedeutung der Steigung in diesem Sachzusammen-
hang
öffentliches Dokument
Lösungsschlüssel
13
Aufgabe 8 (Teil B)
Rohrleitungen
Möglicher Lösungsweg
a)
BC
C
A B AB AB
Φ
Fläche =
1
2
∙ |

AB ×

AC |
b) Berechnung der Breite b durch Lösen der Gleichung 2 +
x
2
2

x
4
4
= 1 mittels Technologieein-
satz: x = ± 1,79...
Die Breite des Verbindungsstückes beträgt rund 3,6 dm.
Formel zur Berechnung des Volumens:
V = π ∙

1,8
–1,8
y
2
d x – 1² ∙ π ∙ 2 ∙ 1,8
Berechnen der Masse: m = ρ ∙ V = 0,9 ∙ 35,4... ⇒ m ≈ 31,9 kg
c) Mit p ( x ) = k ∙ x + d erhält man ∆ p ( x ) = p (0) – p ( x ) = d – ( k ∙ x + d ) = – k ∙ x . Also: c = – k .
Aus den beiden Messwerten ergibt sich die lineare Funktion p mit p ( x ) = –0,003464 ∙ x + 4,015.
p (14) ≈ 3,967
Bei einer Rohrlänge von 14 m ergibt sich mithilfe der linearen Interpolation ein Druck von
rund 3,967 bar.
Die Steigung gibt den Druckabfall in Bar pro Meter an.
Lösungsschlüssel
a) 1 × A1: für das richtige Einzeichnen des (mit der Formel berechneten) Winkels in der Skizze
1 × A2: für das richtige Erstellen einer Formel mithilfe der Vektoren

AB und

AC zur Bestim-
mung des Flächeninhalts
b) 1 × B1: für die richtige Berechnung der Breite des Verbindungsstückes
1 × A: für das richtige Erstellen einer Formel zur Berechnung des Volumens
1 × B2: für die richtige Berechnung der Masse
c) 1 × D: für den richtigen Nachweis der direkten Proportionalität
1 × A: für einen richtigen Ansatz (z. B. mithilfe einer linearen Funktion bzw. ähnlicher Dreiecke)
1 × B: für die richtige Bestimmung des Interpolationswertes
1 × C: für die richtige Beschreibung der Bedeutung der Steigung in diesem Sachzusammen-
hang
öffentliches Dokument

Aufgabe B_508: Olympische Sommerspiele 2008 in Peking

Aufgabe als kompakte PDF öffnen

PDF-Seiten 2778–2780 · Lösung ab Seite 2781

Olympische Sommerspiele 2008 in Peking*
Aufgabennummer: B_508
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
a) Bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking siegte Usain Bolt im Finale des
100-Meter-Laufes der Männer. Die Silbermedaille ging an Richard Thompson.
Die jeweilige Geschwindigkeit der beiden Läufer bei diesem Lauf kann durch die nachste-
henden Funktionen modellhaft beschrieben werden.
v
B
( t ) = 12,151 · (1 – ℯ
–0,684 · t
)
v
T
( t ) = 12,15 · (1 – ℯ
–0,601 · t
)
t ... Zeit ab dem Start in s
v
B
( t ) ... Geschwindigkeit von Usain Bolt zur Zeit t in m/s
v
T
( t ) ... Geschwindigkeit von Richard Thompson zur Zeit t in m/s
1) Berechnen Sie die Beschleunigung von Usain Bolt 1 s nach dem Start.
2) Beschreiben Sie, was mit dem nachstehenden Ausdruck im gegebenen Sachzusam-
menhang berechnet wird.
1
8 – 5
·

