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Mathematik-Matura September 2014 · AHS Teil 2 – Aufgaben
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Im Original auf Seite 1 öffnenAHS
17. September 2014
Mathematik
Teil-2-Aufgaben
Standardisierte kompetenzorientierte
schriftliche Reifeprüfung
Name:
Klasse:
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Hinweise zur Aufgabenbearbeitung
Sehr geehrte Kandidatin! Sehr geehrter Kandidat!
Das vorliegende Aufgabenheft zu Teil 2 enthält fünf Aufgaben mit je zwei bis drei Teilaufgaben, wobei alle Teilaufgaben unabhängig voneinander bearbeitbar sind. Ihnen stehen dafür insgesamt 150 Minuten an reiner Arbeitszeit zur Verfügung.
Verwenden Sie einen nicht radierbaren, blau oder schwarz schreibenden Stift! Bei Konstruktionsaufgaben ist
auch die Verwendung eines Bleistifts möglich.
Verwenden Sie zur Bearbeitung dieser Aufgaben dieses Aufgabenheft und die Ihnen zur Verfügung gestellten
Blätter! Schreiben Sie Ihren Namen auf der ersten Seite des Aufgabenheftes in das dafür vorgesehene Feld und
auf jedes verwendete Blatt! Geben Sie bei der Beantwortung jeder Teilaufgabe deren Bezeichnung an!
In die Beurteilung wird alles einbezogen, was nicht durchgestrichen ist. Die Lösung muss dabei klar ersichtlich
sein. Wenn die Lösung nicht klar ersichtlich ist oder verschiedene Lösungen angegeben sind, gilt die Aufgabe
als nicht gelöst. Streichen Sie Ihre Notizen durch.
Sie dürfen eine approbierte Formelsammlung sowie die gewohnten technologischen Hilfsmittel verwenden.
Abzugeben sind das Aufgabenheft und alle von Ihnen verwendeten Blätter.
Beurteilung
Jede Aufgabe in Teil 1 wird mit 0 Punkten oder 1 Punkt bewertet, jede Teilaufgabe in Teil 2 mit 0, 1 oder 2 Punkten. Die mit A gekennzeichneten Aufgabenstellungen werden mit 0 Punkten oder 1 Punkt bewertet.
– Werden im Teil 1 mindestens 16 von 24 Aufgaben richtig gelöst, wird die Arbeit positiv bewertet.
– Werden im Teil 1 weniger als 16 von 24 Aufgaben richtig gelöst, werden mit A markierte Aufgabenstellungen
aus Teil 2 zum Ausgleich (für den laut LBVO „wesentlichen Bereich“) herangezogen.
Werden unter Berücksichtigung der mit A markierten Aufgabenstellungen aus Teil 2 mindestens 16 Aufgaben
richtig gelöst, wird die Arbeit positiv bewertet.
Werden auch unter Berücksichtigung der mit A markierten Aufgabenstellungen aus Teil 2 weniger als 16 Aufgaben richtig gelöst, wird die Arbeit mit „Nicht genügend“ beurteilt.
– Werden im Teil 1 mindestens 16 Punkte (mit Berücksichtigung der Ausgleichspunkte A ) erreicht, so gilt folgender Beurteilungsschlüssel:
Genügend 16– 23 Punkte
Befriedigend 24– 32 Punkte
Gut 33– 40 Punkte
Sehr gut 41– 48 Punkte
Erläuterung der Antwortformate
Die Aufgaben haben einerseits freie Antwortformate , die Sie aus dem Unterricht kennen. Dabei schreiben Sie Ihre
Antwort direkt unter die jeweilige Aufgabenstellung in das Aufgabenheft oder auf die zur Verfügung gestellten Blätter. Die darüber hinaus zum Einsatz kommenden Antwortformate werden im Folgenden vorgestellt:
Zuordnungsformat: Dieses Antwortformat ist durch mehrere Aussagen (bzw. Tabellen oder Abbildungen) gekennzeichnet, denen mehrere Antwortmöglichkeiten gegenüberstehen. Bearbeiten Sie Aufgaben dieses Formats
korrekt, indem Sie die Antwortmöglichkeiten durch Eintragen der entsprechenden Buchstaben den jeweils zutreffenden Aussagen zuordnen!
Beispiel:
Gegeben sind zwei Gleichungen.
Aufgabenstellung:
Ordnen Sie den zwei Gleichungen jeweils die
entsprechende Bezeichnung (aus A bis D) zu!
