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Mathematik-Matura Mai 2017 · AHS Teil 1 – Aufgaben
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10. Mai 2017
Mathematik
Teil-1-Aufgaben
Standardisierte kompetenzorientierte
schriftliche Reifeprüfung
Name:
Klasse:
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Hinweise zur Aufgabenbearbeitung
Sehr geehrte Kandidatin! Sehr geehrter Kandidat!
Das vorliegende Aufgabenheft zu Teil 1 enthält 24 Aufgaben. Die Aufgaben sind unabhängig voneinander bearbeitbar. Ihnen stehen dafür 120 Minuten an reiner Arbeitszeit zur Verfügung.
Verwenden Sie einen nicht radierbaren, blau oder schwarz schreibenden Stift. Bei Konstruktionsaufgaben ist
auch die Verwendung eines Bleistifts möglich.
Verwenden Sie zur Bearbeitung ausschließlich dieses Aufgabenheft. Schreiben Sie Ihren Namen auf der ersten
Seite des Aufgabenheftes in das dafür vorgesehene Feld.
Alle Antworten müssen in das Aufgabenheft geschrieben werden. In die Beurteilung wird alles einbezogen, was
nicht durchgestrichen ist. Die Lösung muss dabei klar ersichtlich sein. Wenn die Lösung nicht klar ersichtlich ist
oder verschiedene Lösungen angegeben sind, gilt die Aufgabe als nicht gelöst. Streichen Sie Ihre Notizen durch.
Sie dürfen eine approbierte Formelsammlung sowie die gewohnten elektronischen Hilfsmittel verwenden.
Das Aufgabenheft ist abzugeben.
Beurteilung
Jede Aufgabe in Teil 1 wird mit 0 Punkten oder 1 Punkt bewertet, jede Teilaufgabe in Teil 2 mit 0, 1 oder 2 Punkten. Die mit A gekennzeichneten Aufgabenstellungen werden mit 0 Punkten oder 1 Punkt bewertet.
– Werden im Teil 1 mindestens 16 von 24 Aufgaben richtig gelöst, wird die Arbeit positiv bewertet.
– Werden im Teil 1 weniger als 16 von 24 Aufgaben richtig gelöst, werden mit A markierte Aufgabenstellungen
aus Teil 2 zum Ausgleich (für den laut LBVO „wesentlichen Bereich“) herangezogen.
Werden unter Berücksichtigung der mit A markierten Aufgabenstellungen aus Teil 2 mindestens 16 Aufgaben
richtig gelöst, wird die Arbeit positiv bewertet.
Werden auch unter Berücksichtigung der mit A markierten Aufgabenstellungen aus Teil 2 weniger als 16 Aufgaben richtig gelöst, wird die Arbeit mit „Nicht genügend“ beurteilt.
– Werden im Teil 1 mindestens 16 Punkte (mit Berücksichtigung der Ausgleichspunkte A ) erreicht, so gilt folgender Beurteilungsschlüssel:
Genügend 16– 23 Punkte
Befriedigend 24– 32 Punkte
Gut 33– 40 Punkte
Sehr gut 41– 48 Punkte
Erläuterung der Antwortformate
Die Aufgaben haben einerseits freie Antwortformate ; dabei schreiben Sie Ihre Antwort direkt unter die jeweilige
Aufgabenstellung in das Aufgabenheft. Weitere Antwortformate, die in der Klausur zum Einsatz kommen können,
werden im Folgenden vorgestellt:
Zuordnungsformat: Dieses Antwortformat ist durch mehrere Aussagen (bzw. Tabellen oder Abbildungen) gekennzeichnet, denen mehrere Antwortmöglichkeiten gegenüberstehen. Bearbeiten Sie Aufgaben dieses Formats
korrekt, indem Sie die Antwortmöglichkeiten durch Eintragen der entsprechenden Buchstaben den jeweils zutreffenden Aussagen zuordnen!
Beispiel:
Gegeben sind zwei Gleichungen.
Aufgabenstellung:
Ordnen Sie den zwei Gleichungen jeweils die
entsprechende Bezeichnung (aus A bis D) zu!
