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Mathematik-Aufgabenpool: PDF-Seiten 2701–2750
Aufgabenstellungen und zugehörige offizielle Lösungserwartungen als lesbarer HTML-Text – mit direkten Sprüngen zur richtigen Seite der Sammel-PDF.
Aufgabe B_051: Flugrouten
Aufgabe als kompakte PDF öffnenFlugrouten / B_051 / Übungsaufgabe S. 1/3
Standardisierte
Reife- und Diplomprüfung
SRDP
Flugrouten
Zwei Flugzeuge fliegen mit konstanter Geschwindigkeit auf geradlinigem Kurs.
Das erste Flugzeug befindet sich zum Zeitpunkt t
0
= 0 s im Ursprung des gewählten Koordinaten-
systems, zum Zeitpunkt t
1
= 3 s ist es in P = (7 | –4 | 8).
Das zweite Flugzeug befindet sich zum Zeitpunkt t
0
= 0 s in Q = (1 | 21 | –12) und zum
Zeitpunkt t
1
= 3 s in R = (4 | 12 | –3).
Für alle Koordinatenangaben gilt: 1 Einheit entspricht 10 m.
a) 1) Stellen Sie die beiden Geradengleichungen auf, die die jeweiligen Positionen der Flugzeuge
in Abhängigkeit von der Zeit t beschreiben.
2) Zeigen Sie, dass sich die beiden Flugzeuge nicht auf Kollisionskurs befinden. (Zu zeigen
ist, dass die beiden Kurse einander nicht zum gleichen Zeitpunkt schneiden.)
b) 1) Berechnen Sie die Geschwindigkeit des ersten Flugzeugs in km/h.
2) Erklären Sie, was man über die Modellierung der Geschwindigkeit und der Richtung eines
Flugzeugs sagen kann, wenn der Geschwindigkeitsvektor v des Flugzeugs mit einer
reellen Zahl k ≠ 0, | k | < 1 multipliziert wird.
c) Die Funktion f beschreibt den Abstand zweier anderer Flugzeuge voneinander in Abhängigkeit
von der Zeit t .
f ( t ) =
(1 + t )
2
+ (21 – 3 ∙ t )
2
+ (–12 + 3 ∙ t )
2
t … Zeit nach Beginn der Betrachtung in s
f ( t ) … Abstand der beiden Flugzeuge zum Zeitpunkt t
1) Stellen Sie die Funktion f in einem geeigneten Koordinatensystem grafisch dar.
Beträgt der Abstand der beiden Flugzeuge weniger als 50 m, spricht man von einer Kollision.
2) Überprüfen Sie anhand der von Ihnen erstellten Grafik, ob die beiden Flugzeuge kollidieren.
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Lösung zu Flugrouten
Lösung als kompakte PDF öffnenFlugrouten / B_051 / Übungsaufgabe S. 2/3
Standardisierte
Reife- und Diplomprüfung
SRDP
Möglicher Lösungsweg
a1) OP =
(
7
– 4
8
)
QR =
(
3
– 9
9
)
g
1
: X = t ∙
1
3
∙
(
7
– 4
8
)
g
2
: X =
(
1
21
–12
)
+ t ∙
(
1
– 3
3
)
a2)
1
3
∙ 7 ∙ t = 1 + 1 ∙ t ⇒ t =
3
4
1
3
∙ (– 4) ∙ t = 21 – 3 ∙ t ⇒ t =
63
5
1
3
∙ 8 ∙ t = –12 + 3 ∙ t ⇒ t = 36
Anhand der verschiedenen Werte für t sieht man, dass sich die beiden Flugzeuge nicht auf
Kollisionskurs befinden.
b1) v =
∆ s
∆ t
∆ s = 10 ∙
|(
7
– 4
8
)|
= 10 ∙
49 + 16 + 64 = 113,57… m
v =
113,57… m
3 s
= 37,85…
m
s
≈ 136
km
h
b2) k ∙ v : 0 < k < 1 … die Geschwindigkeit ist kleiner
–1 < k < 0 … die Geschwindigkeit ist kleiner und das Flugzeug fliegt in die entgegen-
gesetzte Richtung
Flugrouten / B_051 / Übungsaufgabe S. 3/3
Standardisierte
Reife- und Diplomprüfung
SRDP
c1)
c2) Der minimale Abstand der Flugzeuge beträgt etwa 90 m, es kommt also zu keiner Kollision.
Aufgabe B_244: Geocaching
Aufgabe als kompakte PDF öffnenGeocaching
Aufgabennummer: B_244
Technologieeinsatz: möglich erforderlich
Geocaching ist eine Suche nach einem „Schatz“ (= Cache) mithilfe von GPS (Global Positioning
System).
a) Im Jahr 2000 wurde in den USA der erste Cache versteckt. Bis zum Jahr 2012 lässt
sich die Anzahl der Caches weltweit näherungsweise durch die folgende Funktion n
modellieren:
n ( t ) = 3,329
t
t … Zeit in Jahren nach 2000
n ( t ) … Anzahl der Geocaches nach t Jahren
– Bestimmen Sie die jährliche prozentuelle Zunahme im Zeitraum von 2000 bis 2012.
– Berechnen Sie, wie viele Caches im Jahr 2010 versteckt waren.
Die Landfläche der Erde beträgt etwa 1,489 · 10
8
Quadratkilometer (km²).
– Berechnen Sie, in welchem Jahr im Durchschnitt auf jedem Quadratmeter der Erd-
oberfläche ein Cache versteckt wäre, wenn die Entwicklung ungebremst weiterginge.
b) Entlang eines Rundwanderweges sind 4 Caches versteckt. Der Rundwanderweg ist
annähernd durch die Koordinaten der Cacheverstecke (Einheit 1 km) dargestellt:
Ausgangspunkt = Endpunkt A = (–4|3)
Cacheverstecke B = (–3|0), C = (1|–2), D = (4|1), E = (2|4)
– Zeichnen Sie den Wanderweg in ein Koordinatensystem ein.
– Stellen Sie den Vektor AB �����⃗ vom Ausgangspunkt zum 1. Cache auf.
– Dokumentieren Sie, wie man die Länge des Vektors AB
�����⃗
berechnet.
c) Ein Cache wird in Klagenfurt auf der geografischen Breite
von φ ≈ 46° versteckt. Der Erdradius R beträgt ca. 6 371 km.
– Erstellen Sie eine Formel für die Berechnung des Radius r
desjenigen Breitenkreises, auf dem der Cache liegt.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind mit pas-
senden Maßeinheiten anzugeben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
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Lösung zu Geocaching
Lösung als kompakte PDF öffnenGeocaching 2
Möglicher Lösungsweg
a) Wachstumsgesetz: n ( t ) = 3,329
t
n ( t ) = (1 +
p
100
)
t
jährliche Zunahme: ca. 233 %
n (10) = 3,329
10
n (10) = 167 162,…
Im Jahr 2010 waren etwa 167 000 Caches versteckt.
n ( t ) = 3,329
t
1,489 ⋅ 10
8
km² = 1,489 ⋅ 10
14
m²
1,489 ⋅ 10
14
= 3,329
t
| log
t = 27,134…
t ≈ 27 Jahre
Im Jahr 2027 wäre auf jedem Quadratmeter der Erdoberfläche ein Cache versteckt.
b)
AB �����⃗ = �
1
–3
�
� AB
�����⃗ �
= Länge (Betrag) des Vektors
Die Berechnung erfolgt mit dem pythagoräischen Lehrsatz, wobei als Katheten des rechtwinke-
ligen Dreiecks die Koordinaten des Vektors eingesetzt werden.
