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Mathematik-Matura September 2018 · AHS Teil 1 – Aufgaben
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20. September 2018
Mathematik
Teil-1-Aufgaben
Standardisierte kompetenzorientierte
schriftliche Reifeprüfung
Name:
Klasse:
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Hinweise zur Aufgabenbearbeitung
Sehr geehrte Kandidatin! Sehr geehrter Kandidat!
Das vorliegende Aufgabenheft zu Teil 1 enthält 24 Aufgaben. Die Aufgaben sind unabhängig voneinander bearbeitbar. Ihnen stehen dafür 120 Minuten an reiner Arbeitszeit zur Verfügung.
Verwenden Sie einen nicht radierbaren, blau oder schwarz schreibenden Stift. Bei Konstruktionsaufgaben ist
auch die Verwendung eines Bleistifts möglich.
Verwenden Sie zur Bearbeitung ausschließlich dieses Aufgabenheft. Schreiben Sie Ihren Namen auf der ersten
Seite des Aufgabenheftes in das dafür vorgesehene Feld.
Alle Antworten müssen in das Aufgabenheft geschrieben werden. In die Beurteilung wird alles einbezogen, was
nicht durchgestrichen ist. Die Lösung muss dabei klar ersichtlich sein. Wenn die Lösung nicht klar ersichtlich ist
oder verschiedene Lösungen angegeben sind, gilt die Aufgabe als nicht gelöst. Streichen Sie Ihre Notizen durch.
Sie dürfen die für diesen Klausurtermin freigegebene Formelsammlung sowie zugelassene elektronische Hilfs mittel verwenden.
Das Aufgabenheft ist abzugeben.
Beurteilung
Jede Aufgabe in Teil 1 wird mit 0 Punkten oder 1 Punkt bewertet, jede Teilaufgabe in Teil 2 mit 0, 1 oder 2 Punkten. Die mit A gekennzeichneten Aufgabenstellungen werden mit 0 Punkten oder 1 Punkt bewertet.
– Werden im Teil 1 mindestens 16 von 24 Aufgaben richtig gelöst, wird die Arbeit positiv bewertet.
– Werden im Teil 1 weniger als 16 von 24 Aufgaben richtig gelöst, werden mit A markierte Aufgabenstellungen
aus Teil 2 zum Ausgleich (für den laut LBVO „wesentlichen Bereich“) herangezogen.
Werden unter Berücksichtigung der mit A markierten Aufgabenstellungen aus Teil 2 mindestens 16 Aufgaben
richtig gelöst, wird die Arbeit positiv bewertet.
Werden auch unter Berücksichtigung der mit A markierten Aufgabenstellungen aus Teil 2 weniger als 16 Aufgaben richtig gelöst, wird die Arbeit mit „Nicht genügend“ beurteilt.
– Werden im Teil 1 mindestens 16 Punkte (mit Berücksichtigung der Ausgleichspunkte A ) erreicht, so gilt folgender Beurteilungsschlüssel:
Genügend 16– 23 Punkte
Befriedigend 24– 32 Punkte
Gut 33– 40 Punkte
Sehr gut 41– 48 Punkte
Erläuterung der Antwortformate
Die Aufgaben haben einerseits freie Antwortformate ; dabei schreiben Sie Ihre Antwort direkt unter die jeweilige
Aufgabenstellung in das Aufgabenheft. Weitere Antwortformate, die in der Klausur zum Einsatz kommen können,
werden im Folgenden vorgestellt:
Zuordnungsformat: Dieses Antwortformat ist durch mehrere Aussagen (bzw. Tabellen oder Abbildungen) gekennzeichnet, denen mehrere Antwortmöglichkeiten gegenüberstehen. Bearbeiten Sie Aufgaben dieses Formats
korrekt, indem Sie die Antwortmöglichkeiten durch Eintragen der entsprechenden Buchstaben den jeweils zutreffenden Aussagen zuordnen!
Beispiel:
Gegeben sind zwei Gleichungen.
Aufgabenstellung:
Ordnen Sie den zwei Gleichungen jeweils die
entsprechende Bezeichnung (aus A bis D) zu!
1 + 1 = 2 A
2 ∙ 2 = 4 C
A Addition
B Division
C Multiplikation
D Subtraktion
PDF-Seite 3
Im Original auf Seite 3 öffnen3
Konstruktionsformat: Eine Aufgabe und deren Aufgabenstellung sind vorgegeben. Die Aufgabe erfordert die Ergänzung von Punkten, Geraden und/oder Kurven im Aufgabenheft.