8
5
v
B
( t ) d t
Usain Bolt überquerte die Ziellinie 9,69 s nach dem Start.
3) Ermitteln Sie, wie weit Richard Thompson von der Ziellinie entfernt war, als Usain Bolt
diese überquerte.
* ehemalige Klausuraufgabe
b) Bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking siegte Tomasz Majewski im
Kugelstoß-Finale der Männer. Die Flugbahn der Kugel kann modellhaft durch den Graphen
der Funktion h mit h ( x ) = a · x
2
+ b · x + c beschrieben werden.
x , h ( x ) ... Koordinaten der Flugbahn in m
An der Stelle x = 0 kann die Geschwindigkeit der Kugel durch den Geschwindigkeits-
vektor v
M
beschrieben werden (siehe nachstehende Abbildung).
h ( x ) in m
x in m
h
α
Tangente
v
M
O
1) Tragen Sie die fehlenden Ausdrücke in die dafür vorgesehenen Kästchen ein. Verwen-
den Sie dabei den Winkel α .
v
M
= | v
M
| ∙
( )
2) Weisen Sie nach, dass gilt: tan( α ) = b
Olympische Sommerspiele 2008 in Peking 2
c) Bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking siegte Tirunesh Dibaba im Finale des
10 000-Meter-Laufes der Frauen. In der nachstehenden Tabelle sind einige Distanzen und
die zugehörigen Zwischenzeiten für die erste Hälfte des Laufes angegeben.
Distanz in m 1 000 2 000 3 000 4 000 5 000
Zeit in s 180,5 360,2 543,8 726,6 910,0
Datenquelle: https://sportsscientists.com/2008/08/beijng-2008-10000-m-women/ [15.12.2020].
Die Zeit soll in Abhängigkeit von der Distanz durch eine lineare Regressionsfunktion be-
schrieben werden.
1) Ermitteln Sie mithilfe der Regressionsrechnung eine Gleichung dieser linearen Funktion.
Tirunesh Dibaba benötigte für diesen 10 000-Meter-Lauf insgesamt 29 min 54,66 s.
2) Berechnen Sie den Betrag des relativen Fehlers, wenn zur Berechnung der Laufzeit von
Tirunesh Dibaba die ermittelte Regressionsfunktion verwendet wird.
Olympische Sommerspiele 2008 in Peking 3

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Lösung zu Olympische Sommerspiele 2008 in Peking

Lösung als kompakte PDF öffnen

Olympische Sommerspiele 2008 in Peking 4
Möglicher Lösungsweg
a1) Berechnung mittels Technologieeinsatz:
v
B
′ (1) = 4,193...
Die Beschleunigung von Usain Bolt 1 s nach dem Start betrug rund 4,19 m/s
2
.
a2) Es wird die mittlere Geschwindigkeit (in m/s) von Usain Bolt im Zeitintervall [5; 8] berechnet.
a3) Berechnung mittels Technologieeinsatz:
100 –

9,69
0
v
T
( t ) d t = 2,423...
Richard Thompson war rund 2,42 m von der Ziellinie entfernt, als Usain Bolt diese
überquerte.
b1) v
M
= | v
M
| ∙
( )
cos( α )
sin( α )
b2) h ′ ( x ) = 2 ∙ a ∙ x + b
tan( α ) = h ′ (0) = b
c1) Ermittlung mittels Technologieeinsatz:
f ( x ) = 0,18254 ∙ x – 3,4
x ... Distanz in m
f ( x ) ... Zeit bei der Distanz x in s
c2) f (10 000) = 1 822
29 min 54,66 s = 1 794,66 s
|
1 794,66 – 1 822
1 794,66
| = 0,0152...
Der Betrag des relativen Fehlers beträgt rund 1,5 %.
Lösungsschlüssel
a1) Ein Punkt für das richtige Berechnen der Beschleunigung.
a2) Ein Punkt für das richtige Beschreiben im gegebenen Sachzusammenhang.
a3) Ein Punkt für das richtige Ermitteln der Entfernung.
b1) Ein Punkt für das Eintragen der richtigen Ausdrücke.
b2) Ein Punkt für das richtige Nachweisen.
c1) Ein Punkt für das richtige Ermitteln der Gleichung der linearen Regressionsfunktion.
c2) Ein Punkt für das richtige Berechnen des Betrags des relativen Fehlers.