AB
�����⃗
= �
ax
ay
� � AB
�����⃗ �
= � ( ax )² + ( ay )²
c) rechtwinkeliges Dreieck
cos( φ ) =
r
R
r = R ⋅ cos( φ )
Geocaching 3
Klassifikation
Teil A Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 3 Funktionale Zusammenhänge
b) 2 Algebra und Geometrie
c) 2 Algebra und Geometrie
Nebeninhaltsdimension:
a) 1 Zahlen und Maße
b) —
c) —
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) C Interpretieren und Dokumentieren
b) C Interpretieren und Dokumentieren
c) A Modellieren und Transferieren
Nebenhandlungsdimension:
a) B Operieren und Technologieeinsatz
b) B Operieren und Technologieeinsatz, A Modellieren und Transferieren
c) —
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) mittel a) 4
b) mittel b) 3
c) mittel c) 1
Thema: Geocaching
Quellen: —
Aufgabe B_195: Grönlandwale
Aufgabe als kompakte PDF öffnenGrönlandwale
Aufgabennummer: B_195
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich S
Grönlandwale sind eine vom Aussterben bedrohte Tierart. Noch existierende Populationen ste-
hen unter strengstem Schutz. Das Wachstum der Populationen wird genau beobachtet.
Aus langjährigen Beobachtungen der größten heute lebenden Population kann für deren zu-
künftiges Wachstum unter gleichbleibenden Umweltbedingungen die folgende Funktion ange-
geben werden:
N ( t ) =
16 000
1 +
11
9
∙ ℯ
– 0,0363 ∙ t
t … Zeit in Jahren (a) mit t = 0 im Jahr 2007
N ( t ) … Anzahl der Wale in Stück nach t Jahren
a) – Lesen Sie ab, welcher der folgenden Funktionsgraphen zur angegebenen Funktion
passt.
– Begründen Sie Ihre Auswahl.
b) – Stellen Sie die Wachstumsgeschwindigkeit der Walpopulation in Abhängigkeit von
der Zeit t grafisch dar.
– Berechnen Sie, zu welcher Zeit die Walpopulation am stärksten zunimmt.
Grönlandwale 2
c) Trotz Naturschutz gesteht die Internationale Walfangkommission IWC den Inuit (Volks-
gruppe in Grönland) Fangquoten für den Eigenbedarf für bestimmte Grönlandwalbe-
stände zu. So wurde von 2008 bis 2012 der Fang einer genau bestimmten Anzahl an
Tieren für die oben beschriebene Walpopulation erlaubt. In der nachstehenden Grafik
ist die voraussichtliche Entwicklung der Walpopulation ohne und mit jährlichem
Abfischen dargestellt.
– Argumentieren Sie mathematisch, warum sich der Abstand der beiden Exponential-
funktionen mit jedem Jahr vergrößert.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
7 100
7 200
7 300
7 400
7 500
7 600
7 700
7 800
7 900
8 000
0 1 2 3 4 5
N ohne Walfang
N mit Walfang
t in a
N in Stück
Offizielle Lösungserwartung als HTML-Text anzeigen
Lösung zu Grönlandwale
Lösung als kompakte PDF öffnenGrönlandwale 3
Möglicher Lösungsweg
a) Der Zähler der Formel gibt die maximal erreichbare Anzahl von Walen an. Es kommen also nur
die Graphen N 1 und N 2 in Frage, da diese bis zu 16 000 Tiere erlauben.
Die Zahl der Tiere zum Zeitpunkt null kann mithilfe der Konstante
11
9
bestimmt werden. Diese gibt
das Verhältnis von maximal erreichbarem Wert und Anfangswert der logistischen Funktion wieder.
11
9
=
16 000
N 0
– 1
20
9
=
16 000
N 0
N
0
=
16 000 ∙ 9
20
= 7 200
Der passende Graph ist daher N 2.
Auch andere passende Argumentationen bzgl. des Anfangswerts sind als richtig zu werten.
b) Die Wachstumsgeschwindigkeit der Walpopulation wird durch die 1. Ableitung der Funktion N
beschrieben.
N ′ wird mithilfe von Technologie berechnet und deren Maximum bestimmt. Es ergibt sich, dass
nach ca. 5,5 Jahren die größte Zunahme an Walen erfolgt.
c) Der Abstand der Funktionsgraphen wird immer größer, da durch das jährliche Abfischen auch
die Basis für den prozentuellen jährlichen Zuwachs verkleinert wird. Bei gleichbleibender prozen-
tueller Zuwachsrate ergibt sich bei einer größeren Ausgangsmenge eine größere Anzahl hinzu-
kommender Wale als bei einer kleineren Ausgangsmenge.
N ′ i n Stück pro Jahr
Grönlandwale 4
Klassifikation
£ Teil A S Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 3 Funktionale Zusammenhänge
b) 4 Analysis
c) 3 Funktionale Zusammenhänge
Nebeninhaltsdimension:
a) —
b) 3 Funktionale Zusammenhänge
c) 1 Zahlen und Maße
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) C Interpretieren und Dokumentieren
b) B Operieren und Technologieeinsatz
c) D Argumentieren und Kommunizieren
Nebenhandlungsdimension:
a) D Argumentieren und Kommunizieren
b) —
c) C Interpretieren und Dokumentieren
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) mittel a) 2
b) mittel b) 3
c) mittel c) 2
Thema: Umwelt
Aufgabe B_247: Kinderspielplatz (1)
Aufgabe als kompakte PDF öffnenKinderspielplatz (1)
Aufgabennummer: B_247
Technologieeinsatz: möglich erforderlich
Ein quadratischer Kinderspielplatz soll neu angelegt werden. In der Mitte des Kinderspielplatzes
ist eine große Sonnenuhr, ein Brunnen ist bereits vorhanden. Wie in der nachstehenden Abbil-
dung zu sehen ist, soll ein Weg vom Eingang 1 zum Brunnen führen, weiter zur Sonnenuhr und
von dort zum Eingang 2.
a) Der Weg kann durch eine Polynomfunktion f dritten Grades modelliert werden.
f ( x ) = a · x
3
+ b · x
2
+ c · x + d
x ... Entfernung von der Sonnenuhr in östlicher Richtung in Metern (m)
f ( x ) ... Entfernung von der Sonnenuhr in nördlicher Richtung in m
– Stellen Sie dasjenige lineare Gleichungssystem auf, mit dem man die Koeffizienten
a , b , c und d der Polynomfunktion berechnen kann. (Entnehmen Sie die notwendigen
Informationen der Abbildung.)
– Lösen Sie das Gleichungssystem.
– Zeigen Sie, dass der Wendepunkt der Polynomfunktion f genau an der Stelle der
Sonnenuhr liegt.
Kinderspielplatz (1) 2
b) Die Funktion A mit A ( d ) =
d
2
2
beschreibt den funktionalen Zusammenhang zwischen
dem Flächeninhalt des quadratischen Spielplatzes und dessen Diagonale.
Ein Mitarbeiter behauptet: „Wenn wir den Flächeninhalt des Spielplatzes verdoppeln
wollen, müssen wir die Diagonale verdoppeln.“
– Überprüfen Sie, ob die Behauptung des Mitarbeiters richtig ist.
c) Ein Kind läuft außerhalb des Weges geradlinig vom Eingang 1 zur Sonnenuhr und dann
zum Brunnen.
– Stellen Sie denjenigen Vektor auf, der den geradlinigen Weg vom Eingang 1 zur
Sonnenuhr beschreibt.
