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Mathematik-Aufgabenpool: PDF-Seiten 2601–2650
Aufgabenstellungen und zugehörige offizielle Lösungserwartungen als lesbarer HTML-Text – mit direkten Sprüngen zur richtigen Seite der Sammel-PDF.
Aufgabe B_236: Intelligenzquotient
Aufgabe als kompakte PDF öffnenIntelligenzquotient
Aufgabennummer: B_236
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich S
Der Intelligenzquotient (IQ) ist eine Kenngröße zur Bewertung des allgemeinen intellektuellen
Leistungsvermögens (Intelligenz) eines Menschen. Er vergleicht die Intelligenz eines Menschen
mit der mittleren Intelligenz der Gesamtbevölkerung im selben Zeitraum und im vergleichbaren
Alter.
a) Interpretieren Sie den IQ als normalverteilte Zufallsgröße mit Erwartungswert μ = 100:
– Lesen Sie den ungefähren Wert der Standardabweichung aus der unten stehenden
Grafik ab.
– Lesen Sie die IQ-Untergrenze der intelligentesten 16 % ab.
– Schätzen Sie aus der Grafik ab, wie viel Prozent der Personen einen höheren IQ als
90 haben.
b) Bei einem IQ-Test erreichte eine Gruppe von 5 Schülerinnen und Schülern Werte von
90, 95, 100, 105 und 110 IQ-Punkten, eine andere Gruppe 85, 90, 95, 105 und 125
IQ-Punkte.
– Berechnen Sie die arithmetischen Mittel sowie die Streuungsmaße Spannweite und
Standardabweichung (auf eine Dezimalstelle gerundet) der beiden Stichproben.
– Interpretieren Sie die Unterschiede.
34 % 34 %
13,5 % 13,5 % 2,5 % 2,5 %
70 85 100 115 130
Intelligenzquotient 2
c) Eine Gruppe von 10 Schülerinnen und Schülern machte einen Intelligenztest.
Dieselben Schüler/innen füllten einen Fragebogen aus, der Aufschluss über das Selbst-
bewusstsein gibt (je höher die Punktezahl, desto größer das Selbstbewusstsein).
Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst:
IQ-Punkte x 101 96 120 105 103 90 107 98 110 103
Selbstbewusstsein y 3 1 4 3 4 2 5 2 4 2
– Ermitteln Sie die Gleichung der Regressionsgeraden.
– Stellen Sie die Punktwolke und die Regressionsgerade grafisch dar.
– Berechnen Sie mithilfe dieses Modells das Selbstbewusstsein eines Schülers
oder einer Schülerin mit einem IQ von 110.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
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Lösung zu Intelligenzquotient
Lösung als kompakte PDF öffnenIntelligenzquotient 3
Möglicher Lösungsweg
a) Standardabweichung σ ≈ 15 IQ-Punkte
Die IQ-Untergrenze der intelligentesten 16 % liegt bei 115 IQ-Punkten.
Abschätzen z. B. durch Aufteilen der Fläche unterhalb der Kurve:
Ca.
1
4
der Fläche zwischen den Grenzen 85 und 100 liegt links von der strichlierten Linie.
3
4
von 34 % ≈ 25 %
Etwa 75 % haben einen höheren IQ als 90.
b)
Gruppe 1 Gruppe 2
arithmetisches Mittel in IQ-Punkten 100 100
Spannweite in IQ-Punkten 20 40
Standardabweichung in IQ-Punkten 7,905… ≈ 7,9 15,811… ≈ 15,8
Das arithmetische Mittel ist bei beiden Gruppen gleich.
Die Spannweite und die Standardabweichung sind bei Gruppe 2 doppelt so groß wie bei
Gruppe 1.
Die Testergebnisse der Gruppe 2 (2. Stichprobe) sind um das arithmetische Mittel breiter ge-
streut. Sie liegen weniger dicht beisammen.
34 % 34 %
13,5 % 13,5 % 2,5 % 2,5 %
70 85 100 115 130
Intelligenzquotient 4
c) Gleichung der Regressionsgeraden:
– 640 x + 6 041 y = –47
bzw. y = 0,106 x – 7,944 (auf 3 Dezimalstellen gerundet)
(mit GeoGebra ermittelt – kann bei anderer Technologie geringfügig abweichen)
Bei Verwendung eines grafikfähigen Taschenrechners reicht eine Handskizze.
