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Mathematik-Matura Mai 2019 · Berufsreifeprüfung – Aufgaben
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Klasse/Jahrgang:
BHS / BRP
8. Mai 2019
Angewandte Mathematik
BAfEP, BASOP
Berufsreifeprüfung
Mathematik
BRP
Standardisierte kompetenzorientierte schriftliche
Reife- und Diplomprüfung / Berufsreifeprüfung
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Hinweise zur Aufgabenbearbeitung
Liebe Kandidatin! Lieber Kandidat!
Es gilt folgender Beurteilungsschlüssel:
44–48 Punkte Sehr gut
38– 43 Punkte Gut
31– 37 Punkte Befriedigend
23–30 Punkte Genügend
0–22 Punkte Nicht genügend Viel Erfolg!
So ändern Sie Ihre Antwort bei Aufgaben zum
Ankreuzen:
1. Übermalen Sie das Kästchen mit der nicht mehr
gültigen Antwort.
2. Kreuzen Sie dann das gewünschte Kästchen an.
Hier wurde zuerst die Antwort „5 + 5 = 9“ gewählt und dann auf „2 + 2 = 4“ geändert.
1 + 1 = 3
2 + 2 = 4 T
3 + 3 = 5
4 + 4 = 4
5 + 5 = 9
So wählen Sie eine bereits übermalte Antwort:
1. Übermalen Sie das Kästchen mit der nicht mehr
gültigen Antwort.
2. Kreisen Sie das gewünschte übermalte Kästchen
ein.
Hier wurde zuerst die Antwort „2 + 2 = 4“ übermalt und dann wieder gewählt.
1 + 1 = 3
2 + 2 = 4
3 + 3 = 5
4 + 4 = 4
5 + 5 = 9
Das vorliegende Aufgabenheft enthält Teil-A-Auf gaben und Teil-B-Aufgaben mit jeweils unterschiedlich vielen Teil aufgaben. Die Teilaufgaben
sind unabhängig voneinander bearbeitbar. Ihnen
stehen insgesamt 270 Minuten an reiner Arbeitszeit zur Verfügung.
Verwenden Sie für die Bearbeitung ausschließlich
dieses Aufgabenheft und das Ihnen zur Verfügung gestellte Arbeitspapier. Schreiben Sie Ihren
Namen und Ihren Jahrgang bzw. Ihre Klasse in
die dafür vorgesehenen Felder auf dem Deckblatt
des Aufgabenhefts sowie Ihren Namen und die
fortlaufende Seitenzahl auf jedes verwendete Blatt
Arbeitspapier. Geben Sie bei der Beantwortung
jeder Teilaufgabe deren Bezeichnung (z. B.: 3d1)
auf dem Arbeitspapier an.
In die Beurteilung wird alles einbezogen, was nicht
durchgestrichen ist. Streichen Sie Notizen durch.
Die Verwendung von approbierten Formelheften
bzw. von der Formel sammlung für die SRDP in
Angewandter Mathematik und von elektronischen
Hilfsmitteln (z. B. grafikfähiger Taschenrechner oder
andere entsprechende Technologie) ist erlaubt,
sofern keine Kommunikationsmöglichkeit (z. B. via
Internet, Intranet, Bluetooth, Mobilfunknetzwerke
etc.) gegeben ist und der Zugriff auf Eigendateien
im elektronischen Hilfsmittel nicht möglich ist.
Eine Erläuterung der Antwortformate liegt im Prüfungsraum zur Durchsicht auf.
Handreichung für die Bearbeitung
– Jede Berechnung ist mit einem nachvollziehbaren Rechenansatz und einer nachvollziehbaren
Dokumentation des Technologieeinsatzes (die
verwendeten Ausgangsparameter und die verwendete Technologiefunktion müssen angegeben werden) durchzuführen.
– Selbst gewählte Variablen sind zu erklären und
gegebenenfalls mit Einheiten zu benennen.