– Berechnen Sie die Entfernung, die das Kind läuft.
d) Um den Kindern im Sommer einen Schatten bieten zu können, wird ein dreieckiges
Sonnendach angebracht. Für die Produktion des Sonnendachs rechnet man mit 10 %
Verschnitt. 1 m² des verwendeten Stoffes kostet € 11,95.
– Berechnen Sie den Flächeninhalt des Sonnendaches.
– Berechnen Sie die Kosten des Stoffes für das Sonnendach.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben.
Offizielle Lösungserwartung als HTML-Text anzeigen
Lösung zu Kinderspielplatz (1)
Lösung als kompakte PDF öffnenKinderspielplatz (1) 3
Möglicher Lösungsweg
a) (–30|–20) einsetzen liefert I : –20 = (– 30 )
3
∙ a + (– 30 )
2
∙ b + (– 30 ) ∙ c + d
(–15|10) einsetzen liefert II : 10 = (–15)
3
∙ a + ( –15 )
2
∙ b + (–15) ∙ c + d
(0|0) einsetzen liefert III: 0 = d
(30|20) einsetzen liefert IV: 20 = 30
3
∙ a + 30
2
∙ b + 30 ∙ c + d
Lösung mittels Technologieeinsatz:
a ≈ 0,001975
b = 0
c ≈ –1,1111
d = 0
Im Wendepunkt muss f ″ ( x ) gleich null sein.
f ″ ( x ) = 6 · a · x + 2 · b
Da b = 0 ist, ergibt Einsetzen von x = 0 für f ″ ( x ) null.
b) Behauptung: A (2 d ) = 2 A ( d )
A (2 d ) =
( 2 d ) 2
2
=
4 d
2
2
= 4 ∙
d
2
2
= 4 A ( d )
Also ist die Behauptung falsch. Der Flächeninhalt wird vervierfacht, wenn die Diagonale verdop-
pelt wird.
Jede Begründung, dass durch das Verdoppeln der Diagonale eine Vervierfachung entsteht, ist
richtig.
c) Verbindungsvektor Eingang 1 – Sonnenuhr: �
0
0
� – �
–30
–20
� = �
30
20
�
Länge: � 30
2
+ 20
2
≈ 36,06
Verbindungsvektor Sonnenuhr – Brunnen: �
–15
10
� – �
0
0
� = �
–15
10
�
Länge: � (–15)
2
+ 10
2
≈ 18,03
Gesamtlänge in Metern: 36,06 + 18,03 = 54,09
d) Flächeninhalt des Sonnendaches in m
2
: A =
4 ∙ 3,5 ∙ sin( 69,11°)
2
= 6,539...
Der Flächeninhalt des Sonnendaches beträgt rund 6,54 m
2
.
Kosten des Stoffes: A · 1,1 · 11,95 = 85,966...
Die Kosten des Stoffes für das Sonnendach betragen € 85,97.
Kinderspielplatz (1) 4
Klassifikation
Teil A Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 3 Funktionale Zusammenhänge
b) 3 Funktionale Zusammenhänge
c) 2 Algebra und Geometrie
d) 2 Algebra und Geometrie
Nebeninhaltsdimension:
a) 2 Algebra und Geometrie
b) 2 Algebra und Geometrie
c) —
d) —
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) A Modellieren und Transferieren
b) D Argumentieren und Kommunizieren
c) A Modellieren und Transferieren
d) B Operieren und Technologieeinsatz
Nebenhandlungsdimension:
a) D Argumentieren und Kommunizieren, B Operieren und Technologieeinsatz
b) —
c) B Operieren und Technologieeinsatz
d) —
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) mittel a) 3
b) mittel b) 1
c) leicht c) 2
d) leicht d) 2
Thema: Sonstiges
Quelle: http://www.esvocampingshop.com/de/zeltstoff-de/sonnensegelstoff-de.html
Aufgabe B_193: Reisekosten
Aufgabe als kompakte PDF öffnenReisekosten
Aufgabennummer: B_193
Technologieeinsatz: möglich erforderlich
Die Tarife bei Fahrten mit dem Zug hängen normalerweise von der zurückgelegten Fahrtstrecke
ab. Die in dieser Aufgabe verwendeten Bezeichnungen sind:
x … Fahrtstrecke in Kilometern (km)
T ( x ) … Tarif in Euro (€) für die Fahrtstrecke x
a) In der nachstehenden Tabelle sind die 2012 gültigen Tarife für eine Fahrt mit der ÖBB
(2. Klasse ohne Vorteilsticket) ausgehend vom Bahnhof Wien West zum angegebenen
Endbahnhof angeführt.
Bahnhof Fahrtstrecke x in km Tarif in €
St. Pölten 60 11,00
Linz 190 31,20
Salzburg 317 47,50
Innsbruck 572 58,30
Landeck 647 58,70
Bregenz 770 64,30
– Bestimmen Sie mittels Regressionsrechnung eine Polynomfunktion 3. Grades, die
die Abhängigkeit des Tarifs von der zu fahrenden Fahrtstrecke beschreibt.
– Stellen Sie die Funktion gemeinsam mit den angegebenen Werten in einem
Diagramm dar und achten Sie dabei auf eine sinnvolle Skalierung der Achsen.
b) Im Kurzstreckenbereich kann die Abhängigkeit des Tarifs von der zurückgelegten
Fahrtstrecke mithilfe folgender Funktion beschrieben werden:
T ( x ) = 0,19 x
– Interpretieren Sie die Bedeutung der Zahl 0,19 im gegebenen Sachzusammenhang.
c) Die folgende Funktion T gibt den Tarif in Abhängigkeit von der Fahrtstrecke x entlang
einer anderen Bahnstrecke an:
T ( x ) = 2 ∙ 10
– 7
x
3
– 3 ∙ 10
– 4
x
2
+ 0,2305 x – 0,8711
x … Fahrtstrecke in km
T ( x ) … Tarif in € für die Fahrtstrecke x
– Ermitteln Sie mithilfe der Differenzialrechnung diejenige Fahrtstrecke, für die der
Preiszuwachs am geringsten ist.
– Berechnen Sie den Preiszuwachs für diese Fahrtstrecke.
Reisekosten 2
d) Eine Firma schickt 3 Angestellte auf Dienst-
reise. Als Kostenersatz müssen den Ange-
stellten entweder € 0,42 pro gefahrenem
Kilometer für ein gemeinsames Auto oder
jeweils der Bahntarif 2. Klasse ohne Vor-
teilsticket rückerstattet werden. In der ne-
benstehenen Grafik sind die Bahnkosten
für 3 Personen und das für den PKW zu er-
stattende Kilometergeld dargestellt.
– Geben Sie an, wann die Firma Kilometergeld und wann sie Bahnkostenersatz leisten
sollte, um ihre Kosten gering zu halten.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
T ( x ) in €
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Lösung zu Reisekosten
Lösung als kompakte PDF öffnenReisekosten 3
Möglicher Lösungsweg
a) T ( x ) = 2 ∙ 10
–7
x
3
– 0,0004 x
2
+ 0,2557 x – 3,5482
b) T ( x ) = 0,19 x
0,19 ist die Steigung der linearen Tariffunktion. Sie gibt den Tarif pro gefahrenem Kilometer an.
Ein Kilometer kostet also € 0,19.
c) Die Preissteigerung pro Kilometer entspricht der Steigung der Tangente an die Tariffunktion, die
man mit der 1. Ableitung berechnen kann. Zur Berechnung der geringsten Preissteigerung muss
die 2. Ableitung berechnet und gleich null gesetzt werden. Es wird also die x -Koordinate des
Wendepunkts der Tariffunktion berechnet.
