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Mathematik-Matura Mai 2018 · AHS Teil 1 – Aufgaben
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9. Mai 2018
Mathematik
Teil-1-Aufgaben
Standardisierte kompetenzorientierte
schriftliche Reifeprüfung
Name:
Klasse:
PDF-Seite 2
Im Original auf Seite 2 öffnen2
Hinweise zur Aufgabenbearbeitung
Sehr geehrte Kandidatin! Sehr geehrter Kandidat!
Das vorliegende Aufgabenheft zu Teil 1 enthält 24 Aufgaben. Die Aufgaben sind unabhängig voneinander bearbeitbar. Ihnen stehen dafür 120 Minuten an reiner Arbeitszeit zur Verfügung.
Verwenden Sie einen nicht radierbaren, blau oder schwarz schreibenden Stift. Bei Konstruktionsaufgaben ist
auch die Verwendung eines Bleistifts möglich.
Verwenden Sie zur Bearbeitung ausschließlich dieses Aufgabenheft. Schreiben Sie Ihren Namen auf der ersten
Seite des Aufgabenheftes in das dafür vorgesehene Feld.
Alle Antworten müssen in das Aufgabenheft geschrieben werden. In die Beurteilung wird alles einbezogen, was
nicht durchgestrichen ist. Die Lösung muss dabei klar ersichtlich sein. Wenn die Lösung nicht klar ersichtlich ist
oder verschiedene Lösungen angegeben sind, gilt die Aufgabe als nicht gelöst. Streichen Sie Ihre Notizen durch.
Sie dürfen die für diesen Klausurtermin freigegebene Formelsammlung sowie zugelassene elektronische Hilfs mittel verwenden.
Das Aufgabenheft ist abzugeben.
Beurteilung
Jede Aufgabe in Teil 1 wird mit 0 Punkten oder 1 Punkt bewertet, jede Teilaufgabe in Teil 2 mit 0, 1 oder 2 Punkten. Die mit A gekennzeichneten Aufgabenstellungen werden mit 0 Punkten oder 1 Punkt bewertet.
– Werden im Teil 1 mindestens 16 von 24 Aufgaben richtig gelöst, wird die Arbeit positiv bewertet.
– Werden im Teil 1 weniger als 16 von 24 Aufgaben richtig gelöst, werden mit A markierte Aufgabenstellungen
aus Teil 2 zum Ausgleich (für den laut LBVO „wesentlichen Bereich“) herangezogen.
Werden unter Berücksichtigung der mit A markierten Aufgabenstellungen aus Teil 2 mindestens 16 Aufgaben
richtig gelöst, wird die Arbeit positiv bewertet.
Werden auch unter Berücksichtigung der mit A markierten Aufgabenstellungen aus Teil 2 weniger als 16 Aufgaben richtig gelöst, wird die Arbeit mit „Nicht genügend“ beurteilt.
– Werden im Teil 1 mindestens 16 Punkte (mit Berücksichtigung der Ausgleichspunkte A ) erreicht, so gilt folgender Beurteilungsschlüssel:
Genügend 16– 23 Punkte
Befriedigend 24– 32 Punkte
Gut 33– 40 Punkte
Sehr gut 41– 48 Punkte
Erläuterung der Antwortformate
Die Aufgaben haben einerseits freie Antwortformate ; dabei schreiben Sie Ihre Antwort direkt unter die jeweilige
Aufgabenstellung in das Aufgabenheft. Weitere Antwortformate, die in der Klausur zum Einsatz kommen können,
werden im Folgenden vorgestellt:
Zuordnungsformat: Dieses Antwortformat ist durch mehrere Aussagen (bzw. Tabellen oder Abbildungen) gekennzeichnet, denen mehrere Antwortmöglichkeiten gegenüberstehen. Bearbeiten Sie Aufgaben dieses Formats
korrekt, indem Sie die Antwortmöglichkeiten durch Eintragen der entsprechenden Buchstaben den jeweils zutreffenden Aussagen zuordnen!