1 + 1 = 2 A
2 ∙ 2 = 4 C
A Addition
B Division
C Multiplikation
D Subtraktion
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Im Original auf Seite 3 öffnen3
Konstruktionsformat: Eine Aufgabe und deren Aufgabenstellung sind vorgegeben. Die Aufgabe erfordert die Ergänzung von Punkten, Geraden und/oder Kurven im Aufgabenheft.
Beispiel:
Gegeben ist eine lineare Funktion f mit f ( x ) = k · x + d.
Aufgabenstellung:
Zeichnen Sie den Graphen einer linearen Funktion mit den Bedingungen k = –2 und d > 0 in das vorgegebene
Koordinatensystem ein!
f ( x )
f
x
Multiple-Choice-Format in der Variante „1 aus 6“: Dieses Antwortformat ist durch einen Fragenstamm und
sechs Antwortmöglichkeiten gekennzeichnet, wobei eine Antwortmöglichkeit auszuwählen ist. Bearbeiten Sie
Aufgaben dieses Formats korrekt, indem Sie die einzige zutreffende Antwortmöglichkeit ankreuzen!
Beispiel:
Welche Gleichung ist korrekt?
Aufgabenstellung:
Kreuzen Sie die zutreffende Gleichung an!
1 + 1 = 1 a
2 + 2 = 2 a
3 + 3 = 3 a
4 + 4 = 8 T
5 + 5 = 5 a
6 + 6 = 6 a
Multiple-Choice-Format in der Variante „2 aus 5“: Dieses Antwortformat ist durch einen Fragenstamm und fünf
Antwortmöglichkeiten gekennzeichnet, wobei zwei Antwortmöglichkeiten auszuwählen sind. Bearbeiten Sie Aufgaben dieses Formats korrekt, indem Sie die beiden zutreffenden Antwortmöglichkeiten ankreuzen!
Beispiel:
Welche Gleichungen sind korrekt?
Aufgabenstellung:
Kreuzen Sie die beiden zutreffenden Gleichungen an!
1 + 1 = 1 a
2 + 2 = 4 T
3 + 3 = 3 a
4 + 4 = 8 T
5 + 5 = 5 a
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Im Original auf Seite 4 öffnen4
Multiple-Choice-Format in der Variante „x aus 5“: Dieses Antwortformat ist durch einen Fragenstamm und fünf
Antwortmöglichkeiten gekennzeichnet, wobei eine, zwei, drei, vier oder fünf Antwortmöglichkeiten auszuwählen sind. In der Aufgabenstellung finden Sie stets die Aufforderung „Kreuzen Sie die zutreffende(n) Aussage(n)/
Gleichung(en)/... an!“. Bearbeiten Sie Aufgaben dieses Formats korrekt, indem Sie die zutreffende Antwortmöglichkeit/die zutreffenden Antwortmöglichkeiten ankreuzen!
Beispiel:
Welche der gegebenen Gleichungen ist/sind korrekt?
Aufgabenstellung:
Kreuzen Sie die zutreffende(n) Gleichung(en) an!
1 + 1 = 2 T
2 + 2 = 4 T
3 + 3 = 6 T
4 + 4 = 4 a
5 + 5 = 10 T
Lückentext: Dieses Antwortformat ist durch einen Satz mit zwei Lücken gekennzeichnet, das heißt, im Aufgabentext sind zwei Stellen ausgewiesen, die ergänzt werden müssen. Für jede Lücke werden je drei Antwortmöglichkeiten vorgegeben. Bearbeiten Sie Aufgaben dieses Formats korrekt, indem Sie die Lücken durch Ankreuzen der
beiden zutreffenden Antwortmöglichkeiten füllen!
Beispiel:
Gegeben sind 3 Gleichungen.
Aufgabenstellung:
Ergänzen Sie die Textlücken im folgenden Satz durch Ankreuzen der jeweils richtigen Satzteile so, dass eine korrekte
Aussage entsteht!
Die Gleichung
1
wird als Zusammenzählung oder
2
bezeichnet.
1
1 – 1 = 0 a
1 + 1 = 2 T
1 ∙ 1 = 1 a
2
Multiplikation a
Subtraktion a
Addition T
So ändern Sie Ihre Antwort bei Aufgaben zum Ankreuzen:
1. Übermalen Sie das Kästchen mit der nicht mehr gültigen Antwort.