– Ergebnisse sind eindeutig hervorzuheben.
– Ergebnisse sind mit entsprechenden Einheiten
anzugeben, wenn dies in der Handlungsan weisung explizit gefordert wird.
– Werden Diagramme oder Skizzen als Lösungen
erstellt, so sind die Achsen zu skalieren und zu
beschriften.
– Werden geometrische Skizzen erstellt, so sind
die lösungsrelevanten Teile zu beschriften.
– Vermeiden Sie frühzeitiges Runden.
– Legen Sie allfällige Computerausdrucke der
Lösung mit Ihrem Namen beschriftet bei.
– Wird eine Aufgabe mehrfach gerechnet, so sind
alle Lösungswege bis auf einen zu streichen.
Aufgabe 1: Die Adria-Wien-Pipeline
Im Original auf Seite 3 öffnen3
Aufgabe 1
Die Adria-Wien-Pipeline
Österreich muss einen Großteil seines Erdölbedarfs durch Importe von Rohöl decken. Diese
Importe werden vorwiegend über die Adria-Wien-Pipeline durchgeführt, die von Triest nach
Wien-Schwechat führt.
a) Die folgende Tabelle gibt die nach Österreich importierten Rohölmengen in den Jahren 2006
bis 2014 an:
Jahr 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
importierte Rohölmenge
in Millionen Tonnen
7,7 7,6 7,9 7,4 6,8 7,3 7,4 7,8 7,5
Quelle: https://www.wko.at/branchen/industrie/mineraloelindustrie/jahresberichte.html [22.11.2018].
1) Ermitteln Sie das arithmetische Mittel und die Standardabweichung der importierten
Rohölmengen für diesen Zeitraum in Millionen Tonnen. [1 Punkt]
b) Modellhaft betrachtet ist die Pipeline ein Drehzylinder mit dem Durchmesser d und der Höhe l .
Der Innendurchmesser der Pipeline beträgt d = 457,2 mm. Die Länge der Pipeline beträgt
rund l = 416 km.
In der Erdölindustrie wird für das Volumen von Rohöl häufig die Einheit Barrel verwendet.
Es gilt: 1 Barrel ≈ 0,159 m
3
1) Berechnen Sie, wie viele Barrel Rohöl die vollständig befüllte Pipeline fasst. [2 Punkte]
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Im Original auf Seite 4 öffnen4
c) Das Gesamtvolumen an Rohöl, das im Zeitintervall [0; t ] einen Kontrollpunkt in der Pipeline
passiert, kann näherungsweise durch die Funktion R in Abhängigkeit von der Zeit t modelliert
werden. Der Graph der Funktion R ist in der nachstehenden Abbildung dargestellt.
R
Zeit t in h
Gesamtvolumen an Rohöl R ( t ) in m
3
8 7 6 5 4 3 2 1 0 9
0
8 000
7 000
6 000
5 000
4 000
3 000
2 000
1 000
9 000
1) Erstellen Sie mithilfe des oben dargestellten Graphen eine Gleichung der Funktion R .
[1 Punkt]
Die Durchflussrate D ( t ) zum Zeitpunkt t ist die momentane Änderungsrate der Funktion R .
2) Zeichnen Sie im nachstehenden Koordinatensystem den Graphen der Durchfluss rate ein.
[1 Punkt]
Zeit t in h
Durchflussrate D ( t ) in m
3
/h
8 7 6 5 4 3 2 1 0 9
0
1 600
1 400
1 200
1 000
800
600
400
200
1 800
Aufgabe 2: Vitamin C
Im Original auf Seite 5 öffnen5
Aufgabe 2
Vitamin C
a) Der Vitamin-C-Gehalt eines Apfels nimmt nach der Ernte exponentiell ab. Alle 4 Wochen
nimmt der Vitamin-C-Gehalt um 20 % bezogen auf den Wert zu Beginn dieser 4 Wochen ab.
