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Mathematik-Matura Jänner 2018 · AHS Teil 1 – Aufgaben
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16. Jänner 2018
Mathematik
Teil-1-Aufgaben
Standardisierte kompetenzorientierte
schriftliche Reifeprüfung
Name:
Klasse:
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Hinweise zur Aufgabenbearbeitung
Sehr geehrte Kandidatin! Sehr geehrter Kandidat!
Das vorliegende Aufgabenheft zu Teil 1 enthält 24 Aufgaben. Die Aufgaben sind unabhängig voneinander bearbeitbar. Ihnen stehen dafür 120 Minuten an reiner Arbeitszeit zur Verfügung.
Verwenden Sie einen nicht radierbaren, blau oder schwarz schreibenden Stift. Bei Konstruktionsaufgaben ist
auch die Verwendung eines Bleistifts möglich.
Verwenden Sie zur Bearbeitung ausschließlich dieses Aufgabenheft. Schreiben Sie Ihren Namen auf der ersten
Seite des Aufgabenheftes in das dafür vorgesehene Feld.
Alle Antworten müssen in das Aufgabenheft geschrieben werden. In die Beurteilung wird alles einbezogen, was
nicht durchgestrichen ist. Die Lösung muss dabei klar ersichtlich sein. Wenn die Lösung nicht klar ersichtlich ist
oder verschiedene Lösungen angegeben sind, gilt die Aufgabe als nicht gelöst. Streichen Sie Ihre Notizen durch.
Sie dürfen eine approbierte Formelsammlung sowie die gewohnten elektronischen Hilfsmittel verwenden.
Das Aufgabenheft ist abzugeben.
Beurteilung
Jede Aufgabe in Teil 1 wird mit 0 Punkten oder 1 Punkt bewertet, jede Teilaufgabe in Teil 2 mit 0, 1 oder 2 Punkten. Die mit A gekennzeichneten Aufgabenstellungen werden mit 0 Punkten oder 1 Punkt bewertet.
– Werden im Teil 1 mindestens 16 von 24 Aufgaben richtig gelöst, wird die Arbeit positiv bewertet.
– Werden im Teil 1 weniger als 16 von 24 Aufgaben richtig gelöst, werden mit A markierte Aufgabenstellungen
aus Teil 2 zum Ausgleich (für den laut LBVO „wesentlichen Bereich“) herangezogen.
Werden unter Berücksichtigung der mit A markierten Aufgabenstellungen aus Teil 2 mindestens 16 Aufgaben
richtig gelöst, wird die Arbeit positiv bewertet.
Werden auch unter Berücksichtigung der mit A markierten Aufgabenstellungen aus Teil 2 weniger als 16 Aufgaben richtig gelöst, wird die Arbeit mit „Nicht genügend“ beurteilt.
– Werden im Teil 1 mindestens 16 Punkte (mit Berücksichtigung der Ausgleichspunkte A ) erreicht, so gilt folgender Beurteilungsschlüssel:
Genügend 16– 23 Punkte
Befriedigend 24– 32 Punkte
Gut 33– 40 Punkte
Sehr gut 41– 48 Punkte
Erläuterung der Antwortformate
Die Aufgaben haben einerseits freie Antwortformate ; dabei schreiben Sie Ihre Antwort direkt unter die jeweilige
Aufgabenstellung in das Aufgabenheft. Weitere Antwortformate, die in der Klausur zum Einsatz kommen können,
werden im Folgenden vorgestellt:
Zuordnungsformat: Dieses Antwortformat ist durch mehrere Aussagen (bzw. Tabellen oder Abbildungen) gekennzeichnet, denen mehrere Antwortmöglichkeiten gegenüberstehen. Bearbeiten Sie Aufgaben dieses Formats
korrekt, indem Sie die Antwortmöglichkeiten durch Eintragen der entsprechenden Buchstaben den jeweils zutreffenden Aussagen zuordnen!
Beispiel:
Gegeben sind zwei Gleichungen.