Beispiel:
Gegeben sind zwei Gleichungen.
Aufgabenstellung:
Ordnen Sie den zwei Gleichungen jeweils die
entsprechende Bezeichnung (aus A bis D) zu!
1 + 1 = 2 A
2 ∙ 2 = 4 C
A Addition
B Division
C Multiplikation
D Subtraktion
PDF-Seite 3
Im Original auf Seite 3 öffnen3
Konstruktionsformat: Eine Aufgabe und deren Aufgabenstellung sind vorgegeben. Die Aufgabe erfordert die Ergänzung von Punkten, Geraden und/oder Kurven im Aufgabenheft.
Beispiel:
Gegeben ist eine lineare Funktion f mit f ( x ) = k · x + d.
Aufgabenstellung:
Zeichnen Sie den Graphen einer linearen Funktion mit den Bedingungen k = –2 und d > 0 in das vorgegebene
Koordinatensystem ein!
f ( x )
f
x
Multiple-Choice-Format in der Variante „1 aus 6“: Dieses Antwortformat ist durch einen Fragenstamm und
sechs Antwortmöglichkeiten gekennzeichnet, wobei eine Antwortmöglichkeit auszuwählen ist. Bearbeiten Sie
Aufgaben dieses Formats korrekt, indem Sie die einzige zutreffende Antwortmöglichkeit ankreuzen!
Beispiel:
Welche Gleichung ist korrekt?
Aufgabenstellung:
Kreuzen Sie die zutreffende Gleichung an!
1 + 1 = 1
2 + 2 = 2
3 + 3 = 3
4 + 4 = 8 T
5 + 5 = 5
6 + 6 = 6
Multiple-Choice-Format in der Variante „2 aus 5“: Dieses Antwortformat ist durch einen Fragenstamm und fünf
Antwortmöglichkeiten gekennzeichnet, wobei zwei Antwortmöglichkeiten auszuwählen sind. Bearbeiten Sie Aufgaben dieses Formats korrekt, indem Sie die beiden zutreffenden Antwortmöglichkeiten ankreuzen!
Beispiel:
Welche Gleichungen sind korrekt?
Aufgabenstellung:
Kreuzen Sie die beiden zutreffenden Gleichungen an!
1 + 1 = 1
2 + 2 = 4 T
3 + 3 = 3
4 + 4 = 8 T
5 + 5 = 5
PDF-Seite 4
Im Original auf Seite 4 öffnen4
Multiple-Choice-Format in der Variante „x aus 5“: Dieses Antwortformat ist durch einen Fragenstamm und fünf
Antwortmöglichkeiten gekennzeichnet, wobei eine, zwei, drei, vier oder fünf Antwortmöglichkeiten auszuwählen sind. In der Aufgabenstellung finden Sie stets die Aufforderung „Kreuzen Sie die zutreffende(n) Aussage(n)/
Gleichung(en)/... an!“. Bearbeiten Sie Aufgaben dieses Formats korrekt, indem Sie die zutreffende Antwortmöglichkeit/die zutreffenden Antwortmöglichkeiten ankreuzen!
Beispiel:
Welche der gegebenen Gleichungen ist/sind korrekt?
Aufgabenstellung:
Kreuzen Sie die zutreffende(n) Gleichung(en) an!
1 + 1 = 2 T
2 + 2 = 4 T
3 + 3 = 6 T
4 + 4 = 4
5 + 5 = 10 T
Lückentext: Dieses Antwortformat ist durch einen Satz mit zwei Lücken gekennzeichnet, das heißt, im Aufgabentext sind zwei Stellen ausgewiesen, die ergänzt werden müssen. Für jede Lücke werden je drei Antwortmöglichkeiten vorgegeben. Bearbeiten Sie Aufgaben dieses Formats korrekt, indem Sie die Lücken durch Ankreuzen der
beiden zutreffenden Antwortmöglichkeiten füllen!