T ( x ) = 2 ∙ 10
–7
x
3
– 3 ∙ 10
–4
x
2
+ 0,2305 x – 0,8711
T ′ ( x ) = 6 ∙ 10
–7
x
2
– 6 ∙ 10
–4
x + 0,2305
T ″ ( x ) = 1,2 ∙ 10
–6
x – 6 ∙ 10
–4
1,2 ∙ 10
–6
x – 6 ∙ 10
–4
= 0
1,2 ∙ 10
–6
x = 6 ∙ 10
–4
x = 500 km
Preiszuwachs an der Stelle x = 500:
T ′ (500) = 6 ∙ 10
–7
∙ 500
2
– 6 ∙ 10
–4
∙ 500 + 0,2305 = 0,0805
Der Preiszuwachs an dieser Stelle beträgt ungefähr € 0,08 pro km.
d) Die Grafik zeigt, dass bis zu einer Strecke von ca. 400 km der Bahntarif höher liegt als das Kilo-
metergeld. Die Firma hat bei Strecken bis zu 400 km geringere Kosten, wenn die 3 Angestellten
gemeinsam mit dem Auto fahren. Für Strecken, die länger als 400 km sind, ist für die Firma der
Bahnkostenersatz günstiger.
T ( x ) in €
Reisekosten 4
Klassifikation
Teil A Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 5 Stochastik
b) 3 Funktionale Zusammenhänge
c) 4 Analysis
d) 3 Funktionale Zusammenhänge
Nebeninhaltsdimension:
a) 3 Funktionale Zusammenhänge
b) —
c) 1 Zahlen und Maße
d) —
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) A Modellieren und Transferieren
b) C Interpretieren und Dokumentieren
c) B Operieren und Technologieeinsatz
d) C Interpretieren und Dokumentieren
Nebenhandlungsdimension:
a) B Operieren und Technologieeinsatz
b) —
c) —
d) —
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) leicht a) 3
b) leicht b) 1
c) schwer c) 3
d) leicht d) 1
Thema: Verkehr
Quelle: http://www.oebb.at (Tarife und km-Angaben)
Aufgabe B_246: Rettungshubschrauber
Aufgabe als kompakte PDF öffnenRettungshubschrauber
Aufgabennummer: B_246
Technologieeinsatz: möglich S erforderlich £
Der Einsatz von Hubschraubern ermöglicht schnelle und sichere Krankentransporte.
Im nachstehenden Koordinatensystem sind Krankenhäuser eingezeichnet, die über einen Hub-
schrauberlandeplatz verfügen. Bei der Darstellung entspricht eine Einheit im Koordinaten-
system einer Strecke von 12 km.
a) – Lesen Sie aus der obigen Abbildung die Koordinaten des Krankenhauses Krems ab.
– Stellen Sie denjenigen Vektor auf, der den geradlinigen Flug eines Hubschraubers
vom Krankenhaus Krems zum AKH Wien beschreibt.
b) Ein Hubschrauber startet beim Krankenhaus Wiener Neustadt. Der Flug wird durch die
folgenden Vektoren beschrieben:
Zuerst
–3,5
– 2
, dann
– 5
1
und schließlich
– 1
4
.
– Zeichnen Sie den Hubschrauberflug in der obigen Abbildung ein.
Rettungshubschrauber 2
c) Der Vektor
– 3
4
beschreibt den Hubschrauberflug vom Krankenhaus St. Pölten zum
Krankenhaus Zwettl.
– Berechnen Sie die Länge dieses Hubschrauberflugs in Kilometern.
d) Ein Hubschrauber fliegt vom Krankenhaus Melk Richtung Krankenhaus Krems.
– Zeichnen Sie den entsprechenden Einheitsvektor dieser Richtung ausgehend vom
Krankenhaus Melk in die obige Abbildung ein.
– Dokumentieren Sie, wie man diesen Einheitsvektor berechnen kann.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
Offizielle Lösungserwartung als HTML-Text anzeigen
Lösung zu Rettungshubschrauber
Lösung als kompakte PDF öffnenRettungshubschrauber 3
Möglicher Lösungsweg
a) Krems (2,5 | 3,5) Ablesetoleranz: ± 0,1 Einheiten
Krems – Wien:
8
1
–
2,5
3,5
=
5,5
– 2,5
Lösung auch grafisch möglich.
b)
c) St. Pölten – Zwettl =
– 3
4
Länge (Betrag) = 5 Einheiten, das entspricht einer Entfernung von 60 km Luftlinie.
d) Die Koordinaten des Vektors Melk – Krems werden durch den Betrag dieses Vektors dividiert.
Rettungshubschrauber 4
Klassifikation
£ Teil A S Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 2 Algebra und Geometrie
b) 2 Algebra und Geometrie
c) 2 Algebra und Geometrie
d) 2 Algebra und Geometrie
Nebeninhaltsdimension:
a) —
b) —
c) —
d) —
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) C Interpretieren und Dokumentieren
b) B Operieren und Technologieeinsatz
c) B Operieren und Technologieeinsatz
d) B Operieren und Technologieeinsatz
Nebenhandlungsdimension:
a) A Modellieren und Transferieren
b) —
c) —
d) C Interpretieren und Dokumentieren
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) leicht a) 2
b) leicht b) 1
c) leicht c) 1
d) mittel d) 2
Thema: Verkehr
Quellen: —
Aufgabe B_232: Saftpackung
Aufgabe als kompakte PDF öffnena
h
Saftpackung
Aufgabennummer: B_232
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich S
Eine Saftpackung hat eine quadratische Grundfläche
mit der Seitenlänge a und der Füllhöhe h (Abb. 1). Sie
enthält 1 Liter Saft.
Abb. 1
Abb. 2
Die Packung wird aus einem beschichteten Karton in Rechteckform gefertigt (Abb. 2), dessen Fläche
sich mit der folgenden Formel berechnen lässt:
A = 6 a ² +
3 a
20
+
4
a
+
1
10 a
2
A … Flächeninhalt in dm ²
a … Länge der Seitenkante in dm
a) – Zeigen Sie die Richtigkeit der angegebenen Formel für A . Verwenden Sie dazu die Angaben
aus Abb. 2 und die Formel V = a ² · h für das Volumen V der eingefüllten Flüssigkeit bei einer
Füllmenge von V = 1 Liter.
b) Die Abb. 3 zeigt die Abhängigkeit der
für die 1-Liter-Packung benötigten Kar-
tonfläche A von der Seitenkante a .
– Interpretieren Sie den Verlauf der
Funktion in einer sinnvollen Definiti-
onsmenge.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind mit pas-
senden Maßeinheiten anzugeben.
Offizielle Lösungserwartung als HTML-Text anzeigen
Lösung zu Saftpackung
Lösung als kompakte PDF öffnenSaftpackung 2
Möglicher Lösungsweg
a) Die Fläche des Materials, aus dem die
Packung hergestellt wird, setzt sich
aus Rechtecken zusammen.
Beachtung von a ² · h = 1 Æ h =
1
a ²
A = 4 a · h +
6 a
4
∙ 4 a + 0,1 (
6 a
4
+ h )
Das Ausmultiplizieren und Verein-
fachen liefert:
A = 6 a ² + 0,15 a +
4
a
+
0,1
a
2
In Bruchform:
A = 6 a ² +
3 a
20
+
4
a
+
1
10 a
2
b) Die Funktion A ist für a = 0 nicht definiert: Die Seitenkante a der Saftpackung kann nicht null sein.
Der Definitionsbereich von A enthält daher reelle Zahlen a > 0.
Sehr kleine Werte von a bedeuten, dass die Füllhöhe groß sein muss, die Packung ist hoch und
schmal.