Aufgabe B_111: Der Venturi-Effekt

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PDF-Seiten 2782–2784 · Lösung ab Seite 2785

Der Venturi-Effekt
Aufgabennummer: B_111
Technologieeinsatz: möglich T erforderlich £
Der Venturi-Effekt besagt, dass sich die Strömungsgeschwindigkeit eines Fluids (Flüssigkeit
oder Gas) in einem Rohr indirekt proportional zum Flächeninhalt des Querschnitts verhält, wenn
die Durchflussmenge konstant bleibt.
Die abgebildete Grafik zeigt den Längsschnitt einer rotationssymmetrischen Wasserdüse mit der
Länge L .
L
x
y
v 1
v
2
0
0
a) – Stellen Sie eine Gleichung auf, die die Strömungsgeschwindigkeiten v
1
, v
2
mit den zuge-
hörigen Querschnittsflächen A
1
, A
2
in korrekte Beziehung bringt.
b) Bei einer speziellen Düse ist der Innenradius r
0
am linken Rand der Düse 5 mm. Die Aus-
trittsöffnung (rechts) hat einen Innenradius von r
L
= 0,5 mm. Die Länge der Düse L ist
25 mm. Die in der nachstehenden Grafik gekennzeichnete Begrenzungslinie lässt sich
durch die Funktion f beschreiben: f ( x ) = √ a – b ∙ x , 0 mm ≤ x ≤ 25 mm.
r
0
f
r
L
x
y
0
0
– Berechnen Sie die Parameter a und b der Funktion f .
– Berechnen Sie das Innenvolumen der Wasserdüse.
c) Die Düse wird an einen Wasserschlauch angeschlossen und senkrecht nach oben gehal-
ten. Die Geschwindigkeit eines Wassertropfens abhängig von der Zeit t nach dem Austritt
aus der Düse wird durch die Funktion v beschrieben.
v ( t ) = h ′ ( t ) = v
0
– g ∙ t
t … Zeit in s
g … Erdbeschleunigung in m/s²
v
0
… Austrittsgeschwindigkeit in m/s
v ( t ) … Geschwindigkeit eines Wassertropfens zur Zeit t in m/s
Es soll die maximale Höhe h eines Wassertropfens über der Austrittsöffnung des Garten-
schlauchs berechnet werden.
– Stellen Sie eine Formel zur Berechnung der maximalen Höhe h abhängig von der Aus-
trittsgeschwindigkeit v
0
mit h (0) = 0 auf.
Der Venturi-Effekt 2
Der Venturi-Effekt 3
d) Der Verlauf der Strömungsgeschwindigkeit eines Wasserpartikels entlang der Länge L der
oben skizzierten Wasserdüse soll dargestellt werden.
– Kreuzen Sie die Grafik an, die den Verlauf der Strömungsgeschwindigkeit korrekt dar-
stellt. [1 aus 5]
Strömungsgeschwindigkeit
L
0
0
x
Strömungsgeschwindigkeit
L
x
0
0
Strömungsgeschwindigkeit
L
0
0
x
Strömungsgeschwindigkeit
L
0
0
x
Strömungsgeschwindigkeit
L
0
0
x
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben.

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Lösung zu Der Venturi-Effekt

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4 Der Venturi-Effekt
Möglicher Lösungsweg
a) Für indirekt proportionale Größen gilt, dass deren Produkt konstant ist:
v
1
· A
1
= v
2
· A
2
Äquivalente Gleichungen sind ebenfalls korrekt.
b) f (0) = 5  √ a – b ∙ 0 = 5  a = 25
f (25) = 0,5  √ 25 – b ∙ 25 = 0,5  b = 0,99
Berechnung des Volumens:
V = π ∙