Aufgabenstellung:
Ordnen Sie den zwei Gleichungen jeweils die
entsprechende Bezeichnung (aus A bis D) zu!
1 + 1 = 2 A
2 ∙ 2 = 4 C
A Addition
B Division
C Multiplikation
D Subtraktion
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Im Original auf Seite 3 öffnen3
Konstruktionsformat: Eine Aufgabe und deren Aufgabenstellung sind vorgegeben. Die Aufgabe erfordert die Ergänzung von Punkten, Geraden und/oder Kurven im Aufgabenheft.
Beispiel:
Gegeben ist eine lineare Funktion f mit f ( x ) = k · x + d.
Aufgabenstellung:
Zeichnen Sie den Graphen einer linearen Funktion mit den Bedingungen k = –2 und d > 0 in das vorgegebene
Koordinatensystem ein!
f ( x )
f
x
Multiple-Choice-Format in der Variante „1 aus 6“: Dieses Antwortformat ist durch einen Fragenstamm und
sechs Antwortmöglichkeiten gekennzeichnet, wobei eine Antwortmöglichkeit auszuwählen ist. Bearbeiten Sie
Aufgaben dieses Formats korrekt, indem Sie die einzige zutreffende Antwortmöglichkeit ankreuzen!
Beispiel:
Welche Gleichung ist korrekt?
Aufgabenstellung:
Kreuzen Sie die zutreffende Gleichung an!
1 + 1 = 1
2 + 2 = 2
3 + 3 = 3
4 + 4 = 8 T
5 + 5 = 5
6 + 6 = 6
Multiple-Choice-Format in der Variante „2 aus 5“: Dieses Antwortformat ist durch einen Fragenstamm und fünf
Antwortmöglichkeiten gekennzeichnet, wobei zwei Antwortmöglichkeiten auszuwählen sind. Bearbeiten Sie Aufgaben dieses Formats korrekt, indem Sie die beiden zutreffenden Antwortmöglichkeiten ankreuzen!
Beispiel:
Welche Gleichungen sind korrekt?
Aufgabenstellung:
Kreuzen Sie die beiden zutreffenden Gleichungen an!
1 + 1 = 1
2 + 2 = 4 T
3 + 3 = 3
4 + 4 = 8 T
5 + 5 = 5
PDF-Seite 4
Im Original auf Seite 4 öffnen4
Multiple-Choice-Format in der Variante „x aus 5“: Dieses Antwortformat ist durch einen Fragenstamm und fünf
Antwortmöglichkeiten gekennzeichnet, wobei eine, zwei, drei, vier oder fünf Antwortmöglichkeiten auszuwählen sind. In der Aufgabenstellung finden Sie stets die Aufforderung „Kreuzen Sie die zutreffende(n) Aussage(n)/
Gleichung(en)/... an!“. Bearbeiten Sie Aufgaben dieses Formats korrekt, indem Sie die zutreffende Antwortmöglichkeit/die zutreffenden Antwortmöglichkeiten ankreuzen!
Beispiel:
Welche der gegebenen Gleichungen ist/sind korrekt?
Aufgabenstellung:
Kreuzen Sie die zutreffende(n) Gleichung(en) an!
1 + 1 = 2 T
2 + 2 = 4 T
3 + 3 = 6 T
4 + 4 = 4
5 + 5 = 10 T
Lückentext: Dieses Antwortformat ist durch einen Satz mit zwei Lücken gekennzeichnet, das heißt, im Aufgabentext sind zwei Stellen ausgewiesen, die ergänzt werden müssen. Für jede Lücke werden je drei Antwortmöglichkeiten vorgegeben. Bearbeiten Sie Aufgaben dieses Formats korrekt, indem Sie die Lücken durch Ankreuzen der
beiden zutreffenden Antwortmöglichkeiten füllen!
Beispiel:
Gegeben sind 3 Gleichungen.