Beispiel:
Gegeben sind 3 Gleichungen.
Aufgabenstellung:
Ergänzen Sie die Textlücken im folgenden Satz durch Ankreuzen der jeweils richtigen Satzteile so, dass eine korrekte
Aussage entsteht!
Die Gleichung
1
wird als Zusammenzählung oder
2
bezeichnet.
1
1 – 1 = 0
1 + 1 = 2 T
1 ∙ 1 = 1
2
Multiplikation
Subtraktion
Addition T
So ändern Sie Ihre Antwort bei Aufgaben zum Ankreuzen:
1. Übermalen Sie das Kästchen mit der nicht mehr gültigen Antwort.
2. Kreuzen Sie dann das gewünschte Kästchen an.
1 + 1 = 3
2 + 2 = 4 T
3 + 3 = 5
4 + 4 = 4
5 + 5 = 9
So wählen Sie eine bereits übermalte Antwort:
1. Übermalen Sie das Kästchen mit der nicht mehr gültigen Antwort.
2. Kreisen Sie das gewünschte übermalte Kästchen ein.
1 + 1 = 3
2 + 2 = 4 T
3 + 3 = 5
4 + 4 = 4
5 + 5 = 9
Wenn Sie jetzt noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihre Lehrerin / Ihren Lehrer!
Viel Erfolg bei der Bearbeitung!
Hier wurde zuerst die Antwort „2 + 2 = 4“
übermalt und dann wieder gewählt.
Hier wurde zuerst die Antwort „5 + 5 = 9“
gewählt und dann auf „2 + 2 = 4“ geändert.
Aufgabe 1: Zusammenhang zweier Variablen
Im Original auf Seite 5 öffnen5
Aufgabe 1
Zusammenhang zweier Variablen
Für a , b ∈ ℝ gilt der Zusammenhang a · b = 1.
Aufgabenstellung:
Zwei der fünf nachstehenden Aussagen treffen in jedem Fall zu.
Kreuzen Sie die beiden zutreffenden Aussagen an!
Wenn a kleiner als null ist, dann ist auch b kleiner als null.
Die Vorzeichen von a und b können unterschiedlich sein.
Für jedes n ∈ ℕ gilt: ( a – n ) ∙ ( b + n ) = 1.
Für jedes n ∈ ℕ \{0} gilt: ( a ∙ n ) ∙
(
b
n
)
= 1.
Es gilt: a ≠ b .
Aufgabe 2: Solaranlagen
Im Original auf Seite 6 öffnen6
Aufgabe 2
Solaranlagen
Eine Gemeinde unterstützt den Neubau von Solaranlagen in h Haushalten mit jeweils p % der
Anschaffungskosten, wobei das arithmetische Mittel der Anschaffungskosten für eine Solaranlage
für einen Haushalt in dieser Gemeinde e Euro beträgt.
Aufgabenstellung:
Interpretieren Sie den Term h · e ·
p
100
im angegebenen Kontext!
Aufgabe 3: Lösungsfälle quadratischer Gleichungen
Im Original auf Seite 7 öffnen7
Aufgabe 3
Lösungsfälle quadratischer Gleichungen
Gegeben ist eine quadratische Gleichung der Form r · x
2
+ s · x + t = 0 in der Variablen x mit den
Koeffizienten r , s , t ∈ ℝ \{0}.
Die Anzahl der reellen Lösungen der Gleichung hängt von r , s und t ab.
Aufgabenstellung:
Geben Sie die Anzahl der reellen Lösungen der gegebenen Gleichung an, wenn r und t verschiedene Vorzeichen haben, und begründen Sie Ihre Antwort allgemein!
Aufgabe 4: Kräfte
Im Original auf Seite 8 öffnen8
Aufgabe 4
Kräfte
An einem Massenpunkt M greifen drei Kräfte an. Diese sind durch die Vektoren a , b und c ge geben.