25
0
( √ 25 – 0,99 ∙ x )
2
d x ≈ 992 mm
3
c) Für die maximale Höhe h
max
gilt v ( t ) = 0:
0 = v
0
– g · t
max
t
max
=
v
0
g
Zur Berechnung der Höhe h , abhängig von der Zeit t , muss integriert werden und es gilt
h (0) = 0:
h ( t ) = v
0
∙ t – g ∙
t
2
2
Durch Einsetzen von t
max
erhält man:
h
max
=
v
0
2
g
– g ∙
v
0
2
2 ∙ g
2
=
v
0
2
2 ∙ g
d)
[...]
[...]
[...]
[...]
Strömungsgeschwindigkeit
L
0
0
x
Die Austrittsgeschwindigkeit wird wegen des sich vermindernden Querschnitts immer
höher. Eine umgekehrte Proportionalität hat keinen linearen Verlauf.
5 Der Venturi-Effekt
Klassifikation
£ Teil A T Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 2 Algebra und Geometrie
b) 3 Funktionale Zusammenhänge
c) 4 Analysis
d) 4 Analysis
Nebeninhaltsdimension:
a) —
b) —
c) 3 Funktionale Zusammenhänge
d) —
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) A Modellieren und Transferieren
b) B Operieren und Technologieeinsatz
c) B Operieren und Technologieeinsatz
d) C Interpretieren und Dokumentieren
Nebenhandlungsdimension:
a) —
b) A Modellieren und Transferieren
c) A Modellieren und Transferieren
d) —
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) schwer a) 1
b) mittel b) 3
c) schwer c) 4
d) mittel d) 1
Thema: Physik
Quellen: —

Aufgabe B_274: Verbinder

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PDF-Seiten 2787–2788 · Lösung ab Seite 2789

Verbinder
Aufgabennummer: B_274
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
Symmetrische Verbinder in Doppelkeilform dienen zum sicheren und schnellen Verbinden
zweier Holzteile.
a) – Zeigen Sie, wie man die Formel V = h ∙ l ∙ ( b – e )
für die Berechnung des Volumens des Verbinders
erhält.
– Berechnen Sie die Länge der Kante s
für die Höhe h = 7 mm und den
Winkel α = 140°.
h
s
e
l
b
b) In der nebenstehenden Abbildung sind die Quer-
schnittsfläche des Verbinders und auftretende Kräfte
dargestellt.
– Stellen Sie eine Formel zur Berechnung des Betrags
der Kraft

F
s
anhand des Kräfteparallelogramms in
der nebenstehenden Abbildung in Abhängigkeit vom
Winkel α und vom Betrag der Kraft

F auf.
F
s
= ________________________
– Argumentieren Sie anhand dieser Formel, wie sich
eine Verkleinerung des Winkel α auf F
s
auswirkt.
c) Die Breiten der Verbinder eines bestimmten Herstellers sind normalverteilt mit dem Erwar-
tungswert μ = 5,5 mm und der Standardabweichung σ = 0,5 mm. Einer umfangreichen
Lieferung solcher Verbinder werden Zufallsstichproben vom Umfang n = 20 entnommen
und es werden die Stichprobenwerte ermittelt.
– Berechnen Sie den zum Erwartungswert symmetrischen Zufallsstreubereich, in dem
erwartungsgemäß 95 % aller Stichprobenmittelwerte liegen.
B
F
s
A
F
s
F
d) In der nachstehenden Abbildung sind der Graph der Dichtefunktion g einer normalverteil-
ten Grundgesamtheit und der Graph der Dichtefunktion g–
X
der zugehörigen Verteilung der
Stichprobenmittelwerte von Stichproben mit n = 20 dargestellt.
– Kreuzen Sie diejenige Grafik an, in der die beiden Funktionsgraphen zueinander pas-
send dargestellt sind. [1 aus 5]
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben.
Verbinder 2
g
x
g X
g
x
g X
g
x
g X
g
x
g X
g
x
g
X