Aufgabenstellung:
Ergänzen Sie die Textlücken im folgenden Satz durch Ankreuzen der jeweils richtigen Satzteile so, dass eine korrekte
Aussage entsteht!
Die Gleichung
1
wird als Zusammenzählung oder
2
bezeichnet.
1
1 – 1 = 0
1 + 1 = 2 T
1 ∙ 1 = 1
2
Multiplikation
Subtraktion
Addition T
So ändern Sie Ihre Antwort bei Aufgaben zum Ankreuzen:
1. Übermalen Sie das Kästchen mit der nicht mehr gültigen Antwort.
2. Kreuzen Sie dann das gewünschte Kästchen an.
1 + 1 = 3
2 + 2 = 4 T
3 + 3 = 5
4 + 4 = 4
5 + 5 = 9
So wählen Sie eine bereits übermalte Antwort:
1. Übermalen Sie das Kästchen mit der nicht mehr gültigen Antwort.
2. Kreisen Sie das gewünschte übermalte Kästchen ein.
1 + 1 = 3
2 + 2 = 4 T
3 + 3 = 5
4 + 4 = 4
5 + 5 = 9
Wenn Sie jetzt noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihre Lehrerin / Ihren Lehrer!
Viel Erfolg bei der Bearbeitung!
Hier wurde zuerst die Antwort „2 + 2 = 4“
übermalt und dann wieder gewählt.
Hier wurde zuerst die Antwort „5 + 5 = 9“
gewählt und dann auf „2 + 2 = 4“ geändert.
Aufgabe 1: Anzahl der Personen in einem Autobus
Im Original auf Seite 5 öffnen5
Aufgabe 1
Anzahl der Personen in einem Autobus
Die Variable F bezeichnet die Anzahl der weiblichen Passagiere in einem Autobus, M bezeichnet
die Anzahl der männlichen Passagiere in diesem Autobus. Zusammen mit dem Lenker (männlich)
sind doppelt so viele Männer wie Frauen in diesem Autobus. (Der Lenker wird nicht bei den Passagieren mitgezählt.)
Aufgabenstellung:
Kreuzen Sie diejenige Gleichung an, die den Zusammenhang zwischen der Anzahl der Frauen
und der Anzahl der Männer in diesem Autobus richtig beschreibt!
2 ∙ ( M + 1) = F
M + 1 = 2 ∙ F
F = 2 ∙ M + 1
F + 1 = 2 ∙ M
M – 1 = 2 ∙ F
2 ∙ F = M
Aufgabe 2: Fahrzeit von Zügen
Im Original auf Seite 6 öffnen6
Aufgabe 2
Fahrzeit von Zügen
Um 8:00 Uhr fährt ein Güterzug von Salzburg in Richtung Linz ab. Vom 124 km entfernten Bahnhof Linz fährt eine halbe Stunde später ein Schnellzug Richtung Salzburg ab. Der Güterzug
bewegt sich mit einer mittleren Geschwindigkeit von 100 km/h, die mittlere Geschwindigkeit des
Schnellzugs ist 150 km/h.
Aufgabenstellung:
Mit t wird die Fahrzeit des Güterzugs in Stunden bezeichnet, die bis zur Begegnung der beiden
Züge vergeht.
Geben Sie eine Gleichung für die Berechnung der Fahrzeit t des Güterzugs an und berechnen Sie
diese Fahrzeit!
Aufgabe 3: Lösungen einer quadratischen Gleichung
Im Original auf Seite 7 öffnen7
Aufgabe 3
Lösungen einer quadratischen Gleichung
Eine Gleichung, die man auf die Form a ∙ x
2
+ b ∙ x + c = 0 mit a , b , c ∈ ℝ und a ≠ 0 umformen kann, nennt man quadratische Gleichung in der Variablen x mit den Koeffizienten a , b , c .
Aufgabenstellung:
Ergänzen Sie die Textlücken im folgenden Satz durch Ankreuzen der jeweils richtigen Satzteile so,
dass eine korrekte Aussage entsteht!