Ein Schüler oder eine Schülerin mit einem IQ von 110 erreicht auf der Skala für das Selbstbe-
wusstsein einen Wert von etwa 3,8.
Ableseungenauigkeiten (vor allem bei Handzeichnung) sind zu tolerieren.
Auch eine Berechnung mithilfe der Gleichung ist möglich.
Selbstbewusstsein
IQ
20 40 60 80 100 120
0
1
2
3
4
5
Intelligenzquotient 5
Klassifikation
£ Teil A S Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 5 Stochastik
b) 5 Stochastik
c) 5 Stochastik
Nebeninhaltsdimension:
a) —
b) —
c) —
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) C Interpretieren und Dokumentieren
b) B Operieren und Technologieeinsatz
c) B Operieren und Technologieeinsatz
Nebenhandlungsdimension:
a) B Operieren und Technologieeinsatz
b) C Interpretieren und Dokumentieren
c) —
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) leicht a) 3
b) leicht b) 2
c) leicht c) 3
Thema: Psychologie
Quelle: http://www.dezimmer.net/HTML/1974iq5-korrelation.htm
Aufgabe B_105: Ammonium im Fluss
Aufgabe als kompakte PDF öffnenAmmonium im Fluss
Aufgabennummer: B_105
Technologieeinsatz: möglich S erforderlich £
Die Selbstreinigungskraft eines fließenden Gewässers hängt von dessen Sauerstoffgehalt ab. Bleibt der
Sauerstoffgehalt konstant, erfolgt der Abbau von Ammonium exponentiell.
a) Bei konstanter Fließgeschwindigkeit baut ein bestimmter Fluss nach jeweils 2 Kilometern (km)
50 % des Ammoniums ab. Am Punkt A beträgt der Ammoniumgehalt 1 Milligramm pro Liter
(mg/L). Durch Einleitung von Abwasser erhöht sich der Ammoniumgehalt am Punkt B um
0,4 mg/L und am Punkt C um 0,5 mg/L.
Die nachstehende Grafik zeigt schematisch den Verlauf dieses Flusses.
– Übertragen Sie den Ammoniumgehalt in Milligramm pro Liter (mg/L) während der
ersten 6 Kilometer in ein Koordinatensystem. Wählen Sie Punkt A als Startpunkt.
Bei konstanter Fließgeschwindigkeit lässt sich der Abbau von Ammonium durch folgende Funk-
tion N beschreiben:
N ( s ) = N 0 · ℯ
–0,3466· s
s … Fließstrecke in km
N ( s ) … Ammoniumgehalt nach der Fließstrecke s in mg/L
N 0 … Anfangsgehalt an Ammonium in mg/L
– Berechnen Sie, wie hoch der Ammoniumgehalt in mg/L unmittelbar nach dem Punkt C ist.
b) Durch den Einbau von Wehrstufen soll der Sauerstoffeintrag in den Fluss und damit dessen
Selbstreinigungskraft erhöht werden. Der Fluss sollte danach imstande sein, schon nach 1 km
die Hälfte des eingetragenen Ammoniums abzubauen.
– Stellen Sie eine Formel auf, die – abhängig von der Flussstrecke und dem Anfangs-
gehalt – den Ammoniumgehalt in mg/L beschreibt.
c) An einer bestimmten Stelle des Flusses beträgt der Durchfluss 1 390 m
3
/s. Der mittlere Ammo-
niumgehalt beträgt 0,13 mg/L.
– Berechnen Sie die Menge an Ammonium (in Tonnen), die pro Tag an dieser Stelle durchfließt.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind mit passenden Maßeinheiten anzu-
geben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
C A B
4 km 5 km
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Lösung zu Ammonium im Fluss
Lösung als kompakte PDF öffnenAmmonium im Fluss 2
Möglicher Lösungsweg
a) Die Skizze kann auch durch Kenntnis der Halbwertsstrecke konstruiert werden.