Beispiel:
Gegeben ist eine lineare Funktion f mit f ( x ) = k · x + d.
Aufgabenstellung:
Zeichnen Sie den Graphen einer linearen Funktion mit den Bedingungen k = –2 und d > 0 in das vorgegebene
Koordinatensystem ein!
f ( x )
f
x
Multiple-Choice-Format in der Variante „1 aus 6“: Dieses Antwortformat ist durch einen Fragenstamm und
sechs Antwortmöglichkeiten gekennzeichnet, wobei eine Antwortmöglichkeit auszuwählen ist. Bearbeiten Sie
Aufgaben dieses Formats korrekt, indem Sie die einzige zutreffende Antwortmöglichkeit ankreuzen!
Beispiel:
Welche Gleichung ist korrekt?
Aufgabenstellung:
Kreuzen Sie die zutreffende Gleichung an!
1 + 1 = 1
2 + 2 = 2
3 + 3 = 3
4 + 4 = 8 T
5 + 5 = 5
6 + 6 = 6
Multiple-Choice-Format in der Variante „2 aus 5“: Dieses Antwortformat ist durch einen Fragenstamm und fünf
Antwortmöglichkeiten gekennzeichnet, wobei zwei Antwortmöglichkeiten auszuwählen sind. Bearbeiten Sie Aufgaben dieses Formats korrekt, indem Sie die beiden zutreffenden Antwortmöglichkeiten ankreuzen!
Beispiel:
Welche Gleichungen sind korrekt?
Aufgabenstellung:
Kreuzen Sie die beiden zutreffenden Gleichungen an!
1 + 1 = 1
2 + 2 = 4 T
3 + 3 = 3
4 + 4 = 8 T
5 + 5 = 5
PDF-Seite 4
Im Original auf Seite 4 öffnen4
Multiple-Choice-Format in der Variante „x aus 5“: Dieses Antwortformat ist durch einen Fragenstamm und fünf
Antwortmöglichkeiten gekennzeichnet, wobei eine, zwei, drei, vier oder fünf Antwortmöglichkeiten auszuwählen sind. In der Aufgabenstellung finden Sie stets die Aufforderung „Kreuzen Sie die zutreffende(n) Aussage(n)/
Gleichung(en)/... an!“. Bearbeiten Sie Aufgaben dieses Formats korrekt, indem Sie die zutreffende Antwortmöglichkeit/die zutreffenden Antwortmöglichkeiten ankreuzen!
Beispiel:
Welche der gegebenen Gleichungen ist/sind korrekt?
Aufgabenstellung:
Kreuzen Sie die zutreffende(n) Gleichung(en) an!
1 + 1 = 2 T
2 + 2 = 4 T
3 + 3 = 6 T
4 + 4 = 4
5 + 5 = 10 T
Lückentext: Dieses Antwortformat ist durch einen Satz mit zwei Lücken gekennzeichnet, das heißt, im Aufgabentext sind zwei Stellen ausgewiesen, die ergänzt werden müssen. Für jede Lücke werden je drei Antwortmöglichkeiten vorgegeben. Bearbeiten Sie Aufgaben dieses Formats korrekt, indem Sie die Lücken durch Ankreuzen der
beiden zutreffenden Antwortmöglichkeiten füllen!
Beispiel:
Gegeben sind 3 Gleichungen.
Aufgabenstellung:
Ergänzen Sie die Textlücken im folgenden Satz durch Ankreuzen der jeweils richtigen Satzteile so, dass eine korrekte
Aussage entsteht!
Die Gleichung
1
wird als Zusammenzählung oder
2
bezeichnet.
1
1 – 1 = 0
1 + 1 = 2 T
1 ∙ 1 = 1
2
Multiplikation
Subtraktion
Addition T
So ändern Sie Ihre Antwort bei Aufgaben zum Ankreuzen:
1. Übermalen Sie das Kästchen mit der nicht mehr gültigen Antwort.
2. Kreuzen Sie dann das gewünschte Kästchen an.
1 + 1 = 3
2 + 2 = 4 T
3 + 3 = 5
4 + 4 = 4
5 + 5 = 9
So wählen Sie eine bereits übermalte Antwort:
1. Übermalen Sie das Kästchen mit der nicht mehr gültigen Antwort.