1 + 1 = 2 A
2 ∙ 2 = 4 C
A Addition
B Division
C Multiplikation
D Subtraktion
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Im Original auf Seite 3 öffnen3
Konstruktionsformat: Eine Aufgabe und deren Aufgabenstellung sind vorgegeben. Die Aufgabe erfordert die Ergänzung von Punkten, Geraden und/oder Kurven im Aufgabenheft.
Beispiel:
Gegeben ist eine lineare Funktion f mit f ( x ) = k · x + d.
Aufgabenstellung:
Zeichnen Sie den Graphen einer linearen Funktion mit den Bedingungen k = –2 und d > 0 in das vorgegebene
Koordinatensystem ein!
f ( x )
f
x
Multiple-Choice-Format in der Variante „1 aus 6“: Dieses Antwortformat ist durch einen Fragenstamm und
sechs Antwortmöglichkeiten gekennzeichnet, wobei eine Antwortmöglichkeit auszuwählen ist. Bearbeiten Sie
Aufgaben dieses Formats korrekt, indem Sie die einzige zutreffende Antwortmöglichkeit ankreuzen!
Beispiel:
Welche Gleichung ist korrekt?
Aufgabenstellung:
Kreuzen Sie die zutreffende Gleichung an!
1 + 1 = 1 a
2 + 2 = 2 a
3 + 3 = 3 a
4 + 4 = 8 T
5 + 5 = 5 a
6 + 6 = 6 a
Multiple-Choice-Format in der Variante „2 aus 5“: Dieses Antwortformat ist durch einen Fragenstamm und fünf
Antwortmöglichkeiten gekennzeichnet, wobei zwei Antwortmöglichkeiten auszuwählen sind. Bearbeiten Sie Aufgaben dieses Formats korrekt, indem Sie die beiden zutreffenden Antwortmöglichkeiten ankreuzen!
Beispiel:
Welche Gleichungen sind korrekt?
Aufgabenstellung:
Kreuzen Sie die beiden zutreffenden Gleichungen an!
1 + 1 = 1 a
2 + 2 = 4 T
3 + 3 = 3 a
4 + 4 = 8 T
5 + 5 = 5 a
PDF-Seite 4
Im Original auf Seite 4 öffnen4
Multiple-Choice-Format in der Variante „x aus 5“: Dieses Antwortformat ist durch einen Fragenstamm und fünf
Antwortmöglichkeiten gekennzeichnet, wobei eine, zwei, drei, vier oder fünf Antwortmöglichkeiten auszuwählen sind. In der Aufgabenstellung finden Sie stets die Aufforderung „Kreuzen Sie die zutreffende(n) Aussage(n)/
Gleichung(en)/... an!“. Bearbeiten Sie Aufgaben dieses Formats korrekt, indem Sie die zutreffende Antwortmöglichkeit/die zutreffenden Antwortmöglichkeiten ankreuzen!
Beispiel:
Welche der gegebenen Gleichungen ist/sind korrekt?
Aufgabenstellung:
Kreuzen Sie die zutreffende(n) Gleichung(en) an!
1 + 1 = 2 T
2 + 2 = 4 T
3 + 3 = 6 T
4 + 4 = 4 a
5 + 5 = 10 T
Lückentext: Dieses Antwortformat ist durch einen Satz mit zwei Lücken gekennzeichnet, das heißt, im Aufgabentext sind zwei Stellen ausgewiesen, die ergänzt werden müssen. Für jede Lücke werden je drei Antwortmöglichkeiten vorgegeben. Bearbeiten Sie Aufgaben dieses Formats korrekt, indem Sie die Lücken durch Ankreuzen der
beiden zutreffenden Antwortmöglichkeiten füllen!
Beispiel:
Gegeben sind 3 Gleichungen.
Aufgabenstellung:
Ergänzen Sie die Textlücken im folgenden Satz durch Ankreuzen der jeweils richtigen Satzteile so, dass eine korrekte
Aussage entsteht!
Die Gleichung
1
wird als Zusammenzählung oder
2
bezeichnet.
1
1 – 1 = 0 a
1 + 1 = 2 T
1 ∙ 1 = 1 a
2
Multiplikation a
Subtraktion a
Addition T
So ändern Sie Ihre Antwort bei Aufgaben zum Ankreuzen:
1. Übermalen Sie das Kästchen mit der nicht mehr gültigen Antwort.