Eintrag von A
NA (9) = 1 · ℯ
–0,3466·9
≈ 0,044 mg/L
Eintrag von B
NB (5) = 0,4 · ℯ
–0,3466·5
≈ 0,071 mg/L
Eintrag von C
NC = 0,5 mg/L
Gesamtgehalt an Ammonium ≈ 0,044 + 0,071 + 0,5 = 0,615 mg/L
Es sind auch andere Lösungswege möglich (z. B. Berechnung von Abschnitt zu Abschnitt).
b) N (1) = N 0 · ℯ
– λ ·1
0,5 = ℯ
– λ
ln(0,5) = – λ
λ ≈ 0,6931
N ( s ) = N 0 · ℯ
–0,6931 · s
c) 1 390
m 3
s
= 1 390 ∙
1 000
1
86 400
L
Tag
= 1,20096 ∙ 10
11 L
Tag
Transportiertes Ammonium:
= 1,20096 ∙ 10
11 L
Tag
∙ 0,13
mg
L
= 1,561248 ∙ 10
10 mg
Tag
= 1,561248 ∙ 10
10
∙ 10
–9 t
Tag
≈ 15,61
t
Tag
Pro Tag transportiert der Fluss an dieser Stelle rund 15,61 Tonnen Ammonium.
Ammoniumgehalt in mg/L
Flussstrecke in km
1
0,9
0,8
0,7
0,6
0,5
0,4
0,3
0,2
0,1
0
0 0,5 1 1,5 2 2,5 3 3,5 4 4,5 5 5,5 6 6,5 7 7,5 8 8,5 9 9,5
0,325 mg/L
0,65 mg/L
Ammonium im Fluss 3
Klassifikation
£ Teil A S Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 3 Funktionale Zusammenhänge
b) 3 Funktionale Zusammenhänge
c) 1 Zahlen und Maße
Nebeninhaltsdimension:
a) —
b) —
c) —
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) A Modellieren und Transferieren
b) A Modellieren und Transferieren
c) B Operieren und Technologieeinsatz
Nebenhandlungsdimension:
a) B Operieren und Technologieeinsatz
b) B Operieren und Technologieeinsatz
c) —
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) leicht a) 4
b) leicht b) 2
c) leicht c) 2
Thema: Umwelt
Quellen: —
Aufgabe B_072: Autofahrt (1)
Aufgabe als kompakte PDF öffnenAutofahrt (1)
Aufgabennummer: B_072
Technologieeinsatz: möglich S erforderlich £
a) Im folgenden Weg-Zeit-Diagramm ist die von einem Auto zurückgelegte Strecke s in
Metern (m) in Abhängigkeit von der Zeit t in Sekunden (s) für 0 s ≤ t ≤ 40 s dargestellt.
– Lesen Sie aus der Grafik die mittlere Geschwindigkeit des Autos für das Zeit-
intervall 15 s ≤ t ≤ 30 s ab.
– Lesen Sie aus der Grafik die momentane Geschwindigkeit des Autos für den Zeit-
punkt t = 30 s ab.
b) Die nachstehende Grafik zeigt das Geschwindigkeit-Zeit-Diagramm eines Autos für die
ersten 40 s seiner Fahrt.
t in s
s ( t ) in m
t in s
v ( t ) in m/s
Autofahrt (1) 2
– Kreuzen Sie die zutreffende Aussage über die Beschleunigungsfunktion an.
[1 aus 5]
Die Beschleunigung ist nach ungefähr 40 Sekunden gleich null. £
Die Beschleunigung ist für 0 s ≤ t ≤ 40 s positiv. £
Der Graph der Beschleunigungsfunktion ist für den Bereich
0 s ≤ t ≤ 40 s fallend.
£
Die Beschleunigung ist nach ungefähr 20 Sekunden maximal. £
Die Beschleunigung ist nach 5 Sekunden ungefähr gleich groß
wie nach 35 Sekunden.
£
c) Die Geschwindigkeit eines anderen Autos erreicht nach 25 s ihr Maximum von
15 Metern pro Sekunde (m/s) und nach einer Fahrzeit von 50 s ist sie gleich null.
Die Geschwindigkeit kann mithilfe einer quadratischen Funktion v ( t ) = a · t ² + b · t + c
beschrieben werden.
– Stellen Sie ein Gleichungssystem zur Berechnung der Parameter a , b und c auf.
– Ermitteln Sie diejenige Funktion, die die Geschwindigkeit des Autos in Abhängigkeit
von der Zeit beschreibt.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben.
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Lösung zu Autofahrt (1)
Lösung als kompakte PDF öffnenAutofahrt (1) 3
Möglicher Lösungsweg
a)
Die mittlere Geschwindigkeit beträgt
280
15
m
s
= 18,7
m
s
.