2. Kreisen Sie das gewünschte übermalte Kästchen ein.
1 + 1 = 3
2 + 2 = 4 T
3 + 3 = 5
4 + 4 = 4
5 + 5 = 9
Wenn Sie jetzt noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihre Lehrerin / Ihren Lehrer!
Viel Erfolg bei der Bearbeitung!
Hier wurde zuerst die Antwort „2 + 2 = 4“
übermalt und dann wieder gewählt.
Hier wurde zuerst die Antwort „5 + 5 = 9“
gewählt und dann auf „2 + 2 = 4“ geändert.
Aufgabe 1: Zahlenmengen
Im Original auf Seite 5 öffnen5
Aufgabe 1
Zahlenmengen
Nachstehend sind Aussagen über Zahlen aus den Mengen ℤ , ℚ , ℝ und ℂ angeführt.
Aufgabenstellung:
Kreuzen Sie die beiden zutreffenden Aussagen an!
Irrationale Zahlen lassen sich in der Form
a
b
mit a , b ∈ ℤ
und b ≠ 0 darstellen.
Jede rationale Zahl kann in endlicher oder periodischer
Dezimalschreibweise geschrieben werden.
Jede Bruchzahl ist eine komplexe Zahl.
Die Menge der rationalen Zahlen besteht ausschließlich
aus positiven Bruchzahlen.
Jede reelle Zahl ist auch eine rationale Zahl.
Aufgabe 2: Lösungsmenge einer quadratischen Gleichung
Im Original auf Seite 6 öffnen6
Aufgabe 2
Lösungsmenge einer quadratischen Gleichung
Gegeben ist eine quadratische Gleichung der Form x
2
+ a · x = 0 in x mit a ∈ ℝ .
Aufgabenstellung:
Bestimmen Sie denjenigen Wert für a , für den die gegebene Gleichung die Lösungsmenge
L =
{
0;
6
7
}
hat!
a =
Aufgabe 3: Erdgasanbieter
Im Original auf Seite 7 öffnen7
Aufgabe 3
Erdgasanbieter
Ein Haushalt möchte seinen Erdgaslieferanten wechseln und schwankt noch bei der Wahl
zwischen dem Anbieter A und dem Anbieter B .
Der Energiegehalt des verbrauchten Erdgases wird in Kilowattstunden (kWh) gemessen.
Anbieter A verrechnet jährlich eine fixe Gebühr von 340 Euro und 2,9 Cent pro kWh.
Anbieter B verrechnet jährlich eine fixe Gebühr von 400 Euro und 2,5 Cent pro kWh.
Die Ungleichung 0,025 · x + 400 < 0,029 ∙ x + 340 dient dem Vergleich der zu erwartenden
Kosten bei den beiden Anbietern.
Aufgabenstellung:
Lösen Sie die oben angeführte Ungleichung und interpretieren Sie das Ergebnis im gegebenen
Kontext!
Aufgabe 4: Verkaufszahlen
Im Original auf Seite 8 öffnen8
Aufgabe 4
Verkaufszahlen
Ein Sportfachgeschäft bietet n verschiedene Sportartikel an. Die n Sportartikel sind in einer Datenbank nach ihrer Artikelnummer geordnet, sodass die Liste mit den entsprechenden Stückzahlen
als Vektor (mit n Komponenten) aufgefasst werden kann.
Die Vektoren B , C und P (mit B , C , P ∈ ℝ
n
) haben die folgende Bedeutung:
Vektor B : Die Komponente b
i
∈ ℕ (mit 1 ≤ i ≤ n ) gibt den Lagerbestand des i -ten Artikels am
Montagmorgen einer bestimmten Woche an.
Vektor C : Die Komponente c
i
∈ ℕ (mit 1 ≤ i ≤ n ) gibt den Lagerbestand des i -ten Artikels am
Samstagabend dieser Woche an.
Vektor P : Die Komponente p
i
∈ ℝ (mit 1 ≤ i ≤ n ) gibt den Stückpreis (in Euro) des i -ten Artikels in
dieser Woche an.
Das Fachgeschäft ist in der betrachteten Woche von Montag bis Samstag geöffnet und im Laufe
dieser Woche werden weder Sportartikel nachgeliefert noch Stückpreise verändert.