Je größer a wird, desto kleiner wird die Füllhöhe der 1-Liter-Packung. Die Packung wird breiter
und niedriger. Theoretisch könnte a beliebig groß werden, allerdings strebt h dann gegen null.
Saftpackung 3
Klassifikation
£ Teil A S Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 2 Algebra und Geometrie
b) 3 Funktionale Zusammenhänge
Nebeninhaltsdimension:
a) —
b) —
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) B Operieren und Technologieeinsatz
b) C Interpretieren und Dokumentieren
Nebenhandlungsdimension:
a) A Modellieren und Transferieren
b) —
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) schwer a) 3
b) mittel b) 3
Thema: Alltag
Quelle: Daten und Bildidee von http://www.tetrapak.com/at/
Aufgabe B_506: Flughafen
Aufgabe als kompakte PDF öffnenFlughafen*
Aufgabennummer: B_506
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
a) Auf einem bestimmten Flughafen werden Gepäckstücke mit unterschiedlichen Zielorten
aufgegeben. Jedes Gepäckstück hat mit der gleichen Wahrscheinlichkeit p den Zielort
Salzburg.
Es werden 2 Gepäckstücke unabhängig voneinander zufällig ausgewählt und im Hinblick
auf deren jeweiligen Zielort überprüft.
1) Tragen Sie im nachstehenden Baumdiagramm die fehlenden Wahrscheinlichkeiten in
die dafür vorgesehenen Kästchen ein.
Zielort Salzburg anderer Zielort
Zielort Salzburg anderer Zielort Zielort Salzburg anderer Zielort
1. Gepäckstück:
2. Gepäckstück:
Die Wahrscheinlichkeit, dass von 2 zufällig ausgewählten Gepäckstücken mindestens 1
nicht den Zielort Salzburg hat, beträgt 97,75 %.
2) Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeit p .
3) Ordnen Sie den beiden Ereignissen jeweils die zutreffende Wahrscheinlichkeit aus
A bis D zu.
Von 5 zufällig ausgewählten
Gepäckstücken hat keines den
Zielort Salzburg.
Von 5 zufällig ausgewählten
Gepäckstücken haben alle den
Zielort Salzburg.
A (1 – p )
5
B p
5
C 1 – p
5
D 1 – (1 – p )
5
* ehemalige Klausuraufgabe (adaptiert)
b) Der Kerosinverbrauch eines bestimmten Flugzeugs auf einer bestimmten Strecke
kann als annähernd normalverteilt angenommen werden. Der Erwartungswert beträgt
μ = 845 L/100 km und die Standardabweichung beträgt σ = 25 L/100 km.
1) Ermitteln Sie dasjenige um μ symmetrische Intervall, in dem der Kerosinverbrauch mit
einer Wahrscheinlichkeit von 90 % liegt.
Nach Reparaturarbeiten soll der Erwartungswert des Kerosinverbrauchs mithilfe eines
Konfidenzintervalls neu geschätzt werden. Dabei wird angenommen, dass die Stan
dardabweichung weiterhin σ = 25 L/100 km beträgt.
Nach den Reparaturarbeiten wurde der Kerosinverbrauch in L/100 km von einer Zufallsstich
probe von 10 Flügen auf dieser Strecke gemessen:
844 840 864 820 788 858 832 817 839 796
2) Ermitteln Sie das zweiseitige 99 % Konfidenzintervall für den Erwartungswert des Kero
sinverbrauchs nach den Reparaturarbeiten.
Flughafen 2
c) In der nachstehenden Abbildung ist modellhaft ein Koffer auf einem Gepäckförderband
dar gestellt. Der Koffer bewegt sich mit der Geschwindigkeit v =
(
1,2
0,5
)
m/s vom Punkt A
zum Punkt B .
A
B
C
y
x
1) Berechnen Sie | v | in m/min.
Anschließend bewegt sich der Koffer mit der Geschwindigkeit w =
(
–1
y
w
)
m/s vom Punkt B
zum Punkt C . Die beiden Vektoren v und w stehen normal aufeinander.
2) Ermitteln Sie y
w
.
Flughafen 3
Offizielle Lösungserwartung als HTML-Text anzeigen
Lösung zu Flughafen
Lösung als kompakte PDF öffnenFlughafen 4
Möglicher Lösungsweg
a1)
Zielort Salzburg anderer Zielort
Zielort Salzburg anderer Zielort Zielort Salzburg anderer Zielort
1. Gepäckstück:
2. Gepäckstück:
p
p 1 – p
1 – p
p 1 – p
Der Punkt ist auch zu vergeben, wenn im Baumdiagramm für p = 0,15 und für 1 – p =
0,85 angegeben wird (vgl. Lösung zu a2).
a2) 0,9775 = 1 – p
2
p =
0,0225 = 0,15
a3)
Von 5 zufällig ausgewählten
Gepäckstücken hat keines den
Zielort Salzburg.
A
Von 5 zufällig ausgewählten
Gepäckstücken haben alle den
Zielort Salzburg.
B
A (1 – p )
5
B p
5
C 1 – p
5
D 1 – (1 – p )
5
b1) X ... Kerosinverbrauch in L/100 km
Berechnung mittels Technologieeinsatz:
P ( μ – a ≤ X ≤ μ + a ) = 0,90 ⇒ [803,8...; 886,1...]
b2) Berechnung mittels Technologieeinsatz:
Stichprobenmittelwert: x = 829,8
Berechnung des 99 % Konfidenzintervalls [ μ
u
; μ
o
] mithilfe der Normalverteilung:
μ
u
= 829,8 – 2,576 ∙
10
25
= 809,4...
μ
o
= 829,8 + 2,576 ∙
10
25
= 850,1...
Daraus ergibt sich folgendes Konfidenzintervall in L/100 km: [809,4...; 850,1...]
Flughafen 5
c1) | v | =
1,2
2
+ 0,5
2
= 1,3
1,3 m/s = 78 m/min
c2) v ∙ w =
(
1,2
0,5
)
∙
(
–1
y
w
)
= 0 ⇒ –1,2 + 0,5 ∙ y
w
= 0 ⇒ y
w
= 2,4
Lösungsschlüssel
a1) Ein Punkt für das Eintragen der richtigen Wahrscheinlichkeiten.
a2) Ein Punkt für das richtige Berechnen der Wahrscheinlichkeit p .
a3) Ein Punkt für das richtige Zuordnen.
b1) Ein Punkt für das richtige Ermitteln des Intervalls.
b2) Ein Punkt für das richtige Ermitteln des Konfidenzintervalls.
c1) Ein Punkt für das richtige Berechnen von | v | in m/min.
c2) Ein Punkt für das richtige Ermitteln von y
w
.
Aufgabe B_252: Tagestemperatur
Aufgabe als kompakte PDF öffnenTagestemperatur
Aufgabennummer: B_252
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich S
a) Die nachstehend angeführten 3 Messwerte wurden an einem Vormittag aufgezeichnet
und sollen mithilfe einer abschnittsweise definierten linearen Funktion T in Abhängigkeit
von der Zeit t beschrieben werden.
t in h T in °C
6 8
9 10
12 16
t ... Zeit nach Mitternacht in Stunden (h)
T ( t ) ... Temperatur nach t Stunden in Grad Celsius (°C)
Es wird angenommen, dass in den Intervallen [6; 9] und [9; 12] die Temperatur jeweils
linear zunimmt.
– Stellen Sie den Temperaturverlauf im Intervall [6; 12] grafisch dar.
– Stellen Sie die Funktion T abhängig von der Zeit t im Intervall [6; 12] auf.