Ein bestimmter Apfel hat bei der Ernte einen Vitamin-C-Gehalt von 18 mg.
Der Vitamin-C-Gehalt dieses Apfels in Milligramm soll in Abhängigkeit von der Zeit t in Wochen
beschrieben werden.
1) Erstellen Sie eine Gleichung der zugehörigen Funktion. Wählen Sie t = 0 für den Zeitpunkt
der Ernte. [1 Punkt]
2) Berechnen Sie den Vitamin-C-Gehalt dieses Apfels 36 Wochen nach der Ernte. [1 Punkt]
b) Der Vitamin-C-Gehalt von Tabletten der Sorte Zitruspower ist annähernd normalverteilt mit
dem Erwartungswert μ = 100 mg und der Standardabweichung σ = 5 mg.
1) Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass der Vitamin-C-Gehalt einer zufällig ausgewählten Tablette zwischen 92 mg und 110 mg liegt. [1 Punkt]
c) Nach der Einnahme einer Vitamin-C-Tablette steigt die Vitamin-C-Konzentration im Blut zunächst an und sinkt danach wieder ab.
Die Funktion c beschreibt näherungsweise den zeitlichen Verlauf der Vitamin-C-Konzentration
im Blut einer bestimmten Person.
c ( t ) = 24 ∙ ( ℯ
–0,0195 ∙ t
– ℯ
–1,3 ∙ t
) + 3
t ... Zeit seit der Einnahme der Vitamin-C-Tablette in h
c ( t ) ... Vitamin-C-Konzentration im Blut zur Zeit t in Mikrogramm pro Milliliter (μg/ml)
1) Zeigen Sie, dass die maximale Vitamin-C-Konzentration im Blut der Person gerundet
25,18 μg/ml beträgt. [1 Punkt]
2) Kreuzen Sie denjenigen Ausdruck an, der die maximale Vitamin-C-Konzentration in mg/L
angibt. [1 aus 5] [1 Punkt]
0,02518 mg/L
25,18 mg/L
25 180 mg/L
0,00002518 mg/L
25 180 000 mg/L
Aufgabe 3: Glücksspiel
Im Original auf Seite 6 öffnen6
Aufgabe 3
Glücksspiel
Bei einem Glücksspiel werden aus verschiedenen Gefäßen Kugeln zufällig gezogen.
a) Im ersten Gefäß befinden sich insgesamt a Kugeln. 7 dieser Kugeln sind rot, die anderen Kugeln sind weiß.
Es wird 1 Kugel aus diesem Gefäß gezogen.
1) Erstellen Sie mithilfe von a einen Ausdruck zur Berechnung der folgenden Wahrscheinlichkeit:
P („die gezogene Kugel ist weiß“) =
[1 Punkt]
Aus diesem Gefäß mit a Kugeln zieht Elena 1 Kugel und legt diese Kugel anschließend in das
Gefäß zurück. Dann zieht sie wieder 1 Kugel.
2) Vervollständigen Sie das nachstehende Baumdiagramm so, dass es den beschriebenen
Sachverhalt wiedergibt. [1 Punkt]
rot weiß
weiß weiß rot rot
Die Wahrscheinlichkeit, dass Elena 2-mal eine rote Kugel zieht, beträgt 12,25 %.
3) Berechnen Sie die Anzahl a . [1 Punkt]
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Im Original auf Seite 7 öffnen7
b) Im zweiten Gefäß befinden sich 6 schwarze und 2 blaue Kugeln.
Aus diesem Gefäß zieht Susi 1 Kugel und legt diese Kugel anschließend in das Gefäß zurück.
Das macht sie insgesamt 5-mal.
1) Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass Susi dabei genau 3-mal eine schwarze Kugel
zieht. [1 Punkt]
c) Im dritten Gefäß befinden sich 12 Kugeln. 7 dieser Kugeln sind grün, die anderen Kugeln sind
gelb.