Aufgabenstellung:
Am Ende der Woche werden Daten für die betrachtete Woche (Montag bis Samstag) ausgewertet, wobei die erforderlichen Berechnungen mithilfe von Termen angeschrieben werden können.
Ordnen Sie den vier gesuchten Größen jeweils den für die Berechnung zutreffenden Term (aus A
bis F) zu!
durchschnittliche Verkaufszahlen (pro Sportartikel) pro Tag in der betrachteten Woche
Gesamteinnahmen durch den Verkauf von
Sportartikeln in der betrachteten Woche
Verkaufszahlen (pro Sportartikel) in der
betrachteten Woche
Verkaufswert des Lagerbestands an Sport artikeln am Ende der betrachteten Woche
A 6 · ( B – C )
B B – C
C
1
6
· ( B – C )
D P · C
E P · ( B – C )
F 6 · P · ( B – C )
Aufgabe 5: Zur x -Achse parallele Gerade
Im Original auf Seite 9 öffnen9
Aufgabe 5
Zur x -Achse parallele Gerade
Gegeben ist eine Gerade g mit der Parameterdarstellung g : X =
( )
2
1
+ t ·
→
a mit t ∈ ℝ .
Aufgabenstellung:
Geben Sie einen Vektor
→
a ∈ ℝ
2
mit
→
a ≠
( )
0
0
so an, dass die Gerade g parallel zur x -Achse
verläuft!
→
a =
Aufgabe 6: Rechtwinkeliges Dreieck
Im Original auf Seite 10 öffnen10
Aufgabe 6
Rechtwinkeliges Dreieck
Die nachstehende Abbildung zeigt ein rechtwinkeliges Dreieck.
γ
β
C
B A
w
x
y
Aufgabenstellung:
Geben Sie einen Term zur Bestimmung der Länge der Seite w mithilfe von x und β an!
w =
Aufgabe 7: Grafisches Lösen einer quadratischen Gleichung
Im Original auf Seite 11 öffnen11
Aufgabe 7
Grafisches Lösen einer quadratischen Gleichung
Gegeben ist die quadratische Gleichung x
2
+ x – 2 = 0.
Man kann die gegebene Gleichung geometrisch mithilfe der Graphen zweier Funktionen f und g
lösen, indem man die Gleichung f ( x ) = g ( x ) betrachtet.
Aufgabenstellung:
Die nachstehende Abbildung zeigt den Graphen der quadratischen Funktion f , wobei gilt: f ( x ) ∈ ℤ
für jedes x ∈ ℤ . Zeichnen Sie in dieser Abbildung den Graphen der Funktion g ein!
f ( x ), g ( x )
x
f
–1
0
1
2
3
4
5
6
7
–6
–5
–4
–3
–2
1 0 2 3 4 5 6 –4 –3 –2 –1 –6 –5
Aufgabe 8: Volumen eines Drehzylinders
Im Original auf Seite 12 öffnen12
Aufgabe 8
Volumen eines Drehzylinders
Das Volumen eines Drehzylinders kann als Funktion V der beiden Größen h und r aufgefasst werden.
Dabei ist h die Höhe des Zylinders und r der Radius der Grundfläche.
Aufgabenstellung:
Verdoppelt man den Radius r und die Höhe h eines Zylinders, so erhält man einen Zylinder, dessen Volumen x -mal so groß wie jenes des ursprünglichen Zylinders ist.
Geben Sie x an!
x =
Aufgabe 9: Lineare Zusammenhänge
Im Original auf Seite 13 öffnen13
Aufgabe 9
Lineare Zusammenhänge
Verbal gegebene Zusammenhänge können in bestimmten Fällen als lineare Funktionen betrachtet
werden.
Aufgabenstellung:
Welche der folgenden Zusammenhänge lassen sich mittels einer linearen Funktion beschreiben?
Kreuzen Sie die beiden zutreffenden Zusammenhänge an!
Die Wohnungskosten steigen jährlich um 10 % des
aktuellen Wertes.
Der Flächeninhalt eines quadratischen Grundstücks
wächst mit zunehmender Seitenlänge.
Der Umfang eines Kreises wächst mit zunehmendem
Radius.
Die Länge einer 17 cm hohen Kerze nimmt nach dem
Anzünden in jeder Minute um 8 mm ab.