2. Kreuzen Sie dann das gewünschte Kästchen an.
1 + 1 = 3 a
2 + 2 = 4 T
3 + 3 = 5 a
4 + 4 = 4 a
5 + 5 = 9 T
So wählen Sie eine bereits übermalte Antwort:
1. Übermalen Sie das Kästchen mit der nicht mehr gültigen Antwort.
2. Kreisen Sie das gewünschte übermalte Kästchen ein.
1 + 1 = 3 a
2 + 2 = 4 T
3 + 3 = 5 a
4 + 4 = 4 a
5 + 5 = 9 a
Wenn Sie jetzt noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihre Lehrerin/Ihren Lehrer!
Arbeiten Sie möglichst zügig und konzentriert!
Viel Erfolg bei der Bearbeitung!
Hier wurde zuerst die Antwort „2 + 2 = 4“
übermalt und dann wieder gewählt.
Hier wurde zuerst die Antwort „5 + 5 = 9“
gewählt und dann auf „2 + 2 = 4“ geändert.
Aufgabe 1: Länderporträt Gambia
Im Original auf Seite 5 öffnen5
Aufgabe 1
Länderporträt Gambia
Gambia ist eine Republik in Westafrika, die an den Ufern des Gambiaflusses liegt. Mit Ausnahme
eines kurzen Küstenabschnittes an der Mündung des Flusses in den Atlantischen Ozean wird
Gambia vollständig vom Staat Senegal umschlossen. Mit einer Fläche von ungefähr 11 000
Quadratkilometern ist das Land einer der kleinsten Staaten des afrikanischen Kontinents.
Das untenstehende Diagramm gibt Auskunft über die Bevölkerungsentwicklung in Gambia seit
dem Jahr 1950. Die durchgezogene Linie beschreibt die Bevölkerungszahl von 1950 bis 2010
in Millionen Einwohnerinnen/Einwohnern. Die Punkte der gepunkteten Linie geben das jährliche
Bevölkerungswachstum von 1983 bis 2010 in Prozent an.
Quelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/25/Gambia_Demographie_dt_1950-2010.png [08.08.2013]
Aufgabenstellung:
a) Um eine Prognose für die weitere Entwicklung der Bevölkerungszahl machen zu können,
wird angenommen, dass die Wachstumsrate aus dem Jahr 2010 in den nachfolgenden
Jahren konstant bleibt. Berechnen Sie näherungsweise mithilfe der Bevölkerungszahl des
Jahres 2010, wie viele Jahre nach 2010 die Bevölkerungszahl von Gambia den Wert von
2,2 Mio. Einwohnerinnen/Einwohnern unter dieser Annahme übersteigen wird!
Betrachten Sie den Graphen des Bevölkerungswachstums und entscheiden Sie, in welchen
vier aufeinanderfolgenden Jahren von 1983 bis 2010 sich die Bevölkerungszahl am besten
durch eine einzige Exponentialfunktion beschreiben lässt! Begründen Sie Ihre Antwort!
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Im Original auf Seite 6 öffnen6
b) Unter der Bevölkerungsdichte eines Landes versteht man die mittlere Anzahl der Einwohner/innen pro km². In Österreich lag dieser Wert im Jahr 2010 bei 100 Einwohnerinnen/Einwohnern pro km².
A Berechnen Sie für das Jahr 2010, um wie viel Prozent die Bevölkerungsdichte in Gambia
größer war als in Österreich!
Für den Zeitraum 1950–1990 lässt sich die Bevölkerungszahl N ( t ) (in Mio. Einwohnerinnen/
Einwohnern) von Gambia annähernd durch die Gleichung
N ( t ) = 0,2806 · e
0,03· t
beschreiben. Dabei wird t in Jahren ab 1950 gemessen. Deuten Sie den Faktor 0,2806 im
Hinblick auf die Bevölkerungszahl in Gambia und bestimmen Sie die Bevölkerungsdichte von
Gambia für das Jahr 1973 nach diesem Modell!
Aufgabe 2: Kosten und Erlös
Im Original auf Seite 7 öffnen7
Aufgabe 2
Kosten und Erlös
Die für einen Betrieb anfallenden Gesamtkosten bei der Produktion einer Ware können annähernd
durch eine Polynom funktion K beschrieben werden. Die lineare Funktion E gibt den Erlös (Umsatz) in Abhängigkeit von der Stückzahl x an.