Aus diesem Gefäß zieht Moritz 1 Kugel und legt diese Kugel anschließend in das Gefäß
zurück. Das macht er insgesamt 3-mal.
1) Ergänzen Sie die Textlücken im folgenden Satz durch Ankreuzen so, dass eine korrekte
Aussage entsteht. [Lückentext]
Die Wahrscheinlichkeit, dass
1
, ist durch den Ausdruck
2
gegeben. [1 Punkt]
1
alle 3 Kugeln grün sind
mindestens 1 Kugel grün ist
höchstens 1 Kugel grün ist
2
1 –
(
5
12
)
3
1 –
(
7
12
)
3
(
5
12
)
3
Aufgabe 4: Bahnverkehr in Österreich
Im Original auf Seite 8 öffnen8
Aufgabe 4
Bahnverkehr in Österreich
a) Eine Bahnfahrt von Wien nach Graz dauert 2 Stunden und 35 Minuten. Die mittlere Reise geschwindigkeit beträgt dabei rund 81,83 km/h. Im Jahr 2026 soll der Semmering-Basis tunnel fertiggestellt werden. Dadurch wird sich die Fahrtstrecke um 13,7 Kilometer und die
Fahrtdauer um 50 Minuten verkürzen.
1) Berechnen Sie die mittlere Reisegeschwindigkeit zwischen Wien und Graz für die verkürzte
Fahrt. [2 Punkte]
b) Die Fahrtstrecke im Semmering-Basistunnel wird 27,3 Kilometer lang sein und eine (als kon stant angenommene) Steigung von 0,84 % haben.
In der folgenden Berechnung des Höhenunterschieds Δ h in Metern auf dieser Fahrtstrecke ist
genau ein Fehler passiert:
Steigungswinkel: α = arctan(0,0084) = 0,48127…°
Δ h =
27 300 m
sin( α )
= 3 250 114,6… m
1) Stellen Sie die Berechnung und das Ergebnis richtig. [1 Punkt]
c) Im nachstehenden Diagramm sind die Fahrgastzahlen der Österreichischen Bundesbahnen
für die Jahre 2010 bis 2014 dargestellt.
209,8 209,3
224,1
233,2
235,1
190
200
210
220
230
240
2013 2012 2011 2010 2014
Anzahl der
Fahrgäste in Millionen
Jahr
Datenquelle: Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (Hrsg.): Fahrgastrechte-Statistik Bahn 2014 , 2016, S. 4.
https://www.apf.gv.at/files/1-apf-Homepage/1g-Publikationen/Fahrgastrechtestatistik-2014.pdf [22.11.2018].
1) Berechnen Sie die Spannweite der angegebenen Fahrgastzahlen in Millionen. [1 Punkt]
Es wird folgende Berechnung durchgeführt:
235,1 – 209,8
209,8
≈ 0,12
2) Interpretieren Sie das Ergebnis dieser Berechnung im gegebenen Sachzusammenhang.
[1 Punkt]
Aufgabe 5: Sonnenaufgang
Im Original auf Seite 9 öffnen9
Aufgabe 5
Sonnenaufgang
a) Während der Morgendämmerung wird es kontinuierlich heller. Die Be leuchtungsstärke bei
klarem Himmel kann an einem bestimmten Ort in Abhängigkeit von der Zeit näherungsweise
durch folgende Exponential funktion E beschrieben werden:
E ( t ) = 80 · a
t
mit –60 ≤ t ≤ 30
t ... Zeit in min, wobei t = 0 der Zeitpunkt des Sonnenaufgangs ist
E ( t ) ... Beleuchtungsstärke zur Zeit t in Lux
a ... Parameter
1) Interpretieren Sie die Zahl 80 in der Funktionsgleichung von E im gegebenen Sachzusammenhang. [1 Punkt]
Die Beleuchtungsstärke verdoppelt sich alle 5 min.