In einer Bakterienkultur verdoppelt sich stündlich die
Anzahl der Bakterien.
Aufgabe 10: Eigenschaften einer Polynomfunktion
Im Original auf Seite 14 öffnen14
Aufgabe 10
Eigenschaften einer Polynomfunktion
Gegeben ist eine Polynomfunktion f : ℝ → ℝ mit f ( x ) = a · x
3
+ b · x
2
+ c · x + d
( a , b , c , d ∈ ℝ; a ≠ 0).
Aufgabenstellung:
Nachstehend sind Aussagen über die Funktion f gegeben.
Welche dieser Aussagen trifft/treffen für beliebige Werte von a ≠ 0, b , c und d auf jeden Fall zu?
Kreuzen Sie die zutreffende(n) Aussage(n) an!
Die Funktion f hat mindestens einen Schnittpunkt
mit der x -Achse.
Die Funktion f hat höchstens zwei lokale Extremstellen.
Die Funktion f hat höchstens zwei Punkte mit der
x -Achse gemeinsam.
Die Funktion f hat genau eine Wendestelle.
Die Funktion f hat mindestens eine lokale Extremstelle.
Aufgabe 11: Exponentialfunktion
Im Original auf Seite 15 öffnen15
Aufgabe 11
Exponentialfunktion
Für eine Exponentialfunktion f mit f ( x ) = 5 · ℯ
λ · x
gilt: f ( x + 1) = 2 · f ( x ).
Aufgabenstellung:
Geben Sie den Wert von λ an!
λ =
Aufgabe 12: Halbwertszeit
Im Original auf Seite 16 öffnen16
Aufgabe 12
Halbwertszeit
Die Masse m ( t ) einer radioaktiven Substanz kann durch eine Exponentialfunktion m in Abhängigkeit von der Zeit t beschrieben werden.
Zu Beginn einer Messung sind 100 mg der Substanz vorhanden, nach vier Stunden misst man
noch 75 mg dieser Substanz.
Aufgabenstellung:
Bestimmen Sie die Halbwertszeit t
H
dieser radioaktiven Substanz in Stunden!
Aufgabe 13: Wasserstand eines Flusses
Im Original auf Seite 17 öffnen17
Aufgabe 13
Wasserstand eines Flusses
Die Funktion W : [0; 24] → ℝ
0
+
ordnet jedem Zeitpunkt t den Wasserstand W ( t ) eines Flusses an
einer bestimmten Messstelle zu. Dabei wird t in Stunden und W ( t ) in Metern angegeben.
Aufgabenstellung:
Interpretieren Sie den nachstehenden Ausdruck im Hinblick auf den Wasser stand W ( t ) des
Flusses!
∆ t → 0
lim
W (6 + ∆ t ) – W (6)
∆ t
Aufgabe 14: Mittlere Änderungsrate
Im Original auf Seite 18 öffnen18
Aufgabe 14
Mittlere Änderungsrate
Von einer Funktion f ist die folgende Wertetabelle gegeben:
x f ( x )
–3 42
–2 24
–1 10
0 0
1 –6
2 –8
3 –6
4 0
5 10
6 24
Aufgabenstellung:
Die mittlere Änderungsrate der Funktion f ist im Intervall [–1; b ] für genau ein b ∈ {0; 1; 2; 3; 4; 5; 6}
gleich null.
Geben Sie b an!
b =
Aufgabe 15: Eigenschaften von Stammfunktionen
Im Original auf Seite 19 öffnen19
Aufgabe 15
Eigenschaften von Stammfunktionen
In der nachstehenden Abbildung ist der Graph einer linearen Funktion g dargestellt.
g ( x )
x
g
0 5 4 3 2 1 6 –1 –2 –3 –4 –5 –6
0
3
2
1
4
6
5
–2
–4
–5
–3
–6
–1
Aufgabenstellung:
Kreuzen Sie die beiden für die Funktion g zutreffenden Aussagen an!
Jede Stammfunktion von g ist eine Polynomfunktion
zweiten Grades.
Jede Stammfunktion von g hat an der Stelle x = –2 ein
lokales Minimum.
Jede Stammfunktion von g ist im Intervall (0; 2) streng
monoton fallend.
Die Funktion G mit G ( x ) = –0,5 ist eine Stammfunktion
von g .
Jede Stammfunktion von g hat mindestens eine
Nullstelle.