Die Stückzahl x wird in Mengeneinheiten [ME] angegeben, die Produktionskosten K ( x ) und der
Erlös E ( x ) werden in Geldeinheiten [GE] angegeben.
Man spricht von einer Kostendegression, wenn der Produktionskostenzuwachs bei einer Erhöhung der Anzahl der erzeugten Mengeneinheiten immer kleiner wird.
Man spricht von einer Kostenprogression, wenn der Produktionskostenzuwachs bei einer Erhöhung der Anzahl der erzeugten Mengeneinheiten immer größer wird.
Aufgabenstellung:
a) A Berechnen Sie den durchschnittlichen Kostenanstieg pro zusätzlich produzierter Mengeneinheit im Intervall [10; 14]!
Geben Sie dasjenige Intervall an, in dem ein degressiver Kostenverlauf vorliegt!
b) Geben Sie den Verkaufspreis pro Mengeneinheit an!
Stellen Sie eine Gleichung der Erlösfunktion E auf!
c) Interpretieren Sie die x -Koordinaten der Schnittpunkte des Graphen der Kostenfunktion K mit
dem Graphen der Erlösfunktion E und geben Sie die Bedeutung des Bereichs zwischen den
beiden Schnittpunkten für das Unternehmen an!
Geben Sie den Gewinn an, wenn 10 Mengeneinheiten produziert und verkauft werden!
4 20 6 18 8 0 16 10 14 12 2
0
200
400
600
800
1000
1200
1400
x
E ( x ), K ( x )
K
E
Kostenkehre
Aufgabe 3: Bakterienkultur
Im Original auf Seite 8 öffnen8
Aufgabe 3
Bakterienkultur
Eine Petrischale hat die Form eines oben offenen, geraden Drehzylinders geringer Höhe.
In einer Petrischale mit einem Durchmesser von 55 mm wird eine Bakterienkultur gezüchtet.
Die von Bakterien bedeckte Fläche A ( t ) in Abhängigkeit von der Zeit t wird modellhaft durch
A ( t ) = 3 ∙ 1,05
t
beschrieben. Dabei ist die Zeit t in Stunden und die Fläche A ( t ) in Quadratmilli metern angegeben.
Aufgabenstellung:
a) A Ergänzen Sie die Textlücken im folgenden Satz durch Ankreuzen der jeweils richtigen Satzteile so, dass eine korrekte Aussage entsteht!
Gemäß dem gegebenen Wachstumsprozess bedecken die Bakterien am Beginn eine Fläche
von
1
, und diese Fläche nimmt pro Stunde um
2
zu.
1
1,05 mm²
3 mm²
3 ∙ 1,05 mm²
2
1,05 %
3 %
5 %
Beschreiben Sie, an welche Grenzen das gegebene exponentielle Wachstumsmodell für die
von der Bakterienkultur bedeckte Fläche stößt!
b) Berechnen Sie, nach wie vielen Stunden sich die Fläche der Bakterienkultur verdoppelt hat!
Erklären und begründen Sie mithilfe der durchgeführten Rechnung oder allgemein, welche
Auswirkung eine Änderung der anfangs von Bakterien bedeckten Fläche auf die Verdoppelungszeit für diese Fläche hat!
Aufgabe 4: Baumwachstum
Im Original auf Seite 9 öffnen9
Aufgabe 4
Baumwachstum
Beim Wachstum von Bäumen wird die Zunahme der Höhe, des Durchmessers, der Grundfläche,
des Volumens und der Baumkronenhöhe des Baumes beobachtet.
Die untenstehende Abbildung zeigt einen typischen Verlauf des Graphen einer Wachstumsgeschwindigkeitsfunktion von Bäumen. Die vier eingezeichneten Punkte markieren Wendepunkte
des Graphen der Wachstumsgeschwindigkeitsfunktion i .
Beim Höhenwachstum des Baumes werden vier Phasen unterschieden. Auf die Jugendphase
J (0 ≤ t ≤ t 1 ) folgt die Hauptphase H ( t 1 ≤ t ≤ t 2 ), darauf folgt die Altersphase A ( t 2 ≤ t ≤ t 3 ) und
schließlich die Senilitätsphase S . t ist das Lebensalter des Baumes in Jahren. i ( t ) wird in Metern
pro Jahr angegeben.