2) Berechnen Sie den Parameter a . [1 Punkt]
b) An einem Wintertag wurde die Beleuchtungsstärke E in Lux am Morgen und zu Mittag
gemessen. Die dekadischen Logarithmen (Logarithmen zur Basis 10) der beiden Mess ergebnisse sind nachstehend dargestellt:
lg( E
Morgen
) lg( E
Mittag
)
lg( E ) 5 4 3 2 1 0 –1 –2 6
Marco behauptet, die Beleuchtungsstärke E sei an diesem Tag zu Mittag 4-mal so hoch wie
am Morgen gewesen.
1) Zeigen Sie, dass Marcos Behauptung falsch ist. [1 Punkt]
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Im Original auf Seite 10 öffnen10
c) In der nachstehenden Grafik ist die jeweilige Uhrzeit des Sonnenaufgangs in Wien für die ersten 150 Tage eines Jahres dargestellt.
0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 110 120 130 140 150
0
5
6
7
8
9
Uhrzeit des Sonnenaufgangs
in Stunden
Zeit seit Jahresbeginn in Tagen
Zeitumstellung
auf Sommerzeit
1) Ermitteln Sie mithilfe der obigen Grafik, wie viele Tage nach der Zeitumstellung der Sonnenaufgang erstmals zu einer früheren Uhrzeit als unmittelbar vor der Zeitumstellung
statt findet. [1 Punkt]
Im Zeitintervall [0; 40] kann die Uhrzeit des Sonnenaufgangs näherungsweise durch eine
quadratische Funktion f modelliert werden.
f ( t ) = a ∙ t
2
+ c
t … Zeit seit Jahresbeginn in Tagen
f ( t ) … Uhrzeit des Sonnenaufgangs am Tag t in Stunden
2) Argumentieren Sie anhand der obigen Grafik, dass der Parameter a dabei negativ sein
muss. [1 Punkt]
Aufgabe 6: Lauftraining
Im Original auf Seite 11 öffnen11
Aufgabe 6 (Teil B)
Lauftraining
Anna, Beate und Clara bereiten sich auf einen Laufwettbewerb vor. Dabei verfolgen sie unterschiedliche Trainingspläne.
a) Anna und Beate überlegen sich folgende Trainingspläne:
Trainingstag
1 2 3 4
Länge der
Trainingsstrecke in km
Anna 1,5 1,65 1,815
Beate 1,5 2 2,5
1) Zeigen Sie, dass die Längen der Trainings strecken von Anna an den ersten 3 Tagen eine
geometrische Folge bilden. [1 Punkt]
2) Stellen Sie für diese Folge ein rekursives Bildungsgesetz auf. [1 Punkt]
Die Längen der Trainingsstrecken von Beate an den ersten 3 Tagen bilden eine arithmetische
Folge.
3) Stellen Sie für diese Folge ein rekursives Bildungsgesetz auf. [1 Punkt]
4) Ergänzen Sie unter Verwendung der jeweiligen Bildungsgesetze die fehlenden Werte in der
letzten Spalte der obigen Tabelle. [1 Punkt]
b) Clara berechnet die Längen ihrer Trainingsstrecken folgendermaßen:
c
n
= 2,75 + 0,125 · n
n … Trainingstag
c
n
… Länge der Trainingsstrecke am n -ten Tag in km
1) Berechnen Sie, am wievielten Trainingstag Claras Trainingsstrecke eine Länge von 8 km
hat. [1 Punkt]
Aufgabe 7: Boule
Im Original auf Seite 12 öffnen12
Aufgabe 7 (Teil B)
Boule
Boule ist eine Sportart, bei der Kugeln geworfen werden. Ziel ist es, mit den eigenen Kugeln
möglichst nah an eine Zielkugel zu gelangen.
a) Peter wirft eine Kugel. Die Flugbahn dieser Kugel kann näherungsweise durch den Graphen
der Funktion f beschrieben werden (siehe nachstehende Abbildung).
f ( x ) in m
x in m
f
w
α
f ( x ) = – 0,0959 ∙ x
2
+ 0,767 ∙ x + 1,1
x , f ( x ) ... Koordinaten in m
1) Interpretieren Sie die Bedeutung der Zahl 1,1 in der obigen Funktionsgleichung im gegebenen Sachzusammenhang. [1 Punkt]
2) Berechnen Sie die Wurfweite w . [1 Punkt]
Peter möchte, dass der Aufprallwinkel α der Kugel im Intervall [42°; 44°] liegt.