Die Momentangeschwindigkeit entspricht
der Steigung der Tangente bei t = 30 s und
beträgt rund
150
10
m
s
= 15
m
s
.
Etwaige Ableseungenauigkeiten werden toleriert!
b)
Der Graph der Beschleunigungsfunktion ist für den Bereich
0 s ≤ t ≤ 40 s fallend.
S
c) v ( t ) = a ◊ t ² + b ◊ t + c , v ′ ( t ) = 2 ◊ a ◊ t + b
1. v ′ (25) = 0 ⇒ Gleichung 1: 50 a + b = 0
2. v (25) = 15 ⇒ Gleichung 2: 625 a + 25 b + c = 15
3. v (50) = 0 ⇒ Gleichung 3: 2 500 a + 50 b + c = 0
Lösen des Gleichungssystems mittels Technologieeinsatz: v ( t ) = 1,2 ◊ t – 0,024 ◊ t ²
s ( t ) in m
t in s
s ( t ) in m
t in s
Autofahrt (1) 4
Klassifikation
£ Teil A S Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 4 Analysis
b) 4 Analysis
c) 4 Analysis
Nebeninhaltsdimension:
a) —
b) —
c) —
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) C Interpretieren und Dokumentieren
b) C Interpretieren und Dokumentieren
c) A Modellieren und Transferieren
Nebenhandlungsdimension:
a) —
b) —
c) B Operieren und Technologieeinsatz
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) leicht a) 2
b) mittel b) 1
c) leicht c) 3
Thema: Physik
Quellen: —
Aufgabe B_167: Planeten (1)
Aufgabe als kompakte PDF öffnenPlaneten (1)
Aufgabennummer: B_167
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich S
In der nachstehenden Tabelle sind die Entfernungen von Planeten zur Sonne in AE (AE = astronomische
Einheit = mittlere Entfernung von der Sonne zur Erde) und deren Umlaufzeiten um die Sonne angegeben.
Merkur Venus Erde Jupiter Saturn
mittlere Entfernung x zur Sonne in
astronomischen Einheiten (AE)
0,39 0,72 1 5,2 9,54
gerundete Umlaufzeit y in Tagen (d) 88 225 365 4 330 10 760
a) Der Zusammenhang zwischen Entfernung und Umlaufzeit wird durch y = a ∙ x
c
beschrieben.
– Bestimmen Sie aus den Werten von Venus und Erde die Parameter a und c .
b) Die Anwendung der natürlichen Logarithmusfunktion auf die Werte der obigen Tabelle führt auf
die folgende Tabelle:
Merkur Venus Erde Jupiter Saturn
Logarithmus der mittleren Entfernung zur
Sonne in astronomischen Einheiten (AE)
x –0,94 –0,33 0 1,65 2,26
Logarithmus der Umlaufzeit in Tagen (d) y 4,48 5,42 5,9 8,37 9,28
Die logarithmierten Werte müssen auf einer Geraden liegen. Durch Bestimmung der Regressions-
geraden kann man Ungenauigkeiten ausgleichen.
– Berechnen Sie die Gleichung der Regressionsgeraden.
– Berechnen Sie mithilfe der Regressionsgeraden die Umlaufzeit in Tagen für den Mars
(mittlere Entfernung zur Sonne = 1,53 AE).
Planeten (1) 2
– Erklären Sie, warum die beiden im Folgenden angegebenen Korrelationskoeffizienten für die in
der Grafik dargestellten Regression nicht richtig sein können.
r 1 ≈ – 0,999
r 2 ≈ 1,01
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind mit pas-
senden Maßeinheiten anzugeben.
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Lösung zu Planeten (1)
Lösung als kompakte PDF öffnenPlaneten (1) 3
Möglicher Lösungsweg
a) y = a ∙ x
c
365 = a ∙ 1
c
225 = a ∙ 0,72
c
a = 365
225
365
= 0,72
c
c =
ln (
225
365
)
ln (0,72)
≈ 1,47
b) Berechnung mit Technologie: y = 1,49716 x + 5,89950
Geradensteigung 1,49716 (Steigungsdreieck) Ordinatenabschnitt 5,89950
Berechnung Mars:
y = 1,49716 ln(1,53) + 5,89950 ≈ 6,536
ℯ
6,536
≈ 690
Die Umlaufzeit beträgt gerundet 690 Tage.