– Berechnen Sie mithilfe dieser Funktion T die Temperatur um 11:30 Uhr.
b) An einem Tag im Oktober hat man einen Temperaturverlauf gemessen, der durch eine
Polynomfunktion 3. Grades mit f ( t ) = a · t
3
+ b · t
2
+ c · t + d angenähert werden
kann.
t ... Zeit nach Mitternacht in Stunden
f ( t ) ... Temperatur zum Zeitpunkt t in °C
t 2 5 8 11 14 17 20 23
f ( t ) 5,4 4,3 8,3 12,2 15,3 14 9,1 7,2
– Erstellen Sie mithilfe der Regressionsrechnung eine zu den angegebenen Werten
passende Polynomfunktion 3. Grades. (Runden Sie dabei die Koeffizienten auf 4 Nach-
kommastellen.)
– Berechnen Sie den Differenzenquotient dieser Polynomfunktion für das Intervall [6; 12].
– Beschreiben Sie, was dieser Differenzenquotient für das Intervall im Sachzusammen-
hang aussagt.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
Offizielle Lösungserwartung als HTML-Text anzeigen
Lösung zu Tagestemperatur
Lösung als kompakte PDF öffnenTagestemperatur 2
Möglicher Lösungsweg
a) Ansatz über T ( t ) = k · t + d
k 1 =
10 – 8
9 – 6
=
2
3
⇒ Punkt einsetzen: 8 =
2
3
∙ 6 + d 1
⇒ d 1 = 4
k 2 =
16 – 10
12 – 9
= 2 ⇒ Punkt einsetzen: 10 = 2 ∙ 9 + d 2
⇒ d 2 = –8
T ( t ) =
2
3
t + 4 für t ∈ 6; 9
2 t – 8 für t ∈ 9; 12
T (11,5) = 2 · 11,5 – 8 = 15
Um 11:30 Uhr ergibt das Modell 15 °C.
b) Mittels Technologieeinsatz kommt man zur folgenden Gleichung:
f ( t ) = –0,0057 · t
3
+ 0,1446 · t
2
– 0,2598 · t + 4,4186
Der Differenzenquotient wird gebildet mit:
f (12) – f (6)
12 – 6
= 0,9066 ≈ 0,91
Der Differenzenquotient sagt aus, dass die Temperatur im Intervall [6; 12] durchschnittlich um
rund 1 °C pro Stunde zunimmt.
Tagestemperatur 3
Klassifikation
£ Teil A S Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 3 Funktionale Zusammenhänge
b) 4 Analysis
Nebeninhaltsdimension:
a) 2 Algebra und Geometrie
b) —
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) A Modellieren und Transferieren
b) A Modellieren und Transferieren
Nebenhandlungsdimension:
a) B Operieren und Technologieeinsatz
b) C Interpretieren und Dokumentieren, B Operieren und Technologieeinsatz
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) schwer a) 3
b) mittel b) 3
Thema: Sonstiges
Quellen: —
Aufgabe B_024: Halterungen für Glasfassaden
Aufgabe als kompakte PDF öffnenHalterungen für Glasfassaden / B_024 / Übungsaufgabe S. 1/2
Standardisierte
Reife- und Diplomprüfung
SRDP
Halterungen für Glasfassaden
Ein Betrieb erzeugt Halterungen für Glasfassaden. Die monatlichen Produktionskosten für die
Herstellung der Halterungen bis zu einer Grenze von x = 5 000 Stück können durch folgende
Funktion K beschrieben werden:
K ( x ) = 0,00001 · x
3
– 0,025 · x
2
+ 24 · x + 3 500
x ... Produktionsmenge in Stück mit 0 ≤ x ≤ 5 000
K ( x ) ... Kosten bei der Produktionsmenge x in €
a) 1) Stellen Sie eine Gleichung der Stückkostenfunktion K auf.
2) Ermitteln Sie den lokalen Extremwert der Stückkostenfunktion K .
3) Zeigen Sie mithilfe der Differenzialrechnung, dass es sich bei diesem Extremwert um ein
lokales Minimum handelt.
b) Die Halterungen werden zu einem Preis von € 20 pro Stück verkauft.
1) Stellen Sie eine Gleichung der Gewinnfunktion G auf.
2) Ermitteln Sie den Gewinnbereich.
c) Ein Kunde bezieht die Halterungen in sehr großer Stückzahl.
Erfahrungsgemäß ist eine Halterung mit einer Wahrscheinlichkeit von 2 % fehlerhaft.
Der Kunde überprüft eine Zufallsstichprobe von 50 Halterungen.
1) Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass höchstens 1 der Halterungen in dieser
Zufallsstichprobe fehlerhaft ist.
d) Die Masse der Halterungen ist annähernd normalverteilt. In der nachstehenden Abbildung ist
der Graph der zugehörigen Dichtefunktion dargestellt.
1) Lesen Sie aus der obigen Abbildung den Erwartungswert μ und die Standardabweichung
σ ab.
265 270 275 280 285 290 295 300 305 310 315 320 325 330 335
Masse in g
Offizielle Lösungserwartung als HTML-Text anzeigen
Lösung zu Halterungen für Glasfassaden
Lösung als kompakte PDF öffnenHalterungen für Glasfassaden / B_024 / Übungsaufgabe S. 2/2
Standardisierte
Reife- und Diplomprüfung
SRDP
Möglicher Lösungsweg
a1) K ( x ) =
K ( x )
x
= 0,00001 · x
2
– 0,025 · x + 24 +
3 500
x
a2) K ′ ( x ) = 0,00002 · x – 0,025 –
3 500
x
2
K ′ ( x ) = 0
x = 1 346,519...
K (1 346,519...) = 11,067...
a3) K ″ ( x ) = 0,00002 +
7 000
x
3
K ″ (1 346,519...) = 0,00002... > 0
Die 2. Ableitung der Stückkosten ist positiv, daher liegt ein Minimum vor.
b1) G ( x ) = 20 · x – K ( x )
G ( x ) = −0,00001 · x ³ + 0,025 · x ² − 4 · x − 3 500
b2) G ( x ) = 0
( x
1
= –289,6...) x
2
= 536,1.... x
3
= 2 253,5...
Gewinnbereich: [537 Stück; 2 253 Stück]
c1) Binomialverteilung mit n = 50 und p = 0,02
X ... Anzahl der fehlerhaften Halterungen
Berechnung mittels Technologieeinsatz:
P ( X ≤ 1) = 0,7357…
Die Wahrscheinlichkeit beträgt rund 73,6 %.
d1) μ = 300 g, σ = 10 g
Ablesetoleranz für σ : [7; 13]
Aufgabe B_132: Sektkellerei
Aufgabe als kompakte PDF öffnenSektkellerei
Aufgabennummer: B_132
Technologieeinsatz: möglich erforderlich
Eine Sektkellerei erzeugt und vertreibt Sekt unterschiedlicher Marken.
x … Anzahl der produzierten oder verkauften Flaschen pro Tag
K ( x ) … Gesamtkosten bei x Flaschen pro Tag in Euro (€)
a) Man ermittelt die gesamt anfallenden Produktionskosten in Abhängigkeit von den pro
Tag abgefüllten Flaschen der Marke Dom .
x 0 100 200 300 400 500 600
K ( x ) 10 000 12 800 14 800 16 000 18 000 19 000 21 600
– Bestimmen Sie für diese Gesamtkosten mithilfe von Regression eine passende
Polynomfunktion 3. Grades.
– Zeichnen Sie die gegebenen Punkte und den Graphen der Regressionslinie.