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Lösung zu Verbinder

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Verbinder 3
Möglicher Lösungsweg
a) Die Querschnittsfläche des Verbinders ist ein Rechteck reduziert um zwei Dreiecke.
A = b ∙ h – 2 ∙
h · e
2
V = ( b ∙ h – 2 ∙
h · e
2
) ∙ l = b ∙ h ∙ l – h ∙ e ∙ l = h ∙ l ∙ ( b – e )
Länge der Kante s :
s =
h
2 ∙ sin
(
α
2
)
= 3,72…
Die Länge der Kante s beträgt rund 3,7 mm.
b) F
S
2
= F
2
+ F
S
2
– 2 ∙ F ∙ F
S
∙ cos
(
α
2
)
oder cos (
α
2
) =
F
2
F
S
2 ∙ F ∙ F
S
∙ cos
(
α
2
)
= F
2
F
S
=
F
2 ∙ cos
(
α
2
)
F = 2 ∙ F
S
∙ cos
(
α
2
)
cos (
α
2
) =
F
2 ∙ F
S
F
S
=
F
2 ∙ cos
(
α
2
)
Bei einem kleineren Winkel α wird F
S
kleiner, da die Funktionswerte von cos (
α
2
) größer
werden und der Quotient
F
2 ∙ cos
(
α
2
)
kleiner wird.
c) μ = 5,5 mm
σ –
X
=
0,5
√ 20
mm
Zweiseitigen 95-%-Zufallsstreubereich mithilfe der Normalverteilung bestimmen:
μ ± u
0,975

σ
√ n
5,5 ± 1,959… ∙
0,5
√ 20
5,2808… ≤

X ≤ 5,7191…
Der Mittelwert einer zufällig ausgewählten Stichprobe liegt mit einer Wahrscheinlichkeit
von 95 % im Bereich von 5,28 mm bis 5,72 mm.
F
s
F
2
Verbinder 4
d)
[...]
g
x
g
X
[...]
[...]
[...]
5 Verbinder
Klassifikation
£ Teil A T Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 2 Algebra und Geometrie
b) 2 Algebra und Geometrie
c) 5 Stochastik
d) 5 Stochastik
Nebeninhaltsdimension:
a) —
b) —
c) —
d) —
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) A Modellieren und Transferieren
b) A Modellieren und Transferieren
c) B Operieren und Technologieeinsatz
d) C Interpretieren und Dokumentieren
Nebenhandlungsdimension:
a) B Operieren und Technologieeinsatz
b) D Argumentieren und Kommunizieren
c) A Modellieren und Transferieren
d) —
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) leicht a) 3
b) mittel b) 2
c) mittel c) 2
d) mittel d) 1
Thema: Sonstiges
Quellen: —

Aufgabe B_295: Armageddon

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PDF-Seiten 2792–2793 · Lösung ab Seite 2794

Armageddon
Aufgabennummer: B_295
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
Zur Programmierung eines Weltraum-Computerspiels werden einige geometrische Überlegun-
gen benötigt.
Die nachstehende Abbildung zeigt die Flugbahn s zweier Patrouillenschiffe S
1
und S
2
um eine
Raumstation R . Die Flugbahn eines feindlichen Raumschiffs wird durch den Graphen der
Funktion f beschrieben. (In der Abbildung sind die Nullstelle N
1
sowie die Extrempunkte E
1
und
E
2
des Funktionsgraphen von f eingezeichnet.)
–4 –2 –3 –1 0 6 5 4 3 2 1 7
–2
–1
0
1
2
3
α
y
x
E
1
E
2
S
2
S
1
R
s
f
N
1
a) – Erklären Sie, warum die Flugbahn s kein Graph einer Funktion ist.
Die Funktion f ist eine Polynomfunktion vierten Grades mit f ( x ) = ax
4
+ bx
3
+ cx
2
+ dx + e.
– Stellen Sie ein Gleichungssystem auf, mit dem die Koeffizienten dieser Funktion f ermit-
telt werden können.
b) Für die Funktion f gilt:
f ( x ) = –
3
196
x
4
+
9
98
x
3