2. Kreuzen Sie dann das gewünschte Kästchen an.
1 + 1 = 3 a
2 + 2 = 4 T
3 + 3 = 5 a
4 + 4 = 4 a
5 + 5 = 9 T
So wählen Sie eine bereits übermalte Antwort:
1. Übermalen Sie das Kästchen mit der nicht mehr gültigen Antwort.
2. Kreisen Sie das gewünschte übermalte Kästchen ein.
1 + 1 = 3 a
2 + 2 = 4 T
3 + 3 = 5 a
4 + 4 = 4 a
5 + 5 = 9 a
Wenn Sie jetzt noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihre Lehrerin/Ihren Lehrer!
Viel Erfolg bei der Bearbeitung!
Hier wurde zuerst die Antwort „2 + 2 = 4“
übermalt und dann wieder gewählt.
Hier wurde zuerst die Antwort „5 + 5 = 9“
gewählt und dann auf „2 + 2 = 4“ geändert.
Aufgabe 1: Ganze Zahlen
Im Original auf Seite 5 öffnen5
Aufgabe 1
Ganze Zahlen
Es sei a eine positive ganze Zahl.
Aufgabenstellung:
Welche der nachstehenden Ausdrücke ergeben für a ∈ ℤ
+
stets eine ganze Zahl?
Kreuzen Sie die beiden zutreffenden Ausdrücke an!
a
–1
a
2
a
1
2
3 · a
a
2
Aufgabe 2: Kapital
Im Original auf Seite 6 öffnen6
Aufgabe 2
Kapital
Ein Kapital K wird 5 Jahre lang mit einem jährlichen Zinssatz von 1,2 % verzinst.
Aufgabenstellung:
Gegeben ist folgender Term:
K ∙ 1,012
5
– K
Geben Sie die Bedeutung dieses Terms im gegebenen Kontext an!
Aufgabe 3: Futtermittel
Im Original auf Seite 7 öffnen7
Aufgabe 3
Futtermittel
Ein Bauer hat zwei Sorten von Fertigfutter für die Rindermast gekauft.
Fertigfutter A hat einen Proteinanteil von 14 %, während Fertigfutter B einen Proteinanteil von
35 % hat.
Der Bauer möchte für seine Jungstiere 100 kg einer Mischung dieser beiden Fertigfutter-Sorten
mit einem Proteinanteil von 18 % herstellen. Es sollen a kg der Sorte A mit b kg der Sorte B gemischt werden.
Aufgabenstellung:
Geben Sie zwei Gleichungen in den Variablen a und b an, mithilfe derer die für diese Mischung
benötigten Mengen berechnet werden können!
1. Gleichung:
2. Gleichung:
Aufgabe 4: Quader mit quadratischer Grundfläche
Im Original auf Seite 8 öffnen8
Aufgabe 4
Quader mit quadratischer Grundfläche
Die nachstehende Abbildung zeigt einen Quader, dessen quadratische Grundfläche in der
xy -Ebene liegt. Die Länge einer Grundkante beträgt 5 Längeneinheiten, die Körperhöhe beträgt
10 Längeneinheiten. Der Eckpunkt D liegt im Koordinatenursprung, der Eckpunkt C liegt auf der
positiven y -Achse.
Der Eckpunkt E hat somit die Koordinaten E = (5|0|10).
z
y
x
A B
C
G H
E F
D
Aufgabenstellung:
Geben Sie die Koordinaten (Komponenten) des Vektors HB an!
Aufgabe 5: Parallelität von Geraden
Im Original auf Seite 9 öffnen9
Aufgabe 5
Parallelität von Geraden
Gegeben sind folgende Parameterdarstellungen der Geraden g und h :
g : X =
( )
1
1
1
+ t ·
( )
–3
1
2
mit t ∈ ℝ
h : X =
( )
3
1
1
+ s ·
( )
6
hy
hz
mit s ∈ ℝ
Aufgabenstellung:
Bestimmen Sie die Koordinaten hy und hz des Richtungsvektors der Geraden h so, dass die
Gerade h zur Geraden g parallel ist!