Eine quadratische Gleichung der Form a ∙ x
2
+ b ∙ x + c = 0 mit
1
hat in jedem
Fall
2
.
1
a > 0 und c > 0
a > 0 und c < 0
a < 0 und c < 0
2
zwei verschiedene reelle Lösungen
genau eine reelle Lösung
keine reelle Lösung
Aufgabe 4: Orthogonale Vektoren
Im Original auf Seite 8 öffnen8
Aufgabe 4
Orthogonale Vektoren
Gegeben sind die nachstehend angeführten Vektoren:
a =
( )
2
3
b =
( )
x
0
, x ∈ ℝ
c =
( )
1
–2
d = a – b
Aufgabenstellung:
Berechnen Sie x so, dass die Vektoren c und d aufeinander normal stehen!
Aufgabe 5: Gefälle einer Regenrinne
Im Original auf Seite 9 öffnen9
Aufgabe 5
Gefälle einer Regenrinne
Eine Regenrinne hat eine bestimmte Länge l (in Metern). Damit das Wasser gut abrinnt, muss
die Regenrinne unter einem Winkel von mindestens α zur Horizontalen geneigt sein. Dadurch
ergibt sich ein Höhenunterschied von mindestens h Metern zwischen den beiden Endpunkten der
Regen rinne.
Aufgabenstellung:
Geben Sie eine Formel zur Berechnung von h in Abhängigkeit von l und α an!
h =
Aufgabe 6: Winkel im Einheitskreis
Im Original auf Seite 10 öffnen10
Aufgabe 6
Winkel im Einheitskreis
In der nachstehenden Grafik ist ein Winkel α im Einheitskreis dargestellt.
Aufgabenstellung:
Zeichnen Sie in der Grafik denjenigen Winkel β aus dem Intervall [0°; 360°] mit β ≠ α ein, für
den cos( β ) = cos( α ) gilt!
y
x
–1
1 0 –1
1
α
Aufgabe 7: Stefan-Boltzmann-Gesetz
Im Original auf Seite 11 öffnen11
Aufgabe 7
Stefan-Boltzmann-Gesetz
Die Leuchtkraft L eines Sterns wird durch folgende Formel beschrieben:
L = 4 ∙ π ∙ R
2
∙ T
4
∙ σ
Dabei ist R der Sternradius und T die Oberflächentemperatur des Sterns; σ ist eine Konstante
(die sogenannte Stefan-Boltzmann-Konstante).
Aufgabenstellung:
Ergänzen Sie die Textlücken im folgenden Satz durch Ankreuzen der jeweils richtigen Satzteile so,
dass eine korrekte Aussage entsteht!
Für verschiedene Sterne mit gleichem, bekanntem Sternradius R ist die Leuchtkraft L eine Funktion
1
; es handelt sich dabei um eine
2
.
1
des Sternradius R
der Oberflächentemperatur T
der Konstanten σ
2
lineare Funktion
Potenzfunktion
Exponentialfunktion
Aufgabe 8: Schnittpunkte
Im Original auf Seite 12 öffnen12
Aufgabe 8
Schnittpunkte
In der nachstehenden Abbildung sind der Graph der Funktion f mit f ( x ) = x
2
– 4 ∙ x – 2 und der
Graph der Funktion g mit g ( x ) = x – 6 dargestellt sowie deren Schnittpunkte A und B gekennzeichnet.
f ( x ), g ( x )
f
g
x
B
A
Aufgabenstellung:
Bestimmen Sie die Koeffizienten a und b der quadratischen Gleichung x
2
+ a ∙ x + b = 0 so,
dass die beiden Lösungen dieser Gleichung die x -Koordinaten der Schnittpunkte A und B sind!
Aufgabe 9: Steigung einer linearen Funktion
Im Original auf Seite 13 öffnen13
Aufgabe 9
Steigung einer linearen Funktion
Der Graph einer linearen Funktion f verläuft durch die Punkte A = ( a | b ) und B = (5 ∙ a | –3 ∙ b )
mit a , b ∈ ℝ \{0}.