Aufgabenstellung:
Zeichnen Sie in der nachstehenden Abbildung einen Kraftvektor d so ein, dass die Summe aller
vier Kräfte (in jeder Komponente) gleich null ist!
M
a
b
c
Aufgabe 5: Rechter Winkel
Im Original auf Seite 9 öffnen9
Aufgabe 5
Rechter Winkel
Gegeben ist eine Strecke AB im ℝ
2
mit A = (3 | 4) und B = (–2| 1).
Aufgabenstellung:
Geben Sie einen möglichen Vektor n ∈ ℝ
2
mit n ≠
( )
0
0
an, der mit der Strecke AB einen rechten
Winkel einschließt!
Aufgabe 6: Sinus und Cosinus
Im Original auf Seite 10 öffnen10
Aufgabe 6
Sinus und Cosinus
Die nachstehende Abbildung zeigt einen Kreis mit dem Mittelpunkt O und dem Radius 1.
Die Punkte A = (1|0) und P liegen auf der Kreislinie. Der eingezeichnete Winkel α wird vom
Schenkel OA zum Schenkel OP gegen den Uhrzeigersinn gemessen.
y
x
P
A
O
α
1
–1
1 –1
Ein Punkt Q auf der Kreislinie soll in analoger Weise einen Winkel β festlegen, für den folgende
Beziehungen gelten:
sin( β ) = –sin( α ) und cos( β ) = cos( α )
Aufgabenstellung:
Zeichnen Sie in der oben stehenden Abbildung den Punkt Q ein!
Aufgabe 7: Quadratische Pyramide
Im Original auf Seite 11 öffnen11
Aufgabe 7
Quadratische Pyramide
Die Oberfläche einer regelmäßigen quadratischen Pyramide kann als Funktion O in Abhängigkeit
von der Länge der Grundkante a und der Höhe der Seitenfläche h
1
aufgefasst werden.
Es gilt: O ( a , h
1
) = a
2
+ 2 · a · h
1
, wobei a ∈ ℝ
+
und h
1
>
a
2
.
Aufgabenstellung:
Gegeben sind sechs Aussagen zur Oberfläche von regelmäßigen quadratischen Pyramiden.
Kreuzen Sie die zutreffende Aussage an!
Ist h
1
konstant, dann ist die Oberfläche direkt proportional zu a .
Ist a konstant, dann ist die Oberfläche direkt proportional zu h
1
.
Für a = 1 cm ist die Oberfläche sicher größer als 2 cm
2
.
Für a = 1 cm ist die Oberfläche sicher kleiner als 10 cm
2
.
Werden sowohl a als auch h
1
verdoppelt, so wird die Oberfläche verdoppelt.
Ist h
1
= a
2
, dann kann die Oberfläche durch eine Exponentialfunktion
in Abhängigkeit von a beschrieben werden.
Aufgabe 8: Radfahrer
Im Original auf Seite 12 öffnen12
Aufgabe 8
Radfahrer
Zwei Radfahrer A und B fahren mit Elektrofahrrädern vom gleichen Startpunkt aus mit jeweils
konstanter Geschwindigkeit auf einer geradlinigen Straße in dieselbe Richtung.
In der nachstehenden Abbildung sind die Graphen der Funktionen s
A
und s
B
dargestellt, die den
von den Radfahrern zurückgelegten Weg in Abhängigkeit von der Fahrzeit beschreiben.
Die markierten Punkte haben die Koordinaten (0 | 0), (2 | 0) bzw. (8 | 2 400).
s in Metern
t in Minuten
s
B
s
A
10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 11
3 200
2 800
2 400
2 000
1 600
1 200
800
400
0
3 600
Aufgabenstellung:
Kreuzen Sie die beiden Aussagen an, die der obigen Abbildung entnommen werden können!
Der Radfahrer B startet zwei Minuten später als der Radfahrer A .
Die Geschwindigkeit des Radfahrers A beträgt 200 Meter
pro Minute.