3
196
x
2

18
49
x +
135
49
Während des Spielverlaufs schießt das feindliche Raumschiff am Wendepunkt der Funktion f
in der Nähe von E
2
einen Laserstrahl tangential in Richtung S
2
.
– Ermitteln Sie die Funktionsgleichung der Tangente, die den Laserstrahl beschreibt.
– Überprüfen Sie rechnerisch, ob das Raumschiff S
2
vom Laserstrahl getroffen wird.
c) Zu einem bestimmten Zeitpunkt hat die Raumstation die Koordinaten R = (1,5 | 0) und das
erste Patrouillenschiff die Koordinaten S
1
= (0,5 | y > 0).
– Erstellen Sie eine Formel zur Berechnung der fehlenden y -Koordinate des Patrouillen-
schiffs, wenn der Abstand vom Patrouillenschiff S
1
zur Raumstation R genau d Einheiten
beträgt.
y = ____________________________
– Ermitteln Sie den Winkel α , den die beiden Vektoren RS
1
= ( )
–1
–1,5
und RS
2
= ( )
–2,5
1
einschließen.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben.
Armageddon 2

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Lösung zu Armageddon

Lösung als kompakte PDF öffnen

Armageddon 3
Möglicher Lösungsweg
a) Bei der Flugbahn s handelt es sich um keinen Graphen einer Funktion, weil es x -Werte
gibt, denen mehr als ein y -Wert zugeordnet wird.
f ( x ) = ax
4
+ bx
3
+ cx
2
+ dx + e
f ′ ( x ) = 4 ax
3
+ 3 bx
2
+ 2 cx + d
Nullstelle: N
1
= (–3|0)
Extrempunkte: E
1
= (–1 | 3) E
2
= (4 | 3)
f (–3) = 0: I : 81 a – 27 b + 9 c – 3 d + e = 0
f (–1) = 3: II : a – b + c – d + e = 3
f ′ (–1) = 0: III : –4 a + 3 b – 2 c + d = 0
f (4) = 3: IV : 256 a + 64 b + 16 c + 4 d + e = 3
f ′ (4) = 0: V : 256 a + 48 b + 8 c + d = 0
b) Berechnung des Wendepunktes:
f ″ ( x ) = –
9
49
x
2
+
27
49
x –
3
98

9
49
x
2
+
27
49
x –
3
98
= 0
x
1
= 2,943… ≈ 2,94
( x
2
= 0,056…)
f (2,943…) = 2,734…
W = (2,94 | 2,73)
Aufstellen der Funktionsgleichung der Tangente:
y = kx + d
k = f ′ (2,943…) = 0,36820…, d = y – kx = 1,65049…
y = 0,3682 x + 1,6505
Einsetzen der Koordinaten von S
2
in die Tangentengleichung:
1 = 0,3682 ∙ (–1) + 1,6505
1 = 1,2822
Der Laserstrahl trifft nicht das Raumschiff S
2
.
Armageddon 4
c) RS
1
= ( )
0,5
y
– ( )
1,5
0
= ( )
–1
y
(–1)
2
+ y
2
= d
2
y = d
2
– 1
cos( α ) =
(– 1)
2
+ (–1,5)
2
(– 2,5)
2
+ 1
2

( )
–1
–1,5
( )
–2,5
1

cos( α ) =
3,25 7,25 ∙
1
α ≈ 78,11°
5 Armageddon
Klassifikation
£ Teil A T Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 3 Funktionale Zusammenhänge
b) 4 Analysis
c) 2 Algebra und Geometrie
Nebeninhaltsdimension:
a) 4 Analysis
b) 3 Funktionale Zusammenhänge
c) —
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) A Modellieren und Transferieren
b) B Operieren und Technologieeinsatz
c) A Modellieren und Transferieren
Nebenhandlungsdimension:
a) D Argumentieren und Kommunizieren
b) D Argumentieren und Kommunizieren
c) B Operieren und Technologieeinsatz
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) mittel a) 3
b) mittel b) 3
c) leicht c) 2
Thema: Informatik
Quellen: —

Aufgabe B_108: Roboter (1)

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PDF-Seiten 2797 · Lösung ab Seite 2798