3) Überprüfen Sie mithilfe der Differenzialrechnung, ob der Aufprallwinkel α in diesem Intervall
liegt. [1 Punkt]
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Im Original auf Seite 13 öffnen13
b) Für eine genauere Analyse eines Boule-Spiels wird mithilfe einer Drohne ein Luftbild aufgenommen.
y in cm
x in cm
A
O
B
Z
A = (2 | 10) ... Auflagepunkt der ersten Kugel
B = (17 | 6) ... Auflagepunkt der zweiten Kugel
Z = (4 | 1) ... Auflagepunkt der Zielkugel
1) Berechnen Sie die Länge der Strecke BZ . [1 Punkt]
Während des Spiels bewegt sich die erste Kugel entlang der Strecke AB 3 cm in Richtung B .
2) Berechnen Sie die Koordinaten der neuen Position des Auflagepunkts der ersten Kugel.
[2 Punkte]
c) Die Zeit, die benötigt wird, um sich vor einem Wurf zu konzentrieren, nennt man Konzentrationszeit.
Im nachstehenden Boxplot sind die Konzentrationszeiten von Emma bei mehreren Würfen
zusammengefasst.
Konzentrationszeit in s
20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 21
1) Lesen Sie aus dem Boxplot den Interquartilsabstand der Konzentrationszeiten von Emma
ab. [1 Punkt]
Aufgabe 8: Studienabschlüsse
Im Original auf Seite 14 öffnen14
Aufgabe 8 (Teil B)
Studienabschlüsse
a) Mehrere Personen wurden befragt, warum sie ihr Studium nicht abgeschlossen haben.
Zur Auswahl standen folgende 3 Gründe: „Zeitprobleme“, „private Gründe“ und „fachliche Defizite“. Mehrfachnennungen waren möglich.
Die Ergebnisse der Befragung von 76 Personen sind im nachstehenden Venn-Diagramm dargestellt.
15
9
10 13 20
7 2
Z
F P
Z ... Menge aller Personen, die Zeitprobleme angegeben haben
P ... Menge aller Personen, die private Gründe angegeben haben
F ... Menge aller Personen, die fachliche Defizite angegeben haben
1) Beschreiben Sie die Menge ( F ∩ Z ) \ P im gegebenen Sachzusammenhang. [1 Punkt]
2) Ermitteln Sie, wie viele Personen genau 1 der 3 Gründe angegeben haben. [1 Punkt]
3) Kennzeichnen Sie im nachstehenden Venn-Diagramm die Menge derjenigen Personen, die
sowohl Zeitprobleme als auch private Gründe als auch fachliche Defizite angegeben
haben. [1 Punkt]
Z
F P
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Im Original auf Seite 15 öffnen15
b) Folgende Tabelle gibt die jeweilige Anzahl der Studienabschlüsse an öffentlichen Universitäten
in Österreich in den Jahren 2007 bis 2014 an:
Jahr 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Anzahl der Studienabschlüsse an öffentlichen
Universitäten
22 121 23 910 27 232 27 926 31 115 34 460 37 312 34 300
Datenquelle: Statistik Austria (Hrsg.): Bildung in Zahlen 2014/15. Tabellenband. Wien: Statistik Austria 2016, S. 320.
Jemand vermutet, dass sich die Anzahl der Studienabschlüsse in Abhängigkeit von der Zeit t
näherungsweise durch eine lineare Funktion beschreiben lässt.