Beobachtung: Alle Punkte liegen beinahe auf der Geraden, die Steigung ist positiv. Der Korrela-
tionskoeffizient muss sich daher sehr nahe an 1 befinden und positiv sein.
r 1 ≈ –0,999 nicht passend, weil zwar nahe genug an 1, aber negativ; passt nicht zu positiver
Steigung der Regressionsgeraden
r 2 ≈ 1,01 nicht passend, weil größer als 1
Planeten (1) 4
Klassifikation
£ Teil A S Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 2 Algebra und Geometrie
b) 5 Stochastik
Nebeninhaltsdimension:
a) 3 Funktionale Zusammenhänge
b) —
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) B Operieren und Technologieeinsatz
b) B Operieren und Technologieeinsatz
Nebenhandlungsdimension:
a) —
b) D Argumentieren und Kommunizieren
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) mittel a) 3
b) mittel b) 4
Thema: Physik
Quellen: —
Aufgabe B_510: Zahlen können auch komplex sein
Aufgabe als kompakte PDF öffnenZahlen können auch komplex sein*
Aufgabennummer: B_510
Technologieeinsatz: möglich T erforderlich £
Viele Vorgänge in der Elektrotechnik können modellhaft mithilfe von komplexen Zahlen be-
schrieben werden. Dabei wird die imaginäre Einheit mit j bezeichnet.
a) 1) Zeichnen Sie in der nachstehenden Abbildung die komplexe Zahl z
1
= 2 · ℯ
–j ∙
π
2 ein.
2) Zeichnen Sie in der nachstehenden Abbildung die beiden komplexen Zahlen z
2
und z
3
ein, die den Realteil –3 und den Betrag 5 haben.
0 1 2 3 4 5 –1 –2 –3 –4 –5
0
2j
– 2j
– j
– 3j
– 4j
– 5j
j
3j
4j
5j imaginäre Achse
reelle Achse
b) Zu jeder komplexen Zahl z = a + b ∙ j mit a , b ∈ ℝ gibt es die konjugiert komplexe Zahl
z * = a – b ∙ j.
1) Zeigen Sie allgemein, dass z ∙ z * eine reelle Zahl ist.
* ehemalige Klausuraufgabe
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Lösung zu Zahlen können auch komplex sein
Lösung als kompakte PDF öffnenZahlen können auch komplex sein 2
Möglicher Lösungsweg
a1 und a2)
imaginäre Achse
reelle Achse
0 1 2 3 4 5 –1 –2 –3 –4 –5
0
2j
– 2j
– j
– 3j
– 4j
– 5j
j
3j
4j
5j
z
2
z
3
z
1
Auch ein Einzeichnen der komplexen Zahlen als Punkte in der Gauß’schen
Zahlenebene ist als richtig zu werten.
b1) z ∙ z * = ( a + b ∙ j) ∙ ( a – b ∙ j) = a
2
– b
2
∙ j
2
= a
2
+ b
2
Mit a , b ∈ ℝ ist auch a
2
+ b
2
∈ ℝ .
Lösungsschlüssel
a1) Ein Punkt für das richtige Einzeichnen von z
1
.
a2) Ein Punkt für das richtige Einzeichnen von z
2
und z
3
.
b1) Ein Punkt für das richtige Zeigen.
Aufgabe B_058: Gewächshaus
Aufgabe als kompakte PDF öffnenGewächshaus
Aufgabennummer: B_058
Technologieeinsatz: möglich £ erforderlich S
Für die Anzucht von Paradeisern wird ein Gewächshaus aus Glas gebaut (siehe Abbildung).
a) – Zeigen Sie, wie man die gegebene Formel für die Berechnung des Materialbedarfs an
Glas für alle 4 Seitenwände und das aus 4 Glasplatten bestehende Dach erhält.
O = b ∙ 2 ∙ h +
h 2
2
+
h 3
2
+ a ∙ (2 ∙ h + h
1
)
b) – Berechnen Sie denjenigen Winkel, den die lange schräge Kante d des Dachs mit der
waagrechten Kante a einschließt. Maße: a = 3,8 m, d = 3,2 m, c = 1,3 m.
c) Von der in einer Paradeiserpflanze vorhandenen Flüssigkeitsmenge verdunsten täglich
45 %. Über das Erdreich nimmt die Pflanze im gleichen Zeitraum 12 Milliliter (ml) Flüssig-
keit auf. Zu Beginn des Beobachtungszeitraumes enthält die Pflanze 15 ml Flüssigkeit.