Der Radfahrer B holt den Radfahrer A nach einer Fahrstrecke von 2,4 Kilometern ein.
Acht Minuten nach dem Start von Radfahrer B sind die
beiden Radfahrer gleich weit vom Startpunkt entfernt.
Vier Minuten nach der Abfahrt des Radfahrers A sind die
beiden Radfahrer 200 Meter voneinander entfernt.
Aufgabe 9: Graphen quadratischer Funktionen
Im Original auf Seite 13 öffnen13
Aufgabe 9
Graphen quadratischer Funktionen
Die nachstehende Abbildung zeigt die Graphen quadratischer Funktionen f
1
, f
2
und f
3
mit den
Gleichungen f
i
( x ) = a
i
· x
2
+ b
i
, wobei gilt: a
i
, b
i
∈ ℝ , i ∈ {1, 2, 3}.
f
i
( x )
x
f
1
f
2
f
3
Aufgabenstellung:
Ordnen Sie die Parameterwerte a
i
und b
i
jeweils der Größe nach, beginnend mit dem kleinsten!
Parameterwerte a
i
: _______ < _______ < _______
Parameterwerte b
i
: _______ < _______ < _______
Aufgabe 10: Polynomfunktion
Im Original auf Seite 14 öffnen14
Aufgabe 10
Polynomfunktion
Die nachstehende Abbildung zeigt den Graphen einer Polynomfunktion f .
f ( x )
f
x
0 6 5 4 3 2 1 7 –2 –3 –4 –5 –6 –7 –8 –1
–2
–1
–3
2
4
3
5
1
0
Aufgabenstellung:
Begründen Sie, warum es sich bei der dargestellten Funktion nicht um eine Polynomfunktion
dritten Grades handeln kann!
Aufgabe 11: Zellkulturen
Im Original auf Seite 15 öffnen15
Aufgabe 11
Zellkulturen
Im Rahmen eines biologischen Experiments werden sechs Zellkulturen günstigen und ungünstigen äußeren Bedingungen ausgesetzt, wodurch die Anzahl der Zellen entweder exponentiell
zunimmt oder exponentiell abnimmt.
Dabei gibt Ni ( t ) die Anzahl der Zellen in der jeweiligen Zellkultur t Tage nach Beginn des Experiments an ( i = 1, 2, 3, 4, 5, 6).
Aufgabenstellung:
Ordnen Sie den vier beschriebenen Veränderungen jeweils die zugehörige Funktionsgleichung
(aus A bis F) zu!
A N
1
( t ) = N
1
(0) · 0,15
t
B N
2
( t ) = N
2
(0) · 0,5
t
C N
3
( t ) = N
3
(0) · 0,85
t
D N
4
( t ) = N
4
(0) · 1,5
t
E N
5
( t ) = N
5
(0) · 1,85
t
F N
6
( t ) = N
6
(0) · 2
t
Die Anzahl der Zellen
verdoppelt sich pro Tag.
Die Anzahl der Zellen nimmt
pro Tag um 85 % zu.
Die Anzahl der Zellen nimmt
pro Tag um 85 % ab.
Die Anzahl der Zellen nimmt
pro Tag um die Hälfte ab.
Aufgabe 12: Sinusfunktion
Im Original auf Seite 16 öffnen16
Aufgabe 12
Sinusfunktion
Für a , b ∈ ℝ
+
sei die Funktion f : ℝ → ℝ mit f ( x ) = a · sin( b · x ) für x ∈ ℝ gegeben.
Die beiden nachstehenden Eigenschaften der Funktion f sind bekannt:
• Die (kleinste) Periode der Funktion f ist π .
• Die Differenz zwischen dem größten und dem kleinsten Funktionswert von f beträgt 6.