1) Ermitteln Sie mithilfe der Regressionsrechnung eine Gleichung der zugehörigen linearen
Funktion f . Wählen Sie t = 0 für das Jahr 2007. [1 Punkt]
2) Beurteilen Sie mithilfe des Korrelationskoeffizienten, ob die Regressionsfunktion ein ge eignetes Modell darstellt, um die Entwicklung der Anzahl der Studienabschlüsse zu beschreiben. [1 Punkt]
3) Ermitteln Sie, mit wie vielen Studienabschlüssen gemäß diesem Modell im Jahr 2020 zu
rechnen ist. [1 Punkt]
PDF-Seite 16
Im Original auf Seite 16 öffnen16
c) Folgendes Diagramm zeigt den Frauenanteil bei den Studienabschlüssen an öffentlichen
Universitäten in Österreich für zwei verschiedene Studienjahre:
0 20 40 60 80 100
Montanistik
Technik
Darstellende Kunst
Theologie
Bodenkultur
Sozial- und Wirtschaftswissenschaften
Medizin
Rechtswissenschaften
Musik
Bildende und angewandte Kunst
Naturwissenschaften
individuelles Studium
Geisteswissenschaften
Veterinärmedizin
insgesamt
Studienabschlüsse an öffentlichen Universitäten nach
Fachrichtungen 2003/04 und 2013/14
in Prozent
Frauenanteil 2003/04
Frauenanteil 2013/14
51,8
56,5
75,3
83,2
73,9
76,2
19,7
67,8
66,3
63,6
58,6
62,6
61,1
59,9
49,3
55,5
56,7
52,5
45,6
52,4
40,7
51,6
37,5
50,2
65,0
45,3
17,8
26,0
15,8
22,6
Quelle: https://www.statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/soziales/gender-statistik/bildung/index.html
[14.02.2017] (adaptiert).
1) Lesen Sie aus dem obigen Diagramm ab, in welchen Fachrichtungen der Frauenanteil im
Studienjahr 2013/14 geringer als im Studienjahr 2003/04 war. [1 Punkt]
Jemand behauptet:
„Im Bereich individuelles Studium ist der Frauenanteil in den dargestellten Studienjahren von
19,7 % auf 67,8 % gestiegen. Das heißt, dass 2013/14 viel mehr Frauen als 2003/04 ein
individuelles Studium abgeschlossen haben.“
2) Erklären Sie, warum diese Argumentation unzulässig ist. [1 Punkt]
Aufgabe 9: Bahnsteige
Im Original auf Seite 17 öffnen17
Aufgabe 9 (Teil B)
Bahnsteige
a) Auf dem Bahnhof Linz wird eine Betonkonstruktion zur Überdachung eines
Bahnsteigs verwendet.
Bildquelle: BMBWF
Die nebenstehende Abbildung zeigt eine
vereinfachte Darstellung der Betonkonstruktion.
f ( x ) in m
–1
0
4
3
2
1
5
3 2 1 0 –1 –2 –3 –4
Bahnsteig x in m
Bahnsteigdach
f
Säule
1) Erstellen Sie eine Formel zur Berechnung des Inhalts A der grau markierten Fläche.
A = [1 Punkt]
PDF-Seite 18
Im Original auf Seite 18 öffnen18
b) In der nachstehenden Skizze ist eine Holzkonstruktion zur Überdachung eines Bahnsteigs
dargestellt.
y in m
x in m Bahnsteig F
C
D
E
B
A
α
β
1) Erstellen Sie mithilfe von AE , AD und α eine Formel zur Berechnung von DF .
DF = [1 Punkt]
Es gilt: A = (0 | 4), B = (0 | 2,8), α = 104° und β = 123°
2) Berechnen Sie die Länge BC . [1 Punkt]
PDF-Seite 19
Im Original auf Seite 19 öffnen19
PDF-Seite 20
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