Roboter (1)
Aufgabennummer: B_108
Technologieeinsatz: möglich S erforderlich £
Die nachstehende Grafik stellt in einem Weg-Zeit-Diagramm die Bewegung eines Industrieroboters in
einer Produktionshalle dar.
a) – Beschreiben Sie den Unterschied der Bewegungen des Industrieroboters in Bezug auf die
Geschwindigkeit in den Intervallen [0 s; 2 s] und [6 s; 7 s].
– Bestimmen Sie die Intervalle, in denen die Beschleunigung des Industrieroboters gleich null ist.
b) – Berechnen Sie die mittlere Änderungsrate im Intervall [0 s; 15 s].
– Erklären Sie, welche Größe der Bewegung durch diese mittlere Änderungsrate beschrieben wird.
c) Ein Roboter legt mit konstanter Geschwindigkeit von 1,2 m/s eine Strecke von 6 m zurück. An-
schließend steigert er seine Geschwindigkeit mit einer Beschleunigung von:
a ( t ) = 1,4 · t
t … Zeit in Sekunden
a ( t ) … Beschleunigung in Abhängigkeit von der Zeit t in m/s
– Stellen Sie die Funktionsgleichung der Geschwindigkeit-Zeit-Funktion für den durch die Glei-
chung angegebenen Beschleunigungsvorgang auf.
– Stellen Sie die Funktionsgleichung der zugehörigen Weg-Zeit-Funktion für den beschriebenen
Beschleunigungsvorgang auf.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind mit passenden Maß-
einheiten anzugeben.

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Lösung zu Roboter (1)

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Roboter (1) 2
Möglicher Lösungsweg
a) Im Intervall [0 s; 2 s] beschleunigt der Roboter positiv, d. h., er wird schneller, im Intervall [6 s; 7s]
beschleunigt er negativ, d. h., er bremst ab.
Im Intervall [2 s; 6 s] sowie im Intervall [12 s; 16 s] bewegt sich der Roboter mit konstanter Ge-
schwindigkeit. Im Intervall [7 s; 10 s] befindet sich der Roboter im Stillstand. In beiden Situatio-
nen ist die Beschleunigung null.
b) Berechnung: v =
4 m
15 s
= 0,26 m/s ≈ 0,27 m/s
Die mittlere Änderungsrate ist die mittlere Geschwindigkeit des Roboters im gegebenen Intervall.
c) Anfangsbedingungen: v (0) = 1,2 m/s, s (0) = 6 m
möglicher Ansatz mittels Integration: v ( t ) = 1,4 t d t = 0,7 ∙ t
2
+ C 1
Einsetzen der Anfangsbedingung v (0) = 1,2 m/s:
v (0) = 0,7 ∙ 0 + C 1 = 1,2 ⟹ C 1 = 1,2
v ( t ) = 0,7 ∙ t
2
+ 1,2
v ( t ) kann auch mit elementaren Formeln aufgefunden werden.
s ( t ) = v ( t ) d t = 0,7 ∙ t
2
+ 1,2 d t =
0,7 ∙ t
3
3
+ 1,2 ∙ t + C 2
Einsetzen der Anfangsbedingung s (0) = 6 m:
s (0) =
0,7 ∙ 0
2
3
+ 1,2 ∙ 0 + C 2 = 6 ⟹ C 2 = 6
Somit ergibt sich als Funktionsgleichung für den Weg s :
s ( t ) =
0,7 ∙ t
3
3
+ 1,2 ∙ t + 6
Roboter (1) 3
Klassifikation
£ Teil A S Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 4 Analysis
b) 4 Analysis
c) 4 Analysis
Nebeninhaltsdimension:
a) 3 Funktionale Zusammenhänge
b) 3 Funktionale Zusammenhänge
c) —
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) C Interpretieren und Dokumentieren
b) B Operieren und Technologieeinsatz
c) B Operieren und Technologieeinsatz
Nebenhandlungsdimension:
a) —
b) D Argumentieren und Kommunizieren
c) A Modellieren und Transferieren
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) leicht a) 2
b) leicht b) 2
c) mittel c) 4
Thema: Physik
Quellen: —

Aufgabe B_259: Flächeninhalt eines Parallelogramms

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PDF-Seiten 2800 · Lösung ab Seite 2801