Aufgabe 16: Zweite Ableitung
Im Original auf Seite 20 öffnen20
Aufgabe 16
Zweite Ableitung
Gegeben ist der Graph einer Polynomfunktion f dritten Grades.
f ( x )
x
W
T
H
f
5 6 4 3 2 1 –1 –2 0
–2
0
2
4
6
Die eingezeichneten Punkte sind der Hochpunkt H = (0 | f (0)), der Wendepunkt W = (2 | f (2)) und
der Tiefpunkt T = (4 | f (4)) des Graphen.
Aufgabenstellung:
Nachstehend sind fünf Aussagen über die zweite Ableitung von f gegeben.
Kreuzen Sie die beiden zutreffenden Aussagen an!
Für alle x aus dem Intervall [–1; 1] gilt: f ″ ( x ) < 0.
Für alle x aus dem Intervall [1; 3] gilt: f ″ ( x ) < 0.
Für alle x aus dem Intervall [3; 5] gilt: f ″ ( x ) < 0.
f ″ (0) = f ″ (4)
f ″ (2) = 0
Aufgabe 17: Bestimmtes Integral
Im Original auf Seite 21 öffnen21
Aufgabe 17
Bestimmtes Integral
In der nachstehenden Abbildung ist der Graph einer abschnittsweise linearen Funktion f dargestellt. Die Koordinaten der Punkte A , B und C des Graphen der Funktion sind ganzzahlig.
f ( x )
f
x
4
3
2
1
0
–1
–2
–3
0 –1 1 2 3 4 5 6 7 8
B A
C
Aufgabenstellung:
Ermitteln Sie den Wert des bestimmten Integrals
∫
7
0
f ( x ) d x !
∫
7
0
f ( x ) d x =
Aufgabe 18: Beschleunigung
Im Original auf Seite 22 öffnen22
Aufgabe 18
Beschleunigung
Die Funktion a beschreibt die Beschleunigung eines sich in Bewegung befindlichen Objekts in
Abhängigkeit von der Zeit t im Zeitintervall [ t
1
; t
1
+ 4]. Die Beschleunigung a ( t ) wird in m/s
2
, die
Zeit t in s angegeben.
Es gilt:
∫
t 1 + 4
t 1
a ( t ) d t = 2
Aufgabenstellung:
Eine der nachstehenden Aussagen interpretiert das angegebene bestimmte Integral korrekt.
Kreuzen Sie die zutreffende Aussage an!
Das Objekt legt im gegebenen Zeitintervall 2 m zurück.
Die Geschwindigkeit des Objekts am Ende des gegebenen
Zeitintervalls beträgt 2 m/s.
Die Beschleunigung des Objekts ist am Ende des gegebenen
Zeitintervalls um 2 m/s
2
höher als am Anfang des Intervalls.
Die Geschwindigkeit des Objekts hat in diesem Zeitintervall
um 2 m/s zugenommen.
Im Mittel erhöht sich die Geschwindigkeit des Objekts im
gegebenen Zeitintervall pro Sekunde um 2 m/s.
Im gegebenen Zeitintervall erhöht sich die Beschleunigung
des Objekts pro Sekunde um
2
4
m/s
2
.
Aufgabe 19: Bruttoinlandsprodukt
Im Original auf Seite 23 öffnen23
Aufgabe 19
Bruttoinlandsprodukt
Das nominale Bruttoinlandsprodukt gibt den Gesamtwert aller Güter, die während eines Jahres innerhalb der Landesgrenzen einer Volkswirtschaft hergestellt wurden, in aktuellen Marktpreisen an.
Dividiert man das nominale Bruttoinlandsprodukt einer Volkswirtschaft durch die Einwohnerzahl,
dann erhält man das sogenannte BIP pro Kopf .
Die nachstehende Grafik zeigt die relative Veränderung des BIP pro Kopf in Österreich von 2012
bezogen auf 2002.
BIP pro Kopf
Jahr
Prozent
2002 2012
140
120
100
80
60
40
20
0
160
Aufgabenstellung:
Geben Sie an, ob ausschließlich anhand der Daten in der gegebenen Grafik der Wert der relativen
Änderung des nominalen Bruttoinlandsprodukts in Österreich von 2012 bezogen auf 2002 ermittelt werden kann, und begründen Sie Ihre Entscheidung!