Quelle: http://www.wsl.ch/forest/waldman/vorlesung/ww_tk32.ehtml [21.05.2014] (adaptiert)
Aufgabenstellung:
a) Bestimmen Sie anhand der Abbildung, in welcher der vier Wachstumsphasen sich ein längerer Zeitraum befindet, in welchem die Höhe des Baumes annähernd linear zunimmt, und
begründen Sie Ihre Auswahl!
Geben Sie unter Verwendung der Wachstumsgeschwindigkeitsfunktion i einen mathematischen Ausdruck an, der die Höhe des Baumes am Beginn der Senilitätsphase (also zum
Zeitpunkt t
3
) beschreibt!
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Im Original auf Seite 10 öffnen10
b) Markieren Sie in der nachstehenden Abbildung diejenige Stelle t * auf der t -Achse (in der
Hauptphase H ), für die i ′ ( t *) = 0 gilt! Formulieren Sie eine Aussage über das Höhenwachstum
des Baumes an der Stelle t *!
Während der Jugendphase ist die Wachstumsgeschwindigkeitsfunktion i monoton steigend,
während der Altersphase ist i monoton fallend. Interpretieren Sie dieses Monotonieverhalten
im Hinblick auf das Höhenwachstum des Baumes!
Aufgabe 5: Lottozahlen
Im Original auf Seite 11 öffnen11
Aufgabe 5
Lottozahlen
Beim österreichischen Zahlenlotto sind 45 Kugeln mit den Zahlen von 1 bis 45 beschriftet.
Bei einer Lottoziehung werden zufällig und ohne Zurücklegen 6 der 45 Kugeln aus der „Lottotrommel“ entnommen. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine bestimmte Zahl im Rahmen einer Lottoziehung (6 aus 45) gezogen wird, beträgt
6
45
.
Ein Zufallsexperiment habe genau zwei Ausgänge: Ein Ereignis A tritt mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ein oder es tritt nicht ein.
Das empirische Gesetz der großen Zahlen besagt nun Folgendes: Bei einer hinreichend großen
Anzahl von Durchführungen dieses Experiments stabilisieren sich die relativen Häufigkeiten h
r
( A )
bei einem Wert, der der Wahrscheinlichkeit P ( A ) für das Ereignis A entspricht.
Abbildung 1 zeigt die absoluten Ziehungshäufigkeiten der Zahlen 1 bis 45 bei den 104 Ziehungen
im Kalenderjahr 2010.
Abbildung 2 zeigt die absoluten Ziehungshäufigkeiten der Zahlen 1 bis 45 bei 2 056 Ziehungen
vom 1.1.1986 bis zum 27.11.2011.
Abbildung 1:
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Im Original auf Seite 12 öffnen12
Abbildung 2:
Aufgabenstellung:
a) A Kreuzen Sie die beiden zutreffenden Aussagen an!
Stellen Sie eine der falschen Aussagen zur Ziehungswahrscheinlichkeit richtig!
Die Ziehung der Gewinnzahlen 3, 12, 19, 25, 36, 41 bei einer Lottoziehung ist
gleich wahrscheinlich wie die Ziehung der Gewinnzahlen 1, 2, 3, 4, 5, 6.
Eine Zahl, die bei einer Lottoziehung gezogen wurde, wird bei der darauffolgenden Lottoziehung mit einer Wahrscheinlichkeit kleiner als
6
45
erneut gezogen.
Im Kalenderjahr 2010 war die Wahrscheinlichkeit, die Zahl 8 zu ziehen, bei
manchen Ziehungen kleiner als
6
45
.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Zahl 17 als erste Zahl gezogen wird, beträgt
bei jeder Ziehung
1
45
.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Zahl 32 bei einer Ziehung als zweite Zahl gezogen wird, beträgt
1
44
.
b) Ermitteln Sie die relative Ziehungshäufigkeit der Zahl 10 im Kalenderjahr 2010!
Zeigen Sie, dass die Ziehungshäufigkeiten der Zahl 10 in den Abbildungen 1 und 2 mit dem
empirischen Gesetz der großen Zahlen im Einklang stehen!
c) Überprüfen Sie anhand von Abbildung 2, bei welchen Zahlen die absolute Ziehungshäufigkeit
bei den 2 056 Ziehungen um mehr als das Doppelte der Standardabweichung vom Erwartungswert abweicht!
Geben Sie an, welche Verteilung Sie für die Berechnungen verwendet haben, und begründen
Sie Ihre Entscheidung!