– Dokumentieren Sie, wie man mithilfe der Differenzialrechnung die Kostenkehre
berechnen kann.
b) Die Kellerei verkauft täglich die Tagesproduktion der Sektmarke Gold zu € 40 pro Fla-
sche. Die Kostenfunktion für diese Marke lautet:
K ( x ) = 7 · 10
–5
· x ³ – 0,07 · x ² + 30 · x + 12 000
– Berechnen Sie, wie viele Flaschen mindestens und wie viele höchstens pro Tag
verkauft werden sollen, damit die Kellerei einen Gewinn macht.
Sektkellerei 2
c) Interpretieren Sie in der nachstehenden Grafik die Tangente an die Kostenfunktion K als
lineare Erlösfunktion E .
– Lesen Sie den Anstieg der Tangente und die Koordinaten des Berührpunktes T ab.
– Interpretieren Sie die Aussage der Koordinaten von T und des abgelesenen
Tangentenanstiegs im Sachzusammenhang.
– Argumentieren Sie, welche Informationen diese Grafik über den möglichen Gewinn
enthält.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
Offizielle Lösungserwartung als HTML-Text anzeigen
Lösung zu Sektkellerei
Lösung als kompakte PDF öffnenSektkellerei 3
Möglicher Lösungsweg
a) K ( x ) = 0,00006 · x ³ – 0,0602 · x ² + 33,365 · x + 10 000
Man berechnet die Kostenkehre, indem man die 2. Ableitung der Kostenfunktion gleich null setzt
und die Gleichung nach x auflöst.
b) p = 40
G ( x ) = 40 · x – (7 · 10
–5
· x ³ – 0,07 · x ² + 30 · x + 12 000)
G ( x ) = 0
Lösung mittels Technologieeinsatz:
x 1 ≈ 440,35; x 2 ≈ 963,64
Die Gewinnzone für diesen Sekt liegt zwischen mindestens 441 und höchstens 963 verkauften
Flaschen pro Tag.
c) Genau ablesen lässt sich die x -Koordinate von T : 700 Flaschen, die Kosten lassen sich nur un-
gefähr bestimmen ( ≈ 22 500). Der Anstieg beträgt ungefähr 32.
Sektkellerei 4
Der Tangentenansteig der Erlösfunktion ergibt den Verkaufspreis pro Flasche,
die Koordinaten von T ergeben das Betriebsoptimum x 0 = 700 Flaschen und den Erlös bzw. die
Gesamtkosten am Betriebsoptimum von ca. € 22.500.
Aussage: Wenn eine Flasche zu ungefähr € 32 verkauft wird, dann müsste man genau
700 Flaschen verkaufen und nimmt ca. € 22.500 ein. Die Kosten sind bei dieser Verkaufsmenge
gleich hoch wie der Erlös, das bedeutet, dass der Betrieb kostendeckend arbeitet. Es wird kein
Gewinn erwirtschaftet.
Eine angemessene Ungenauigkeit beim Ablesen der Werte wird toleriert.
Sektkellerei 5
Klassifikation
Teil A Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 5 Stochastik
b) 3 Funktionale Zusammenhänge
c) 3 Funktionale Zusammenhänge
Nebeninhaltsdimension:
a) 4 Analysis
b) —
c) 4 Analysis
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) B Operieren und Technologieeinsatz
b) A Modellieren und Transferieren
c) C Interpretieren und Dokumentieren
Nebenhandlungsdimension:
a) C Interpretieren und Dokumentieren
b) B Operieren und Technologieeinsatz
c) D Argumentieren und Kommunizieren
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) mittel a) 3
b) leicht b) 2
c) schwer c) 3
Thema: Wirtschaft
Quellen: —
Aufgabe B_507: Schlosspark
Aufgabe als kompakte PDF öffnenSchlosspark*
Aufgabennummer: B_507
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich T
a) In einem Schlosspark wird ein dreieckiges Blumenbeet
angelegt (siehe nebenstehende Abbildung – Maße in m).
s
10
10
70°
70°
1) Ergänzen Sie den nachstehenden Ausdruck durch Eintragen der richtigen Werte in die
dafür vorgesehenen Kästchen.
s =
+ – 2 · 10
2
· cos( )
Das Blumenbeet soll mit einem Vlies gegen Unkraut abgedeckt werden. Das Abdecken
des Blumenbeets kostet pro Quadratmeter € 1,42.
2) Berechnen Sie die Kosten für das Abdecken des Blumenbeets.
* ehemalige Klausuraufgabe
b) Ein rechteckiges Blumenbeet mit den Seitenlängen b und h ist in einen Bereich für Rosen
und einen Bereich für Tulpen unterteilt. Die Begrenzungslinie zwischen diesen Bereichen
kann modellhaft durch den Graphen der Funktion f beschrieben werden (siehe nachste-
hende Abbildung).
O
x in m
f ( x ) in m
f
a b
h
A
Rosen
Tulpen
1) Stellen Sie mithilfe der obigen Abbildung eine Formel zur Berechnung des Inhalts A der
grau markierten Fläche auf.
A =
f ist eine Polynomfunktion 3. Grades mit f ( x ) = a ∙ x
3
+ b ∙ x
2
+ c ∙ x + d .
Folgende Punkte liegen auf dem Graphen von f : (3 | 0,8), (5 | 2,7), (7 | 3,7), (9 | 2,3).
2) Berechnen Sie mithilfe dieser Punkte die Koeffizienten a , b , c und d .
Schlosspark 2
c) Im Schlosspark gibt es ein Labyrinth aus Hecken. Der Weg durch das Labyrinth wird durch
Aneinanderreihen der Vektoren a , b , c , ... , h (in alphabetischer Reihenfolge) beschrieben.
Dabei beginnt jeder Vektor an der Spitze des vorherigen Vektors.
Es gilt: e =
(
0
3
)
, f =
(
–2
0
)
, g =
(
1
2
)
, h =
(
4
0
)
(Maße in m)
In der nachstehenden Abbildung ist die quadratische Grundfläche des Labyrinths darge-
stellt. Der Startpunkt A des Weges durch das Labyrinth, die ersten vier Vektoren und der
Punkt P sind bereits eingezeichnet.
13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 14
y in m
10
9
8
7
6
5
4
3
2
1
0
11
12
x in m A
a
b
c
d
P
1) Tragen Sie die fehlenden Zahlen in die dafür vorgesehenen Kästchen ein.
b =
( )
2) Ermitteln Sie die Länge des Weges durch das Labyrinth vom Startpunkt A zum
Punkt P .
3) Vervollständigen Sie ausgehend vom Punkt P den Weg durch das Labyrinth durch Ein-
zeichnen der Vektoren e , f , g und h .
Schlosspark 3
4) Kreuzen Sie die auf die gegebenen Vektoren nicht zutreffende Aussage an. [1 aus 5]
Die Vektoren a und c sind Gegenvektoren.
Die Vektoren f und g haben den gleichen Betrag.
Die Vektoren f und h sind parallel.
Die Vektoren d und e haben den gleichen Betrag.
Die Vektoren d und e stehen normal aufeinander.
d) Im Schlosspark wird Schilf gepflanzt. In den ersten Wochen nach der Pflanzung wird die
Höhe einer bestimmten Pflanze notiert.
Zeit t nach der Pflanzung in Wochen 1 2 3 4 5 6
Höhe der Pflanze zur Zeit t in cm 30 34 39 44 48 52
Die Höhe dieser Pflanze soll in Abhängigkeit von der Zeit t durch die lineare Funktion h be-
schrieben werden.
t ... Zeit nach der Pflanzung in Wochen
h ( t ) ... Höhe der Pflanze zur Zeit t in cm
1) Ermitteln Sie mithilfe der Regressionsrechnung eine Gleichung der linearen Funktion h .
2) Berechnen Sie gemäß diesem Modell die Höhe der Pflanze 20 Wochen nach der
Pflanzung.