Aufgabenstellung:
Geben Sie a und b an!
a =
b =
Aufgabe 13: Wertschöpfung
Im Original auf Seite 17 öffnen17
Aufgabe 13
Wertschöpfung
2007 2006 2005 2004 2003 2008 2009
90
80
70
60
50
40
30
20
10
0
100
AK-Wertschöpfungsbarometer
Überschuss pro Beschäftigtem 2003 bis 2009
durchschnittliche Wertschöpfung pro Beschäftigtem
durchschnittlicher Personalaufwand pro Beschäftigtem
Überschuss pro Beschäftigtem
Quelle: AK-Bilanzdatenbank, AK Wien in Kooperation mit AK OÖ
76 906
26 338
50 568
73 634
24 218
49 416
80 464
28 296
52 168
85 252
31 418
53 834
92 258
37 133
55 125
94 282
36 961
57 321
92 006
36 943
55 063
Datenquelle: Arbeiterkammer Oberösterreich (Hrsg.): AK Wertschöpfungsbarometer: Trotz Krise: Eigentümer profitierten , April 2011, S. 3.
https://media.arbeiterkammer.at/ooe/betriebsraete/PKU_2011_Wertschoepfungsbarometer.pdf [12.09.2017].
Der AK-Wertschöpfungsbarometer zeigt die Entwicklung desjenigen Wertes auf, den österreichische Mittel- und Großbetriebe im Durchschnitt an jeder Mitarbeiterin / jedem Mitarbeiter pro Jahr
verdienen.
Konkret ermittelt wird dabei der Überschuss pro Beschäftigtem, also die Differenz zwischen der
durchschnittlichen Wertschöpfung pro Beschäftigtem und dem durchschnittlichen Personalaufwand pro Beschäftigtem.
Aufgabenstellung:
Berechnen Sie für das Jahr 2007 den Anteil dieses Überschusses (in Prozent) gemessen an der
Pro-Kopf-Wertschöpfung!
Aufgabe 14: Abkühlungsprozess
Im Original auf Seite 18 öffnen18
Aufgabe 14
Abkühlungsprozess
Eine Flüssigkeit wird abgekühlt. Die Funktion T beschreibt modellhaft den Temperaturverlauf.
Dabei gibt T ( t ) die Temperatur der Flüssigkeit zum Zeitpunkt t ≥ 0 an ( T ( t ) in °C, t in Minuten).
Der Abkühlungsprozess startet zum Zeitpunkt t = 0.
Aufgabenstellung:
Interpretieren Sie die Gleichung T ′ (20) = –0,97 im gegebenen Kontext unter Angabe der korrekten Einheiten!
Aufgabe 15: Kredittilgung
Im Original auf Seite 19 öffnen19
Aufgabe 15
Kredittilgung
Jemand hat bei einer Bank einen Wohnbaukredit zur Finanzierung einer Eigentumswohnung auf genommen. Am Ende eines jeden Monats erhöht sich der Schuldenstand aufgrund der Kredit zinsen um 0,4 % und anschließend wird die monatliche Rate von € 450 zurückgezahlt.
Der Schuldenstand am Ende von t Monaten wird durch S ( t ) beschrieben.
Aufgabenstellung:
Geben Sie eine Differenzengleichung an, mit deren Hilfe man bei Kenntnis des Schuldenstands
am Ende eines Monats den Schuldenstand am Ende des darauffolgenden Monats berechnen
kann!
Aufgabe 16: Beziehungen zwischen Funktion, Ableitungs- und Stammfunktion
Im Original auf Seite 20 öffnen20
Aufgabe 16
Beziehungen zwischen Funktion, Ableitungs- und Stammfunktion
Es sei f eine Polynomfunktion dritten Grades, f ′ ihre Ableitungsfunktion und F eine der Stammfunktionen von f .
Aufgabenstellung:
Ergänzen Sie die Textlücken im folgenden Satz durch Ankreuzen der jeweils richtigen Satzteile so,
dass eine korrekte Aussage entsteht!
Die zweite Ableitungsfunktion der Funktion
1
ist die Funktion
2
.