Die Zunahme der Flüssigkeitsmenge in der Paradeiserpflanze kann durch folgende
Funktion y beschrieben werden:
y ( t ) = a ⋅ (1 – ℯ
b ⋅ t
) + c
t ... Zeit in Tagen
y ( t ) ... Flüssigkeitsmenge in der Pflanze zum Zeitpunkt t in ml
– Erstellen Sie (ohne Verwendung der Funktionsgleichung) eine Tabelle und eine Grafik,
die die tägliche Flüssigkeitsmenge in der Paradeiserpflanze für 15 Tage angeben.
– Ermitteln Sie die Parameter a , b und c . Verwenden Sie dazu die Daten der zuvor er-
stellten Tabelle.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind mit passenden Maßeinheiten anzu-
geben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
b
a
h 2
h
h 1
h 3 . .
.
c d
c
d
Offizielle Lösungserwartung als HTML-Text anzeigen
Lösung zu Gewächshaus
Lösung als kompakte PDF öffnenGewächshaus 2
Möglicher Lösungsweg
a) Die Oberfläche des Glashauses setzt sich aus 4 Rechtecken und 4 Dreiecken zusammen:
O = 2 ∙ a ∙ h + b ∙ h +
a ∙ h 1
2
+
b ∙ h 2
2
+
b ∙ h 3
2
Durch Umformung erhält man:
O = 2 ∙ a ∙ h + 2 ∙ b ∙ h + a ∙ h 1 +
b ∙ h 2
2
+
b ∙ h 3
2
O = b ∙ 2 ∙ h +
h 2
2
+
h 3
2
+ a ∙ (2 ∙ h + h
1
)
b) (Skizze nicht explizit verlangt.)
c ² = a ² + d ² – 2 ⋅ a ⋅ d ⋅ cos( α )
α = arccos
c
2
– a
2
– d
2
– 2 ∙ a ∙ d
α = 19,0362...° ≈ 19°
Der Winkel beträgt etwa 19°.
c
d
a
α
Gewächshaus 3
c) Die Tabelle wird z. B. in Excel iterativ erstellt: ( xn +1 = 0,55 ⋅ xn + 12).
Aus der Tabelle wird anschließend die Grafik erstellt.
Tag
Flüssigkeit in der
Pflanze in ml
0 15,00
1 20,25
2 23,14
3 24,73
4 25,60
5 26,08
6 26,34
7 26,49
8 26,57
9 26,61
10 26,64
11 26,65
12 26,66
13 26,66
14 26,66
15 26,67
Für die Ermittlung der Parameter a , b und c wird aus der Tabelle abgelesen:
t = 0, y = 15 ⇒ c = 15
Der Grenzwert der Funktion für t → ∞ ist ca. 26,67. ⇒ a = 26 ,67 – 15
a ≈ 11,67
Die Ermittlung von b erfolgt durch Einsetzen eines Punktes, z. B. (1|20,25), und Lösen der
Exponentialgleichung:
20,25 = 11,67 ⋅ (1 – ℯ
b ⋅ 1
) + 15 ⇒ b ≈ – 0, 6
y ( t ) = 11,67 ⋅ (1 – ℯ
– 0,6 ⋅ t
) + 15
Auch andere korrekte Lösungswege sind zulässig.
0
5
10
15
20
25
30
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
Flüssigkeit
in ml
Zeit in Tagen
Gewächshaus 4
Klassifikation
£ Teil A S Teil B
Wesentlicher Bereich der Inhaltsdimension:
a) 2 Algebra und Geometrie
b) 2 Algebra und Geometrie
c) 3 Funktionale Zusammenhänge
Nebeninhaltsdimension:
a) —
b) —
c) 2 Algebra und Geometrie
Wesentlicher Bereich der Handlungsdimension:
a) A Modellieren und Transferieren
b) B Operieren und Technologieeinsatz
c) A Modellieren und Transferieren
Nebenhandlungsdimension:
a) B Operieren und Technologieeinsatz
b) A Modellieren und Transferieren
c) B Operieren und Technologieeinsatz, C Interpretieren und Dokumentieren
Schwierigkeitsgrad: Punkteanzahl:
a) leicht a) 2
b) leicht b) 2
c) schwer c) 4
Themen: Architektur, Biologie
Quellen: —
Aufgabe B_054: Raketenstart
Aufgabe als kompakte PDF öffnenRaketenstart
Aufgabennummer: B_054
Technologieeinsatz: möglich S erforderlich £
Trägerraketen ermöglichen es, schwere Nutzlasten in die Erdumlaufbahn zu befördern. Ariane 5
ist die leistungsfähigste europäische Trägerrakete.