Schlosspark 4
Offizielle Lösungserwartung als HTML-Text anzeigen
Lösung zu Schlosspark
Lösung als kompakte PDF öffnenSchlosspark 5
Möglicher Lösungsweg
a1) s =
10
2
+ 10
2
– 2 · 10
2
· cos( 40° )
Der Punkt ist auch zu vergeben, wenn im 3. Kästchen das Grad-Zeichen fehlt.
a2)
1
2
∙ 10 ∙ 10 ∙ sin(40°) ∙ 1,42 = 45,637...
Die Kosten für das Abdecken des Blumenbeets betragen € 45,64.
b1) A = b ∙ h –
∫
b
a
f ( x ) d x
b2) I : f (3) = 0,8
II : f (5) = 2,7
III : f (7) = 3,7
IV : f (9) = 2,3
oder:
I : a ∙ 3
3
+ b ∙ 3
2
+ c ∙ 3 + d = 0,8
II : a ∙ 5
3
+ b ∙ 5
2
+ c ∙ 5 + d = 2,7
III : a ∙ 7
3
+ b ∙ 7
2
+ c ∙ 7 + d = 3,7
IV : a ∙ 9
3
+ b ∙ 9
2
+ c ∙ 9 + d = 2,3
Berechnung mittels Technologieeinsatz:
a = –
1
32
= – 0,03125
b =
57
160
= 0,35625
c = –
59
160
= – 0,36875
d = –
73
160
= – 0,45625
Schlosspark 6
c1) b =
( )
2
3
c2) 5 +
2
2
+ 3
2
+ 5 + 3 = 16,60...
Die Länge des Weges durch das Labyrinth vom Startpunkt A zum Punkt P beträgt rund
16,6 m.
c3)
13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 14
y in m
10
9
8
7
6
5
4
3
2
1
0
11
12
x in m A
a
b
c
d
e
f
g
h
P
c4)
Die Vektoren f und g haben den gleichen Betrag.
d1) Ermittlung mittels Technologieeinsatz:
h ( t ) = 4,49 ∙ t + 25,47 (Koeffizienten gerundet)
d2) h (20) = 115,1...
Die Höhe der Pflanze 20 Wochen nach der Pflanzung beträgt rund 115 cm.
Schlosspark 7
Lösungsschlüssel
a1) Ein Punkt für das Ergänzen der drei richtigen Werte.
a2) Ein Punkt für das richtige Berechnen der Kosten.
b1) Ein Punkt für das richtige Aufstellen der Formel.
b2) Ein Punkt für das richtige Berechnen der Koeffizienten a , b , c und d .
c1) Ein Punkt für das Eintragen der richtigen Zahlen.
c2) Ein Punkt für das richtige Ermitteln der Länge des Weges.
c3) Ein Punkt für das richtige Vervollständigen des Weges.
c4) Ein Punkt für das richtige Ankreuzen.
d1) Ein Punkt für das richtige Ermitteln der Gleichung der Funktion h .
d2) Ein Punkt für das richtige Berechnen der Höhe der Pflanze.
Aufgabe B_176: Kraftstoffverbrauch
Aufgabe als kompakte PDF öffnenKraftstoffverbrauch
Aufgabennummer: B_176
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich S
Der Kraftstoffverbrauch eines Kraftfahrzeugs ist unter anderem abhängig von der gefahrenen
Geschwindigkeit.
v … Geschwindigkeit in Kilometern pro Stunde (km/h)
K ( v ) … Kraftstoffverbrauch bei einer konstanten Geschwindigkeit v in Litern pro 100 Kilometer
(L /100 km)
a) Die nachstehende Tabelle zeigt den bei einer Testfahrt festgestellten Kraftstoffverbrauch
eines LKWs bei verschiedenen Geschwindigkeiten.
v in km/h 30 50 60
K ( v ) in L /100 km 10 9,4 11,8
Der Kraftstoffverbrauch bei dieser Testfahrt kann in einem Bereich von 30 km/h bis
70 km/h annähernd durch eine quadratische Funktion der Form K ( v ) = a · v
2
+ b · v + c
beschrieben werden.
– Stellen Sie ein Gleichungssystem für die Berechnung der Koeffizienten a , b und c auf.
– Ermitteln Sie die Funktionsgleichung K ( v ).
b) Der Kraftstoffverbrauch eines Kleinlastwagens lässt sich im Intervall [30 km/h; 70 km/h]
näherungsweise durch folgende Funktion K beschreiben:
K ( v ) = 0,005 · v
2
– 0,4 · v + 14,3
– Berechnen Sie diejenige Geschwindigkeit, bei der der Kraftstoffverbrauch minimal ist.
Kraftstoffverbrauch 2
c) Die nachstehende Grafik zeigt den Kraftstoffverbrauch eines Kleintransporters in Ab-
hängigkeit von der Geschwindigkeit beim Fahren mit gleichbleibendem Gang.
– Veranschaulichen Sie in der Grafik die momentane Änderungsrate des Kraftstoffver-
brauchs bei einer Geschwindigkeit von 60 km/h.
– Lesen Sie die momentane Änderungsrate des Kraftstoffverbrauchs bei 60 km/h ab.
d) Bei einem Test eines PKWs ergaben sich für den 4. Gang folgende Verbrauchswerte:
v in km/h 80 90 100 110 120
K ( v ) in L /100 km 5,1 5,65 6,25 6,9 7,6
Zur Beschreibung des Kraftstoffverbrauchs kann man ab 80 km/h ein Modell verwen-
den, bei dem der Verbrauch mit zunehmender Geschwindigkeit konstant steigt.
– Argumentieren Sie, welcher Funktionstyp diesem Modell gerecht wird.
– Ermitteln Sie die Gleichung der zugehörigen Funktion mittels Regression.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
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Lösung zu Kraftstoffverbrauch
Lösung als kompakte PDF öffnenKraftstoffverbrauch 3
Möglicher Lösungsweg
a) 10 = 30
2
· a + 30 · b + c
9,40 = 50
2
· a + 50 · b + c
11,8 = 60
2
· a + 60 · b + c
K ( v ) = 0,009 · v
2
– 0,75 · v + 24,4
b) K ′ ( v ) = 0,01 · v – 0,4 = 0
v = 40
K ″ ( v ) > 0
Bei 40 km/h ist der Kraftstoffverbrauch minimal.
c)
Die momentane Änderung des Kraftstoffverbrauchs bei einer Geschwindigkeit von 60 km/h be-
trägt 0,4 L / 100 km pro km/h.
Eine angemessene Ungenauigkeit wird toleriert.
d) Der passende Funktionstyp ist eine lineare Funktion, da die Steigung konstant ist.
Berechnung eines linearen Modells mittels Technologieeinsatz:
K ( v ) = 0,0625 · v + 0,05
Kraftstoffverbrauch 4
Klassifikation
£ Teil A S Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 2 Algebra und Geometrie
b) 4 Analysis
c) 4 Analysis
d) 3 Funktionale Zusammenhänge
Nebeninhaltsdimension:
a) 3 Funktionale Zusammenhänge
b) —
c) —
d) 5 Stochastik
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) A Modellieren und Transferieren
b) B Operieren und Technologieeinsatz
c) A Modellieren und Transferieren
d) D Argumentieren und Kommunizieren
Nebenhandlungsdimension:
a) B Operieren und Technologieeinsatz
b) —
c) C Interpretieren und Dokumentieren
d) B Operieren und Technologieeinsatz
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) mittel a) 2
b) mittel b) 1
c) mittel c) 2
d) mittel d) 2
Thema: Alltag
Quellen: —