1
f
f ′
F
2
f
f ′
F
Aufgabe 17: Funktionsgraph
Im Original auf Seite 21 öffnen21
Aufgabe 17
Funktionsgraph
Eine nicht konstante Funktion f : ℝ → ℝ hat die folgenden Eigenschaften:
f (4) = 2
f ′ (4) = 0
f ″ (4) = 0
f ′ ( x ) ≤ 0 für alle x ∈ ℝ
Aufgabenstellung:
Skizzieren Sie in der nachstehenden Abbildung einen möglichen Graphen einer solchen Funktion f !
x
f ( x )
5
6
4
3
2
1
0
–2
–3
–1
–4
–5
–6
0 –2 –3 –1 –4 –5 –6 1 2 3 4 5 6
Aufgabe 18: Wert eines bestimmten Integrals
Im Original auf Seite 22 öffnen22
Aufgabe 18
Wert eines bestimmten Integrals
Von einer reellen Funktion f ist der Graph einer Stammfunktion F abgebildet.
F ( x )
x a
1
0
2
3
–1
F
Aufgabenstellung:
Geben Sie den Wert des bestimmten Integrals I =
∫
a
0
f ( x ) d x an!
I =
Aufgabe 19: Hausübungen und Schularbeit
Im Original auf Seite 23 öffnen23
Aufgabe 19
Hausübungen und Schularbeit
In einer Klasse, in der ausschließlich Mädchen sind, waren bis zu einer Schularbeit 15 Hausübungen
abzugeben. Bei der Schularbeit waren maximal 48 Punkte zu erreichen.
Im nachstehenden Punktwolkendiagramm werden für jede der insgesamt 20 Schülerinnen dieser
Klasse die Anzahl der abgegebenen Hausübungen und die Anzahl der bei der Schularbeit erreichten Punkte dargestellt.
Anzahl der abgegebenen Hausübungen (von 15)
14 12 10 8 6 4 2 0 16
erreichte Punkte bei der Schularbeit (von 48)
45
40
35
30
25
20
15
10
5
0
50
Aufgabenstellung:
Zwei der nachstehenden fünf Aussagen interpretieren das dargestellte Punktwolkendiagramm
korrekt. Kreuzen Sie die beiden zutreffenden Aussagen an!
Nur Schülerinnen, die mehr als 10 Hausübungen abgegeben haben,
konnten mehr als 35 Punkte bei der Schularbeit erzielen.
Die Schülerin mit der geringsten Punkteanzahl bei der Schularbeit
hat die wenigsten Hausübungen abgegeben.
Die Schülerin mit den meisten Punkten bei der Schularbeit hat alle
Hausübungen abgegeben.
Schülerinnen mit mindestens 10 abgegebenen Hausübungen
haben bei der Schularbeit im Durchschnitt mehr Punkte erzielt als
jene mit weniger als 10 abgegebenen Hausübungen.
Aus der Anzahl der bei der Schularbeit erreichten Punkte kann man
eindeutig auf die Anzahl der abgegebenen Hausübungen schließen.
Aufgabe 20: Spenden
Im Original auf Seite 24 öffnen24
Aufgabe 20
Spenden
Für einen guten Zweck spenden 20 Personen Geld, wobei jede Person einen anderen Betrag
spendet. Diese 20 Geldbeträge (in Euro) bilden den Datensatz x
1
, x
2
, ..., x
20
. Von diesem Datensatz ermittelt man Minimum, Maximum, arithmetisches Mittel, Median sowie unteres (erstes) und
oberes (drittes) Quartil.
Frau Müller ist eine dieser 20 Personen und spendet 50 Euro.
Aufgabenstellung:
Jede der vier Fragen in der linken Tabelle kann unter Kenntnis einer der statistischen Kennzahlen
aus der rechten Tabelle korrekt beantwortet werden.
Ordnen Sie den vier Fragen jeweils die entsprechende statistische Kennzahl (aus A bis F) zu!