Beim Start der Ariane 5 lässt sich der senkrecht nach oben zurückgelegte Weg s in Abhängig-
keit von der Zeit t modellhaft annähernd durch eine quadratische Funktion beschreiben.
a)
t … Zeit in Sekunden (s)
s ( t ) … zurückgelegter Weg in Metern (m) zum Zeitpunkt t
– Stellen Sie die allgemeine Funktion s für den gegebenen Zusammenhang auf.
– Ermitteln Sie mithilfe der Werte aus der Tabelle die entsprechenden Parameter der
Funktion s .
b) Folgender Graph beschreibt modellhaft den zurückgelegten Weg s in Abhängigkeit von
der Zeit t in der Startphase der Rakete:
– Erklären Sie den Unterschied zwischen der Momentangeschwindigkeit v für den Zeit-
punkt t 0 = 30 s und der Durchschnittsgeschwindigkeit v für ∆ t = 30 s – 0 s mithilfe der
Begriffe Differenzenquotient und Differenzialquotient .
– Veranschaulichen Sie diese in obiger Grafik.
t in s s ( t ) in m
0 0
2 16,1
4 53,8
0
1000
2000
3000
4000
5000
0 10 20 30 40
s in m
t in s
Raketenstart 2
c) Die Beschleunigung der Ariane 5 in der Startphase beträgt etwa 5,4 m/s ² .
– Stellen Sie die Funktionen für die Beschleunigung, die Geschwindigkeit und den Weg
in Abhängigkeit von der Zeit auf.
d) Der Graph stellt die Geschwindigkeit-Zeit-Funktion v der Rakete in den ersten 5 Sekun-
den des Starts dar.
– Veranschaulichen Sie die Abhängigkeit der Beschleunigung-Zeit-Funktion a und der
Weg-Zeit-Funktion s von der gegebenen Funktion v , indem Sie a und s zeichnen.
– Erklären Sie, was man aus der Kenntnis der Eigenschaften des Graphen von v über
die Graphen von a und s aussagen kann.
Hinweis zur Aufgabe:
Lösungen müssen der Problemstellung entsprechen und klar erkennbar sein. Ergebnisse sind
mit passenden Maßeinheiten anzugeben. Diagramme sind zu beschriften und zu skalieren.
0
10
20
30
0 1 2 3 4 5
v in
m/s
t in s !
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Lösung zu Raketenstart
Lösung als kompakte PDF öffnenRaketenstart 3
Möglicher Lösungsweg
a) Aufstellen der allgemeinen Gleichung einer quadratischen Funktion:
s ( t ) = at
2
+ bt + c
Aufstellen eines Gleichungssystems:
I: c = 0
II: 4 a + 2 b = 16,1
III: 16 a + 4 b = 53,8
Lösen des linearen Gleichungssystems:
a = 2,7, b = 2,65, c = 0
s ( t ) = 2,7 t
2
+ 2,65 t
Alternative Lösungen über Datenfit-Routine sind auch zulässig,
z. B. mit GeoGebra: TrendPoly {Liste von Punkten; Grad der Funktion}.
b)
v t =
∆ s
∆ t
... Steigung der Sekante, Differenzenquotient
Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist der Differenzenquotient aus Wegdifferenz durch Zeitdiffe-
renz. (In diesem Fall ist ∆ t = 30 s , ∆ s errechnet man aus der Funktionsgleichung.)
v ( t ) = lim ∆ t → 0
∆ s
∆ t
=
d s
d t
= s ′ ( t ) … Steigung der Tangente, Differenzialquotient
Die Momentangeschwindigkeit erhält man durch die Bildung des Grenzwerts des Differenzen-
quotienten, wobei man ∆ t gegen 0 streben lässt. Der Differenzialquotient ist die erste Ableitung
des Weges nach der Zeit und die Steigung der Tangente an der Stelle t = 30 s.
0
1000
2000
3000
4000
5000
0 10 20 30 40
s in m
t in s
Tangente
Sekante