Aufgabe 6: Koordinaten eines Punktes
Im Original auf Seite 10 öffnen10
Aufgabe 6
Koordinaten eines Punktes
In der unten stehenden Abbildung ist der Punkt P = (–3 | –2) dargestellt.
Die Lage des Punktes P kann auch durch die Angabe des Abstands r = OP und die Größe des
Winkels φ eindeutig festgelegt werden.
y
x
P
r
φ
O
Aufgabenstellung:
Berechnen Sie die Größe des Winkels φ !
Aufgabe 7: Zylindervolumen
Im Original auf Seite 11 öffnen11
Aufgabe 7
Zylindervolumen
Bei einem Drehzylinder wird der Radius des Grundkreises mit r und die Höhe des Zylinders mit h
bezeichnet. Ist die Höhe des Zylinders konstant, dann beschreibt die Funktion V mit
V ( r ) = r
2
· π · h die Abhängigkeit des Zylindervolumens vom Radius.
Aufgabenstellung:
Im nachstehenden Koordinatensystem ist der Punkt P = ( r
1
| V ( r
1
)) eingezeichnet. Ergänzen Sie in
diesem Koordinatensystem den Punkt Q = (3 · r
1
| V (3 · r
1
)) !
0
0
r
1
P
V ( r
1
)
V ( r )
r
Aufgabe 8: Krümmungsverhalten einer Polynomfunktion
Im Original auf Seite 12 öffnen12
Aufgabe 8
Krümmungsverhalten einer Polynomfunktion
Der Graph einer Polynomfunktion dritten Grades hat im Punkt T = (–3|1) ein lokales Minimum, in
H = (–1|3) ein lokales Maximum und in W = (–2|2) einen Wendepunkt.
Aufgabenstellung:
In welchem Intervall ist diese Funktion linksgekrümmt (positiv gekrümmt)?
Kreuzen Sie das zutreffende Intervall an!
(– ∞ ; 2)
(– ∞ ; –2)
(–3; –1)
(–2; 2)
(–2; ∞ )
(3; ∞ )
Aufgabe 9: Räuber-Beute-Modell
Im Original auf Seite 13 öffnen13
Aufgabe 9
Räuber-Beute-Modell
Das Räuber-Beute-Modell zeigt vereinfacht Populationsschwankungen einer Räuberpopulation
(z. B. der Anzahl von Kanadischen Luchsen) und einer Beutepopulation (z. B. der Anzahl von
Schneeschuhhasen). Die in der unten stehenden Grafik abgebildeten Funktionen R und B beschreiben modellhaft die Anzahl der Räuber R ( t ) bzw. die Anzahl der Beutetiere B ( t ) für einen
beobachteten Zeitraum von 24 Jahren ( B ( t ), R ( t ) in 10 000 Individuen, t in Jahren).
B ( t ), R ( t )
B
R
t
24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 25
13
12
11
10
9
8
7
6
5
4
3
2
1
0
14
Aufgabenstellung:
Geben Sie alle Zeitintervalle im dargestellten Beobachtungszeitraum an, in denen sowohl die
Räuberpopulation als auch die Beutepopulation abnimmt!
Aufgabe 10: Lineare Funktionen
Im Original auf Seite 14 öffnen14
Aufgabe 10
Lineare Funktionen
Gegeben sind die Graphen von vier verschiedenen linearen Funktionen f mit f ( x ) = k · x + d ,
wobei k , d ∈ ℝ .
Aufgabenstellung:
Ordnen Sie den vier Graphen jeweils die entsprechende Aussage über die Parameter k und d
(aus A bis F) zu!
A k = 0, d < 0
B k > 0, d > 0
C k = 0, d > 0
D k < 0, d < 0
E k > 0, d < 0
F k < 0, d > 0
f ( x )
x
0 1 2 –2 –1 –3
0
1
2
–2
–3
–1
f
f ( x )
x
0 1 2 –2 –1 –3
0
1
2
–2
–3
–1
f
f ( x )
x
0 1 2 –2 –1 –3
0
1
2
–2
–3
–1
f
f ( x )
x
0 1 2 –2 –1 –3
0
1
2
–2
–3
–1
f
Aufgabe 11: Negative Funktionswerte
Im Original auf Seite 15 öffnen15
Aufgabe 11
Negative Funktionswerte
Gegeben ist die Gleichung einer reellen Funktion f mit f ( x ) = x
2
– x – 6. Einen Funktionswert f ( x )
nennt man negativ, wenn f ( x ) < 0 gilt.