A Minimum
B Maximum
C arithmetisches Mittel
D Median
E unteres Quartil
F oberes Quartil
Ist die Spende von Frau Müller eine
der fünf größten Spenden?
Ist die Spende von Frau Müller eine
der zehn größten Spenden?
Ist die Spende von Frau Müller die
kleinste Spende?
Wie viel Euro spenden die 20 Personen insgesamt?
Aufgabe 21: Gummibären
Im Original auf Seite 25 öffnen25
Aufgabe 21
Gummibären
In einer Packung befinden sich 50 Gummibären. Von diesen sind 20 rot, 16 weiß und 14 grün.
Ein Kind entnimmt mit einem Griff drei Gummibären, ohne dabei auf die Farbe zu achten.
Aufgabenstellung:
Geben Sie unter der Voraussetzung, dass jeder Gummibär mit der gleichen Wahrscheinlichkeit entnommen wird, die Wahrscheinlichkeit an, dass mindestens einer der drei entnommenen
Gummi bären rot ist!
Aufgabe 22: Vergleich zweier Wahrscheinlichkeitsverteilungen
Im Original auf Seite 26 öffnen26
Aufgabe 22
Vergleich zweier Wahrscheinlichkeitsverteilungen
In den nachstehenden Diagrammen sind die Wahrscheinlichkeitsverteilungen zweier Zufallsvariablen X und Y dargestellt. Die Erwartungswerte der Zufallsvariablen werden mit E ( X ) und E ( Y ), die
Standardabweichungen mit σ ( X ) und σ ( Y ) bezeichnet.
0,35
0 1 2 3 4 5 6 7 8
0,30
0,25
0,20
k
P
( X
=
k
)
0,15
0,10
0,05
0,00
9
0,35
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
0,30
0,25
0,20
P
( Y
=
k
)
0,15
0,10
0,05
0,00
k
Aufgabenstellung:
Kreuzen Sie die beiden zutreffenden Aussagen an!
E ( X ) = E ( Y )
σ ( X ) > σ ( Y )
P ( X ≤ 3) < P ( Y ≤ 3)
P (3 ≤ X ≤ 7) = P (3 ≤ Y ≤ 7)
P ( X ≤ 5) = 0,3
Aufgabe 23: Massenproduktion
Im Original auf Seite 27 öffnen27
Aufgabe 23
Massenproduktion
Bei der Massenproduktion eines bestimmten Produkts werden Packungen zu 100 Stück erzeugt.
In einer solchen Packung ist jedes einzelne Stück (unabhängig von den anderen) mit einer Wahrscheinlichkeit von 6 % mangelhaft.
Aufgabenstellung:
Ermitteln Sie, mit welcher Wahrscheinlichkeit in dieser Packung höchstens zwei mangelhafte
Stücke zu finden sind!
Aufgabe 24: Intervallbreite von Konfidenzintervallen
Im Original auf Seite 28 öffnen28
Aufgabe 24
Intervallbreite von Konfidenzintervallen
Vier Konfidenzintervalle ( A , B , C und D ) für einen unbekannten Anteil werden auf dieselbe Art und
Weise ausschließlich unter Verwendung des Stichprobenumfangs n , des Konfidenzniveaus γ und
des relativen Anteils berechnet, wobei der relative Anteil für alle vier Konfidenzintervalle derselbe
ist. Die Konfidenzintervalle liegen symmetrisch um den relativen Anteil.
Konfidenzintervall Stichprobenumfang n Konfidenzniveau γ
A 500 90 %
B 500 95 %
C 2 000 90 %
D 2 000 95 %
Aufgabenstellung:
Vergleichen Sie diese vier Konfidenzintervalle bezüglich ihrer Intervallbreite und geben Sie
das Konfidenzintervall mit der kleinsten und jenes mit der größten Intervallbreite an!
Konfidenzintervall mit der kleinsten Intervallbreite: _____
Konfidenzintervall mit der größten Intervallbreite: _____
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PDF-Seite 31
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PDF-Seite 32
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