Flächeninhalt eines Parallelogramms*
Aufgabennummer: B_259
Technologieeinsatz: möglich T erforderlich £
Aufgabe 9
Flächeninhalt eines Parallelogramms
Ein Grundstück hat die Gestalt eines Parallelogramms ABCD . Zur Berechnung des Flächen-
inhalts dieses Grundstücks stehen folgende Formeln zur Verfügung:
(1) A = a ∙ h
a
(2) A = a ∙ b ∙ sin( α )
Entnehmen Sie die Bezeichnungen der nachstehenden, nicht maßstabgetreuen Skizze.
a) − Erklären Sie, warum diese beiden Formeln gleichwertig sind.
b) Für das Grundstück werden folgende Maße angegeben: b = 52,7 m, α = 53°, A = 4 133 m
2
.
− Berechnen Sie die Länge der Seite a .
− Berechnen Sie die Länge der Diagonale BD .
c) Die Länge der Seite a wird verdreifacht und die Länge der zugehörigen Höhe h
a
halbiert.
− Ermitteln Sie die Änderung des Flächeninhalts in Prozent.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind mit passenden Maßeinheiten anzu-
geben.
* ehemalige Klausuraufgabe

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Lösung zu Flächeninhalt eines Parallelogramms

Lösung als kompakte PDF öffnen

Flächeninhalt eines Parallelogramms 2
Möglicher Lösungsweg
12
Aufgabe 9 (Teil B)
Flächeninhalt eines Parallelogramms
Möglicher Lösungsweg
a) Zeichnet man die Höhe h
a
im Eckpunkt D ein, so entsteht ein rechtwinkeliges Dreieck.
In diesem gilt: sin( α ) =
h
a
b
.
h
a
= b ∙ sin( α )
A = a ∙ h
a
= a ∙ b ∙ sin( α )
b) a =
A
b ∙ sin( α )
= 98,19… ⇒ a ≈ 98,2 m
BD = √ a
2
+ b
2
– 2 ∙ a ∙ b ∙ cos( α ) = 78,68... ⇒ BD ≈ 78,7 m
c) A
neu
= 3 ∙ a ∙
h
a
2
= 1,5 ∙ a ∙ h
a
= 1,5 ∙ A
alt
Der neue Flächeninhalt ist um 50 % größer als der alte.
Lösungsschlüssel
a) 1 × D: für die richtige Erklärung zur Gleichwertigkeit der Formeln
b) 1 × B1: für die richtige Berechnung der Länge der Seite a
1 × B2: für die richtige Berechnung der Länge der Diagonale BD
c) 1 × B: für das richtige Ermitteln der Änderung in Prozent
öffentliches Dokument
Der neue Flächeninhalt ist um 50 % größer als der alte.
Lösungsschlüssel
12
Aufgabe 9 (Teil B)
Flächeninhalt eines Parallelogramms
Möglicher Lösungsweg
a) Zeichnet man die Höhe h
a
im Eckpunkt D ein, so entsteht ein rechtwinkeliges Dreieck.
In diesem gilt: sin( α ) =
h
a
b
.
h
a
= b ∙ sin( α )
A = a ∙ h
a
= a ∙ b ∙ sin( α )
b) a =
A
b ∙ sin( α )
= 98,19… ⇒ a ≈ 98,2 m
BD = √ a
2
+ b
2
– 2 ∙ a ∙ b ∙ cos( α ) = 78,68... ⇒ BD ≈ 78,7 m
c) A
neu
= 3 ∙ a ∙
h
a
2
= 1,5 ∙ a ∙ h
a
= 1,5 ∙ A
alt
Der neue Flächeninhalt ist um 50 % größer als der alte.
Lösungsschlüssel
a) 1 × D: für die richtige Erklärung zur Gleichwertigkeit der Formeln
b) 1 × B1: für die richtige Berechnung der Länge der Seite a
1 × B2: für die richtige Berechnung der Länge der Diagonale BD
c) 1 × B: für das richtige Ermitteln der Änderung in Prozent
öffentliches Dokument