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Algebra · Analysis

Funktionen für die Matura

Funktionen beschreiben, wie eine Größe von einer anderen abhängt. Für die Mathe-Matura musst du Darstellungen verbinden, Parameter deuten und passende Modelle auswählen können.

Was ist eine Funktion?

Eine Funktion ordnet jedem zulässigen Wert x genau einen Funktionswert f(x) zu. Du kannst sie als Formel, Wertetabelle, Graph oder Textbeschreibung erhalten. In Prüfungsaufgaben ist gerade der Wechsel zwischen diesen Darstellungen wichtig.

Merke: Eine Nullstelle erfüllt f(x) = 0. Der y-Achsenabschnitt ist f(0). Steigen die Funktionswerte, ist die Funktion im betrachteten Bereich monoton steigend.

Die wichtigsten Funktionstypen

TypGrundformTypische Bedeutung
Linearf(x) = k · x + dKonstante Änderung; k ist die Steigung
Quadratischf(x) = a · x² + b · x + cParabel mit Hoch- oder Tiefpunkt
Polynomf(x) = aₙxⁿ + … + a₀Flexible Modelle mit mehreren Extremstellen
Exponentiellf(x) = a · bˣGleicher prozentueller Zu- oder Abnahmefaktor

Bei linearen Funktionen kommt in gleichen Schritten immer derselbe absolute Betrag hinzu. Bei Exponentialfunktionen wird in gleichen Schritten immer mit demselben Faktor multipliziert. Diese Unterscheidung ist eine häufige Prüfungsfrage.

Durchgerechnetes Beispiel

Ein Taxi verlangt eine Grundgebühr von 4 Euro und zusätzlich 2,40 Euro pro gefahrenem Kilometer.

Funktionsgleichung:

K(x) = 2,40 · x + 4

Die Steigung 2,40 ist der Preis pro Kilometer. Der y-Achsenabschnitt 4 ist die Grundgebühr. Für 12 km gilt:

K(12) = 2,40 · 12 + 4 = 32,80 €

Umgekehrt kostet eine Fahrt mit 25 Euro:

25 = 2,40 · x + 4 ⇒ x = 8,75 km

Typische Aufgaben in der Mathematik-Matura

Häufiger Fehler: Ein Wachstumsfaktor von 1,03 bedeutet eine Zunahme um 3 %, nicht um 103 %. Bei einer Abnahme um 3 % lautet der Faktor 0,97.

Funktionen selbst üben

In Pi Mal Daumen findest du Lernpfade zu linearen, polynomialen und exponentiellen Funktionen sowie echte Matura-Aufgaben mit Lösungsweg.