Aufgabenstellung:
Bestimmen Sie alle x ∈ ℝ , deren zugehöriger Funktionswert f ( x ) negativ ist!
Aufgabe 12: Halbwertszeit von Cobalt-60
Im Original auf Seite 16 öffnen16
Aufgabe 12
Halbwertszeit von Cobalt-60
Das radioaktive Isotop Cobalt-60 wird unter anderem zur Konservierung von Lebensmitteln und in
der Medizin verwendet.
Das Zerfallsgesetz für Cobalt-60 lautet N ( t ) = N
0
· ℯ
–0,13149 · t
mit t in Jahren; dabei bezeichnet N
0
die vorhandene Menge des Isotops zum Zeitpunkt t = 0 und N ( t ) die vorhandene Menge zum
Zeitpunkt t ≥ 0.
Aufgabenstellung:
Berechnen Sie die Halbwertszeit von Cobalt-60!
Aufgabe 13: Leistungsverbesserung
Im Original auf Seite 17 öffnen17
Aufgabe 13
Leistungsverbesserung
Drei Personen A , B und C absolvieren jeweils vor und nach einem Spezialtraining denselben
Koordinationstest. In der nachstehenden Tabelle sind die dabei erreichten Punkte angeführt.
Person A Person B Person C
erreichte Punkte vor dem Spezialtraining 5 15 20
erreichte Punkte nach dem Spezialtraining 8 19 35
Gute Leistungen sind durch hohe Punktezahlen gekennzeichnet. Wie aus der Tabelle ersichtlich
ist, erreichen alle drei Personen nach dem Spezialtraining mehr Punkte als vorher.
Aufgabenstellung:
Wählen Sie aus den Personen A , B und C die beiden aus, die die nachstehenden Bedingungen
erfüllen!
• Bei der ersten Person ist die absolute Änderung der Punktezahl größer als bei der zweiten.
• Bei der zweiten Person ist die relative Änderung der Punktezahl größer als bei der ersten Person.
erste Person:
zweite Person:
Aufgabe 14: Finanzschulden
Im Original auf Seite 18 öffnen18
Aufgabe 14
Finanzschulden
Die Finanzschulden Österreichs haben im Zeitraum 2000 bis 2010 zugenommen. Im Jahr 2000
betrugen die Finanzschulden Österreichs F 0 , zehn Jahre später betrugen sie F 1 (jeweils in Milliarden Euro).
Aufgabenstellung:
Interpretieren Sie den Ausdruck
F
1
– F
0
10
im Hinblick auf die Entwicklung der Finanz schulden
Österreichs!
Aufgabe 15: Differenzengleichung
Im Original auf Seite 19 öffnen19
Aufgabe 15
Differenzengleichung
Die nachstehende Tabelle enthält Werte einer Größe zum Zeitpunkt n ( n ∈ ℕ ).
n xn
0 10
1 21
2 43
3 87
Die zeitliche Entwicklung dieser Größe kann durch eine Differenzengleichung der Form
xn + 1 = a · xn + b beschrieben werden.
Aufgabenstellung:
Geben Sie die Werte der (reellen) Parameter a und b so an, dass damit das in der Tabelle angegebene zeitliche Verhalten beschrieben wird!
a =
b =
Aufgabe 16: Tiefe eines Gerinnes
Im Original auf Seite 20 öffnen20
Aufgabe 16
Tiefe eines Gerinnes
Zur Vorbeugung vor Hochwässern wurde in einer Stadt ein Gerinne (Wasserlauf) angelegt.
Die Funktion f beschreibt die Wassertiefe dieses Gerinnes bei einer Hochwasserentwicklung in
Abhängigkeit von der Zeit t an einer bestimmten Messstelle für das Zeitintervall [0; 2].