Aufgabenstellung:
Bestimmen Sie die Steigung k der linearen Funktion f !
k =
Aufgabe 10: Änderungsprozess
Im Original auf Seite 14 öffnen14
Aufgabe 10
Änderungsprozess
Durch die Gleichung N ( t ) = 1,2 ∙ 0,98
t
wird ein Änderungsprozess einer Größe N in Abhängigkeit
von der Zeit t beschrieben.
Aufgabenstellung:
Welcher der angeführten Änderungsprozesse kann durch die angegebene Gleichung beschrieben
werden? Kreuzen Sie den zutreffenden Änderungsprozess an!
Von einer radioaktiven Substanz zerfallen pro Zeiteinheit 0,02 %
der am jeweiligen Tag vorhandenen Menge.
In ein Speicherbecken fließen pro Zeiteinheit 0,02 m³ Wasser zu.
Vom Wirkstoff eines Medikaments werden pro Zeiteinheit 1,2 mg
abgebaut.
Die Einwohnerzahl eines Landes nimmt pro Zeiteinheit um 1,2 %
zu.
Der Wert einer Immobilie steigt pro Zeiteinheit um 2 %.
Pro Zeiteinheit nimmt die Temperatur eines Körpers um 2 % ab.
Aufgabe 11: Halbwertszeiten
Im Original auf Seite 15 öffnen15
Aufgabe 11
Halbwertszeiten
Die nachstehenden Abbildungen zeigen die Graphen von Exponentialfunktionen, die jeweils die
Abhängigkeit der Menge einer radioaktiven Substanz von der Zeit beschreiben.
Dabei gibt M ( t ) die Menge (in mg) zum Zeitpunkt t (in Tagen) an.
Aufgabenstellung:
Ordnen Sie den vier Graphen jeweils die entsprechende Halbwertszeit (aus A bis F) zu!
M ( t )
t in Tagen
9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 10
8
6
4
2
0
M ( t )
t in Tagen
9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 10
0,8
0,6
0,4
0,2
0
1
M ( t )
t in Tagen
9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 10
45
30
15
0
60
M ( t )
t in Tagen
9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 10
160
120
80
40
0
200
A 1 Tag
B 2 Tage
C 3 Tage
D 5 Tage
E 10 Tage
F mehr als 10 Tage
Aufgabe 12: Parameter einer Sinusfunktion
Im Original auf Seite 16 öffnen16
Aufgabe 12
Parameter einer Sinusfunktion
Gegeben ist der Graph einer Funktion f mit f ( x ) = a ∙ sin( b ∙ x ) mit a , b ∈ ℝ
+
.
f ( x )
f
x
0 3π/2 π 2π π/2 –π/2 –π –3π/2 –2π
2
1
0
–1
–2
3
–3
Aufgabenstellung:
Geben Sie die für den abgebildeten Graphen passenden Parameterwerte a und b an!
a =
b =
Aufgabe 13: Radioaktiver Zerfall
Im Original auf Seite 17 öffnen17
Aufgabe 13
Radioaktiver Zerfall
Der Wert m ( t ) bezeichnet die nach t Tagen vorhandene Menge eines radioaktiven Stoffes.
Aufgabenstellung:
Einer der nachstehend angeführten Ausdrücke beschreibt die relative Änderung der Menge des
radioaktiven Stoffes innerhalb der ersten drei Tage.
Kreuzen Sie den zutreffenden Ausdruck an!
m (3) – m (0)
m (3) – m (0)
3
m (0)
m (3)
m (3) – m (0)
m (0)
m (3) – m (0)
m (0) – m (3)
m ′ (3)
Aufgabe 14: Ableitung
Im Original auf Seite 18 öffnen18
Aufgabe 14
Ableitung
Gegeben sind sechs Funktionsgleichungen mit einem Parameter k , wobei k ∈ ℤ und k ≠ 0.