Aufgabe 20: Änderung einer Datenliste
Im Original auf Seite 24 öffnen24
Aufgabe 20
Änderung einer Datenliste
Gegeben ist eine Datenliste x
1
, x
2
, … , x
n
mit n Werten und dem arithmetischen Mittel a . Diese
Datenliste wird um zwei Werte x
n + 1
und x
n + 2
ergänzt, wobei das arithmetische Mittel der neuen
Datenliste x
1
, x
2
, … , x
n
, x
n + 1
, x
n + 2
ebenfalls a ist.
Aufgabenstellung:
Geben Sie für diesen Fall einen Zusammenhang zwischen x
n + 1
, x
n + 2
und a mithilfe einer Formel an!
Aufgabe 21: Rot-Grün-Sehschwäche
Im Original auf Seite 25 öffnen25
Aufgabe 21
Rot-Grün-Sehschwäche
Eine der bekanntesten Farbfehlsichtigkeiten ist die Rot-Grün-Sehschwäche. Wenn jemand davon
betroffen ist, dann ist diese Fehlsichtigkeit immer angeboren und verstärkt oder vermindert sich
nicht im Laufe der Zeit. Von ihr sind weltweit etwa 9 % aller Männer und etwa 0,8 % aller Frauen
betroffen. Der Anteil von Frauen an der Weltbevölkerung liegt bei 50,5 %.
Aufgabenstellung:
Geben Sie die Wahrscheinlichkeit an, dass eine nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Person eine
Rot-Grün-Sehschwäche hat!
Aufgabe 22: Anzahl an Möglichkeiten
Im Original auf Seite 26 öffnen26
Aufgabe 22
Anzahl an Möglichkeiten
Eine Mannschaft besteht aus n Spielerinnen. Aus diesen wählt die Trainerin an einem Tag sechs
Spielerinnen, an einem anderen Tag acht Spielerinnen aus, wobei es auf die Reihenfolge der Auswahl der Spielerinnen jeweils nicht ankommt. In beiden Fällen ist die Anzahl der Möglichkeiten, die
Auswahl zu treffen, gleich groß.
Aufgabenstellung:
Geben Sie n (die Anzahl der Spielerinnen dieser Mannschaft) an!
n =
Aufgabe 23: Binomialverteilung
Im Original auf Seite 27 öffnen27
Aufgabe 23
Binomialverteilung
Der relative Anteil der österreichischen Bevölkerung mit der Blutgruppe „AB Rhesusfaktor
negativ“ (AB–) ist bekannt und wird mit p bezeichnet.
In einer Zufallsstichprobe von 100 Personen soll ermittelt werden, wie viele dieser zufällig ausgewählten Personen die genannte Blutgruppe haben.
Aufgabenstellung:
Ordnen Sie den vier angeführten Ereignissen jeweils denjenigen Term (aus A bis F) zu, der die
diesem Ereignis entsprechende Wahrscheinlichkeit angibt!
A 1 – p
100
B p ∙ (1 – p )
99
C 1 – (1 – p )
100
D (1 – p )
100
E p ∙ (1 – p )
99
· 100
F (1 – p )
100
+ p ∙ (1 – p )
99
· 100
Genau eine Person hat die
Blutgruppe AB–.
Mindestens eine Person hat
die Blutgruppe AB–.
Höchstens eine Person hat
die Blutgruppe AB–.
Keine Person hat die
Blutgruppe AB–.
Aufgabe 24: Konfidenzintervall verkürzen
Im Original auf Seite 28 öffnen28
Aufgabe 24
Konfidenzintervall verkürzen
Ein Spielzeuge produzierendes Unternehmen führt in einer Gemeinde in 500 zufällig ausgewählten
Haushalten eine Befragung durch und erhält ein 95-%-Konfidenzintervall für den unbekannten
Anteil aller Haushalte dieser Gemeinde, die die Spielzeuge dieses Unternehmens kennen.
Bei einer anderen Befragung von n zufällig ausgewählten Haushalten ergab sich derselbe Wert für
die relative Häufigkeit. Das aus dieser Befragung mit derselben Berechnungsmethode ermittelte
symmetrische 95-%-Konfidenz intervall hatte aber eine geringere Breite als jenes aus der ersten
Befragung.
Aufgabenstellung:
Geben Sie alle n ∈ ℕ an, für die dieser Fall unter der angegebenen Bedingung eintritt!