Die Gleichung der Funktion f lautet f ( t ) = t
3
+ 6 · t
2
+ 12 · t + 8 mit t ∈ [0; 2].
Dabei wird f ( t ) in dm und t in Tagen gemessen.
Aufgabenstellung:
Geben Sie eine Gleichung der Funktion g an, die die momentane Änderungsrate der Wassertiefe
des Gerinnes (in dm pro Tag) in Abhängigkeit von der Zeit t beschreibt!
g ( t ) =
Aufgabe 17: Grafisch differenzieren
Im Original auf Seite 21 öffnen21
Aufgabe 17
Grafisch differenzieren
Gegeben ist der Graph einer Polynomfunktion dritten Grades f .
x
f
f ( x )
x
2
x
1
Aufgabenstellung:
Skizzieren Sie in der gegebenen Grafik den Graphen der Ableitungsfunktion f ′ im Intervall [ x
1
; x
2
]
und markieren Sie gegebenenfalls die Nullstellen!
Aufgabe 18: Wassermenge in einem Behälter
Im Original auf Seite 22 öffnen22
Aufgabe 18
Wassermenge in einem Behälter
In der nachstehenden Abbildung ist die momentane Änderungsrate R der Wassermenge in einem
Behälter (in m
3
/h) in Abhängigkeit von der Zeit t dargestellt.
R ( t ) in m
3
/h
t in h
0 7 6 5 4 3 2 1 8
2
1
0
3
–1
Aufgabenstellung:
Kreuzen Sie die beiden zutreffenden Aussagen über die Wassermenge im Behälter an!
Zum Zeitpunkt t = 6 befindet sich weniger Wasser
im Behälter als zum Zeitpunkt t = 2.
Im Zeitintervall (6; 8) nimmt die Wassermenge im
Behälter zu.
Zum Zeitpunkt t = 2 befindet sich kein Wasser im
Behälter.
Im Zeitintervall (0; 2) nimmt die Wassermenge im
Behälter ab.
Zum Zeitpunkt t = 4 befindet sich am wenigsten
Wasser im Behälter.
Aufgabe 19: Wanderungsbilanz für Österreich
Im Original auf Seite 23 öffnen23
Aufgabe 19
Wanderungsbilanz für Österreich
Die Differenz aus der Anzahl der in einem bestimmten Zeitraum in ein Land zugewanderten
Personen und der Anzahl der in diesem Zeitraum aus diesem Land abgewanderten Personen
bezeichnet man als Wanderungsbilanz .
In der nachstehenden Grafik ist die jährliche Wanderungsbilanz für Österreich in den Jahren von
1961 bis 2012 dargestellt.
2001 1996 1991 1986 1981 1976 1971 1966 2006 2012 1961
–40 000
–20 000
0
60 000
40 000
20 000
80 000
Personen
Wanderungsbilanz 1961–2012
Quelle: STATISTIK AUSTRIA, Errechnete Wanderungsbilanz 1961–1995; Wanderungsstatistik 1996–2012; 2007–2011: revidierte Daten.
Wanderungsbilanz: Zuzüge aus dem Ausland minus Wegzüge in das Ausland (adaptiert).
Aufgabenstellung:
Kreuzen Sie die beiden Aussagen an, die eine korrekte Interpretation der Grafik darstellen!
Aus dem angegebenen Wert für das Jahr 2003 kann man ablesen, dass in diesem Jahr um ca. 40 000 Personen mehr zugewandert als abgewandert sind.
Der Zuwachs der Wanderungsbilanz vom Jahr 2003 auf das Jahr 2004 beträgt
ca. 50 %.
Im Zeitraum 1961 bis 2012 gibt es acht Jahre, in denen die Anzahl der Zuwanderungen geringer als die Anzahl der Abwanderungen war.
Im Zeitraum 1961 bis 2012 gibt es drei Jahre, in denen die Anzahl der Zuwanderungen gleich der Anzahl der Abwanderungen war.
Die Wanderungsbilanz des Jahres 1981 ist annähernd doppelt so groß wie die
des Jahres 1970.