Aufgabenstellung:
Für welche der gegebenen Funktionsgleichungen gilt der Zusammenhang f ′ ( x ) = k ∙ f ( x ) für alle
x ∈ ℝ ?
Kreuzen Sie die zutreffende Funktionsgleichung an!
f ( x ) = k
f ( x ) =
k
x
f ( x ) = k ∙ x
f ( x ) = x
k
f ( x ) = ℯ
k ∙ x
f ( x ) = sin( k ∙ x )
Aufgabe 15: Flächeninhalt
Im Original auf Seite 19 öffnen19
Aufgabe 15
Flächeninhalt
In der nachstehenden Abbildung sind der Graph einer Polynomfunktion f dritten Grades und der
Graph einer ihrer Stammfunktionen F dargestellt.
f ( x ), F ( x )
x
4 3 2 1 0 –2 –1 5 6
f
F
0
6
5
4
3
2
1
–1
7
Aufgabenstellung:
Der Graph von f und die positive x -Achse begrenzen im Intervall [0; 4] ein endliches Flächenstück.
Ermitteln Sie den Flächeninhalt dieses Flächenstücks!
Aufgabe 16: Wendestelle
Im Original auf Seite 20 öffnen20
Aufgabe 16
Wendestelle
Eine Polynomfunktion dritten Grades f hat die Ableitungsfunktion f ′ mit f ′ ( x ) = 12 ∙ x
2
– 4 ∙ x – 8.
Aufgabenstellung:
Geben Sie an, ob die Funktion f an der Stelle x = 6 eine Wendestelle hat, und begründen Sie
Ihre Entscheidung!
Aufgabe 17: Bestimmtes Integral
Im Original auf Seite 21 öffnen21
Aufgabe 17
Bestimmtes Integral
Der Graph einer Funktion f schneidet die x -Achse in einem gewissen Bereich an den Stellen a , b ,
c , d und e .
f ( x )
x
a b c d
f
e
0
1
2
3
4
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14
0
Aufgabenstellung:
Welche der nachstehend angeführten bestimmten Integrale haben einen Wert, der größer als 0 ist?
Kreuzen Sie die beiden zutreffenden bestimmten Integrale an!
∫
c
a
f ( x )d x
∫
c
b
f ( x )d x
∫
d
b
f ( x )d x
∫
b
a
f ( x )d x
∫
e
d
f ( x )d x
Aufgabe 18: Schadstoffausstoß
Im Original auf Seite 22 öffnen22
Aufgabe 18
Schadstoffausstoß
An einem Wintertag wird der Schadstoffausstoß eines Kamins gemessen.
Die Funktion A : ℝ
+
→ ℝ
+
beschreibt in Abhängigkeit von der Zeit t den momentanen Schadstoffausstoß A ( t ), wobei A ( t ) in Gramm pro Stunde und t in Stunden ( t = 0 entspricht 0 Uhr) gemessen wird.
Aufgabenstellung:
Deuten Sie den Ausdruck ∫
15
7
A ( t ) d t im gegebenen Kontext!
Aufgabe 19: Statistische Darstellungen
Im Original auf Seite 23 öffnen23
Aufgabe 19
Statistische Darstellungen
Bei einer meteorologischen Messstelle wurden die Tageshöchsttemperaturen für den Zeitraum
von einem Monat in einem sehr heißen Sommer aufgezeichnet. Die Messwerte in Grad Celsius
können dem nachstehenden Stängel-Blatt-Diagramm entnommen werden.
1 9
2 2 2 3 3 3
2 5 6 6 6 6 7 7 7 7 7 7 7
3 1 1 1 2 3 3 3 4 4 4
3 8
4 0 0
Aufgabenstellung:
Stellen Sie die aufgezeichneten Tageshöchsttemperaturen in einem Kastenschaubild (Boxplot)
dar!
40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 41
Temperatur in °C
Aufgabe 20: Arithmetisches Mittel
Im Original auf Seite 24 öffnen24
Aufgabe 20
Arithmetisches Mittel
In einer Klasse sind 25 Schüler/innen, von denen eine Schülerin als außerordentliche Schülerin
geführt wird.
Bei einem Test beträgt das arithmetische Mittel der von allen 25 Schülerinnen und Schülern
erreichten Punkte 12,6. Das arithmetische Mittel der von den nicht als außerordentlich geführten
Schülerinnen und Schülern erreichten Punkte beträgt 12,5.
Aufgabenstellung:
Berechnen Sie, wie viele Punkte die als außerordentlich geführte Schülerin bei diesem Test erreicht hat!
Aufgabe 21: Prüfung
Im Original auf Seite 25 öffnen25
Aufgabe 21
Prüfung
Um ein Stipendium für einen Auslandsaufenthalt zu erhalten, mussten Studierende entweder in
Spanisch oder in Englisch eine Prüfung ablegen.
Im nachstehenden Baumdiagramm sind die Anteile der Studierenden, die sich dieser Prüfung in
der jeweiligen Sprache unterzogen haben, angeführt. Zudem gibt das Baumdiagramm Auskunft
über die Anteile der positiven bzw. negativen Prüfungsergebnisse.
Spanisch
positiv negativ
0,8 0,2
Englisch
positiv negativ
0,9 0,1
0,3 0,7
Aufgabenstellung:
Der Prüfungsakt einer/eines angetretenen Studierenden wird zufällig ausgewählt.
Deuten Sie den Ausdruck 0,7 ∙ 0,9 + (1– 0,7) ∙ 0,8 im gegebenen Kontext!
Aufgabe 22: Wahrscheinlichkeit
Im Original auf Seite 26 öffnen26
Aufgabe 22
Wahrscheinlichkeit
Die Zufallsvariable X hat den Wertebereich {0, 1, ... , 9, 10}.
Gegeben sind die beiden Wahrscheinlichkeiten P ( X = 0) = 0,35 und P ( X = 1) = 0,38.
Aufgabenstellung:
Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeit P ( X ≥ 2)!
P ( X ≥ 2) =
Aufgabe 23: Rosenstöcke
Im Original auf Seite 27 öffnen27
Aufgabe 23
Rosenstöcke
Ein bestimmter Prozentsatz der Stöcke einer Rosensorte bringt gelbe Blüten hervor.
In einem Beet wird eine gewisse Anzahl an Rosenstöcken dieser Sorte gepflanzt. Die Zufallsvariable X ist binomialverteilt und gibt die Anzahl der gelbblühenden Rosenstöcke an. Dabei beträgt
der Erwartungswert für die Anzahl X der gelbblühenden Rosenstöcke 32, und die Standardabweichung hat den Wert 4.
Es wird folgender Vergleich angestellt:
„Die Wahrscheinlichkeit, dass sich in diesem Beet mindestens 28 und höchstens 36 gelbblühende Rosenstöcke befinden, ist größer als die Wahrscheinlichkeit, dass mehr als 32 gelbblühende
Rosenstöcke vorhanden sind.“
Aufgabenstellung:
Geben Sie an, ob dieser Vergleich zutrifft, und begründen Sie Ihre Entscheidung!
Aufgabe 24: Sicherheit eines Konfidenzintervalls
Im Original auf Seite 28 öffnen28
Aufgabe 24
Sicherheit eines Konfidenzintervalls
Die Abfüllanlagen eines Betriebes müssen in bestimmten Zeitabständen überprüft und eventuell
neu eingestellt werden.
Nach der Einstellung einer Abfüllanlage sind von 1 000 überprüften Packungen 30 nicht ordnungsgemäß befüllt. Für den unbekannten relativen Anteil p der nicht ordnungsgemäß befüllten
Packungen wird vom Betrieb das symmetrische Konfidenzintervall [0,02; 0,04] angegeben.
Aufgabenstellung:
Ermitteln Sie unter Verwendung einer die Binomialverteilung approximierenden Normalverteilung
die Sicherheit dieses Konfidenzintervalls!