Aufgabe 20: Alarmanlagen
Im Original auf Seite 24 öffnen24
Aufgabe 20
Alarmanlagen
Eine bestimmte Alarmanlage löst jeweils mit der Wahrscheinlichkeit 0,9 im Einbruchsfall Alarm aus.
Eine Familie lässt zwei dieser Anlagen in ihr Haus so einbauen, dass sie unabhängig voneinander
Alarm auslösen.
Aufgabenstellung:
Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass im Einbruchsfall mindestens eine der beiden Anlagen
Alarm auslöst!
Aufgabe 21: Jugendgruppe
Im Original auf Seite 25 öffnen25
Aufgabe 21
Jugendgruppe
Eine Jugendgruppe besteht aus 21 Jugendlichen. Für ein Spiel sollen Teams gebildet werden.
Aufgabenstellung:
Ergänzen Sie die Textlücken im folgenden Satz durch Ankreuzen der jeweils richtigen Satzteile so,
dass eine korrekte Aussage entsteht!
Der Binomialkoeffizient
( )
21
3
gibt an,
1
; sein Wert beträgt
2
.
1
wie viele der 21 Jugendlichen in einem Team sind, wenn
man drei gleich große Teams bildet
wie viele verschiedene Möglichkeiten es gibt, aus den
21 Jugendlichen ein Dreierteam auszuwählen
auf wie viele Arten drei unterschiedliche Aufgaben auf drei
Mitglieder der Jugendgruppe aufgeteilt werden können
2
7
1 330
7 980
Aufgabe 22: Aussagen zu einer Zufallsvariablen
Im Original auf Seite 26 öffnen26
Aufgabe 22
Aussagen zu einer Zufallsvariablen
Die Zufallsvariable X kann nur die Werte 10, 20 und 30 annehmen. Die nachstehende Tabelle gibt
die Wahrscheinlichkeitsverteilung von X an, wobei a und b positive reelle Zahlen sind.
k 10 20 30
P ( X = k ) a b a
Aufgabenstellung:
Kreuzen Sie die beiden zutreffenden Aussagen an!
Der Erwartungswert von X ist 20.
Die Standardabweichung von X ist 20.
a + b = 1
P (10 ≤ X ≤ 30) = 1
P ( X ≤ 10) = P ( X ≥ 10)
Aufgabe 23: Grafische Deutung
Im Original auf Seite 27 öffnen27
Aufgabe 23
Grafische Deutung
In nachstehender Abbildung ist die Dichtefunktion f der approximierenden Normalverteilung einer
binomialverteilten Zufallsvariablen X dargestellt.
f ( x )
92 90 88 86 84 82 80 78 76 74 72 70 68 66 64 62 60 58 56 54 52 50 94
f
x
Aufgabenstellung:
Deuten Sie den Flächeninhalt der grau markierten Fläche im Hinblick auf die Berechnung einer
Wahrscheinlichkeit!
Aufgabe 24: Wahlprognose
Im Original auf Seite 28 öffnen28
Aufgabe 24
Wahlprognose
Um den Stimmenanteil einer bestimmten Partei A in der Grundgesamtheit zu schätzen, wird eine
zufällig aus allen Wahlberechtigten ausgewählte Personengruppe befragt.
Die Umfrage ergibt für den Stimmenanteil ein 95-%-Konfidenzintervall von [9,8 %; 12,2 %].
Aufgabenstellung:
Welche der folgenden Aussagen sind in diesem Zusammenhang auf jeden Fall korrekt?
Kreuzen Sie die beiden zutreffenden Aussagen an!
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine zufällig ausgewählte wahlberechtigte
Person die Partei A wählt, liegt sicher zwischen 9,8 % und 12,2 %.
Ein anhand der erhobenen Daten ermitteltes 90-%-Konfidenzintervall
hätte eine geringere Intervallbreite.
Unter der Voraussetzung, dass der Anteil der Partei- A -Wähler/innen in
der Stichprobe gleich bleibt, würde eine Vergrößerung der Stichprobe
zu einer Verkleinerung des 95-%-Konfidenzintervalls führen.
95 von 100 Personen geben an, die Partei A mit einer Wahrscheinlichkeit von 11 % zu wählen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Partei A einen Stimmenanteil von
mehr als 12,2 % erhält, beträgt 5 %.
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